Selbstständigkeit, Gedanken, Zusammenarbeit und Ich mitten drin. Oder auch nicht.

Der nächste Beitrag beschäftigt sich einfach mit ein paar Gedanken. Er möchte über sein Alter nicht sprechen. Dieses hat er nämlich vergessen, denn er freut sich so, eure Bekanntschaft zu machen.

Ich mache mir gerade schon wieder sehr viele Gedanken, was meine Selbstständigkeit auf gewisse Weise angeht. Ich habe ja bereits davon erzählt. Mit meinem Reiten und so weiter. In Kombination mit Menschen mit Behinderung und Landwirtschaft. Weiterlesen

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Ich habe mir ein Fachbuch gekauft!

Mir lässt ein bestimmtes Thema keine Ruhe! Meine treue Leserschaft, weiß höchstwahrscheinlich welches Thema es ist. Es handelt sich, wie sollte es auch anders sein, um therpeutisches Reiten.

Nach und nach, wurmt es mich immer wieder, dass ich bei meiner Facharbeit ein bisschen verkackt habe. Ich dachte immer, jaja, das mach ich so locker flockig aus dem Handgelenk, habe mir immer wieder Ideen zusammengeschustert, um dann gegen Abgabe festzustellen, dass ich es nicht wirklich schaffe, es so zusammen zu pulen, wie ich es gerne hätte und es nicht für ne 1 reichen wird.

Im nachhinein, denke ich mir, hätte ich mir mal lieber im Vorraus schon mehrere Fachbücher über Amazon oder bücher.de gekauft. Aber wie will man sich solche Fachbücher als Azubi leisten? Ich habe immer wieder gestöbert und geschaut. Im Großen und ganzen, kosten die meisten anständigen Fachbücher, um die 40 – 80 €. Wo ich mich selbst auch immer wieder frage, verdammt wie soll ich das Zahlen, gibt es das Buch auch gebraucht? Allerdings irgendwie nicht so ganz.

Das erste Buch was ich meinte, es sei ein Fachbuch, entpuppte sich als Diplomarbeit, die ich eigentlich nicht haben wollte. Tja…..für ein Minibuch um die 12 Euro liegen lassen und los werde ich es nicht mehr. So wie es aussieht.

Ich habe mir jetzt ein Buch gegönnt, zum Thema therapeutisches Reiten mit ASS Kindern (Autistisches Spektrum Störung). Ich bin ja mal gespannt….Kostet nämlich 25 €. Ich bin da total heiß drauf, gerade weil mich sowohl Autismus als auch therapeutisches Reiten sehr interessiert. Daher sind es eigentlich zwei Themen die da aufeinander Treffen und zu einem werden. Sehr praktisch gell?

Ich bin wie gesagt, sehr gespannt was in dem Buch drin steht. Dennoch weiß ich immer noch nicht, wie ich mir meinen Therapeuten finanzieren soll. Ich finde niemanden der mit mir zusammen arbeiten würde oder mich Sponsoren würde. Ganz toll. Wie soll man das ganze denn dann umsetzten?

Man wird es nicht glaube, aber ich war vor kurzem schon wieder kurz davor, zur Bank zu wackeln und mich über einen Kredit zu informieren. Fördermöglichkeiten via Staat über Barfög oder Existensgründungsdings, kannste kicken. Reittherapie fällt da eindeutig nicht mit rein. Einen Hof fand ich jedoch, der Bildungsgutschein fähig gewesen wäre. Allerdings hat der mir überhaupt nicht zugesagt. Außerdem war das da iwie sehr lange Fahrzeit und damit verbunden, dass ich mein Pferd hätte mitnehmen können.

Der Hof, auf den ich mich inzwischen eingeschossen habe, ist für mich besser erreichbar. Nach einem Schulungstag könnte ich wieder nach Hause fahren (gut 1 Stunde Fahrzeit einfach) und ich müsste oder könnte nicht mal mein Pferd mitnehmen. Pferde bekommt man dort vom Hof gestellt und arbeitet mit den Hofeigenen Pferden. Lediglich zu Hause, wenn es um das Eigenstudium geht. Muss man Leistungen mit Klienten erbringen. Heißt eine bestimmte Anzahl an Übungsstunden mit dem Klienten vollführen. Ich weiß nur nicht wie ich das umsetzen soll.

