Er wusste es seit Wochen!

Langsam habe ich das Gefühl, dass Thema  Kollege Arbeitsmoral nimmt kein Ende. Beinahe jeden Dienst den ich mit ihm zusammen habe, kommt irgendwas neues. Da macht Arbeiten doch gleich so richtig Spaß. Weiterlesen

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Ein No Go: Auf die Nacht abschieben

Ich: „Wir sollten uns mal überlegen, wie wir nach dem Essen weiter machen.Wie teilen wir auf?“

Kollege Arbeitsmoral: „Ach, dass machen wir ganz entspannt. Ich mach Quaselhelga*. Du kannst ja dann Jammerjosef* machen. Meckertorsten* kann dann dich Nacht noch machen. Und Badepaula* lege ich in die Wanne, die kann die Nacht ja dann raus holen“ Weiterlesen

Wie war das gleich mit dem Sport?

Wenn man die Überschrift so liest, könnte man im Grunde meinen, ich rede hier von jeglicher Art der sportlichen Betätigung. Tue ich aber eigentlich gar nicht. Man könnte es aber meinen. Mit der Überschrift meine ich nicht, meine fünf Meter Schwimmen im Freibad die grundlegend darin Enden, dass es mir zu kalt wird und ich ganz dringen mein Buch weiter lesen muss.

Ich meine auch nicht, reiten. Auch wenn ich jeden verbessere, der mir sagt, reiten sei kein Sport. Das ist es nämlich sehr wohl. Es ist anstrengend und man schwitzt. Und außer Atem kommt man auch. Es fällt mir nur wesentlich leichter. Geht es ums Reiten, dann stehe ich schon (wenn ich in die Stunde gehe) fast eine Stunde vor Stundenbeginn dort. Schwinge mich dann mit einer Leichtigkeit aufs Pferd und bin zufrieden mit mir und der Welt.

Worauf ich eigentlich hinaus will ist, Trommelwirbel: Das Fitnessstudio. Die Höhle des Löwen. Na gut, so schlimm ist es auch wieder nicht. Trotzdem ist das immer so ein wenig mit dem Faktor Du muss behaftet. Ich tue es zwar, weil eigentlich will ich ja Muskeln, aber trotzdem fällt es mir oft schwer es zu tun und meinen Schweinehund zu besiegen.

Der Vorsatz

Eigentlich hatte ich die totale Motivation. Einen Plan. Ein wasserdichtes Alibi und einen noch festeren Vorsatz. Ich werde hier zum Vollgas Sportfutzi. Ich tus jetzt einfach. Ich bewege mich, baue Muskeln auf und werde vielleicht sogar die Schwimmringe los, die mich am tauchen hindern. Also am Kopf unters Wasser bringen, wenn man dann doch mal im Schwimmbad was anderes macht. Außer lesen und in der Sonne braten.

Außerdem gehört zum Vorsatz, wir ernähren uns gesund. Gesunde Muskelaufbauförderung mithilfe von Nahrungsmitteln. Vielleicht hilft das ja nicht nur beim Muskelaufbau und Fettabbau sondern auch gegen diverse Pickel…chen, die da fröhlich vor sich hin pickeln. Milchprodukte, Nüsse, Eier, diverses Obst und Gemüse. Hab mir sogar eine ganze Liste aufgeschrieben. Wo ich aktuell nicht mal weiß in welchem meiner fünf Blöcke ich diese zu suchen habe.

Ich würde Sagen, der Plan ist durchweg durchdacht und ausgeklügelt. Der Wahnsinn!

Herzlich willkommen in der Realität

Realitätsnah betrachtet, sieht dieser ausgefuchste Plan absolut anders aus. Ich notiere, letzte Woche, war ich schwer Motiviert. Diese Woche, begab es sich, dass ich das Fitnessstudio lediglich für den Saunabesuch betreten hatte.

Wobei ich zugeben muss, dass mich der besagte Muskelkater vom ersten, anständigen, Training, bis Mittwoch außer Betrieb gesetzt hat. Nicht nur, dass ich es Schmerztechnisch nicht mal überlebt hätte. Auch wenn ich das gewollt hätte. Es hätte einfach nicht hingehauen.

Die werten Muskeln hätten dann zwar keine Langeweile mehr, aber ich hätte sie wunderprächtig damit überfordert. Glaube ich. Man soll es nicht übertreiben. Mal abgesehen davon, sollt man sich nicht ständig im roten Bereich aufhalten, also Dauermuskelkater, oder so ähnlich.

Irgendwie fand ich ständig irgendwelche Ausreden. Zu warm, zu viel zu tun, das Wetter ist zu schön. Ich will reiten, im Haushalt muss ich noch was machen, ich muss Wäsche waschen.

