Lake and River Side Hotel, Türkei, Erfahrugnsbericht

Eigentlich wollte ich längstens schon einen Beitrag los werden, zu dem Thema Hotel und Basare im Urlaub. Immer wieder habe ich angefangen und wurde dann von der Müdigkeit übermann oder der Wetter war zu gut um tagsüber vor dem PC zu sitzen. Allen anschein nach habe ich jetzt aber doch irgendwie Zeit, zwischen Bewerbung schreiben und nichts tun, mal wieder ein bisschen über den Urlaub zu erzählen. Wobei ich aktuell dezent das Gefühl habe, dass es nur wenige wirklich zu interessieren scheint. Was mich aber nicht davon abhält doch darüber zu berichten. Zu erst werde ich nun eine kurze, so hoffe ich, Zusammenfassung über das Hotel abliefern, der Beitrag über den Basar sollte schnellen Fußes folgen. Hoffe ich.

Lake and River Side Hotel  

Hierbei handelt es sich um ein fünf Sterne Hotel, inklusive Wellness und Co. Das Hotel verfügt über einen großen Eingangsbereich, der auch gleichzeitig die Lobby beinhaltet. Dort befindet sich direkt beim Eingang die Rezeption. Im weiteren Raum, befinden sich viele Sitzgarnituren und Möglichkeiten sich in gemütlichen Sesseln breit zu machen. Außerdem befindet sich dort eine Bar die bis 24 Uhr geöffnet hat. Möchte man aber lieber draußen sitzen, steht einem eine große Terrasse mit Blick auf den Pool zur Verfügung. Von der Lobby aus, kann man mit verschiedenen Aufzügen (ich glaube es dürften drei oder vier sein) in die beiden Hotelblocks wechseln in denen sich die Zimmer auf fünf Etagen erstrecken.

Das Hotel hat, glaube ich, ca 400 bis 500 Zimmer und fasst 1200 bis 1300 Gäste.

Im Keller sozusagen, befinden sich mehrere Meetingrooms so wie der Speisesaal, der Spabereich, eine Disco und die Streetbar. In der Streetbar kann man 24 Stunden lang essen und trinken. Außer zu den fest vorgegebenen Mahlzeiten wie Frühstück, Mittag und Abendessen, zu diesen Zeiten ist die Streetbar geschlossen. In der Streetbar kann man dann Pizza oder Burger so wie Suppe essen, falls man des Nachts noch Hunger haben sollte. Außerdem sind dort noch ein Frisör und zwei drei relativ günstige Läden angesiedelt, ein Laden für Ledersachen, einer für Ramsch und Postkarten und einer für Kleidung und Taschen. Diese sind relativ günstig. Außerdem gibt es dort noch einen Arzt und eine Spielhalle (ist erst ab Abends geöffnet)

Das Buffet

Das Buffet ist recht reichhaltig. Gerade beim Abendessen, gibt es eine sehr große Auswahl an warmen Speisen so wie Sättigungsbeilagen. Auch viele Antipasti gibt es so wie Salat, Obst und Süßigkeiten zum Nachtisch. Trotz der recht großen Auswahl am Buffet, was einem verschiedene Kombinationen ermöglicht, ist es Tag ein Tag aus, immer dasselbe Essen. Bei den warmen Speisen grundsätzlich immer eine Art Flammkuchen auf Türkisch, Nudeln, Fisch, Hühnchen, gegartes Gemüse, Reis. Bei den Antipasti so ziemlich dasselbe Spiel. Meiner Meinung nach, wäre hier, gerade für ein fünf Sterne Hotel, die Kombination und auch der Ideenreichtum der Köche gefragt gewesen. Verschiedene Aktionen, beziehungsweise mehrere Themenabende statt nur einen (türkischer Abend). Ich hätte mir persönlich auch mehrere Variationen von Fisch gewünscht so wie vielleicht auch mal Muscheln oder Garnelen. Mir persönlich ist nämlich irgendwann aufgefallen, dass ich gar nicht so die Lust hatte, zum Essen zu gehen, da ich wiederholt das Selbe vorfinden würde, wie die Tage zuvor auch schon. Dennoch war das Essen ausreichend. Mittags war das Buffet meist eher etwas kleiner und zum Frühstück gab es so das Übliche wie Brot in verschiedenen Varianten und verschiedene Käsesorten. Wobei ich irgendwann eher auf Melone und co. Umgestiegen bin. Getränketechnisch haben sie auch die übliche Auswahl. Fanta, Cola, Sprite. Das Wasser allerdings, muss ich offen und ehrlich zugeben, hatte einen etwas merkwürdigen Nachgeschmack, könnte mich jetzt als heikel betiteln, aber dies ist nicht nur mir aufgefallen. So irgendwie.

