Alles hat ein Ende, Teil 3

Chaos-HEP

Wahrscheinlich sind die vergangenen Dramen der Grund dafür, weshalb ich mich so auf die WG 3.0 freue. Da ist alles anders. Völlig. Das Team, gerade die Gruppenleitung, hat völliges Verständnis für meine Studiensituation. Verständniss dafür, dass manche Dienste einfach nicht hinhauen.

Ursprünglichen Post anzeigen 299 weitere Wörter

Advertisements

Einkaufen, Wochenende, Ferien UND Feiertag

Ich melde mich nun auch mal wieder zurück. Asche auf mein Haupt, für meine akute Schreibfaulheit. Könnte aber auch am Wetter gelegen haben. War viel zu schön, um in der Bude zu sitzen. Was aber nicht der alleinige Grund gewesen sein dürfte.

Unter der Woche, so stelle ich seit neuestem fest, wird es oft eine schwierige Kiste. Man kommt gegen 17 Uhr nach Hause. Dann ist Frau erst mal ewig im Stall beschäftigt, wenn man nicht sogar noch glaubt zu meinen, ins Fitness gehen zu müssen. Aber Fitness ist immer nur bei schlechtem Wetter, so meine Devise.

Das Ende vom Lied ist meist, dass ich vor 20 Uhr gar nicht bei mir zu Hause bin. Und es dann meistens sogar schon daran scheitert, dass ich keine Lust mehr habe zu Kochen. Ganz zu schweigen zu bloggen. Meistens klatscht sich Frau dann aufs Sofa, nimmt die Fernbedienung in die Hand und schläft kurzerhand vor der Flimmerkiste ein.

Melde mich zurück

Aber jetzt, melde ich mich doch tatsächlich wieder mal zurück. Man sollte ja das Internet nutzen, das man hat. Wobei ich zugegebenermaßen mein eigenes Internet immer noch nicht in Betrieb genommen habe. Wobei sich heute die Gelegenheit bietet, endlich, die Kiste anzuschmeißen.

Aber so ganz theoretisch wollte ich mich nicht gerade damit zurück melden, welche Faulheiten sich in den letzten Wochen eingeschlichen haben. Seit ich den Job gewechselt habe, eine eigenen Wohnung bewohne und mehr oder weniger ein erfolgreiches Singelleben führe. Das Singeldasein allerdings erst seit ca. 3 Wochen der Fall ist. Dazu  ein anderes mal mehr. In ein paar Wochen vielleicht. Darüber möchte ich noch nicht sprechen. Werde ich darüber, im Moment, lediglich sauer.

Samstagskladeradatsch

Samstag, dass war gestern. Wahnsinnige Erkenntnis was?

Aber jetzt mal zurück zum ernsthaften Teil. Samstag ist, im großen und ganzen, eigentlich der Tag, an dem ich Reitstunde habe. Aber die ist immer erst am Nachmittag. Weshalb ich mich daher, in den meisten Fällen, dazu bewege diverse Erledigungen zu vollführen, die ich unter der Woche nicht tue. Zum Beispiel meine, über die Woche, angesammelten Wertstoffe auf den Wertstoffhof zu entsorgen und sie dort ihrer selbst zu überlassen.

Und wenn ich schon mal, im nahegelegenen Gewerbegebiet bin, dass sich im ca 5 Minuten entfernten Nachbarort befindet, kann ich auch gleich noch zu diversen Läden düsen. Wäre ja gelacht. Ist schon praktisch wenn da so alles auf einem Haufen ist. Aldi, Lidl, Feneberg, Penny, Wertstoffhof, Kik, DM, zwei Getränkemärkte und ganz wichtig, das Reitsportgeschäft.

Diese Tatsach (also diese ganzen Läden die nur 5 Minuten von mir weg sind. Mal ganz zu schweigen, dass ich nach der Arbeit eigentlich genau neben dran von der Autobahn abfahre…), die auch mit dem Umzug zusammen hängt, ist durchaus auch daran Schuld, dass ich nicht mehr zu REWE fahre. Weil alle Geschäfte dieser Kette, von meinem Standpunkt aus, also von meinem Zuhause, einen Fahrweg von mindestens 15 Minuten in Anspruch nehmen würden.

