Rauchfrei durch die Fastenzeit?

Da sitze ich nun. Starre auf meine Zigarettenschachtel und die daneben stehende Tasse Kaffee, die duftend vor sich hin dampft, an. Und es ist Fastenzeit. Vielleicht sollte ich doch mal die Fastenzeit zum anlass nehmen, die Raucherei gut sein zu lassen. Vielleicht wäre der Gedanke doch nicht so falsch. Weiterlesen

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Heilfasten, oder doch eher Kaffefasten?!

Diese Entschlackerei macht mich demnächst noch irre. Eigentlich kann ich das inzwischen nicht mehr Heilfasten nennen. Eigentlich müsste ich eher sagen: Kaffeefasten. Denn irgendwie habe ich es geschlagene zwei Tage durchgehalten, nur zu trinken und den Kaffee weg zu lassen.

Dann war ich nämlich so weit, dass ich mit knurrendem Magen ins Bett ging und auch am nächsten Tag mit knurrendem Magen wieder aufgestanden bin. Hinzu kam meist recht schlechte Laune, was bei mir Hunger leider irgendwie grundsätzlich auslöst. Und dann auch noch so nette Kopfschmerzen. Und Kopfschmerzen kann ich überhaupt nicht abhaben.

Also habe ich beschlossen, das ganze ein wenig umzubauen. Etwas umzumodeln. Die Trinkkur ist nämlich nicht so recht was für mich. Dafür habe ich das Durchhaltevermögen gar nicht. Habe ich so für meinen teil festgestellt.

Entsprechend Esse ich eine Mahlzeit am Tag. Was aber im Grunde aus Gemüse und Obst besteht. Nichts Fettiges. Und nix was irgendwie ungesund ist. Den Restlichen Tag kippe ich mir nach wie vor, ziemlich viel Flüssigkeit rein.

Was das nette an der ganzen Sache ist. Ich habe tatsächlich ein wenig abgenommen. Innerhalb von 1 Woche fast 2 Kg. Obwohl ich eigentlich falsch angefangen habe. Indem ich mir Gemüse und Obst gepüt habe. Was aber langfristig gesehen nicht wirklich satt gemacht hat. Weshalb ich mir eigentlich auch gleich nen Apfel zwischen die Beisserchen schieben kann.

Hat mich aber auch noch was anderes ein wenig abgeschreckt. Hatte ich einer Kollegin davon erzählt, dass ich gerne Heilfasten möchte und schon damit angefangen hatte. Sie meinte daraufhin, wenn ich diese Trinkkur mache, müsste ich auch dran denken, dass ich mit irgend nem Salz (ich weiß den Namen nicht mehr) ans Abführen denken muss. Was mich dazu veranlasste, etwas entsetzt zu werden. Weshalb  ich dann entschied, lieber den ein oder anderen  Apfel zu essen, bevor ich dann unter Verstopfung leide. Was ich auch nicht gerade sehr toll fände.

Heilfasten? Ja und weiter…

Ich habe mir schwer vorgenommen, ich werde jetzt mal ne Woche Heilfasten durchziehen. Zu Entschlackungszwecken. Tee trinken, Wasser rein schütten. Saft trinken.

Eigentlich wäre ich wohl schon weitaus weiter. Hätte ich nicht die Annahme verfolgt: Gemüse durch den Mixer pürieren, käme aufs selbe raus, wie wenn ich entsafte. Wozu einen Entsafter für was weiß ich wie viel kaufen, wenn ich zuhause einen Mixer stehen habe. Allerdings musste ich mich eines besseren belehren lassen.

Mit meiner Mixaktion hatte ich eigentlich immer noch einen Apfel. Nur das der Apfel nun eher Brei war. Und wirklich satt bin ich davon auch nicht so recht geworden. Und naja. Ich habe ja dann immer noch den ganzen Apfel da. Und nicht nur den Saft den ich eigentlich wollte.

Also begab ich mich auf Ebay um da nach diversen Entsaftern zu suchen. Und siehe da. Wenn man ein wenig Zeit hat, findet man dort auch welche, die ganz gut sind (zumindest für den Zweck des Heilfastens) und gar nicht so teuer. Hab ich doch glatt einen für 26 € gefunden der einen recht passablen Eindruck machte. War er auch glatt gestern schon da. Ob wohl ich den erst Donnerstag Nacht bestellt hatte.

Musste das ganze dann doch gleich mal probieren. Und siehe da, es macht einen gewaltigen unterschied, ob ich das Obst jetzt durch den Mixer jage oder durch den Entsafter. Einen gewaltigen. Fruchtfleisch so wie sämtliche Schalen klatscht es weg. Und ich habe tatsächlich nur den Saft. Und keinen Brei. Und das witzige an der ganzen Sache ist, der Saft schmeckt sogar noch recht gut. Sogar fast besser als der aus der Flasche oder aus dem Tetrapack. Dürfte vielleicht an den Konservierungsstoffen liegen.

Warum machst denn jetzt selber Saft?

Naja, um nochmal auf das Saftgedödel zurück zu kommen. Könnte ich es mir im Grunde auch absolut leicht machen und mir einfach ein paar Paletten Saft im Laden kaufen. Muss ich mir dann ja eigentlich nur ins Glas schütten. Und sauber machen muss ich dann eigentlich auch nicht so arg viel.

Allerdings musste ich mir selber auch zu bedenken geben, dass in vielen Säften zusätzlich noch Zucker, Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, Konservierugnsgedöns und so weiter enthalten sind oder sein können. Was ich ja eigentlich nicht will. Ich will ja entschlacken und mir nicht noch mehr Krimskrams rein schütten. Ist schon klar, dass in manchen Säften diverse Zusätze drin sind, damit die sich lange halten. Gut aussehen. Schön sind. Besser schmecken. Und was weiß ich noch alles.