Der Sparbereich

Im Sparbereich, ja was soll ich dazu eigentlich erzählen? Ja dort bekommt man seine Badehandtücher für Pool und Strand. Bei der Anreise bekommt man bereits die Pfandkarten, damit man sich sein Handtuch abholen kann. Diese kann man zwischen 9 Uhr und 11 Uhr abholen. Wer zu spät kommt, hat kurz gesagt Pech gehabt und bekommt trotz Karte kein Handtuch mehr. Zurückgeben soll man es dann bis spätestens 19 Uhr. Es wird nicht gerne gesehen, wenn man das Handtuch nicht am selben sondern erst am Folgetag abgibt. Ging mir so, dass ich am Vorabend vergas das Handtuch abzugeben und es morgens mitnahm um es abzugeben wenn ich mir ein neues hole. Daraufhin musste ich mir eine Predigt anhören, dass die Handtücher gefälligst bis 19 Uhr abgegeben werden müssten und ich ja nicht erst seit gestern da wäre. Ende vom Lied, ich bekam kein neues Handtuch, erst nach längerem betteln.

Die Massagen dort, habe ich auch mitgemacht. Eine Ganzkörper sozusagen. Erst mal mit dem typischen türkischen Bad Hamam, dort wird man erst mal mit Wasser abgeschüttet und liegt auf einem großen Stein. Ist man dann mit warmen Wasser bewässert worden wird man erst mal mit einem sehr rauen Schwamm abgebürstet, nochmal mit Wasser abgespült und dann eingeschäumt. Danach hat man richtig glatte Haut. Allerdings hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass die Dame, die mich sozusagen Behandelt hat, ihre Arbeit nicht ganz ernst nahm oder eigentlich nicht wirklich Bock drauf hatte und sich nicht wirklich Mühe gab. Fand ich schon ein bisschen blöd, schließlich hatte ich für das ganze Paket 50 € bezahlt. Bei meinen Mitreisenden sah es eher danach aus, als würden deren Behandler sich mehr Mühe geben. Nach einer kurzen Ausruhphase ging es dann zur Massage. Dort wurde ich zusammen mit einer Mitreisenden behandelt, was ich eigentlich dann auch nicht so geil fand. Zum einen wurde ich nicht wirklich danach gefragt ob ich bequem liege, obwohl ich rumgezuckelt hatte wie ein nochwas, bis ich irgendwann bequem lag. Zum anderen haben sie die beiden Behandler permanent unterhalten, was für mich ein nogo ist, möchte ich mich ja entspannen und nicht das Gespräch im Hintergrund haben. Hätte es auch besser gefunden, wenn die Dame etwas mehr Druck hinter die Massage gesetzt hätte. War mir ja schon beinahe zu lasch.

Zu guter Letzt wurde der Chef noch rein gebeten, der mir und meiner Mitreisenden dann erklärte, dass wir beide diverse Blockaden im Rücken hätten. (Was mir ja nichts Neues ist, da ich seit einer Weile ja in Physiotherapeutischer Behandlung bin) Und wie sollte es anders sein, er wollte uns dann drei weitere medizinische Massagen andrehen und das für 75 €, mit der Angabe das es danach dann besser ist, was sein mag, bei mir aber erfahrungsgemäß nicht der Fall gewesen wäre. Aber gut, lehnte freundlich ab und meinte dies wäre sehr nett, allerdings würde ich mich dafür dann doch lieber meinem Physiotherapeuten anvertrauen. Dies kam aber glaube ich nicht so gut an.