Um nochmal aufs Geld zurück zu kommen, würde ich dort eine Art Ratenzahlung vollführen (was wohl durchaus möglich wäre) hätte ich sozusagen gut 3 % Zinsen und müsste immer noch 400 € im Monat berappen um diese abzudrücken. Deshalb war ich kurzzeitig am überlegen, ob ich nicht Stundenmäßig erhöhen soll. Nach meinen Recherchen via Gehaltsrechner, müsste ich aber auf 100 % hoch gehen, damit ich ohne Zuschläge, zusätzliche 200 € zum sparen oder abzahlen hätte. Dann gehe ich aber nur noch arbeiten und werde irre. Dennoch sehe ich im Moment keine andere Möglichkeit. Ein zweiter Job kommt nicht in Frage. Ist für mich, um ehrlich zu sein, auch im Moment nicht machbar. Dann bleibt mir wohl wirklich nur noch die Möglichkeit, Stundentechnisch aufzustocken, damit ich von haus aus mehr Grundlohn bekomme. Aber ob ich das genehmigt bekomme, ist die andere Frage. Reduzieren kein Thema, aufstocken wird dann schon haariger.

Wie ich es aber anstellen soll, mich teils selbstständig zu machen, weiß ich immer noch nicht. Wie ich das meine? Naja, halbe halbe halt. Halb irgendwo in einem Betrieb auf 40 oder 50 %, damit sicher ein Einkommen da ist und ich mich nicht selbst versichern muss und den Rest den ich dann an Zeit zur Verfügung habe, mache ich dann mein Pferdedings. Ja, auch wenn ich nur 5 Klienten die Woche hätte….mir egal….nebenher möchte ich es trotzdem machen. So als kleines Leckerlie irgendwie.

Am besten wäre wirklich, ich könnte eine Art Landwirtschaftsgruppe aufziehen, die zu einer WfbM dazu gehört, die auch Eigenprodukte produziert z.B. Butter oder Brot oder so was oder Gemüse anbaut. Ja nochmal zurück, eine Gruppe für Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft, die vielleicht zu einer WfbM dazu gehört, sich allerdings nicht in diesem Gebäude sondern auf einem Hof befindet. Das wäre eine gute Idee, dazu dann noch zwei drei Pferd zu Therapiezwecken und gut wär. Aber dazu erst mal wen finden, der da mit macht. Zum einen eine Werkstatt, die da Interesse hat, zum anderen einen Landwirt, der mitziehen würde, Menschen mit Behinderung auf seinem Hof beschäftigt und dann auch noch die Möglichkeit hat Pferde mit unter zu stellen oder einen Stall nur für Pferde einzurichten den man vielleicht noch vermieten könnte….Dann ist nicht zu vergessen, dass man auch entsprechend einen Gruppenraum benötigt. In dem man Pause machen kann und vielleicht auch fürs Mittagessen was kochen kann. Außerdem braucht man ja irgendwo einen Raum in dem man die Eigenprodukte her oder fertig stellt. Alles gar nicht so leicht. Am besten machen ich einfach ne Gruppe via Verein auf. Ach is auch schon wieder so ne komische Idee….aber vielleicht muss ich von meinem Ursprünglichen Plan einfach ein bisschen abweichen.

Soll ich euch was sagen? Ich bin absolut planlos im Moment. Wenn nicht sogar ratlos. Ich habe schon öfters gehört, dass einige auf die Nase gefallen sind, mit so was. Aber wie geht es denn mit mir jetzt weiter? Ich stehe auf dem Schlauch. Ich hab keine Ahnung….kurz gesagt, ich hänge in der Luft. Ernsthaft…..

Öko-Landwirtschaft als Arbeitsbereich für Menschen mit Behinderung

Mich wurmt es ja immer wieder, das klein ich, immer so viele Gedankengänge hat und Ideen, aber nicht immer so ganz weiß wie sie sie umsetzten soll. Also in Textform ala ich hier rein packen.