Aber das ist doch nicht der Sinn und zweck des ganzen. Also, Saft selber machen. In kauf nehmen dass man das Entsaftungsgerät säubern muss. Aber dafür Saft, aus Saft. Mit lediglich dem Fruchtzucker den die Früchte eh schon haben. Im Normalfall trinke ich den ja gleich. Also dürfte der auch garnicht schlecht werden.

Und das Obst, dass ich kaufe, hält momentan eh nicht sonderlich lange. Da ich recht viel Brauche. Gerade bei Beeren. Da muss ich mir glaube ich noch was überlegen. Weil das auf Lange Sicht doch Teuer wird. Wenn man auf 125 g Blaubeeren fast 3 Euro Zahlt.

Wie hamas denn so mit Gemüsesaft

Gemüsesaft? Kann man machen. Muss man aber nicht. Nach meiner neulichen Erfahrung mit der Gurken Paprika Matsche, kann ich da gerade ganz gut drauf verzichten. Da hats mich doch echt leicht gestellt. Das ich das nicht wieder rückwärts getrunken habe wundert mich so oder so.

Also bleib ich doch lieber beim Obst. Gemüse machen wir dann in der Aufbauphase. Oder wie man das auch immer nennen mag.

Das Internet, dein Freund und Helfer

Was das ganze Heilgefaste angeht, wollte ich eigentlich im Internet mal ein bisschen lesen. Mich schlau machen. Aber das ist ehrlich gesagt gar nicht so leicht. Weil dir irgendwie jeder was anderes erzählt.

Die einen dies, die anderen jenes. Der nächste so oder so. Man. Das ist echt anstrengend, sich da noch schlau werden zu lassen. Zumal man ziemlich häufig über irgendwelche Beiträge stolpert, die einem was verkaufen wollen.

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Nein, nein nein. Ich will das aber nicht. Ich will nur wissen, wie ich es am geschicktesten anstellen kann! Mensch. Und was ich machen sollte. Mensch. Und was der Gedanke des Heilfastens ist. Und was da so passiert. Mensch. Und dann will ich mich nicht für irgendein Diätprogramm anmelden, das gerade ganz Hipp ist. Oder so. Will ich nicht. Mag ich nicht. Brauch ich nicht.

Ich will ausspülen. Den Dreck aus diversen Depots los werden. Allerdings habe ich irgendwo gelesen, dass der Körper bis zu 4 Wochen dafür braucht. Aber 4 Wochen nur trinken? Das überleb ich nicht. Aber Frau sollte vielleicht auch einfach mal weiter lesen, bevor sie dicht macht. Nach der ersten Zeit nur trinken (in meinem Fall 1 Woche), darf man dann schon wieder anfangen zu essen. Aber eben nicht so Fett wie vorher. Also werde ich eine Woche entsaften und dann? Gemüse. Gemüse. Und nochmal Gemüse. Allerdings in verschiedenen Variationen. Irgendwie. Da muss ich mir noch was ausdenken.

Vielleicht sollte ich dann auch mal ganz hip sein. Und einen Foodblog dazu erstellen. Aber ob ich dazu wirklich so die Ambitionen habe? Ich weiß ja nicht so recht. Fräuleins Entschlakungskur Foodblog. Ja genau. Der Absolute Powername.

Wäre ja nicht so, dass es von diesen sogenannten, ganz Hippen, Foodblogs schon so wenige gäbe wie es Sand in der Wüste gibt. Aber ob es einen Entschlakungs-Heilfasten-Foodblog gibt. Hm……ich überlege mal. Allerdings würde der dann, so glaube ich, recht schnell einschlafen. Außer ich würde jeden Tag meine Rezepte dazu abliefern. Nein vielleicht belasse ich es auch einfach dabei, eine neue Kathegorie, hier auf meinem Zuhauseblog zu erstellen. Man wird sehen.

Wies heut so lief

Heute? Wie es heute lief? Ich muss mir gerade ein lachen für meine fehlende Disziplin verkneifen. 3 Tassen Kaffee sind heute schon in meinem Körperkreislauf gelandet. Der Sinn des Heilfastens scheint noch nicht angekommen zu sein. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich schwer frustriert war, dass der Start so schlecht war. Mit meiner Mixerpampeaktion. Weshalb ich mir gestern erst mal noch zwei Muffins und ein recht großes Stück Früchtekuchen inklusive Sahne einverleibt habe.

Naja. Aber jetzt geht’s los! Ganz in echt und wirklich!

 

Heilfasten Tag 1

Gestern habe ich beschlossen: weil Fastenzeit ist mache ich jetzt Heilfasten. Erstes Ziel: 1 Woche durchhalten. Dann besteht die Möglichkeit zu verlängern. 

Gestern also mit dem Gemüsesaft gedingsel angefangen. Naja….Eher Gemüse Püree mit höherem Flüssigkeitsanteil. 

Mittagssaft bestand aus Gurke und Paprika mit etwas Brühe zum verflüssigen. Eigentlich mag ich beide Gemüse sehr gern. Aber bei dieser Zusammensetzung hat es mich beim trinken leicht geschüttelt. 

Abends Stangensellerie mit Orangen. War schon besser. Allerdings muss ich bei den Mengen noch etwas besser schätzen. 

Einen Entsafter habe ich mir nicht zugelegt. Sau teuer die Teile. Ich benutze den normalen Mixer. Geht auch. 

Startgewicht gestern 65 kg