Urlaub

Der letzte Urlaub für dieses Jahr ist in vollem Gange. Hatte für dieses Jahr beschlossen, dass keine Resturlaubstage ins neue Jahr mitgenommen werden. Theoretisch zwar möglich, aber nicht die beste Lösung. Zumal bis Ende März, der alte Urlaub verbraucht sein muss. Weiterlesen

Tagebuchreihe 13-Tage-Woche: Tag 3

Tag 3

Vorwort

Wieder mal ein kurzes guten Tag meiner Seitens. Bevor der Tag Endet möchte ich noch meinen Bericht abliefern, über den ersten Teil meines Dienstes. Der zweite Teil wird wohl morgen Nachmittag/Abend online gehen. Denn ich vermute, ich werde keine große Motivation haben, nach dem Nachtdienst noch groß zu tippen.

Vor der Arbeit

Der heutig Tag, war irgendwie komisch. Morgens bin ich wieder nicht richtig in die Puschen gekommen. War dauerhaft müde und schlapp. Obwohl ich lange und außreichend geschlafen haben müsste. Meine Halsschmerzen definitiv schlimmer. Kontaktierte daher heute Vormittag bereits meinen Hausarzt. Mit dem festen Entschluss, für den morgigen Tag einen Termin zu vereinbaren. Allerdings wurde ich enttäuscht. Diese so wie nächste Woche ist dieser noch im Urlaub. Zur Vertretung möchte ich jedoch nicht. Deshalb wird es auf meinen zweiten Arzt hinaus laufen.

Denn ob ich will oder nicht. Ich muss. Warum ich erst für morgen einen Termin ausmachen will? Hatte ich im Grunde ein total schlechtes Gewissen, gegenüber meinen Kollegen, heute erst Nachmittags anzurufen, dass ich krank bin. Hatte ich morgens definitiv zu lange geschlafen um morgens noch jemanden zu erreichen. Deshalb wollte ich diesen Dienst noch durchziehen, bevor ich mich morgen krank melden wollte. Im Nachhinein, denke ich mir gerade, hätte ich mal lieber angerufen.

Arbeit

Um 18 Uhr begann also heute mein Arbeitstag. Antritt zum Nachtdienst, in dem ich mich noch befinde. Allerdings ist es Bereitschaft und ab jetzt, habe ich sozusagen Pause, bis jemand klingelt oder aufstehen sollte. Ich sitze vor meinem Laptop, den ich extra mitgebracht habe, und habe mich via Mobiles Internet eingeloggt. Lieber auf Nummer sicher, bevor es heißt ich würde privates am PC der Arbeit machen.

Natürlich hatte ich wieder ziemlich viel zu tun. Trotz Nachtdienst. Mehrere Bewohner pflegen und frisch machen. Essenseingabe und so weiter. Was eben so anfällt. Ab 20 Uhr wurden es plötzlich immer weniger Mitarbeiter. Bis ich schließlich ab 21 Uhr alleine im Haus war. Tendenziell genervt. Denn es ist wirklich anstrengend, wenn man insgesamt 5 Bewohner zu Bett bringt. Größtenteils Rollstuhlfahrer.

Meine Halsschmerzen machten sich mittlerweile immer heftiger bemerkbar, dass sogar das nicht schlucken weh tat. Und es auch immer noch so ist. Leider Gottes. Kopfschmerzen kommen nun zusätzlich auch noch dazu. Werde mir früher oder später doch eine Tablette einwerfen. Irgendwelche Idioten machen draußen gerade ein Feuerwerk. Normal würde es mich nicht stören. Heute aber irgendwie schon.

Fazit

Ich schleppe mich nie mehr krank in den Nachtdienst. Man sitzt einfach nur da und hofft, dass endlich die Kollegen kommen. Spätestens als mich vor kurzer Zeit der Schüttelfrost gepackt hatte. Allerdings bringt mir das auch nichts, denn vor 08:00 Uhr werde ich die Arbeit nicht verlassen. Glaube ich. Und irgend einen Arzt muss ich noch finden, der mich nimmt. Morgen früh. Direkt nach dem Dienst.