Der Pool und Strand

Kommen wir also zum Pool. Der Pool ist vergleichsweise relativ klein, verfügt jedoch über drei Rutschen. Drumrum sind Liegen aufgebaut, allerdings hatten wir im späteren Verlauf des Urlaubes bereits ab 9 Uhr schon beinahe keine Chance mehr eine Liege zu bekommen. Weshalb wir uns zum Teil bereits Morgens ans Meer verdrückt hatten, da dort meist mehr Platz zur Verfügung stand. Und man immer Platz fand. Am Pool selbst, begann ab 10 Uhr morgens bereits die Animation. Permanente Beschallung mit Musik. Am ersten Tag fand ich es ja noch ganz witzig, irgendwann ging es mir aber ziemlich auf die Nerven, da die Musik einfach viel zu Laut und fast nicht hörbar war. Außerdem quackte permanent ein Animator in sein Mikro. Alle Schaltjahr wurde man dann auch noch angesprochen ob man bei verschiedenen Aktivitäten am und im Pool mitmachen möchte. Diese können aber problemlos auch abgelehnt werden, ohne dass man penetrant weiter genervt wird. Hatte ich schon erwähnt, dass der Pool etwas zu klein für das riesen Hotel war? Ich glaube schon.

Am Meer gab es dann sehr viele Liegen, ich glaube sie hatten da einen recht großen Strandabschnitt für sich beansprucht. Über den Liegen waren überall durchgehende Sonnenschutzdinger angebracht. Außerdem gab es eine Strandbar an der man Getränke bekam so wie ein Restaurant, in dem man mittags am Buffet dann sein Essen holen konnte. Auch hier dudelte permanent Musik im Hintergrund, jedoch relativ leise, was aber glaube ich daran lag, dass der Lautsprecher im Eimer war. Man kann es zwar ausblenden, wäre mir aber lieber gewesen sie wäre ganz aus geblieben. Aber gut. Außerdem gab es am Strand noch eine Vitaminbar, von dort aus stiefelte immer ein Mitarbeiter los und verteilte verschiedene Obstcocktails, diese musste man aber bezahlen, da es ein anderes Unternehmen war, dass sich sozusagen da am Strand angemietet hatte. Gekostet hat da ein Cocktail glaube ich 2 € oder sowas. Man muss schon sagen, die waren wirklich sehr lecker! Die selbe Bar gab es auch im Hotel, dort konnte man nicht nur die Cocktails für 3 € erwerben sonder auch Shisha aus richtig großen originalen Wasserpfeifen, pfeiffen. Verschiedene Geschmäcker an Tabak gab es. Dieser hatte auch eine Spezialmischung, Minze Redbull, war aber ziemlich stark und brachte einen teils ziemlich zum husten. Schmeckte und roch aber gut.

Nochmal zurück zum Strand. Dort gab es dann auch noch Segelfliegen, Bananaboat und eine Volleballplatz. Ab mittags war der Sand meistens ziemlich heiß und man musste ans Meer rennen. Wofür aber das Hotel nichts kann. Das Meer war auch toll, teils sogar mit super Wellen, und Sandstrand. Lediglich am Meer war dann etwas Kies. Da das Meer leider gut 800 Meter vom Hotel entfernt liegt, fährt immer im 30 Minuten Takt ein Bus hin und auch wieder zurück. Zu Fuß braucht man ca. 20 bis 30 Minuten.