Und um ehrlich zu sein, nehme ich dann lieber das, was nur 5 Minuten weg ist. Ich aber genau so alles bekomme was ich will. Außerdem führt Aldi mein Lieblingswasser. Bin da nämlich sehr heikel. Und ich bin voll davon überzeug, dass Wasser nicht gleich Wasser ist und unterschiedlich schmeckt. Punkt. Keine Auseinandersetzung dieser Art!

Zurück zum Thema

Nun gut, der Plan den ich hatte, war in der Theorie soweit ganz gut. In der Praxis hatte es dann folgenden Hacken: Es war die Hölle los! Und das Vormittags um 11. Ob die Leute sonst nichts besseres zu tun haben, als um 11 Uhr ihren ganzen Krams zu machen? Und das auf dem Land? Solche Menschenmassen hätte ich eigentlich eher in einem Einkaufszentrum bei schlechtem Wetter erwartet. Ich muss wohl mein Denken hierzu abändern.

Entsprechend schnell, ergriff ich auch wieder die Flucht. Weil es mir einfach viel zu viele Leute waren, die da rumgeschwirrt sind. Die Kühlschrankbefüllung, gut überlegt, auf den frühen Abend verschoben. In der Hoffnung, dass dann weniger los ist.

Nach etwa einer Stunde und immer mehr Menschen, hatte ich dann das nötigste beisammen. Und ergriff die Flucht. Mit der wiederkehrenden Erkenntnis, die Menschheit scheint zu verhungern, sobald das Wochenende verlängert ist UND man zwei Tage nicht einkaufen kann. Nicht zu vergessen, die Urlauber, denen kurz vor Abfahrt auffällt, dass sie ihre Wohnwägen noch mit Lebensmitteln vollstopfen müssen. Die Ferien sind auch so unerwartet gekommen. Wirklich. Hätte man auch am Vortag einkaufen können. So meine Theorie.

Kühlschrankbefüllung

Nun gut, ich musste selbst auch feststellen, dass ich meinen eigenen Kühlschrank vielleicht auch noch voll machen sollte. Wäre ich sonst tatsächlich auf dem Trockenen gesessen und hätte mich das restliche Wochenende von Dosenfisch mit Kartoffeln und Butterbrot ernährt. Und als Nachtisch hätte es dann Müsli gegeben. Hätte gereicht, aber naja. So wahnsinnig scharf war ich da jetzt nicht drauf.

Auf dem Parkplatz das übliche Trauerspiel. Autofahrer die vergessen haben wie man fährt, Parkt oder ähnliches. Quer durcheinander hetzende Menschen, die versuchen ihre vollgeladenen Einkaufswägen zu den Autos zu buchsieren. Scheinbar jedoch nicht mit dem Gewicht des Inhaltes gerechnet haben.

Entnervte Eltern, quängelnde Kinder, rote und schweißgebadete beinahe schmerzverzerrte Gesichter von Verkäufern.

Im Eingangsbereich einen Nachbarn getroffen. Kurze Unterhaltung geführt. Kurzzeitig überlegt ob ich einen Ironischen Spruch loslassen soll, auf die Frage ob ich auch Einkaufen bin….. *Ironie on* nein ich hatte eigentlich darauf gehofft man würde mir hier die Haar schneiden und wenn ich eh schon mal da bin, würde ich mich auch gerne noch physiotherapeutisch behandeln lassen. Was sollte ich denn sonst in einem Aldi wollen, also mal ehrlich. *Ironie off*. Allerdings war das nur Kopfkino, letztlich kam nur ein „ja schon, will ja am Wochenende nicht verhungern.“ über meine Lippen.

Musste mich dann im weiteren Verlauf darüber wundern, warum um die Uhrzeit immer noch so viel los ist. Man könnte sogar sagen, dass ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, mir gehen jetzt dann die Nerven durch.

