Detektiv Briefkasten und die Neuaufnahme des alten Falls

Detektiv Briefkasten, saß über den alten Unterlagen. Über den Unterlagen es nicht gelösten Falls von damals, von der Briefkastenverschwörung. Der Fall wurde, ursprüglich, zu den Akten gelegt. Die Chefetage war der Meinung, dass es sich lediglich um Altweibergeschwätz und Ammenmärchen handelte, was die ganze Briefkastenverschwörung anbelangte. Weiterlesen

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Auf den Spuren der Reiseblogger 1

Letzte Nacht, als ich nicht schlafen konnte (ich hatte Nachtdienst), habe ich mich ein wenig umgesehen, was es denn so alles zum Thema Reiseblogger gibt. Eigentlich lief es darauf hinaus, dass ich bei Google eintippte „Der Alltag eines Reisebloggers“. Warum auch immer, das Thema scheint mich gerade ziemlich zu interessieren.

Wie dem auch sei. Habe ich auf Google so einiges gefunden. Gerade zum Thema Alltag als Reiseblogger. Beiträge die etwas ernstes hatten. Aber auch Beiträge mit einem etwas lustigen hauch. Alles was etwas witzig geschrieben ist, so geht es mir zumindest, lässt sich recht gut lesen.

Wie ich da drauf kam, weiß ich eigentlich auch nicht so recht. Also darauf zu meinen nach Reisebloggs zu suchen. Doch eigentlich fällt es mir jetzt, gerade in diesem Moment, siedentheiß ein. Habe ich eigentlich nach dem Sabbatjahr geschaut, und was es damit eigntlich so auf sich hat. Irgendwie bin ich dann auf Thema Reisen gekommen. Siehe da, landete ich bereits auf anderen Blogs genau zu diesem Thema.

Muss ich offen gestanden zugeben, dass ich richtig Lust hätte, gerade zu vereisen. Alleine aus dem Grund heraus, dass ich einfach mal wieder raus kommen sollte, aus dem ganzen Alltagsgezumsel. Zwei, drei Wochen mal wieder unter wegs sein. Auf der anderen Seite das Entspannen nicht vergessen.

Hach ja, wäre das schön. Aber wem geht das nicht so, einfach mal raus zu wollen. Im Grunde geht es beinahe jedem irgendwann mal so. Weil man das Gefühl nicht los wird, dass einem die Decke auf den Kopf fällt.

Auf meiner Recherche übrigens, landete ich nicht nur auf Bloggs selbst, sondern auch auf einer Seite, die ein Intervew mit einem Reiseblogger geführt und veröffentlich hatte. Da wurde über einen Reiseblogger berichtet, genauer gesagt wurde genau dieser ziemlich unter die Lupe genommen.

Zu guter letzt, las ich mir noch die Kommentare durch, zumindest einen Teil davon. War ich danach in einer leichten Schockstarre gelandet. Warum? Gibt es doch tatsächlich neider unter den Bloggern. Neider, richtig gehört. Aber mal ganz ehrlich, wo gibte es das nicht.

Aber das, fand ich dann schon ein wenig dreist. Wirklich. Die ersten zwei die einen Kommentar abgelassen hatten, haben im Grund nur über den Autor und dessen Blog hergezogen. Gemotzt, gemault, gemeckert. Der Blog hat dies nicht, jenes nicht, kenn ich schon lange, Beiträge haben keinen mehrwert (wobei ich mich das natürlich manchmal auch bei meinen Beiträgen frage, ob die immer so sinnvoll sind), alles bloß oberflächliches geredet. So in die richtung eben. Richtig gemein und niederträchtig. Sei ihm doch der Erfolg gegönnt. Irgendwo da draußen, gibt es eben Leute, denen der Blog gefällt. Anderen wieder nicht so.

Aber muss ich nur, weil mir etwas nicht gefällt, gleich so über den anderen herziehen? Da wären wir nämlich wieder an dem Punkt, Internet, anonym, jeder kann sagen was er will und da seinen Senf ablassen ohne das drauf was folgt. Also eine Konsequenz.