Das Personal

War sehr bemüht und stets freundlich. Kaum mit den Türken zu vergleichen, die man hier in Deutschland kennt. Sehr zuvorkommend und so weiter eben. Abgesehen von diversen Anwandlungen wie z.B. dass manche oder eigentlich einige Infos nicht an die Gäste weitergegeben werden und für Selbstverständlich angesehen werden. Zum Beispiel die Sache mit den Handtüchern, bis wann sie geholt und abgegeben werden müssen. Was uns nicht mitgeteilt wurde, weshalb wir da auch mal ins Fettnäpfchen gelatscht sind. Ein weiterer Punkt, der uns nicht mitgeteilt wurde war, als wir eine Bootstour machten, wollte man uns nicht gehen lassen, da wir die Hotelhandtücher dabei hatten. Mit der Begründung, dass diese Handtücher ja Hoteleigentum seien und die Bootstour nicht vom Hotel ausginge sondern von einem anderen Anbieter. Weshalb der eine erst den einen und der nächste dann den anderen fragen musste. Der Busfahrer von der Bootstour hätte uns beinahe stehen lassen. Wäre sehr ärgerlich gewesen, da die Fahrt auf dem Partyschiff 18 € gekostet hatte. Was ich aber auch nicht schlimm gefunden hätte, da ich eigentlich nicht wirklich Lust drauf hatte, wurde ich doch prompt wieder mit Musik beschallt und dann auch noch leicht Seekrank. Allerdings war es sehr lustig, vom Schiff aus (7meter) ins Meer zu hüpfen und wir haben von da aus, auch Schildkröten und Delphine gesehen. Unter anderem auch verschiedene Sehenswürdigkeiten und schöne Orte wie z.B. die Delphininsel, die aus Lavasteinen bestand.

Mein Fazit:

Jeder sollte sich natürlich sein eigenes Bild machen. Ich persönlich würde mich dort jedoch nicht mehr einbuchen. Angefangen von dem Essen, dass einem irgendwann aus den Ohren raus kommt, da es immer dasselbe ist. Dann natürlich noch der Pool der viel zu klein für insgesamt 1200 Gäste ist und wohl etwas mit Malle verwechselt wird. Wird man ja bis mittags um halb 1 und dann wieder ab 3 beschallt, was ich eigentlich im Urlaub, wo ich entspannen will, nicht brauchen kann. Außerdem würde ich selbst eher ein Hotel wählen was ziemlich direkt am Strand liegt, damit man da nicht immer in den Bus klettern muss und wenn ihn verpasst hast, konntest ewig warten. Und wenn man den letzten Bus vom Strand zum Hotel nicht erreichte hatte man das Vergnügen in der Hitze zum Hotel zurück zu latschen.

Die Zimmer selbst, waren recht ordentlich und schön, wurden auch täglich gereinigt. Wo es mir jedoch ab dem zweiten Tag den Vogel raus gehaut hat, war die Tatsache, dass die Fenster alles andere als Schalldicht waren. Wir hatten unser Zimmer zur Straßenseite und etwa 500 m von uns entfernt, war ein weiteres Hotel, dass seine Disco draußen hatte und die Musik sehr laut. Was heißt, dass ich trotz geschlossenem Fenster permanent das Gefühl hatte, das Fenster wäre nicht zu oder nicht richtig zu. Was mich teils einfach am Schlafen gehindert hat. Da sollte das Hotel selbst sich noch was einfallen lassen. Eindeutig.

Auch die Infoweitergabe von der Reze an die Gäste sollte besser funktionieren. Denn es gibt einige Regeln, die man einem nicht mitteilt, aber dann davon ausgegangen wird, dass es einem klar ist. Daher würde ich grundlegend alles Fragen was für mich relevant ist. Aber da erst mal drauf kommen. In der Hinsicht sollte das Personal noch geschult werden. Ansonsten sind sie sehr fleißig und machen ihre Arbeit. Leider brauchen die Kellner, auch wenn sie nett sind, zum teil relativ lange bis man wieder ein weiteres Getränk bekommt. Selbst wenn sie vorbei laufen und sehen, dass das Glas leer ist, kann es einem durchaus passieren, dass sie einfach nur das Glas mitnehmen und man nichts neues zu trinken bekommt, wenn man nichts sagt. Oft wurden wir nämlich nicht gefragt ob wir noch was möchten. Teils haben wir uns unser Trinken dann selber an der Ausgabe abgeholt.

Was ich allerdings ganz süß fand, waren die Straßenkatzen, die das Hotel als ihr Zuhause gesehen haben. Kamen diese relativ dünnen Mizis immer pünktlich zu den Essenszeiten um sich ihre Mahlzeiten von den Gästen abzuholen. Die Tiere waren vom Hotel wohl akzeptiert und sahen auch sehr ordentlich und gepflegt aus. Eine kleine Aktraktion für die Kinder. Teils sind sie aber doch etwas scheu. Verstehe leider nicht, wie manche diese süßen Tiere, bei Hollydacheck als Minuspunkt ankreiden konnten.