Es begab sich, dass klein ich, wieder mal auf die Suche ging. Im Internet. Nach Sachen und Berichten über das Thema Landwirtschaft und Menschen mit Behinderung. Wie kann man Landwirtschaft als Arbeitsbereich Nutzen? Und so weiter und so fort. Pipapo. Jaja…entdeckt habe ich dann schon was. Allerdings habe ich dann immer ein leicht schlechtes Gewissen wenn ich auf das Wissen oder die Texte anderer zurück greife. Nichts von mir dabei war. Kein Erfahrungsbericht von mir. Nichts was auf meinem Mist gewachsen ist, außer vielleicht das Vorwort.

Dennoch fand ich einen Text den ich gerne mit euch teilen möchte.

Öko-Landwirtschaft als Arbeitsbereich für Menschen mit Behinderung

Die Ökologische Landwirtschaft ist sehr gut geeignet, für Menschen mit Behinderung Arbeit bereitzustellen. Viele Werkstätten für behinderte Menschen haben deshalb einen land- oder gartenbaulichen Zweig aufgebaut.

Viele Menschen kennen das Gefühl, dass eine Beschäftigung in oder mit der Natur einen erholsamen oder gar heilenden Einfluss auf das Wohlbefinden hat. Deutlich wird das zum Beispiel durch die wachsende Bedeutung von „Urlaub auf dem Bauernhof“. Dementsprechend ist es naheliegend, diese positive Wirkung auch zu nutzen und Menschen mit geistigen oder psychischen Behinderungen Arbeitsmöglichkeiten in der Landwirtschaft anzubieten.

Was macht die positive Wirkung aus?

Natürliche Regelmäßigkeiten Landwirtschaftliche Arbeiten sind eine Mischung aus regelmäßig anfallenden Tätigkeiten, die dem Ausführenden Sicherheit und Selbstvertrauen geben („das kann ich, das habe ich schon oft gemacht“), und wechselnden neuen Aufgaben, die herausfordern, Gelerntes anwendbar machen und neue Erfolge vermitteln.

Einsicht und Notwendigkeit Der Umgang mit Lebewesen erhöht das Erleben der Sinnhaftigkeit der Arbeit. Es ist einfach nachzuvollziehen, dass ein Lebewesen regelmäßig Futter braucht, sich an einem sauberen und trockenen Stallplatz wohler fühlt als an einem nassen, dass man das Futter für den Winter im Sommer machen und einlagern muss. Sinn und Zweck der eigenen Arbeit sind unmittelbar ersichtlich. Diese Sinnhaftigkeit ist für die Arbeit mit geistig behinderten Menschen sehr hilfreich, bietet aber auch in der Arbeit mit Suchtkranken den Vorteil, dass die Mitarbeiter einfacher in den Arbeitsrhythmus finden.

Selbstständigkeit Das Ziel einer Förderung der „Selbstständigkeit“ ergibt sich bei Arbeiten auf dem Hof fast von selbst. Der Beschäftigte erlebt täglich, wie anstehende Probleme und unvorhergesehene Situationen durch eigenes Zupacken und Nachdenken oder gemeinsam im Team gelöst werden. Auf Änderungs- oder Verbesserungsvorschläge der Beschäftigten bezüglich einzelner Arbeitsabläufe und Tätigkeiten kann recht flexibel eingegangen werden. Dadurch werden das Selbstbewusstsein und die Identifikation mit dem Arbeitsplatz gestärkt.

Vielfältige, abstufbare Anforderungen In der Landwirtschaft gibt es eine Vielzahl von Arbeitsprozessen und Verantwortungsbereichen. Auf diese Weise kann die Arbeit an den Grad der Behinderung oder das Krankheitsbild angepasst werden. Viele Arbeitsabläufe sind auch von schwächeren Mitarbeitenden mit geistiger Behinderung nachvollziehbar. Das Gras wird gemäht, getrocknet und auf den Heustock geblasen, damit auch im Winter Futter für die Kühe da ist, die dieses zu Milch „verarbeiten“. Das Milchauto holt die gemolkene Milch ab.

Identifikation mit der Arbeit Der behinderte Mitarbeiter lernt den landwirtschaftlichen Betrieb trotz oder gerade wegen seiner Vielfalt als organisatorische Einheit kennen und begreift sich als einen Teil davon. Jeder Mitarbeiter ist Teil der „Mann­schaft“ und hilft mit seinem Einsatz, das Ganze zu erhalten, unabhängig davon, wie viel er objektiv dazu beiträgt. Die Identifikation mit dem Hof, der Arbeitsgruppe und der landwirtschaftlichen Arbeit ist vielen Mitarbeitern sehr wichtig.