Die ganze Palette. Außerdem muss sich Frau ja auch mal was anständiges zu Essen gönnen, also eine Tiefkühlpizza zum Beispiel. Was ja soooo Gesundheitsförderlich zu sein scheint. So erzählt mir das zumindest der liebe Schweinehund beinahe täglich. Vielleicht sollte ich aufhören ihm zu glauben.

Schlicht und ergreifend fehlt es mir an Motivation. Selbst wenn ich weiß, dass ich mit anderen im Fitness zusammen trainieren könnte. Ich müsste eigentlich nur fragen. Aber Frau tut so was nicht. Frau tut auf emanzipiert und kann das auch ganz gut alleine. Momentan wohl eher schlecht als recht.

Notiz an mich selbst

Du musst das durchziehen

Unter Druck läuft hier aber gleich gar nichts

Ich fangen nochmal auf null an

Ernährungstechnisch wird sich rangehalten

 

 

Motivation zum Sport [Blogparade]

Oh je, wird sich der ein oder andere unter euch nun wohl denken. Das Fräulein schreibt schon wieder einen Beitrag, der sich an eine Blogparade hängt. Macht das Fräulein eigentlich auch noch andere Sachen, außer sich an Blogparaden zu beteiligen? Fällt der nichts anderes ein?

Doch dem Fräulein fällt sehr wohl auch was eigenes ein. Aber das Fräulein hat trotzdem wieder eine Blogparade entdeckt, die ihr wirklich zusagt. In dieser Blogparade geht es darum, wie man sich dazu motiviert Sport zu treiben. Nachdem ich ja aktuell drauf und dran bin, meinen Schweinehund zu überlisten, und mich wieder mehr bewegen möchte, dachte ich, dass passt gerade ganz gut. Gefunden habe ich die Parade natürlich, wieder mal, bei blogparaden.de, falls ihr also selbst auch Fans von Blogparaden seit, dann schaut da doch einfach mal vorbei.

Die Blogparade Motivation zum Sport findet ihr übrigens hier: http://marathon-vorbereitung.com/motivation-zum-sport-blogparade/    dort könnt ihr euch sämtliche Infos zu dieser Parade holen.

Früher war alles anders….

Eigentlich bin ich ein recht sportlicher Mensch. Wenn ich überlege, was ich früher alles an Sport betrieben habe, muss ich schon beinahe als Sportsüchtig gegolten haben. Karate, Turnen. Vier bis fünf Tage die Woche, war ich mit Sport ausgelastet. Wobei ich das Turnen irgendwann aufgegeben habe, da es einfach nicht mein Ding war. Weshalb es sich dann irgendwann auf Karate und Reiten beschränkt hatte.

Nachdem ich mit der Schule fertig war und mit Arbeiten anfieng, musste ich leider damals Karate als auch den Reitunterricht an den Nagel hängen. War ich in den drei Monaten meiner ersten Ausbildung froh, wenn ich es geschafft habe, mein eigenes Pferd drei Tage die Woche bewegen zu können. Allerdings hat sich dann alles etwas verändert, nachdem ich eine andere Arbeit anfieng, was dazu führte, dass ich sowohl den Reitunterricht als auch das Karate wieder aufgenommen habe.

Irgendwann schlief es aber wieder ein, Karate gab ich ganz auf, da das Interesse nicht mehr sonderlich hoch war und ich mich mehr auf den Reitsport konzentrieren wollte. Was aber irgendwann, aus Geldgründen, nur noch das Reiten des eigenen Pferdes beinhaltete. Und ich gezwungen war, eine Pause vom Reitunterricht einzulegen, wegen dem Geld.

Die Sportsache

Mittlerweile, muss ich offen zugeben, trauere ich meiner damaligen Aktivität ein wenig nach. Was dazu geführt hat, dass ich mich zum einen im Fitness angemeldet habe, zum anderen vor gut drei Jahren den Reitunterricht wieder aufgenommen habe.

Motiviert hat mich eigentlich, den Reitunterricht wieder anzufangen, dass sich zum einen in den drei Jahren Pause, haufenweise Fehler beim ausreiten eingeschlichen haben. Die ich teilweise nicht bemerkt habe und gesagt hat es mir auch keiner. Ich wollte einfach an mir arbeiten. Wollte das mir jemand auf die Finger schaut und sagt, hey, da und da ist was nicht richtig. Zum anderen wollte ich im Dressursport weiter kommen. Nicht im Sinne von aufs Turnier gehen, sondern im Sinne des Spaßfaktors. Im Sinne von weiter entwickeln, besser werden. Neue Lektionen reiten und lernen. Diese Lektionen perfektionieren. Weil es mir spaß macht. Ohne den ganzen Druck und Stress, als Sieger vom Platz zu gehen.