Zum Glück waren es jedoch nur zwei, die so gegen den Beitrag gewettert haben. Vorallem an dem Punkt als es darum ging, dass der Beitrag lediglich erschienen ist um dem Blog mal wieder ein paar Besucher zu bescheren, war auch den meisten anderen Kommentierenden klar, irgendwo ist da wahrscheinlich ganz schön der Wurm dirn und die Eifersucht lässt grüßen.

Aber, warum aufregen, wenn man auch andere Blog entdeckt, die man toll findet. Die schön gestaltet wurden. Der Text über den Alltag irgendwie witzig ist. Ein wenig musste ich da dann an unseren Londonaufenthalt denken. Wobei es da noch nicht ganz so extrem war. In Irland war es viel mehr, da ich zu dieser Zeit schon weitaus mehr, dem Bloggen verfallen war.

Als ich den Teil lase, mit dem WLan suchen, musste ich spontan lachen. Ging es mir in einem Hostel beinahe genau so. Nein eigentlich war es ein Gästehaus und kein Hostel. Aber ich musste trotzdem das WLand irgendwie suchen. Im Zimmer hatten wir so gut wie keinen Empfang. Was mich dann irgendwann dazu veranlasste vor dem Haus zu sitzen.  Was es aufgrund von Lichteinstrahlung nicht ganz einfach machte, Beiträge und Bilder zusammenzubasteln. War doch ein wenig hell.

Aber schaut euch den Beitrag doch vielleicht gerade selber an. Möchte ich ja nicht alles verraten. Außerdem bin ich ein ziemlich schlechter Erzähler 🙂
Am besten Hier vorbei schauen 🙂

Tagebuchreihe 13-Tage-Woche: Tag 6

Einleitung

Tag 6 habe ich nun erfolgreich hinter mich gebracht. Allerdings merke ich mittlerweile, dass ich einfach komplett ausgelaugt bin. Die Vorstellung dass ich noch weitere 7 Tage vor mir habe macht es, ehrlich gesagt, nicht sehr viel besser. Zumal immer wieder die Worte eines Kollegen in meinem Kopf wiederhallen. „Schönes frei.“ „Hab nicht frei, hab bis 1 Fortbildung.“ „Ja mai, dass ist fast das selbe. Machst ja nix.“

Die Frage nach dem Frei

Es ist eben nicht das selbe. Frei und Fortbildung. Niemals. Hat für mich nicht wirklich etwas miteinander gemein. Nicht mal ansatzweise und auch nicht wenn man es wollte. Auch wenn ich am  Tag der Fortbildung nicht in der Arbeit bin. Dennoch muss ich morgens aufstehen, damit ich pünktlich da bin. Muss Zuhören. Mich konzentrieren und auch praktisch etwas tun. Auch wenn es nur 4 Stunden waren. Aber frei, ist das für mich nicht.

Die abhanden gekommene Motivation 

Meine Motivation ist aktuell weg. Sie ist im Urlaub, so scheint es mir zumindest. Eine wirkliche Erholung tritt auch nicht ein. Habe ich auch gar keine Chance dazu, mich zu erholen. Wie denn auch,wenn ich keinen einzigen Tag frei habe. Selbst zum Reiten muss ich mich im Moment zwingen und mehrfach überreden. Obwohl Reiten meine Leidenschaft ist. Aber es erst mal bis aufs Pferd zu schaffen, scheint mir im Moment ein richtiger Kraftakt zu sein. Selbst für eine Reitstunde, habe ich aktuell kaum Ambitionen. Kann man sich das vorstellen?

