Hallo Prüfung, tschau Frei

Im Grunde war, was die Prüfung vom 1. Semester angeht, alles total durchgeplant und das sogar richtig gut. Bin ich da beinahe von mir selbst überrascht gewesen, dass ich da so vorbereitete an die ganze Planung und Lernerei herangegangen bin. Kenne ich für gewöhnlich nicht von mir. Weiterlesen

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Vorbei…

Kaum hat das freie Wochenende angefangen ist es auch schon wieder vorbei.

Morgen geht der alltägliche arbeitswahnsinn wieder los.

Hab mir ne geteilte Schicht eingebrockt. Frühschicht nach dem Wochenende ist genau so ne doofe Kombi wie Frühschicht nach nem Arbeitswochenende.

Noch schlimmer ist aber nur die Kombi: aus der Nachtschicht kommen und am Tag drauf Frühschicht.

Klarer Fall von allgemeiner Urlaubsreife…

Endlich

Endlich ist der Urlaub da! Hat ja jetzt auch lange genug gedauert.

Jetzt muss ich mir nur noch einfallen lasse, was ich mit der plötzlich vorhandenen Freizeit alles anfange. Aber da fällt mir bestimmt was ein 🙂

Bevor ich aber wirklich ruhe habe, muss ich morgen nochmal einspringen und auf eine Fortbildung. Frage mich gerade warum ich mir genau diesen Termin für die 1 Stündige Schulung aussuchen musste. 

Neuer Job, Tag 1

Es dürfte inzwischen aufgefallen sein, dass ich einen neuen Job habe. Keine Schichten mehr. Geregelte Arbeitszeiten und Wochenende als auch Feiertags frei.

Heute, der 1.5., ist mein erster Arbeitstag. Den ich sozusagen mit einem frei starte. Weil, es ist Feiertag. Das fängt ja gar nicht so schlecht an. Aber um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht so recht, was ich denn mit einem freien Tag anfangen soll und das auch noch an einem Feiertag!

Das ist total ungewohnt für mich, da ich nur in den seltensten Fällen, an einem Feiertag frei hatte.

Bin gespannt wie mein erster Arbeitstag wird. Wirklich. Schlüssel abholen. Erste Einweisung. Dann die Leute kennenlernen und eingearbeitet werden. Ein bisschen bammel habe ich vor den neuen Programmen am PC. Hoffe ich arbeite mich da recht schnell ein.

Hoffe ich schlafe heute Nacht gut. Wenn ich nervös oder aufgeregt bin, schlafe ich oft schlecht.

Planänderung

Es ist nicht mehr lange. Nur noch ein paar wenige Tage, an denen ich diverse Dienste abdecke. Bei noch Arbeitgeber. Die Zeit verging jetzt doch recht schnell, obwohl ich zugeben muss, dass sich die letzte Woche nun schon ein wenig hingezogen hat wie ein alter, zäher Kaugummi. Und ich dachte es ist kein Ende in Sicht.

Allerdings scheinen mir meine freien Tage doch nicht immer ganz vergönnt zu sein. Aus welchem Grund auch immer. Wenn ich den Dienstplan vor mir liegen habe, und weiß wie ich dienst habe, plane ich entsprechend auch meine Freizeit.

Den gestrigen Tag hatte ich überwiegend mit dem Umzug sperriger Möbel verplant, weil das Wetter ja heute umgeschlagen hat. Damit alles trocken in der Wohnung an kommt, was ich NICHT im Auto transportieren kann. Und auch nicht gerade nass werden soll.

Weitere Details wie Schränke einräume etc. hatte ich auf heute gelegt. Weil ich ja frei habe. Und das Wetter nicht sonderlich prickelnd ist. Haben sie ja schon vor Tagen im Radio so gemeldet. So habe ich wenigstens ein nicht all zu schlechtes Gewissen, wenn ich mich viel in der Wohnung aufhalte.

Gestern habe ich dann allerdings einen Anruf in Abwesenheit auf dem Handy gehabt. Und das hat im Normalfall nichts gutes zu heißen. Bedeutet in 80 % der Fälle, dass man um seine Freizeit gebracht wird, ob man will oder nicht.

Aufgrund von nicht ständiger Erreichbarkeit auf dem Handy, wurde eine WhatsApp hinterher geschoben. Mit der Info, dass ich wohl die Beurteilung einer Auszubildenden noch nicht gemacht hätte. Die aber noch ganz dringend erledigt werden muss. Und so wurde ich also um meinen Freien Tag gebracht.

Auch wenn es hier um maximal eine Stunde geht, die ich dafür aufwende, den Bogen auszufüllen, zu besprechen und zu faxen.

