Neuer Job und so

Die letzten Tage, naja wohl eher Wochen schon, war es eher ruhig hier auf meinem Blog. Was ein Stückweit vermutlich dem berühmt berichtigten Sommerloch geschuldet sein dürfte. Aber nicht nur das. Auch der Jobwechsel tut hier sein Übriges.

Vor einigen Wochen habe ich mich zu einem Jobwechsel entschieden. Der viele Änderungen für mich mit sich brachte. Andere Schichtzeiten, längere Schichten, anderes Klientel, neue Aufgaben, andere Strukturen. Alles einfach anders, was mir aktuell etwas zu schaffen macht.

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Veränderung?

In den letzten Wochen hatte ich wieder mal ein bisschen Zeit, nachzudenken. Aber auch mich mit mir selbst auseinander zu setzten. Und mir Gedanken über so viele Dinge zu machen. Was vielleicht nicht ganz schlecht ist. In letzter Zeit war es doch oft so, dass ich zwischen Arbeit und so vielen anderen Dingen, mir weder über mich noch über meinen Weiteren Weg auch nur ansatzweise Gedanken gemacht hätte.

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Woche 3 von 5

Es schneit draußen wie wahnsinnig und es ist schon wieder ziemlich dunkel. Eigentlich wäre heute der perfekte Tag, um in die Sauna zu gehen. Aber ich kann bzw. sollte immer noch nicht gehen. Wegen meinem Tattoo. Ist ja erst knapp 1 Woche alt. Und ich bin, im Moment, an dem Punkt angelangt, an dem es juckt und ich mich schäle wie eine Schlange. Naja, passt ja ein wenig zum Bild. Ist ja auch ne Schlange drin. Weiterlesen

Unter Stress

Einleitung, oder so ähnlich

Das ich in meinem Job einem gewissen Stresslevel ausgesetzt bin, ist mir durchaus klar. Das war mir von Anfang an bewusst, auf was ich mich da einlasse. Wobei, inzwischen ist es mir wohl noch bewusster, als es mir damals war, als ich mit jungen 18 Jahren in den sozialen Bereich eingestiegen bin. Mich entschieden habe mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten. Weiterlesen

Muffen?

Neuer Job, in der „alten“ Arbeit. Neustart in der Wohngruppe. Altes Team, mit dem ich super konnte. Freuen tu ich mich echt riesig! Ich freue mich auf ein funktionierendes Team. Verschiedene Dienste und regelmäßig wechselnde Kollegen, mit denen ich zusammen arbeite.

Ausschlafen. Tagsüber spazieren gehen und Hobbys nach kommen. Zeit für mich. Zeit für das geliebte Hüh. Unter der Woche mal frei haben. Andere Aufgaben und Handlungsfreiräume. Weiterlesen

Jetzt ist es raus

Die Katze ist jetzt im übertragenen Sinne aus dem Sack. Neulich dem gesamten Team mitgeteilt, dass ich gekündigt habe. Weil ich eine andere Stelle habe.

 

Kurzer Moment der Schockstarre schien einzusetzen. Bis alle es irgendwie realisiert haben. Irgendwie hat es ein wenig gedauert, bis es in den Köpfen der Kollegen wirklich angekommen ist.

 

„Schade das du gehst.“

„Herzlichen Glückwunsch.“

„Warum gehst gerade du?“

„Langsam wird’s knapp mit dem Personal.“

„Alle gehen.“

„Warum gehen immer alle, die gut sind?“

 

Anmerkungen die ich durch die Bank zu hören bekam. Aber irgendwie haben sich die Meisten trotzdem gefreut, dass ich eine Stelle gefunden habe, auf die ich mich richtig freue. Hatte allerdings den Eindruck, dass keiner auf dem Schirm hatte, dass ich dort schon mal gearbeitet habe. Sei es drum.

Gespräche

Nach der Abgabe meiner Kündigung, gestern bereits mit Chefin kurz gesprochen. Wollte eigentlich nur ein kurzes Gespräch, was dann aber doch fast 20 Minuten angedauert hat. War eigentlich froh, es losgeworden zu sein. Beteuerte auch, dass es nicht am Team liegt, weil das ja in Ordnung ist.

Chefin schien am Rande der Verzweiflung zu sein, da es personell nicht sehr rosig aussah. Sie schien sich aber für mich zu freuen. Schockte mich aber auch für einen kurzen Moment. Denn aufgrund der Sachlage meines Vertrages, wäre meine Kündigungsfrist länger. Allerdings wäre noch was anderes machbar, um diese zu verkürzen. Da muss mir wohl irgendwas abhanden gekommen sein, was das betrifft.

Heute bei der Abteilungsleitung erschienen. Wollte mich dort auch noch persönlich zeigen und kurz erklären was es mit der Kündigung auf sich hat. Gehöre nämlich nicht zu der Fraktion, die das einfach so hin knallen und gehen. Auch er war recht überrascht über meine, doch so plötzliche, Kündigung. Bedauerte es sogar.

In diesem Zug fragte ich auch noch nach, ob ein Nebenjob machbar wäre. Ab und zu mal mithelfen oder einspringen. Dagegen spricht wohl nichts. Muss aber noch mit dem Kollegen besprochen werden. Meldet sich dann nochmal und sagt mir bescheid.

Von meinen Kollegen weiß es sonst noch keiner. Werde die nächsten Tage allerdings alle gemeinsam einweihen. Habe also doch noch nicht alles hinter mir. Ganz zu schweigen, dass ich es den Bewohnern noch irgendwie erklären sollte. Ein Teil wird es wahrscheinlich nicht ganz verstehen. Andere wiederum, wird es wahrscheinlich schon etwas mitnehmen. Werde mich auf diverse Tränenausbrüche Vorbereiten müssen.