Körperliche Auslastung Die körperliche Arbeit kommt in vielen Fällen dem ausgeprägten Bewegungsbedürfnis der Beschäftigten entgegen. Beispielsweise gibt es Beschäftigte im handwerklich-industriellen Bereich in Werkstätten für behinderte Menschen, die als schwierig galten und nach dem Wechsel in den „grünen“ Bereich der Einrichtung zu Leistungsträgern wurden. Insbesondere für Beschäftigte, die sich an handwerklich-industriellen Arbeitsplätzen beengt fühlen, kann sich die Weiträumigkeit, verbunden mit körperlich auslastenden Arbeiten, als therapeutisch hilfreich erweisen.

Mitwirkung bei der Lebensmittelerzeugung Wenn selbst produziertes Fleisch, Wurst, Milch und Eier verkauft werden, ist Stolz auf die eigene Arbeit spürbar. Das hilft, den Wert der eigenen Arbeit einzuschätzen.

Nicht alle landwirtschaftlichen Betriebe sind gleichermaßen geeignet, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. In hochmechanisierten oder industriellen Strukturen sind die oben genannten positiven Eigenschaften in der Regel nicht mehr anzutreffen. Als besonders geeignet für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung haben sich Bio-Betriebe herausgestellt, da sie keine chemischen Betriebsmittel einsetzen und so die Arbeitssicherheit erhöht wird. Weil außerdem keine Hilfsmittel von außen in den Betrieb eingebracht werden ist der Ablauf von Bodenbearbeitung, Düngen, Säen, Wachsen und Ernten auf einem ökologisch bewirtschafteten Betrieb gut begreifbar. Zudem verarbeiten und vermarkten viele Bio-Betriebe ihre Produkte selbst, sodass entsprechende Arbeitsplätze entstehen, in denen der gesamte Lebensweg eines landwirtschaftlichen Erzeugnisses erlebt werden kann. […]

Gefunden auf der Seite von Alnatura dort findet sich auch noch ein Anhang vom Text.


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Ein Tag im Stall Teil 2 [Gedanken][Überlegungen]

Was hat es mit Menschen mit Behinderung zu tun?

Nun gut, ich habe ja schon mal drüber philosophiert, wie so ein Tag im Stall bei mir abläuft. Was ich dort tue und was für Gedanken mir durch den Kopf geschossen sind. In kurzformat halt. Auch über Ziele oder Förderungen für Menschen mit Behinderung habe ich kurz gesprochen. Aber nur kurz. Weitere Ausführungen kommen nun. Wie gesagt, ich habe drüber Philosophiert was ich tue, wie es so ist und so weiter und sofort.

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Der Tag im Stall. Selbstständigkeit und Arbeit mit Menschen mit Behinderung [Überlegung][Gedanken]

Mein Tag im Stall

Man merkt es wird Herbst. Es ist grau und kalt. Blätter liegen auf dem Boden und es herrscht Stille. Eine extreme Stille. Man hört ab und zu mal eine Krähe schreien und das war es. Eine kurz gebrummtes Hallo von Trampelienchen und ein gequitschtes Hi von Humpelfuß. Wobei Humpelfuß heute einen guten Tag hat und eher wieder als Bubi unterwegs ist. Um die Ecke torkelt verschlafen Katerlie und knarzt ein schräges guten Morgen. Eigentlich eher ein guten Mittag. Katerlie hat sich zwar zum Frühstück heute morgen blicken lassen, pünktlich wie immer, hat seine riesen Portion Frühstücks-Nassfutter verdrückt und sich daraufhin wieder in die Scheune verzogen um weiter zu schlafen. Mizimie suchte sich ihren Platz auf der Bank und schnarchte genüsslich dort vor sich hin. Weiterlesen

Warum haben Kühe Hörner oder auch nicht?

Warum haben Kühe Hörner und manche nicht?