Die nicht eingehaltene Abmachung

Allgemein zieht es mich einfach nur noch runter. An die eigentliche Abmachen, die ich einst mit den Dienstplanschreiber ausgemacht hatte, wird sich neuestem auch nicht mehr gehalten. War die eigentliche Abmachung, dass ich Doppelnächte mache, allerdings nur unter der Bedingung, dass ich danach zwei Tage frei habe. Der Tag an dem ich aus der Nacht komme, nicht eingerechnet. Denn am Tag nach der Nacht, mache ich schließlich auch den Frühdienst mit. Was wiederum bedeutet, dass dies kein freier Tag ist. Allerdings scheint man es im Moment nicht als nötig zu sehen, dies einzuhalten.

Einfach mal weg

Möchte im Moment, am liebsten einfach nur noch weg. Habe keine Lust mehr. Dieses ewige geschichte abzuziehen. Ganz zu schweigen von den Nachtdiensten. Die Nachtdienste sind eigentlich das Schlimmste an der ganzen Geschichte. Kann diese einfach nicht sonderlich gut ab. Trotzdem habe ich diesen Monat geschlagene 5 dieser Sorte.

Mangelnde Motivation

Werde mich trotz mangelnder Motivation, doch in den Stall bewegen. Dort zumindest ausmisten und Futter herrichten. Danach werde ich wohl ein bisschen das Sofa hüten. Vielleicht noch in die Sauna gehen um mich wenigstens ein bisschen zu erholen. Obwohl ich bezweifle, dass es klappt. Auch wenn ich es wollte.

Ideenfreiheit 

Habe im Moment einfach keine Idee, wie ich mich dem ganzen einfach mal entziehen könnte. Würde am liebsten einfach mal eben alles hinschmeißen und für ein paar Wochen herumreisen und mich erholen. Hätte aber dann noch ein schlechteres Gewissen gegenüber meinem Pferd, welches ich sowieso schon habe, weil ich zur Zeit kaum zum Reiten komme. Auch wenn ich beinahe täglich im Stall bin.

Noch nicht beim Arzt gewesen

Beim Arzt war ich nach wie vor immer noch nicht. Auch wenn ich mich wohl besser hätte krankschreiben lassen. Allerdings bin ich, wie ich glaube ich schon mal erwähnt hatte, ziemlich eigen was Ärzte angeht. Möchte ich nicht zu einem x beliebigen Arzt hüpfen. Habe manchmal das Gefühl, dass mich nicht alle Ärzte verstehen und ich mich nicht allen anvertrauen kann oder es vielleicht auch nicht will. Bin ja eh ein Mensch, der nicht jedem vom Fleck weg vertraut. Zu Anfang immer erst misstrauisch ist. Sich das ganze lieber erst mal aus der Entfernung ansieht. Über diesen Zufallsfund berichte ich aber lieber seperat. Wird glaube ich sonst zu viel.

Etwas meckern zum Schluss noch:

Ich habe keine Lust mehr. Und ich habe von einer Stelle auch eine Absage kassiert. Eine Stelle die mich mal richtig interessiert hätte. Arbeit mit Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft. Also mit Tieren und Menschen mit Behinderung. Das wäre mal richtig cool gewesen. Habe gestern den Anruf bekommen, dass die Stelle leider schon besetzt ist. Habe mich etwas geärgert, weil ich mich zu spät beworben hatte. Die Stelle zu spät entdeckt hatte. Meine Bewerbung wird dennoch behalten. Werde dann angeschrieben, sollte sich eine Stelle auftun die zu mir passen würde.

Gestern habe ich übrigens meine Vertragsverlängerung unterschrieben. Wieder nur auf 1 Jahr befristet. Danach heißt es darum bangen, ob ich einen Unbefristeten Vertrag bekomme oder gegangen werde. Prima. Aber fürs nächste Jahr bin ich erst mal abgesichert.

Tagebuchreihe 13-Tage-Woche:Tag 5

Ein herzliches hallo zurück!!

Ich melde mich mal wieder zu Wort. Nach meinem Arbeitstag Nummero 5, der auf zwei Teile geteilt war. Zum einen hatte ich heute morgen bereits Frühdienst, dann heute Abend noch Spätdienst. Da ich jedoch bereits Frühdienst hatte ging mein Spätdienst in der Theorie nur bis um 20 Uhr. So in der Therie.