Im ersten Moment habe ich mich natürlich tierisch aufgeregt. Habe ich aktuell andere Sachen im Kopf. Die ich eigentlich erledigen sollte. Zum Beispiel umziehen, weil ich die aktuelle Wohnung leer bekommen sollte. Und die neue Wohnung will auch eingerichtet werden. Wer wohnt denn schon gern in einer unzureichend eingerichteten Wohnung? Ich auf jeden Fall nicht.

Natürlich ist für die Schülerin dieser Bogen wichtig. Aber warum zum Teufel, ist sie dann nicht bereits vor zwei Wochen damit auf mich zugekommen, als wir zusammen gearbeitet haben? Warum? Ich kapier es einfach nicht. Sitzt sie denn nicht direkt vor Ort, wo dieser Bogen verlangt wird? Haben die Lehrer dort nicht oft genug darauf hingewiesen? Ich gebe zu, sie macht ihren Job wirklich gut. Aber wenn ich mich an meine Ausbildungszeit zurück erinnere, habe ich nicht drauf gewartet, dass meine Ausbilderin auf mich zu kommt, diesbezüglich. Ich habe sie selbst nochmals drauf angesprochen. Im Grunde kann man doch nicht davon ausgehen, dass jeder immer alles auf dem Schirm hat?

Habe mich gestern leicht bloßgestellt gefühlt. Als würde ich nichts auf die Reihe bekommen. Alles vergessen und meine Funktion als „Ausbilder“ nicht ernst nehmen. Könnte natürlich auch falsch rüber gekommen sein. Hat leider dieser nicht direkte Kontakt so an sich. Blöderweise. Lässt sich leicht falsch verstehen.

Genervt bin ich deswegen immer noch. Großen Elan dazu habe ich eigentlich auch nicht. Habe gehofft, heute noch so einiges in der Wohnung zu machen. Damit ich auch wirklich morgen fertig bin. So im Groben und ganzen eben. Der Feinschliff kommt erst mit der Zeit. So nach und nach wenn man dort wohnt.

Mein Überstundenkonto wird es mir wiederholt heute Nachmittag danken. So wie mein Gehaltkonto. Habe nach wie vor noch keine Rückmeldung zwecks Job auf geringfügiger Basis. Aufgrund dieser Gegebenheit, werde ich mir vorerst meine Stunden auszahlen lassen. Brauchen kann ich es im Moment wirklich. Vielleicht springt ja dann schon mal ein Tisch und ein halber Stuhl dabei raus. Dann kann ich schon FAST am Esstisch sitzen und essen.

Sonntägliches

Man könnte beinahe glaube, dass bald Sommer werden könnte. Verschreien möchte ich es aber nicht. Denn kaum hat man sich an das gute Wetter gewöhnt, macht es so oder so wieder einen schlag. Und dann hat man den Salat. Es schüttet wiederholt aus kübeln und es ist verdammt kalt. Viel zu kalt für meine Zustände.

Ich bin ein Warmwettermensch. Ich liebe wärme. Und das nicht zu knapp. Knackig warm am besten heiß wenn möglich. Mag ich. Top. Meine Welt.

Aber dieses Wetter macht einen irgendwann auch ganz schön Trantüte. Naja Trantüte nicht in dem sinne, mistig gelaunt zu sein. Sondern eher, dass man nach einem Tag an der Luft, vollkommen erschöpft umkippt und bis zum nächsten Morgen durchschläft.

Wobei ich inzwischen der Überzeugung bin, dass sich irgend ein Mangel von irgend einem was weis ich schon, in meinem Körper breit macht. Müdigkeitstechnisch bin ich nämlich so ziemlich gut. Ich glaube es sollte dann doch mal ein Blutbild her um festzustellen ob dem Blut da irgendwas fehlt. Weshalb der Körper mit müdigkeitszuständen reagiert. Wie auch immer.

Der heutige Tag bestand aus Ausschlafen, weil Sonntag ist. Darauf folgte eine kurze Runde „Ich mach mal die Wohnung sauber“ und etwas auf dem Balkon herumgesitze. Was wiederum zu Folge hatte dass ich mich dann gen Mittag doch aufgerafft hatte und in den Stall tuckerte.

Ponylein oder auch Zicki getauft, etwas Bewegung aufgebrummt. Dir Rentnerrunde gegondelt und an der Sonne erfreut. Die Weidesaison eröffnet. Die 20 Minutenmarke schamlos überzogen und danach ein sehr schlechtes Gewissen gehabt. Wollte ich doch langsam anfangen. Zicki und Bubi werden es mir nicht verübeln, dass sie länger auf der Wiese bleiben durften. Hoffen wir mal, dass es kein Bauchweh gibt.