Blockaden vor jedem Regal an das ich hin wollte. Entnervtes schnaufen, wenn man sich dafür Entschuldigt, dass man an ein bestimmtes Produkt möchte, vor dem ein unentschlossener Kunde zu stehen scheint und seit gefühlt zwei Stunden darüber zu Sinnieren vermag ob er jetzt lieber Emmentaler oder Gauda kauft.

Neugierige Kunden, die Stielaugen in den eigenen Einkaufswagen bekommen und man dann schon fast aufpassen muss, dass sie dir nicht den ganzen Wagen unter den Augen wegfahren.

Entsetzte Blicke von vermeintlichen Öko-Menschen, sobald sie meine gesamte Stiege Rebull im Wagen sichteten. „Sie wissen aber schon das Redbull ungesund ist?“ „Ach wirklich? Das wusste ich ja gar nicht! Eigentlich wollte ich heute Abend die ganze Palette austrinken. Ich kann dann nämlich besser schlafen. Sollten Sie auch mal probieren.“ Dieser Blick war einmalig.

Als Hinweis, bei dieser Menge an Redbull, handelt es sich um einen Einkauf auf Vorrat. Ich trinke keine 15 Dosen vor dem schlafen. Mir ist durchaus bewusst, dass ein zu hoher Redbullkonsum ungesund ist. Beschränkt sich mein Bedarf auf ca. 2 Dosen am Tag. Wenn ich der Meinung bin, ich benötige einen Energieschub.

Fazit

Mein Fazit aus dieser ganzen Sache…..kann man das so sagen? Eigentlich würde ich lieber sagen, dass es sich um eine Erkentniss handelt. Gehe nie wieder an einem Samstag groß Einkaufen, auf den ein Sonntag, Feiertag und auch noch Ferien folgen. Es endet in einem Chaos und Frust. Menschen drehen durch, Produkte sind zum Teil, 2 Stunden vor Ladenschluss, restlos ausverkauft.

Großeinkäufe werden Zukünftig an Donnerstagen oder Freitagen erledigt. Samstags wird lediglich der Wertstoffmüll entsorgt. Basta!

Notiz an mich: Beim nächsten Einkauf an die Pfandflaschen denken. Habe bald keinen Platz mehr unter der Spüle.

 

Adonis auf Anabolika und das undeutbare Verhalten.

Langsam weiß ich ernsthaft nicht mehr, wie ich Herrn Adonis auf Anabolika zu nehmen habe. Entweder taucht dieser plötzlich auf und steht irgendwo doof in der Gegend rum, wo ich ihn dann definitiv sehe. Oder er steht bereits irgendwo, im Eingangsbereich, beim Wahre verräumen und das mit seinem Best Friend 4 Eva. Er selbst versucht möglichst neutral zu schauen, sein Kumpel grinst jedoch fast immer allwissend. Oder Adonis grinst selbst vor sich hin oder eben nicht.

Manchmal kommt sogar ein Hallo, aber meistens eher gelangweilt. Stimmungsschwankungen? Hase, hast du vielleicht deine Tage? Oder wird nu der Frühling beschuldigt das zu viele Hormone ausgeschüttet werden? Obacht! Gleicht steigt noch die Schamesröte im Gesicht auf!

Und was die Musterung von oben bis unten angeht, mein Freund, ja ich bin eine Frau. Ja ich trage hin und wieder Hosen die Löcher haben. Die Schuhe ohne Schuhbendel sind so gewollt. Und ja es könnte durchaus sein, dass wir den selben Frisör haben. Meine Frisur bekomme trotzdem besser hin. Und ich teile meine Haarutensilien immer noch nicht. Komme was wolle.

Was zum Henker habe ich  denn getan? Ich glaube er hat inzwischen mitbekommen, wie ich ihn ganz insgeheim getauft habe. Der Ladenkumpel hat doch hoffentlich nichts ausgeplaudert? Wenn dem so sei, müsste ich leider schwer beleidigt sein und das Geschäft wechseln. Wobei. Ist das denn mein Bier, wenn sich der Ladenkumpel verplappert? Ja eigentlich. Ich weiß auch nicht.