Der Frühdienst

Der Frühdienst verlief im Grunde ganz normal. Bewohner wecken. Frisch machen. Anzienen. Frühstücken und fertig machen für die Arbeit. Das Aufstehen davor, viel mir allerdings wiederholt schwer. Tut es allerdings immer. Ich habe es nicht so mit dem frühen aufstehen. Schon garnicht soooo früh. Gegen 5:15 Uhr rollte ich mich dann doch aus dem Bett. Kaffee kochen, klamotten an. Mein Kopf schien mich immer noch nicht zu mögen. Medikamente eingeschmisschen. Alles natürlich pflanzlich. Nix volle dröhnung und so.

Im Laufe des Vormittages ging es mir jeodch immer besser und ich konnte kaum glauben, dass die Medis schon angeschlagen hatten. Gegen 8:15 Uhr war ich dann plötzlich alleine. Das der Nachtdienst um 8 Uhr geht ist vollkommen normal. Aber der zweite Frühdienst? Naja, etwas genervt war ich daraufhin schon. Allerdings war nicht mehr viel zu tun. Restliche Wäsche veräumt und dann auch gegangen.

Zwischendrin

Zwischendrin erledigte ich so meine üblichen Dinge. Stall Misten, Reiten gehen. Auch als HEP hat man Hobbys, ja. Könnte man nicht glauben ist aber so.

Spätdienst

Mein Spätdienst, begann also um 16 Uhr. Ich kam ausnahmsweise mal pünktlich. Was nicht heißen soll, dass ich ständig zu spät komme. Möchte mich ja nicht schlecht reden.

Emails Checken, Doku lesen. Nix neues. Kurze zwischenfrage an die Kollegen was ansteht. Wiederholte Feststellung des Tages: Gähnende Leere in Kühlschrank und Vorratsraum. Aus dem Einkauf für den morgigen Tag, wurde kurzerhand der Wocheneinkauf gemacht. Noch kurz auf meine Kollegin gewartet, die mit mir zusammen den Ambulanten Bereich schmeissen sollte.

Bewohner abgewartet. Gefragt wer mit will. Einkaufszettel geschrieben, Geld gezählt und gecheckt. Ich währenddessen den Bus vorgefahren. Naja, gewendet. Ausgeparkt, einbahnstraße entlang gefahren um Vorwärts direkt vor den Eingang zu fahren. Auf einer art „Hautpstraße“ fuhr die Polizei kurz vor mir. Es blinkte plötzlich „STOP, POLIZEI, BITTE FOLGEN.“ Etwas irritiert, sah ich mich um, konnte doch nicht ich gemeint sein. Allerdings dachte ich damit Falsch.

„Grüß Gott. Allgemeine Verkehrskontrolle. Fahrzeugpapiere und Führerschein bitte.“

„Ich wollte eigentlich nur den Bus umparken und habe meinen Führerschein nicht dabei. Der liegt in der WG, etwar 50 meter von hier weg.“

„Wissen sie weshalb wir sie angehalten haben? Sie sind nicht Angeschnallt. Dies ist eine Verkehrswiedrigkeit. Weshalb wir nun ein Verwarnungsgeld von 30 € verlangen.“

*Stimme im Kopf an.* Wann darf ich mal was sagen? Hätten wir es dann? Die Polizistin ist aber nicht sehr gut drauf. *Stimme im Kopf aus.*

„Och nö. Ich wollte doch echt nur mein Auto umparken.“

„Haben sie irgend ein Dokument dabei mit dem sie sich ausweisen können.“

„Nein, wie gesagt, mein Geldbeutel liegt in der WG. Ein paar Meter nur von hier weg.“

„Zahle sie Bar, oder sollen wir ihnen einen Überweisungsträger ausfüllen. Damit sie e dann überweisen können.“

„Ich hätte gerne den Überweisungsträger. Hab nicht so viel Bargeld dabei.“

„Haben sie irgendwelche Dokumente dabei mit denen sie sich ausweisen können? Ausweis, Versichertenkarte?“