Was ich zu guter letzt noch ankreiden muss, ist das teilweise wirklich miese Internet. Entweder kam man garnicht erst rein. Oder man flog permanent raus, oder man konnte Beiträge nicht öffnen oder Hochladen. Ganz zu schweigen von den Beitragsbildern, sobald mehr als ein Bild in einem Beitrag drin war, streikte das Netz. Leider wohl etwas überfordert, gerade dann wenn mehrere Leute auf einmal versuchen irgendwas zu machen. Schade Marmelade. Theoretisch würde ich schon nochmal in die Türkei fahren, allerdings nicht mehr in das Hotel. Tut mir leid, allerdings war es wirklich nicht mein Fall.

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Ich war da mal in der Türkei….die Anreise

Der Urlaub, ja, das war schon was. Fing mit der Anreise ja schon prima an. Rein Theoretisch gesehen, hatten wir eigentlich vom Memmingen Airport aus gebucht gehabt. Kürzere Fahrstrecke und so weiter. Aber nein, aus irgend einem Grund, wurde uns ein paar Wochen vorher bereits mitgeteilt, dass wir nun doch nicht vom Allgäu Airport aus fliegen, sondern von München. Kurz darauf trudelten dann auch unsere Unterlagen, Inklusive Bahntickets ein.

Als es dann soweit war, wurde in windeseile der Koffer gepackt. Wie ich auf knapp 18 Kg kam, ist mir bis heute Schleierhaft. War mein Koffer also bei der Anreise bereits leicht adipös. Daraufhin schnell an den Bahnhof, dann in den Zug und 1 1/2 Stunden Fahrt bis nach München. Dort dann weiter in die S8 zum Flughafen, nachdem niemand auf mich hören wollte, dass wir bitte geradeaus ins Gebäude reinlaufen sollten, weil da Rolltreppen sind, musste ich also 18 Kg Koffer erst mal Treppen runter tragen. Ganz toll, da war das Gemecker im Hintergrund lautstark zu hören.

Am Flughafen angekommen, mussten wir natürlich erst mal den Schalter von unserer Fluggesellschaft suchen, der dann auch irgendwann gefunden war. In hinter Buxdehude und total verschwitzt und ausser Puste, stand ich dann also mitsamt Gepäck und mitreisenden am Schalter um die Boardkarten abzuholen und das Gepäck aufzugeben. Netterweise bekamen wir am Notausgang eine Sitzreihe die uns dementsprechend Beinfreiheit verschaffte. Wobei ich selbst in den normalen Reihen keine Probleme habe, da ich relativ klein bin. Dies abgeschlossen, standen wir dann vor der Sicherheitskontrolle am Personenkontrollierpunkt, wo die Polizisten kontrollieren, wer du bist und ob du auch wirklich du bist. 15 Minten standen wir da oder so. Weil ein paar meinte, sie müssen sich recht dran vorbei drängeln. Verständlich ist für mich, wenn man z.B. im Rollstuhl sitzt oder älter ist weshalb man vielleicht nicht mehr so lange stehen kann oder so. Aber, dass man da einfach durchlatscht nur weil einem danach ist…nicht nachzuvollziehen. Stehen doch alle da. Durch diese aktion von manchen Leuten, verzögerte sich das ganze natürlich auch noch. Von mir hörte man schon wieder leise gemotze, da ich mich dezent darüber aufregte, warum man denn abstriche macht, nur weil die einen erste Klasse gebucht haben, die sind schließlich auch nur Menschen und nicht gleich was besseres. Mal davon abgesehen, dass wir es hier mit eine Billigairline zu tun haben.