Nach Erledigung der alltäglichen Stallarbeit nicht so recht gewusst was ich mit meiner restlichen Zeit anfangen soll. Auto putzen wäre mal wieder angesagt. Gerümpel raus. Müll wegwerfen. Pfandflaschen gesammelt in eine Tragetasche schmeißen. Gebe ich offen gestanden zu, dass ich manchmal ein regelrechtes Chaos in meinem Auto spazieren fahre. Was es nicht immer leicht macht, mich zum Fahrer zu erörtern. Ist oft eine der blödesten Ideen die man haben kann.

Gesaugt und die Fußmatten gereinigt. Staub entfernt und das Auto poliert. Schaut jetzt wieder ordentlich aus. So müsste man das jetzt halt noch beibehalten. Ach, hm. Das eine Licht funktioniert nicht. Warum meckert mein Auto dann nicht, dass die Birne defekt ist? Sonst kräht es doch auch wegen jedem scheiß, wenn’s was braucht. Aber wenn einem die Birne durchbrennt, dann hält man es nicht für nötig, mich darüber in Kenntnis zu setzten. Vielen Dank auch Amadeus. Ja mein Auto hat einen Namen. So ist es. Muss so oder so zum Service. Meckert Auto schon seit einigen Tagen das er in die Werkstatt zur allgemein anfallenden Überprüfung möchte. Mach ich nächste Woche. Sollte vor Jobwechsel noch erledigt werden. Aufgrund von längeren Strecken. Und einer Unlust auf der Autobahn plötzlich stehen zu bleiben, weil der Motor streikt. Können sie dort auch gleich die kaputte Birne austauschen. Da gibt’s dann wieder ne tolle Rechnung. Zum Glück schiebe ich monatlich was auf die Seite. Dann kommt’s nicht ganz so überraschend.

Aufgrund wieder auftretender Langeweile, musste noch mein Reitzubehör dran glauben. Die Lederstiefel stehen vor Dreck. Und die Trense von Zicki könnt auch mal wieder ne Reinigung vertragen. Kann ich auch gleich das neue Stirnband mit Glitzersteinchen und die neuen Zügel anbringen. War eh mal wieder notwendig. Ob es das Stirnband gebraucht hätte, ist Fraglich. Die Zügel waren es. Die alten sind doch schon ziemlich ramponiert. Ausbreitung der benötigten Utensilien und bumms hätte man meinen Können, dass auf meinem sonnigen Platz eine Bombe eingeschlagen hat. Zubehör ist jetzt aber sauber. Bleibt es hoffe ich auch noch ein Weilchen.

Und nun stelle ich für meinen Teil fest, dass der Sonntag auch schon wieder vorbei ist. Was wiederum bedeutet, dass ich morgen wieder arbeiten gehen darf. Spätschicht. Juhu. Kann ich morgen nochmal ausschlafen. Heißt ich könnte heute abend ganz entspannt noch in die Badewanne hüpfen und mir gleichzeitig die Haare färben. Sieht die Farbe schon wieder leicht verwaschen aus.

Aber vorher wäre vielleicht noch ein Eis ganz nett. Und da davor, werde ich mich an einem Tütenreis probieren. Also eigentlich an Expressreis von Uncle Bens oder so. Bin ja eigentlich nicht so geil auf so Tütenkrimsikramsi. Bin der selber Kocher. Aber irgendwie. Irgendwie hat mich diese Tüte neulich beinahe angebrüllt, ich solle sie gefälligst mitnehmen. Um einen Tobsuchtsanfall und die damit verbundenen entsetzten Blicke der anderen Kunden abzuwehren, packte ich die Tüte also mit ein. Sie hat es nicht anders gewollt. Jetzt muss der Reis damit rechnen verspeist zu werden.

Ende gut.

Alles gut.

Aus.

Tagebuchreihe 13-Tage-Woche: Tag 6

Einleitung

Tag 6 habe ich nun erfolgreich hinter mich gebracht. Allerdings merke ich mittlerweile, dass ich einfach komplett ausgelaugt bin. Die Vorstellung dass ich noch weitere 7 Tage vor mir habe macht es, ehrlich gesagt, nicht sehr viel besser. Zumal immer wieder die Worte eines Kollegen in meinem Kopf wiederhallen. „Schönes frei.“ „Hab nicht frei, hab bis 1 Fortbildung.“ „Ja mai, dass ist fast das selbe. Machst ja nix.“

Die Frage nach dem Frei

Es ist eben nicht das selbe. Frei und Fortbildung. Niemals. Hat für mich nicht wirklich etwas miteinander gemein. Nicht mal ansatzweise und auch nicht wenn man es wollte. Auch wenn ich am  Tag der Fortbildung nicht in der Arbeit bin. Dennoch muss ich morgens aufstehen, damit ich pünktlich da bin. Muss Zuhören. Mich konzentrieren und auch praktisch etwas tun. Auch wenn es nur 4 Stunden waren. Aber frei, ist das für mich nicht.