„Nein, alles liegt, da hinten ein paar Meter weiter, in der Arbeit, in der WG. Und ich wollte einfach nur den Bus umparken. Wäre es wohl herzlich unangebracht gekommen, zwischen den ganzen Autos, rückwärts in der Einbahnstraße herumzufahren.“

*Kurzes Nachdenken seitens der Polizistin*

„Sie sind also von -Zensiert-“

“ Nein von -Zensiet-“ *man stelle sich einen säuerlichen Unterton vor*

“ Dann drücken wir nochmal ein Auge zu. Dann legen sie jetzt aber bitte den Sicherheitsgurt an. Und beim nächsten mal führen sie bitte alle Dokumente mit sich. Auch wenn sie nur kurz das Fahrzeug wechseln.“

Etwas verärgert fuhr ich also zur WG zurück. Als ich es meinen Kollegen erzählte, sorgte ich mit dieser Geschichte für allgemeine Belustigung. Werde wohl mehrere Wochen noch diverse Anspielungen dazu zu hören bekommen.

Beim Einkauf, hatten wir dann zwei Einkaufswägen voll beladen. Rewe war somit auf einen Schlag 400 € reicher, ich hatte haufenweise Paybackpunkte mehr. Gähnende leere somit abgeschafft.

Außerdem hatten wir dann noch Besuch von unserem Kinesthetics Profi in der WG. Der uns über die Schulter schauen wollte. Tipps geben etc. Ich bat ihn kurz vor feierabend, nachdem ich mit Abrechnung usw. fertig war, mir noch bei einer Bewohnerin über die Schulter zu schauen, während ich sie auf ein Rollbrett legte.

Ich war erstaunt, als ich ein riesen Lob für meine Entdeckung bekam. Denn, auf genau diese Idee oder Vorgehensweise waren sie noch garnicht gekommen. Ich freute mich natürlich wie Bolle darüber, diesen Weg vor ein paar Tagen entdeckt zu haben. Welcher tatsächlich sehr viel Aufwand und Plagerei herausnimmt. Meine Hausaufgabe nun: Den anderen Mitarbeitern diesen Weg zeigen um Belastung zu vermeiden. Um 20:30 Uhr machte ich dann feierabend. So viel zum Thema um 20 Uhr aus haben.

Wies mir jetzt so geht

Inzwischen liege ich auf dem Sofa. Ziemlich müde. Schlapp. Ausgelaugt. Krankheitstechnisch geht es mir inzwischen immer noch recht gut. Kopfweh hab ich nur noch bedingt. Sonderlich viel Lust etwas zu machen habe ich jedoch nicht. Bin ich einfach viel zu müde und könnte auf der Stelle und vom Fleck weg einschlafen.

Morgen steht dann der nächste Tag an. 4 Stunden Fortbildung mit dem Titel: Rückenschonendes Arbeiten. Nachdem ich mich nun schon länger vom Fernseher besabbeln lasse, werde ich jetzt noch kurz duschen gehen. Danach, Bett. Schlafen. HAbe ich einen anstrengenden Tag nochmal vor mir.

 

 