Während des Anstehens entdeckte ich dann auch noch so einen Fahndungszettel. Hierbei handelte es sich um zwei ehemalige RAF Mitglieder, die aufgrund von Raubüberfällen gesucht würden. Da rutschte mir das Herz erstmal ganz gewaltig in die Hose, hatte ich doch noch kurz vorher gesagt, wahrscheinlich lassen sie mich garnicht ausreisen oder einreisen, wegen meinem Namen und so. Kommentar eines Mitreisenden dazu war „Ach komm schon, an die ganze RAF erinnert sich doch kein Mensch mehr. Ausserdem hast du mit denen doch nichts am Hut, also warum sollte sie dich damit in verbindung bringen?“ „Ja was weiß ich denn! Am ende werde ich noch für nen Terroristen gehalten.“ Naja, kann man sich vorstellen wie mir das Herz in die Hose gekachelt ist, als ich die Fahndung gesehen habe. Dachte mir nur, super, geht ja schon gut los und ich komm nicht durch die Kontrolle. Danke ihr Menschen ihr.

Durch die Personalienkontrolle kam ich dann, Gott sei dank, problemlos. An der Personen und Gepäckkkontrolle, wo man dann selber durch so nen Pieber läuft, hatte ich dann so ziemlich alles runter, was nur ansatzweise Pfeifen könnte. Die wollten mich dann doch ernsthaft noch dazu belabern, dass ich doch bitte meine Piercings und Festivalbänder weg mache. Worauf ich sagte, dass ich dies garantiert nicht tue und gerade dies mir noch nie ein Problem war, wenn ich durch die Pieper durch bin. Ich marschierte also durch. Dann…ich konnte es nicht Fassen, ich Pfiff! Nein, sag mir das das nicht wahr ist! Dann gings relativ schnell, ich wurde rausgezogen, abgetastet, abgescannt, ein Sprengstoff schnelltest wurde durchgeführt (Natürlich fand man nichts nur so zur randinformation!) wollte ich nur gesagt haben. Ich durfte dann aber immer noch nicht gehen. Mein Gepäck wurde mehrfach durchgescannt, also das Handgepäck. Sah schon etwas skuriel aus. Hatte ich da drin ja sämtliche Kabel meiner Elektronik verstaut. Das Geheimnis wurde gelüftet, ich hatte geschlagene fünf Feuerzeuge drin. Die müsse ich jetzt gefälligst alle ausräumen, weil ich die nicht mitnehmen darf. Daraufhin musste ich mit der nicht lächelnden Angestellten erst mal disskutieren. Ausgeräumt. Angeblich sei dann plötlich noch immer ein feuer in der Tasche. Nein sei es nicht, ich hab ja reingeschaut. Doch sie hätte es ja auf ihrem Bildschirm gesehen. Nein da ist aber keins mehr! Ich hab doch Augen im Kopf! Sie sähe es aber auf dem Bildschirm das da noch eins ist. Vielleicht sollte man sich mal auf den Gesunden Menschenverstand verlassen als immer auf die Geräte. Ich sollte jetzt mal gefälligst die Tasche leer räumen. Wieso? Könnte sie ja rein guggen um festzustellen das nichts mehr drin ist. Ich solle die Tasche auslehren. *Säuerliches nach Luft schnappen* *Tasche ausgeleert* Und kein Feuer zu sehen, ein beleidigter Blick und die Aussage, ihren Müll räumen sie aber selber weg. Kann ich doch nix für, wenn die wollen das ich meine Tasche ausleere. Die Feuerzeuge wurden Konfisziert. Wiederholter Ansatz zur Diskussion. Ob ihr klar ist, dass ich raucher bin. Sei nicht ihr Problem. Wo ich denn ein neues Feuer herbekommen sollte. Sollte ich mir halt eins kaufen. Für 10 Euro am besten. Nachdem sie genervt war, durfte ich dann doch eins mitnehmen. Netterweise.

Nach einem dreistündigen Flug, landeten wir also dann doch mal in der Türkei. In Antalya. Von dort durch die Kontrollen, keine Probleme, durfte durch. Dann raus, in einen Bus und mit dem Bus nochmal 1 1/2 Stunden durch die Gegend fahre, bis wir ma Hotel waren. Dort eingechekt, zum Essen geflitzt und danach Duschen. Das Bett fand ich zu diesem Zeitpunkt richtig toll. Ist mir bis dato noch nicht aufgefallen, dass die Fenster ziemlich Lärmdurchlässig waren. Sollte mich aber am Folgetag ereilen. P.S.: Wir waren im Lake and River Side Hotel untergebracht.