Heute war ich draußen unterwegs beim Reiten. Hier eine Wiese dort ein Feld. Irgendwann, kam ich dem Hof vorbei, auf dem die Kühe Tagsüber auf mehreren Hektar Land auslauf haben und dort Frühjahr wie Sommer herumstiefeln. Sie können nach Bedarf auch in den Stall. Teilweise sind sie auch im Winter draußen. Aber das eher selten, aber ab und zu kommt es doch mal vor. Ich begutachtete die Kühe und stellte fest, dass alle Rinder Hörner haben. Weiterlesen

Fördermöglichkeiten in der Landwirtschaft von Menschen mit Behinderung? Teil 1

Guten Aaaabend 🙂

Es ist spät, was tun? Lass mal ne Runde Bloggen :). Aber über was? Über dies das oder jenes? Ahaaa…erwischt. Wieder mal um den heißen Brei herum reden. Also, täte ich mal wieder über Lieblingsthema Bloggen. Ich würde eigentlich gerne mal wieder was über diverse Restaurants erzählen, allerdings ergibt es sich zur Zeit nicht ganz. Leider, leider. Wirklich schade, würde gerne mal wieder ein bisschen was erzählen was das angeht.

Nun gut, ich schweife schon wieder ab von dem was ich eigentlich erzählen will. Aber was ist denn Momentan mein Lieblingsthema? Therapeutisches Reiten oder Landwirtschaft und Menschen mit Behinderung? Gibt es denn überhaupt ein oder? Nein eigentlich nicht. Gut, dann setzten wir mal wieder beim Thema Landwirtschaft und Menschen mit Behinderung an.

Ich hab da ja schon das ein oder andere erzählt. Über dies, das und jenes. Jetzt müsste es dann mal weiter im Text gehen. Landwirtschaft, kann einem Menschen ja wie gesagt einiges geben. Habe ich ja im vorherigen Beitrag schon mal erzählt. Sei es Auslastung, Kontakt und co. Es gibt ein ziemlich breites Spektrum. Aber was kann man damit denn grundsätzlich Verfolgen? Welche Ziele verfolgt man damit oder kann man verfolgen? In welchen Bereichen möchte man die Menschen mit Behinderung fördern und sie weiter bringen?

Aber bevor man sich gedanken macht welches Ziel man verfolgt, sollte man sich natürlich überlegen was möchte man denn überhaupt fördern. Und bevor man überhaupt überlegt was ich fördern möchte, sollte ich mir auch Gedanken darüber machen, welche Fähigkeiten hat Person xy schon? Man will ja nicht nach den Defizieten gehen und will ja irgendwo auch verhindern das Person xy frustriert wird. Man möchte ja irgendwo den Erfolg sicher. Allerdings ist es ja nicht gerade immer möglich das Defiziet komplett auszublenden. Finde ich jetzt mal. Aber irgendwo sollte man natürlich auch die Bedürfnisse beachten die eine Person hat oder welche Wünsche überhaupt da sind. Wäre ja der absolute Schwachsinn, wenn wir jetzt mal von der Landwirtschaft ausgehen, jemanden dort hin zu schicken worauf die Person vielleicht keine Lust hat. Man könnte jetzt natürlich auch sagen „Das Leben ist kein Ponyhof“ oder „Man kann sich nicht immer alles aussuchen“. Dennoch sollte man darauf eingehen was die Person möchte, man selbst such sicht seine Arbeit ja auch aus. Was wäre denn wenn die entsprechende Person dort nicht arbeiten möchte aus unterschiedlichen Gründen wie z.B. dem Geruch, Schmutz, Arbeitszeiten, Belastung, XY möchte lieber eine Sitzende Arbeit ausführen. Wer weiß es gibt ja unterschiedliche Gründe.

Gut ich rede mal wieder sehr viel um das eignetliche herum. Gehen wir nun mal davon aus, wir haben uns mit entpsrechender Person mit Behinderung auseinander gesetzt indem man ein Gespräch über desssen berufliche Wünsche geführt hat. Hat alles aufgezeigt, Fähigkeiten und Wünsche mit einbezogen. Es zeigt sich nun, dass entsprechende Person in einer Landwirtschaft arbeiten möchte und auch von den Fähigkeiten dazu in der Lage ist dort zu arbeiten. Gut, ist jetzt zu ungenau. Um ins Detail zu gehen, Person xy wäre dazu in der Lage im Landwirtschaftlichen Betrieb zu Helfen, heißt im Stall bei der Versorgung, beim Melken, Tiere auf die Wiese bringen, Helfen bei der Arbeit auf dem Feld. Sodale. Was genau kann man denn nun jetzt eigentlich verfolgen? Das ist die Frage. Jaja, schon wieder hin und her gedingsel.