Nachdem ich bei 25 Grad Zimmertemperatur, inklusive Pulli friere und Eis kalte Hände habe, werde ich nun versuchen ob eine heiße Dusche etwas hilft.

Jammerlappen verabschiedet sich hiermit vom ersten Teil, des Nachtdienstes.

 

 

Tagebuchreihe 13-Tage Woche: Tag 2

Tag 2
Tag zwei habe ich nun auch geschafft. Der Frühdienst ist für mich heute ausgefallen, zum Glück. Hätte ich nach dem gestrigen Konzert wahrscheinlich garnicht gepackt. Habe heute bis 11 Uhr geschlafen. Kam aber ziemlich langsam in die Gänge.
Vormittags viel mir bereits auf, dass ich leichte Halsschmerzen habe und am Unterkiefer eine Schwellung zu finden ist, die sich anfühlt wie Muskelkater. Ich ließ mich aufklären, dass dies durchaus ein geschwollener Lymphknoten sein könnte. Während der Arbeit wurde dies irgendwie immer schlimmer. Aber irgendwie zieht man die paar Stunden dann doch durch.
Ich hatte heute zum teil wirklich das gefühl zu rödeln. Da ich für 3 Bewohner verantwortlich war. Auch wenn wir zu dritt und ab 18 Uhr zu viert waren. War es trotzdem viel zu tun. Von Baden über pflegen bis hin zum Abendessen und neben her noch Wäsche usw. machen.
Ich bin heute schon ziemlich geschafft. Zumal ich wiederholt nicht pünktlich gegangen bin. Da wir noch diverses zu tun hatte. Unter anderem einen Feedbackbogen für eine Hospitantin zu machen. Bei der es nicht mal sicher ist, ihrer Seits, ob sie überhaupt bei uns anfangen möchte. Danach noch ein kurzes Gespräch mit meiner Kollegin hatte, wegen der aktuellen Situation. Nun ja. Inzwischen bin ich zu Hause, habe Halsschmerzen, die Zigarette schmeckt nicht und meine Pizza habe ich gerade mal zur Hälfte gegessen, weil ich keinen wirklichen Hunger habe.
Ich habe leider so den Verdacht, dass ich irgendwie die erste sein werde, die es aus den Latschen hebelt. Aber auf die Gesundheit muss man achten und wenn es nicht geht, geht es nicht. Ich kann ja schlecht die Bewohner anstecken. Ich werde morgen bei meinem Hausarzt anrufen und einen Termin für übermorgen, nach dem Nachtdienst, ausmachen. Bezweifle ich nämlich stark, dass es bis morgen besser ist.

Tagebuch Reihe 13-Tage-Woche: Tag 1

Arbeitstag 1

Wie ich bereits angekündigt habe, werde ich nun für die nächsten 13 Tage berichten. Darüber, wie es ist, geschlagene 13 Tage am Stück zu arbeiten. Blöd gesagt 13 Tagewoche. Herzlichen Glückwunsch an alle, die lediglich eine 5 Tage Woche haben.
Bereits als ich meine neuen Dienstplan sah, wurde es mir einfach nur noch anderst. Die aktuelle Personalsituation macht es einem einfach nicht leicht. Und diejenigen die noch übrig geblieben sind, sind kurz davor ausgebrannt zu sein.

Heute trat ich also meinen ersten Arbeitstag, im Arbeitsmarathon an. Ich besuchte zusammen mit einer Kollegin und zwei Bewohnern, dass Konzert von BossHoss in der Freilichtbühne. Da wir frühzeitig da sein wollten, begann mein Arbeitstag also um 17 Uhr. Als ich eintrudelte bekam ich den ersten fast Herzkasper.

Kein Dienstfahrzeug war da. Was mich natürlich beinahe austicken lies. Wie sollten wir ohne Auto, geschweigedenn ohne Bus mit einem Rollstuhlfahrer dort hin kommen? Die Frage löste sich jedoch von selbst recht schnell. Wurde der Bus von einem Kollegen aktuell abgeholt. Zum Glück. Dies schien jedoch nicht alles gewesen zu sein. Eine weitere Kollegin (aus einer anderen WG) stand schon in der Türe. Sie wollte den Caddy holen. Denn sie würde mit einem Bewohner auf das BossHoss Konzert wollen. Betretenes Schweigen. Der Caddy ist gerade unterwegs, da wir diesen gegen den Bus tauschen. Wiederholtes betretenes Schweigen. Kurz um, wir beschlossen die Kollegin samt Bewohnerin, später einfach mit dem Bus mit zu nehmen, da es auf dem Weg zum Konzert auf dem Weg lag.