Vielleicht wurde er tatsächlich verlassen. Also nicht der Ladenkumpel sondern dieser Adonis.  Und er ist deswegen auf weibliche Stammkunden schlecht zu sprechen? Oder er mag keine Frauen mit kurzen Haaren. Oder Frauen die selbige Frisur besser frisiert bekommen als er selbst? Naja, so schlecht frisiert ist er nicht zwingend.

Es hat doch alles irgendwo seinen Grund, warum etwas so ist wie es ist. Wie dem auch sei. Ich komm trotzdem zum einkaufen. Essen muss ich, genau wie trinken. Und irgend ein Laster hat jeder.

Ob ich den Ladenkumpel mal ausquetschen soll? Was das Problem von Adonis ist? Vielleicht ist er ja der heimliche Vertraute und Adonis hat ihm was erzählt, was ich nicht weiß. Oder so. Aber was interessiert mich schon, was die unter Kollegen reden? Naja eigentlich interessiert es mich schon, weil ich da ja einkaufen gehe und mich regelmäßig gemustert, beobachtet und verfolgt fühle.

Obwohl…das lasse ich lieber erst mal. Nicht das der Ladenkumpel sich noch ausgenutzt fühlt. Oder als vermeintlicher Verkuppler berufen fühlt. Was nun wirklich nicht sein muss. Ich möchte nämlich nicht gerade verkuppelt werden. Ich mach das schon selbst. Irgendwie.

Mal abgesehen davon, dass ich nicht gerade ein Talent dafür habe, ein Gespräch in eine bestimmte Richtung zu lenken. Schon gar nicht zwischen den Zeilen. Via Whatsapp. Wer sich dieser Fähigkeit jedoch Mächtig fühlt, der lasse mich dies bitte wissen.

Komme mir so oder so schon oft genug wie eine ziemlich aufsässige Nervensäge vor, wenn ich wieder mal einen halben Roman schreibe. Oder aus dem nichts irgend eine Whatsapp von mir eintrudelt. Und ich mir denke, wieso hast du das eben gemacht? Fällt einem aber immer erst dann auf, wenn die Nachricht schon raus ist und man es nicht mehr rückgängig machen kann. Grundsätzlich.

Im Moment macht sich bei mir aber eher der  Verdacht breit, dass der Ladenkumpel einer dieser Whatsapp Benutzer ist, die Nachrichten lesen, du an den blauen Häkchen genau siehst das es gelesen wurde, aber nie eine Antwort drauf kommt. Ich hasse so was. Ich hasse es einfach. Oder diese verallgemeinerte Antwort „Läuft“. Hab ich gefressen. Bitte etwas genauer, wenn möglich. Danke geht gut.

Vielleicht ist er auch einfach schwer beleidigt, weil ich eine gemeinschaftliche Zigarette, spät abends, abgelehnt habe.

Ich hasse es nämlich genau so sehr, wie nicht beantwortete aber gelesene Nachrichten, wenn ich abends schon in der Jogginghose zu hause sitze, und mich dann jemand besuchen will. Mal abgesehen von meinen besten, die mich schon in viel schlimmeren Zuständen erlebt haben. Da ist das aber eindeutig etwas anderes! Und ja ich mache da ganz gravierende Unterschiede! Sind nämlich so unterschiedlich wie Tag und Nacht.

Da gibt es nämlich die besten Freunde, mit denen man durch dick und dünn geht. Vor denen man auch in der Unterwäsche herumhängen könnte. Dann gibt es die guten Freunde, denen man sich in der Jogginghose und im Schlabbershirt zeigt. Freunde, die man zwar gut kennt, ihnen aber vielleicht nur in Notfällen in der Jogginghose gegenübertritt. Und dann gibt es Bekannte und flüchtige Bekannte, denen ich weder im Schlafanzug, noch in Jogginghose und schon gar nicht in Unterwäsche begegnen möchte. Und der Ladenkumpel gehört momentan wohl eher zu den beiden letzteren Punkten.

Könnte Adonis auch einfach selber mal fragen, was sein Problem ist. Mein Problem diesbezüglich ist aber, dass ich zwar eine recht direkte Art habe, aber mir manchmal die Schüchternheit in die quere rennt. Und ich mir denke, neeee geh mal lieber an die Kasse und lass so stehen. Streit will ich jetzt nicht verursachen, weil ich zu direkt war.