Lehre aus der Anreisegeschichte: Nehme maximal zwei Feuerzeuge mit wenn du vor hast zu fliegen. Ansonsten halten sie dich für komplett bescheuert und fangen gerne an zu diskutieren und dich aufzuhalten so wie dich zum Gesprächsstoff der folgenden Passagiere zu machen die sich köstlich darüber amüsieren, was man mit dir veranstalte

 

Schon wieder das WLAN..

Nun ja…ich bin im Urlaub. Wie man weiß. Theoretisch gesehen sollte ich mich entspannen. Was ich auch durchaus tue. Allerdings steigt mir seit gestern Abend immer wieder die Zornesröte ins Gesicht.  Das sehr verehrte WLAN hält glaube ich nicht viel von einer kontinuierlichen Verbindung. Eigentlich sollte ich froh sein das ich überhaupt WLAN habe. Aber es nervt schon etwas wenn man  ständig raus fliegt oder manch ein Bild via WhatsApp nicht senden kann und das seit einigen vielen Stunden. 

Grüssli ich

Von wegen…

Große Party wegen Ende ramadan. Gab es zwar viel Dekoration und ein neues hilight in Form von Suppe und verschiedenen dazu-dingern…mehr aber auch nicht.

Aufgrund der anhaltenden Hitze von mindestens 40 Grad Celsius bin ich nun fix und tot. Auch wenn ich Hitze liebe ist es in der direkten Sonne ab spätestens Mittag kaum auszuhalten. Ich bin auch überaus froh um die Klima im zimmer. 30 Grad sind mir zum schlafen eindeutig zu viel.

Mein verdauungstrakt scheint sich aktuell absolut überfordert zu fühlen mit den Mengen an essen die er nicht gewohnt ist. Dies macht sich durch weitere heiße Luft deutlich bemerkbar.

Eventuell werde ich heute des nachts in unser zweites Zimmer wechseln. Musik von einem anderen Hotel stört trotz geschlossenem Fenster den schönheutsschlaf.

Wort zum Schluss. Die Straßenkatzen sind so süß und gepflegt! Ich glaube das Hotel haben sie zu ihrem Zuhause auserchoren. Tauchen Sie doch tatsächlich immer pünktlich zu den essenszeiten auf.

Zweites Wort zum Schluss…Morgen esse ich nicht mehr so viel sonst wache ich nie mehr aus dem fresskoma auf…Obwohl…Morgen wäre türkischer abend da gibt’s bestimmt wieder Döner un so. Ich trau mich garnicht auf die Waage…Mein Koffer übrigens auch nicht…Hat wahrscheinlich übergewichtige Ausmaße angenommen. Prima. Adipöser Koffer nennt sich dies dann…

Gute Nacht alle miteinander und lasst euch nicht von den bettwanzen beissen:-)

PS.  Es gab ein Feuerwerk;-) ein klitzekleines

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Wenn man läuft..

Tag keine Ahnung der wievielte.

Feststellung des Tages. Die Türken hier sind nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen. Hier sind die Menschen überaus fröhlich lieb und hilfsbereit.

Die heutige Massage war ein Traum! Auch wenn sie etwas fester hätte sein können.

Zuerst hautreinigung mit Wasser und schrubbel schwamm dann mit Schaum eingeschäumt. Darauf folgte die Massage.

Am Strand entschlossen ich und eine Mitreisende erst um 18 Uhr mit dem Bus ins Hotel zurück zu kommen. Wie schoben es auf halb 7. Allerdings nötigte uns ein etwas zu lange strandspaziergang dazu, zum Hotel zu laufen. Fuhr uns der Bus doch vor der Nase weg. In 20 min schafften wir es zurück. Ohne das uns wer geklaut hat. Wobei ich das eine auto mit vier Kerlen drin, dass so langsam fuhr schon etwas gruselig war.