Tagebuchreihe 13-Tage-Woche: Tag 4 Nachtrag

Tag 4

Gestern habe ich es tatsächlich nicht mehr auf die Reihe bekommen, meinen Beitrag zum vierten Arbeitstag zu verfassen. War ich einfach viel zu fertig mit der Welt. Total im Eimer.
Nach dem Nachtdienst, ist es bei uns üblich, dass der Frühdienst noch im Obergeschoss mitgemacht wird. Zwar nicht bis um 9, aber dafür bis 8. Ab 6 Uhr kommt bereits der Frühdienst fürs Untergeschoss, um 7 der zweite fürs Obergeschoss.
Gegen dreiviertel 5 war ich dann bereits wach. Nachdem ich zum einen vom schlafen ziemlich verschwitzt war, zum anderen gefroren hatte, stellte ich mich nochmals unter die Dusche um in die Gänge zu kommen. Danach bereitete ich schon mal das Frühstück für den ersten Bewohner her. Dieser war dann bereits gegen kurz nach halb 6 fertig angezogen und frisch gemacht.
Nachdem dieser Bewohner immer erst ein wenig Zeit braucht, bevor man was von ihm erwarten kann, ließ ich ihn erst einmal in Ruhe und ging los, die erste Bewohnerin im Untergeschoss zu wecken, damit sie Zeitig auf die Toilette kommt. Hat sie meist einen sehr aufgeblähten bauch und benötigt erst einmal Zeit für sich auf der Toielette. Allgemein benötigt sie morgens immer etwas mehr Zeit. Als ich die Dame auf der Toilette hatte, kam schon gegen zeh vor 6 die erste Kollegin. Kurze Übergabe, kurz zusammen ein Käffchen trinken und eine rauchen, bevor es zum wesentlichen übergeht.
Inzwischen konnte ich dann mit meinem Bewohner im Obergeschoss frühstücken. Bis etwa 8 Uhr, erledigte ich noch diverse Dinge. Machte noch eine zweite Bewohnerin fertig und um kurz nach 8 stempelte ich dann aus und ging nach Hause.
Zu Hause legte ich mich dann sofort ins Bett. War ich viel zu fertig um mit 4 Stunden schlaf auszukommen. Zumal ich einfach bei jeder Bewegung pullsierende Kopfschmerzen hatte. Nachmittags besuchte ich dann noch kurz meine Tierchen. Musste einfach sein. Den restlichen Tag verbrachte ich auf dem Sofa vor dem Fernseher. Regelmäßiges vollstopfen mit Sinupret und Esperitox. In der Hoffnun, dass es hilft.

Tagebuchreihe 13-Tage-Woche: Tag 3

Tag 3

Vorwort

Wieder mal ein kurzes guten Tag meiner Seitens. Bevor der Tag Endet möchte ich noch meinen Bericht abliefern, über den ersten Teil meines Dienstes. Der zweite Teil wird wohl morgen Nachmittag/Abend online gehen. Denn ich vermute, ich werde keine große Motivation haben, nach dem Nachtdienst noch groß zu tippen.

Vor der Arbeit

Der heutig Tag, war irgendwie komisch. Morgens bin ich wieder nicht richtig in die Puschen gekommen. War dauerhaft müde und schlapp. Obwohl ich lange und außreichend geschlafen haben müsste. Meine Halsschmerzen definitiv schlimmer. Kontaktierte daher heute Vormittag bereits meinen Hausarzt. Mit dem festen Entschluss, für den morgigen Tag einen Termin zu vereinbaren. Allerdings wurde ich enttäuscht. Diese so wie nächste Woche ist dieser noch im Urlaub. Zur Vertretung möchte ich jedoch nicht. Deshalb wird es auf meinen zweiten Arzt hinaus laufen.

Denn ob ich will oder nicht. Ich muss. Warum ich erst für morgen einen Termin ausmachen will? Hatte ich im Grunde ein total schlechtes Gewissen, gegenüber meinen Kollegen, heute erst Nachmittags anzurufen, dass ich krank bin. Hatte ich morgens definitiv zu lange geschlafen um morgens noch jemanden zu erreichen. Deshalb wollte ich diesen Dienst noch durchziehen, bevor ich mich morgen krank melden wollte. Im Nachhinein, denke ich mir gerade, hätte ich mal lieber angerufen.

Arbeit

Um 18 Uhr begann also heute mein Arbeitstag. Antritt zum Nachtdienst, in dem ich mich noch befinde. Allerdings ist es Bereitschaft und ab jetzt, habe ich sozusagen Pause, bis jemand klingelt oder aufstehen sollte. Ich sitze vor meinem Laptop, den ich extra mitgebracht habe, und habe mich via Mobiles Internet eingeloggt. Lieber auf Nummer sicher, bevor es heißt ich würde privates am PC der Arbeit machen.