In diesem Sinne. Mahlzeit.

 

Das alltägliche Leben.

Ich komme gerade nicht mehr klar. Mein WordPress spinnt schon wieder. Habe nun zwei mal versucht genau diese Beitrag zu verfassen und spätestens als ich den ersten Absatz fertig hatte, machte es rumps. Und der Internetbrowser gab keine Rückmeldung mehr. Prima. Schon wieder erhängt. Vielleicht sollte ich ihm beim nächsten mal ein Seil und einen Hocker reichen, damit er es endlich mal richtig schafft und nicht nur so halbherzig. Oder einfach doch über das Textprogramm am PC schreiben. Nom, Nom. Habe ich nämlich kein großes Interesse daran, permanente Wiederbelehbungsversuche einzuleiten.

Aber bekanntlich schreibt das leben ja immer die eigentlichen Geschichten. Wobei ich mich bei dieser Aussage immer wieder frage wie denn ein Leben aussieht, welches vor dem PC sitzt und eine Geschichte schreibt. Aber ich glaube darüber kann und will ich gerade garnicht sinnieren. Ist mir nämlich gerade überhaupt nicht danach, ganz zu schweigen von der Umsetzung dazu.
Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass ich am heutigen Arbeitstag schon bekanntschaft mit einem heruntergelassenen Rolladen gemacht habe. Weshalb mein Hirn wohl doch mehr abbekommen hat, weshalb es ihm nicht mehr möglich ist sinnvolle Gedanken zusammen zu bringen. Hat wohl doch mehr schlag abbekommen. Und ich einige Lacher kassiert. Ich scheine zur Zeit immer wieder Geschichten abzuliefern, die für allgemeine Belustigung im Kollegenkreis zu sorgen scheinen. Aber gut, irgendwer ist immer der Clowen. Und irgendwie muss man sich den Arbeitstag ja auch versüßen. Und wenn man mit dem Rollo oder dem Fenster prügelt.

Aber nun ja. Warum sollte ich nun mein Hirn weiter damit strapazieren, verzweifelt und zwanghaft zu versuche einen Bericht zu schreiben. Es mag einfach nicht, dass Hirn. Es macht grade auf beleidigte Leberwurst und stellt sich an wie ein kleines Kind, dass patzig auf den Boden stampft. Ist beinahe wie mit den Tagebuchberichten, meiner Reihe, die ich nicht zuende berichtet habe. Da hatte ich auch eine schreibblockade und hörte mich ziemlich mies an. Manchmal zumindest. Da habe ich dies gemacht, dann habe ich dieses gemacht. Am, ja. Lass mal stecken. Erledigt. Zuende.
Kurz und gut. Mein Hirn bringt nichts sinnvolles mehr zustande. Ich beende diesen Bericht also mit einem kurzen gute Nacht. Man liest sich. Ziemlich sicher. Vielleicht mit Ironie, vielleicht aber auch ohne. Garantieren kann ich jedoch für nichts.

Alltägliches :), schönes Wetter und Pferd

Ach ja, frei haben ist schon etwas schönes. Gerade dann, wenn das Wetter so super schön ist! Ich hoffe bei euch ist auch strahlend blauer Himmel und Sonnenschein zugegen! Nachdem das Wetter heute so schön ist und ich bereits gegen 8:45 Uhr von unserem sägenden Nachbarn geweckt wurde, sowie mein Bettnachbar plötzlich fluchtartig das Bett verließ, beschloss ich gegen 9 Uhr auch aufzustehen.

 

Im Schnelldurchlauf, versuchte ich meine Aufgaben im Haushalt zu erledigen, wollte ich heute doch frühzeitig in den Stall, bei dem tollen Wetter. Letzten Endes, war mein Bettnachbar mit einigen Dingen unzufrieden, was mich aber nicht gerade tangiert hatte und ich nur zu dissuktieren anfing. Eigentlich, hatte ich mir auch noch ein Schnittlauchbrot erhofft, nachdem der Mitbewohner ja so eifrig in der Küche rumgewurschtelt hatte, aber dazu kam es irgendwie nicht, weil die Butter noch gefroren und somit zu hart war. Also ging ich heute ohne Frühstück aus dem Haus, was jedoch nicht so schlimm war, da ich keinen Hunger hatte.