Also Fördern könnte man:

* Handwerkliche Fähigkeiten

* Kontaktaufnahme

* Selbstbewusstsein und Selbstwert

* Zutrauen

* Wertschätzung

* Schätzungsweise auch Selbstversorgung auf gewisse weise

* Schätzen von Umwelt und Tieren so wie Lebensmitteln

Oben genanntes sind alles Beispiele, die möglich wären, anderes gibt es natürlich auch was es gibt, aber das würde dann schon wieder sehr lange werden. Man muss sich dann natürlich überlegen was man der Entpsrechenden Person zumuten kann oder auch will. Wie kann man Aufgaben aufsplitten? Was ist der Person überhaupt möglich? Überfordere oder Unterfordere ich? Ziele lieber etwas niedriger ansetzten um sie dann doch etwas zu steigern bevor es in der Überforderung endet? Ja, alles Punkte die Beachtet werden wollen. Persönlich würde ich eher dazu tendieren die Ziele erst etwas niedriger anzusetzten um den Erfolg zu sichern. Erschweren kann man die ganze Angelegenheit Stück für Stück im Nachhinein immer noch oder? Na klaaar.

Gehen wir nun mal davon aus, man hat nun sämtliche Punkte durch und es wäre nun an der Zeit, die Person in die Praxis zu schicken. Tja, Praxis schön und gut, aber wie in die Praxis schicken wenn man keinen Landwirt zur Kooperation hat. Heißt, entweder entsprechende WfbM (bedeutet übrigens Werkstatt für Behinderte Menschen) hat selbst eine Landwirtschaft die sie Betreit und es sind noch Plätze frei oder, Möglichkeit 2, man begibt sich auf die Suche (am besten mit dem Klienten zusammen) nach dem passenden Betrieb. Hat man nun den Betrieb gefunden, ein Landwirt hat sich bereit erklärt, wäre es, finde ich jetzt zumindest mal, am besten Person xy in den ersten Tagen zu begleiten. Mit zu laufen, zu sehen was klappt und was nicht, was kann optimiert, angepasst oder verändert werden. Arbeiten zu finden die Passen, diese Aufzusplitten und sowohl Klinten so wie entsprechendem Arbeitgeber mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dafür sind ja Fachkräfte schließlich da. Und nach zwei Wochen wird dann die Begleitung seitens der Fachkraft beendet oder wie? Blödsinn. Sinnvoll wäre dann natürlich eine weiterhin engmaschiege Zusammenarbeit zwischen Betrieb und entsprechendem Betreuungspersonal. Unterstützung durch regelmäßige Gespräche mit beidne Parteien. Vorbei schauen um zu sehen das es xy gut geht. Interesse Zeigen, ganz easy oder? Aber was kann ich denn nun eigentlich machen? So wirklich auf den Punkt komme ich gerade nicht. So je nach Fähigkeit (Herrschaft jetzt kommt die schon wieder damit *Augen verdreh) Heee…immer das Gefrozel da, wahnsinn……gut je nachdem wie wo und was müssen die Aufgaben Optimiert werden. Aber über die Optimierungssache werde ich mich woll nochmal verstärkt hängen müssen.

Warum schreibt sie nicht mehr weiter? Darum. Weil es so ist. Es ist nicht mehr ganz früh und Hirn kann nicht mehr denken. Der Feierabend und Bettmodus hat soeben eingesetzt und zwingt mich dazu nun zu beenden und morgen weiter zu schreiben. Tut mir wirklich leid, aber der Hirnpc schaltet sich binnen der nächsten 2 Minuten selbstständig aus und fährt herunter. Oder ist es alles nur Taktik? Um die Leser hinzuhalten und weiterhin auf meinen Blog zu locken? Auslegungssache 😉

Bis denne!!!