Natürlich hatte ich wieder ziemlich viel zu tun. Trotz Nachtdienst. Mehrere Bewohner pflegen und frisch machen. Essenseingabe und so weiter. Was eben so anfällt. Ab 20 Uhr wurden es plötzlich immer weniger Mitarbeiter. Bis ich schließlich ab 21 Uhr alleine im Haus war. Tendenziell genervt. Denn es ist wirklich anstrengend, wenn man insgesamt 5 Bewohner zu Bett bringt. Größtenteils Rollstuhlfahrer.

Meine Halsschmerzen machten sich mittlerweile immer heftiger bemerkbar, dass sogar das nicht schlucken weh tat. Und es auch immer noch so ist. Leider Gottes. Kopfschmerzen kommen nun zusätzlich auch noch dazu. Werde mir früher oder später doch eine Tablette einwerfen. Irgendwelche Idioten machen draußen gerade ein Feuerwerk. Normal würde es mich nicht stören. Heute aber irgendwie schon.

Fazit

Ich schleppe mich nie mehr krank in den Nachtdienst. Man sitzt einfach nur da und hofft, dass endlich die Kollegen kommen. Spätestens als mich vor kurzer Zeit der Schüttelfrost gepackt hatte. Allerdings bringt mir das auch nichts, denn vor 08:00 Uhr werde ich die Arbeit nicht verlassen. Glaube ich. Und irgend einen Arzt muss ich noch finden, der mich nimmt. Morgen früh. Direkt nach dem Dienst.

Nachdem ich bei 25 Grad Zimmertemperatur, inklusive Pulli friere und Eis kalte Hände habe, werde ich nun versuchen ob eine heiße Dusche etwas hilft.

Jammerlappen verabschiedet sich hiermit vom ersten Teil, des Nachtdienstes.

 

 

Was für eine Woche, Wochenvorschau

Was für eine Woche.

Theoretisch gesehen, wollte ich bereits mehrfach, eine Wochenvorschau von mir geben, für die nächste Woche. Allerdings hat das geschlagene 4 Tage (fast) nicht geklappt. Denn über den Internetexplorer konnte ich WordPress nicht mehr öffnen. Darüber hatte ich ja bereits berichtet. Hatte mich dann an das Forum gewand, konnte mit den Mitteilungen und Antworten, die ich bereits las, nicht viel anfangen.

Ich beherzigte dann, den Tipp eines Blogkollegen, der ein ähnliches Problem hatte. Er wechselte dann den Webbrowser. Und siehe da, es funktioniert wieder. Jippi!!!

Wochenvorschau

Es wird nächste Woche eine neue, 13 Teilige Reihe, meinerseits geben. Eine Art Tagebuch. Als Anlass dafür, wurde von mir meine, ab heute, 13 Tage Arbeitswoche genommen. Ich werde darüber Berichten, wie es mir in diesen 13 Tagen am Stück ergeht. Was passiert ist, wie es mir geht, was ich davon halte. Wie es mir danach geht.

Ich denke das es wahrscheinlich Vorhersehbar sein wird, dass es mir nach einer bestimmten Zeit, nicht mehr so wahnsinnig gehen wird. Es darauf hinaus läuft, dass ich fix und durch bin. Meine Motivation im Keller. Erholung null.

Wie sich der Dienstplan zusammensetzt? Nun ja, aus ganz normalen Diensten eben. Darunter 3 Nachtdienste. Haufenweise Fortbildungen und so weiter. Es wird anstrengend werden. Vor allem die Tatsache, sich in Fortbildungen zu setzten, die man schon zwei mal gehört hat.