 

Klein ich, buchsierte während des Treppesteigens eine riesenhafte Kiste, mit Papier und Karton die Treppe hinunter, inklusive grünem Sack. Heute hatte ich nämlich die erfreuliche Aufgabe zum Wertstoffhof zu fahren und dies zu entsorgen. Das ins Auto bekommen, war aber nicht so leicht, da mein Auto nicht gerade das größte ist, die Kiste aber schon. Nun gut, wann ich dann zum entsorgen fahre, wird sich noch herausstellen.Allerdings sollte ich das heute noch machen, da ich nicht sonderlich viel Elan habe, wochenlang eine Kiste auf der Rückbank, spazieren zu fahren.

 

Im Stall angekommen, zeigte ich mich von meiner Faulen Seite. Hatte ich heute doch überhaupt keine Lust mich großartig umzuziehen, wollte doch sowieso nur spazieren gehen, mit der großen. Also Abgang in den Stall, Pony geputzt, Bubi geputzt, Pony gehalfter und für 30 Minuten verschwunden zum spazieren. Mausi scheint es sehr wohl zu bekommen, dass sie sich zwar jeden Tag zusätzlich zum Paddock auslauf bewegen muss, dies aber nicht täglich unter dem Sattel passiert. Gemerkt hatte ich es vorallem gestern. So viel Spaß und Motivation, hatte Mausi schon lange nicht mehr bei der Arbeit unter dem Sattel. Vielleicht liegt es auch am Frühling und daran das sie zur Zeit fast täglich mindestens 30 Minuten Gras schnabboliert. Hatte ich mir doch bereits seit Montag vorgenommen, dass meine zwei auf 60 Minuten Weidegang hochgestockt werden. Allerdings hat es arbeitsbedingt die letzten beiden Tage maximal 45 Minuten funktioniert. Aber immerhin, besser als gar nichts und die Anweiderei wird somit nicht unterbrochen. Gegen halb 2 war ich dann auch schon soweit, dass ich spazieren war, beide geputzt hatte, Abendessen und Müsli gerichtet, Bewegung verschafft und gemistet so wie gestreut hatte. Auch die Tränken waren alle miteinander wieder voll und sauber. Beide natürlich noch auf der Wiese, sollten sie zumindest heute ihr 60 Minuten haben dürfen.

 

Nachdem ich ja noch Zeit hatte, bis ich meine zwei von der Wiese holen musste, suchte ich also noch den Longiergurt, den ich versehentlicherweise zu groß gekauft hatte um ihn via Ebay einzustellen. Geht ja schnell und hin und her. Vor lauter Ebayerei, vergaß ich kurz die Zeit und stellte dann mit entzetzen fest, dass ich ja noch jemanden von der Weide holen muss. Waren sie heute geschlagene 80 Minuten auf der Wiese. Beide trotteten beinahe dankbar hinter mir her. Ich glaube, gerade dem Bubi mit seinem dunklen Fell, wurde es auf der Wiese etwas zu warm. Obwohl sie an beiden Enden Schatten durch Bäume hätten. Aber den Bubi habe ich heute auch dezent bei seinem Mittagsschlaf gestört. Dementsprechend trottete er gemütlich in seine Box um dort erst mal abzukühlen. Kaum war jedoch Gatter zu und Box offen, watschelte er zum Heu, dass ihnen zugeteilt wurde. Habe ich ja schon mal erzählt. Sie bekommen beide vor der Wiese so wie danach immer ein Häppchen Heu. Damit sie was trockenes im Bauch haben und es nicht so viele „Fehlzündungen“ gibt. Was auch sehr gut funktioniert hat die letzten Jahre. Außerdem, gehen sie dann nicht ganz so Hungrig auf die Wiese, was wiederum heißt, dass sie nicht ganz so schnell Gras in sich rein Stopfen.