Die abhanden gekommene Motivation 

Meine Motivation ist aktuell weg. Sie ist im Urlaub, so scheint es mir zumindest. Eine wirkliche Erholung tritt auch nicht ein. Habe ich auch gar keine Chance dazu, mich zu erholen. Wie denn auch,wenn ich keinen einzigen Tag frei habe. Selbst zum Reiten muss ich mich im Moment zwingen und mehrfach überreden. Obwohl Reiten meine Leidenschaft ist. Aber es erst mal bis aufs Pferd zu schaffen, scheint mir im Moment ein richtiger Kraftakt zu sein. Selbst für eine Reitstunde, habe ich aktuell kaum Ambitionen. Kann man sich das vorstellen?

Die nicht eingehaltene Abmachung

Allgemein zieht es mich einfach nur noch runter. An die eigentliche Abmachen, die ich einst mit den Dienstplanschreiber ausgemacht hatte, wird sich neuestem auch nicht mehr gehalten. War die eigentliche Abmachung, dass ich Doppelnächte mache, allerdings nur unter der Bedingung, dass ich danach zwei Tage frei habe. Der Tag an dem ich aus der Nacht komme, nicht eingerechnet. Denn am Tag nach der Nacht, mache ich schließlich auch den Frühdienst mit. Was wiederum bedeutet, dass dies kein freier Tag ist. Allerdings scheint man es im Moment nicht als nötig zu sehen, dies einzuhalten.

Einfach mal weg

Möchte im Moment, am liebsten einfach nur noch weg. Habe keine Lust mehr. Dieses ewige geschichte abzuziehen. Ganz zu schweigen von den Nachtdiensten. Die Nachtdienste sind eigentlich das Schlimmste an der ganzen Geschichte. Kann diese einfach nicht sonderlich gut ab. Trotzdem habe ich diesen Monat geschlagene 5 dieser Sorte.

Mangelnde Motivation

Werde mich trotz mangelnder Motivation, doch in den Stall bewegen. Dort zumindest ausmisten und Futter herrichten. Danach werde ich wohl ein bisschen das Sofa hüten. Vielleicht noch in die Sauna gehen um mich wenigstens ein bisschen zu erholen. Obwohl ich bezweifle, dass es klappt. Auch wenn ich es wollte.

Ideenfreiheit 

Habe im Moment einfach keine Idee, wie ich mich dem ganzen einfach mal entziehen könnte. Würde am liebsten einfach mal eben alles hinschmeißen und für ein paar Wochen herumreisen und mich erholen. Hätte aber dann noch ein schlechteres Gewissen gegenüber meinem Pferd, welches ich sowieso schon habe, weil ich zur Zeit kaum zum Reiten komme. Auch wenn ich beinahe täglich im Stall bin.

Noch nicht beim Arzt gewesen

Beim Arzt war ich nach wie vor immer noch nicht. Auch wenn ich mich wohl besser hätte krankschreiben lassen. Allerdings bin ich, wie ich glaube ich schon mal erwähnt hatte, ziemlich eigen was Ärzte angeht. Möchte ich nicht zu einem x beliebigen Arzt hüpfen. Habe manchmal das Gefühl, dass mich nicht alle Ärzte verstehen und ich mich nicht allen anvertrauen kann oder es vielleicht auch nicht will. Bin ja eh ein Mensch, der nicht jedem vom Fleck weg vertraut. Zu Anfang immer erst misstrauisch ist. Sich das ganze lieber erst mal aus der Entfernung ansieht. Über diesen Zufallsfund berichte ich aber lieber seperat. Wird glaube ich sonst zu viel.

Etwas meckern zum Schluss noch:

Ich habe keine Lust mehr. Und ich habe von einer Stelle auch eine Absage kassiert. Eine Stelle die mich mal richtig interessiert hätte. Arbeit mit Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft. Also mit Tieren und Menschen mit Behinderung. Das wäre mal richtig cool gewesen. Habe gestern den Anruf bekommen, dass die Stelle leider schon besetzt ist. Habe mich etwas geärgert, weil ich mich zu spät beworben hatte. Die Stelle zu spät entdeckt hatte. Meine Bewerbung wird dennoch behalten. Werde dann angeschrieben, sollte sich eine Stelle auftun die zu mir passen würde.

Gestern habe ich übrigens meine Vertragsverlängerung unterschrieben. Wieder nur auf 1 Jahr befristet. Danach heißt es darum bangen, ob ich einen Unbefristeten Vertrag bekomme oder gegangen werde. Prima. Aber fürs nächste Jahr bin ich erst mal abgesichert.