Beginnen wird das Tagebuch heute. Der Beitrag wird aber wahrscheinlich erst heute Nacht irgendwann online gehen. Denn mein Arbeitstag beginnt heute erst um 17 Uhr und endet gegen 01:00 Uhr Nachts. Wir werden sehen 🙂

P.S.: Die Reihe wird wie folgt heißen: Tagebuch Reihe 13-Tage-Woche: Tag xy

Weshalb ich des Nachts auf dem Balkon rauche

In einem Vorigen Bericht habe ich glaube ich schon mal erwähnt, dass ich einst eine etwas gruselhafte Situation im Nachtdienst hatte. Was mitunter auch eine meiner Begründungen sein dürfte, weshalb ich meist auf dem Balkon rauche und nicht auf der Terrasse. Also des Nachts eben.

Warum ich auf des Nachts auf dem Balkon rauche

Kurz gesagt, war es mir in den Nachtdiensten schon immer etwas zu wieder auf der Terrasse im Erdgeschoss zu rauchen. Weshalb ich mich meist auf den Balkon verzog. Zusätzlich schaltete ich hierbei auch immer noch das Außenlicht an. Was ich eigentlich immer noch tue.

Kurz und gut, ich habe schiss, des Nachts von irgend einem Deppen überrascht zu werden. Sei es ein Einbrecher oder einfach nur ein Betrunkener oder ein auf der Straße lebender (Penner oder Bettler hört sich so abwertend an irgendwie). Vom Balkon aus, inklusive Balkonlicht, habe ich einen recht guten rundumblick und hätte auch noch halbwegs genügend Zeit zurück ins Haus zu rennen. Und den Notfalldrücker zu drücken. Bin ein kleiner Schisser, schon klar.

Was es mit der Gruselsache auf sich hat

Es begab sich, dass ich tatsächlich eines Bereitschaftsdienstes schlafen konnte. Zwar einen eher leichten Schlaf, aber immerhin schlaf. Ich lag im Bereitschaftszimmer, auf dem Bett. Irgendwann hörte ich es, Tapp, Schlurf, Tapp, Schlurf. Im Halbschlaf kapierte ich noch nicht ganz was los ist. Bis ich wach war und wusste, dass eine Bewohnerin soeben am Zimmer vorbeigetrottet war.

Gott war das eine leidige Zeit, in der die Rufanlage nicht funktionierte. Und somit auch nicht die Vorrichtung die es klingeln lässt, sobald die Bewohnerin nur einen Fuß aus ihrem Bett setzt. (Diese Vorrichtung dient lediglich dazu, dass man mitbekommt, wenn besagte Bewohnerin des Nachts aufsteht und auf Wanderschaft geht).

Bewohnerin eingesammelt. In ihr Bad buchsiert. Nachtwindel, die gefühlt 10 kg wog ab gemacht. Die Dame auf die Toilette gesetzt. Plätschern ertönt. Ich verziehe mich für einen kurzen Moment aus dem Bad.

Als ich Bewohnerin xy, wieder im Bett hatte, viel mir etwas auf. Das Licht am Parkplatz brannte. Ich fragte mich, warum zum Teufel ist der Rollo nicht unten und warum brennt das Licht da draußen? Naja, Rollo ganz runter. Bewegungsmelder wahrscheinlich reagiert, als jemand an der Straße vorbei lief.

Kurz darauf hörte ich ein scheppern. Wunderte mich nicht. Wird draußen  irgendwas gewesen sein. Legte mich hin. Schlief weiter. Am nächsten Morgen, als ich auf dem Balkon stand, natürlich zum rauchen, wurde mir klar was der knall zu bedeuten hatte. Eines der Beiden Gartentore stand offen. Das andere war zu.

Das Licht am Parkplatz konnte gar nicht von der Straße anspringen. Hätte man dazu um die Ecke laufen müssen. Da stiefelte wohl jemand mitten durch unseren Garten durch! Fahrradhütte abgesucht. Könnte ja sein, dass sich doch jemand dort einen Schlafplatz gesucht hatte. Nichts. Okay. Sacken lassen. Abwarten. Kollegin erzählen.

Höchst wahrscheinlich, war es jedoch einer der Nachbarn, der des Nachts den Garten als Abkürzung verwendet hatte. Einer dieser Fraktion die nicht außen rum laufen können. Aus reiner Bequemlichkeit und Faulheit heraus.