 

Nachdem das Wetter ja so toll ist, entschied ich mich dagegen mein Buch weiter zu schreiben. Dazu müsste ich nämlich an den fest installierten PC, was bedeuten würde, ich wäre im Haus gesessen, bei dem Wetter! Also schreibe ich doch schnell einen geschwafelten Blogbeitrag und dass mit dem Laptop, den kann ich nämlich mit raus nehmen. Allerdings habe ich dort kein Internet. Also in Word vorschreiben, was mir einfällt. Dann rein, einloggen, online stellen. Ich glaube ich gehe vor lauter Sonne, heute mit einem Sonnenbrand ins Bett. Aber es ist am Haus, dann doch ziemlich warm, was einen davon abhält einen Pulli zu tragen. Gut ich könnte auch Sonnencreme benutzen, aber hier, im Stall habe ich keine. Dazu müsste ich ja wieder nach Hause fahren und eine holen. Das ist mir wirklich zu viel Aufwand. Aber der Sonnenbrand? Ja der Sonnenbrand. Hoffe ich nun, dass ich vielleicht doch keinen bekomme sondern nur eine schöne Bräune und ich somit dem Hautkrebs entgehe. Sollte ich dennoch einen Sonnenbrand haben, hoffe ich inständig, dass meine Haut es mir nicht zu übel nimmt.

 

Nun gut. Jetzt werde ich nochmal nach den zwei Tieren sehen. Und horchen, ob sich die Halbwüchsigen wieder im Wald aufhalten und sich an die Regeln halten. Hatte ich ja vor knapp 2 Wochen den lieben dort, die Polizei auf den Hals gehetzt. Seither läuft dort keine Musik mehr und das Geschrei beschränkt sich auf normal laute Gespräch. So zumindest gestern. Während dem schlechten Wetter, hatten sie sich dort hinten nicht blicken lassen. War es ihnen wohl zu nass und kalt, vermute ich. Wenn ich dann meine Wache erledigt habe, wird es wohl doch darauf hinaus laufen, dass ich noch schnell zum Wertstoffhof fahre, da ich es dann einfach hinter mir habe und weg ist. Und weil dann ja wahrscheinlich immer noch tolles Wetter sein wird, werde ich mir meine Kamera schnappen und einen Übungsspaziergng absolvieren. Mit Mausi hätte es nicht geklappt. Musste ich mich doch auf mein Pferd konzentrieren. Vielleicht präsentiere ich euch diese Bilder dann auch. Aber das überlege ich mir noch *schmunzel*


http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=752881&js=1&site=2176&b=19&target=_blank&title=Buch24.de+-+B%c3%bccher+versandkostenfrei
Buch24.de - Bücher versandkostenfrei

 

Das Wort zum Schluss: Ich muss immer noch an das tolle und süße Pferd denken, dass ich im Reitstall gesehen habe. Ich glaube aber immer noch, dass Samstag nicht der richtige Tag war, dies meiner Reitlehrerin und Stallbesitzerin zu erzählen. War sie doch Samstag ziemlich krank und nicht zu Ausschweifenden Gesprächen motiviert. Was auch verständlich ist, habe ich auch nicht gerade die Lust, wenn ich krank bin, von jemandem Stundenlang über etwas vollgeredet zu werden. Allerdings weiß ich nach wie vor nicht, wie ich es aktuell finanzieren sollte. Müsste einen zweitjob annehmen um die Miete zu zahlen und dann habe ich bei der aktuellen Lage, gar keine Zeit mehr. Und was bringt mir ein Pferd wenn ich keine Zeit habe etwas mit ihm zu machen? Es muss sich Jobtechnisch erst mal was ergeben, wo ich feste Arbeitszeiten habe, die es auch zulassen, einen Nebenjob zu machen ohne dass es meine Komplette Zeit frisst. Sie würde bestimmt auch ein gute Therapiepferd abgeben. Nur so am Rande bemerkt. Also dann, ich möchte hier nicht versauern und euch auch nicht von diesem schönen Tag an der Sonne abhalten. J