Während der Fahrt zum Konzert, begann es bereits zu regnen. Wir hatten allerdings das Glück, Plätze im überdachten bereich zu haben. Währe ja noch besser gewesen, wenn nicht. Gerade bei dem Schüttewetter. Auf dem Behindertenparkplatz, der direkt beim Entpsrechenden Eingang lag, konnte ich zwischenzeitich meine Rückwärts-Seitwärts Parkkunst unter Beweis stellen. Denn wenn das Fräulein was kann, dann Rückwärts einparken. Ein Anerkennendes Nicken des Feuerwehrmannes der mich in die Lück gelotst hat. Eingeparkt wie ne Eins. Und das mit einem Sprinter.

Leute ausladen. Witziges geplänkel mit der Kollegin. Ein verwirrter Feuerwehrmann (der Übrigens aussah wie der Sänger Nils von den Wiese Guys), den man darüber aufklären musste, dass wir immer so miteinander sprechen und es sich hier einfach nur um Spaß handelt. Der Schotterweg oder Platz, auf dem wir Standen, konnten wir mit den Rollis nur mit Müh und Not überwinden. Und sowas ist dann ein Behidertengerechter Parkplatz. Aber Frau will ja nicht meckern.

Das Konzert begann mit einer geschlagenen halben Stunde verspätung. Gut war es trotzdem. Nach dem Konzert beschlossen, dass wir fragen ob wir mit dem Bus rückwärts direkt Richtung Bühneneingang fahren könnten. Dort war es Geteert. Was heißt, wir können die Rollis besser verladen und müssen nicht mehr durch den Schotter. Der Feuerwehrmann, den ich ansprach, hatte dafür volles Verständniss und wir durften mit dem Bus auf das Festgelände. Wiederma eine Herrvorragende Rückwärtsleistung an den Tag gelegt.

Nach einem kurzen Abstecher bei Mci, musste ich vor dem Restaurant, erst einmal über einen Parkter mokieren, welcher ohne Behindertenausweis auf einem Behindertenparkplatz parkte und weshalb ich jetzt in hinter-was-weiß´-ich parken muss. Nicht bedacht hatte ich jeodch, dass der Mann der draußen stand, der Besitzer des besagten PKW sein könnte. Er gab zu, dass er dachte das um die Uhrzeit keiner mehr käme, der Anspruch drauf hätte. Wir haben uns noch kurz unterhalten. Habe ihm auch meine Lage geschildert, dass es mir schon öfters passiert war, dass Behindertenparkplätze belegt warn. Was mich wiederrum einfach nur nervt.

Zurück in der WG, noch gemeinsam zu Abend gegessen. Es war ein sehr netter Abend. Dennoch endete der Tag für mich erst um 0 Uhr. Daheim war ich erst gegen 0:15 uhr Nun ist es spät. Ich bin müde und mein Beitrag fertig. Durch das viele draußen stehen ist mir kalt. Ich werde nicht warm. Auch der Regen hat seinen Teil beigetragen.Duschen schiebe ich auf morgen. Bin jetzt zu müde.

Seit ein paar Tagen habe ich bereits immer weider unterschwellige Kopfschmerzen. Und die Halsschmerzen scheinen auch langsam zu kommen. Der aktuelle Husten, scheint von tief unten zu kommen. Noch huste ich aber eher selten etwas mit hoch. Mein Hals fühlt sich ausserdem etwas so an, als würde etwas angeschwollen sein. Meine Ohren fallen ständig zu. Ich brüte glaube ich etwas aus. Ich hoffe, kein Antibiotika nehmen zu müssen, so wie beim letzten mal.

Gute Nacht alle zusammen!

Bilder vom konzi findet ihr auf meinem Profil auf Instagram