Zum anderen hat mir auch das ganze soziale gefehlt, was man in einem Verein oder im Stall nach der Reitstunde oft hatte. Das man Freunde getroffen hat, man sich unterhalten hatte und Spaß an einem Hobby hatte. Seit gut drei Jahren, sind wird nämlich dort auch eine ganz tolle Truppe, die nachmittags dann noch gemeinsam Kaffee trinkt und sich unterhält.

Das Fitness und der Schweinehund

Eine ganze Weile habe ich sehr intensiv im Fitnessstudio trainiert. Auch recht ernsthaft. Zwei mal die Woche war ich mindestens zum trainieren dort. Mitunter hatte ich damals auch eine Freundin, mit der ich mich dann dort zum Sport verabredet habe, was natürlich auf gewissen weise eine Motivation ist, wenn man gemeinsam Trainiert. Man kann sich gegenseitig aufbauen und es macht in den Meisten Fällen auch mehr Spaß.

Mit dem Jobwechsel, nach der Ausbildung, schien aber wieder alles anders zu werden. Aufgrund von Schichtarbeit, hatte ich oft nicht mehr die Ambitionen dazu, nachts um 10 noch zu trainieren. Ich hätte zwar gekonnt, aber der gewisse Motivationsschub hat gefehlt.

So zog es sich nun über gut zwei Jahre. Das ich hin und wieder mal trainierte. Aber immer nur zu den Trainerzeiten, weil zu dieser Zeit die Sauna geöffnet ist. Und ich gebe zu, dass ich stark bestechlich bin. Es für mich einfach ein Ansporn war und auch immer noch ist, zu sagen, ich setzte mir das Ziel 1 Stunde effektiv zu trainieren, danach kann ich zur Entspannung in die Sauna.

Allerdings schien mich in diesen zwei Jahren, der werte Herr Schweinehund immer mehr um den Finger zu wickeln. Meine sportliche Aktivität reduzierte sich immer mehr. Mal abgesehen vom Reiten. Aber die Sportliche Betätigung was das Training im Fitness angeht, wurde irgendwann auf null reduziert, da mir die Lust oft einfach fehlte. Ich schlapp war. Unmotiviert. Und ich meistens einfach in die Sauna abgerauscht bin, ohne mich davor bewegt zu haben.

Neuer Aufschwung

Nun habe ich schon wieder die Arbeitsstelle gewechselt. Weil ich nicht mehr im Schichtbetrieb arbeiten wollte. Was das jetzt mit dem Sport zu tun hat, fragt sich wahrscheinlich der ein oder andere. Ich habe nun einfach die Zeit dazu, während der Trainerzeiten ins Studio zu gehen. Was wiederum heißt, dass die Sauna geöffnet ist und ich somit ein Bestechungsmittel für mich selbst habe.

Aber nicht nur die Bestechung Sauna spielt eine Rolle. Es spielt noch der ein oder andere Faktor mit rein. Zum Beispiel, dass ich tagtäglich in meiner Arbeit, mit einer hohen körperlichen, Belastung konfrontiert bin. Die nur bestimmte Muskeln beansprucht beziehungsweise überbeansprucht. Weshalb ich einen Ausgleich zum Alltag benötige. Einen Ausgleich für die Muskeln, sich auch anders bewegen zu können. Aber gleichzeitig auch an Kraft und Kondition zu gewinnen, um längerfristig dieser Belastung standhalten zu können. Ohne langfristig Schäden davon zu tragen. Stärkung des Rückens und so weiter und sofort. Da ich gerne auch im Alter noch was vom Leben hätte und noch ein paar Jahre in meinem Job arbeiten will.

Zum anderen motiviert mich, dass ich durch den Sport im Studio, meine Muskeln entspannt bekomme und somit die Rückenschmerzen, durch verkrampfte Muskeln, zum größten Teil alleine in den Griff bekomme. Zwar nicht immer, aber meistens. Was für mich eine erhöhte Lebensqualität darstellt. Denn Schmerzen sind einfach uncool und es lebt sich leichter ohne sie.

Ein netter Nebeneffekt ist außerdem, dass ich einen Teil meines (wenigen) Hüftgoldes, was ich mir in den letzten 5 Jahren angefuttert habe, verliere. Was vielleicht in ein paar Wochen dazu führt, dass mir meine Hosen wieder besser passen und nicht mehr nur gerade so. Vielleicht passen mir dann manche Hosen auch wieder, in die ich bis jetzt und zum Aktuellen Zeitpunkt nicht zu bekomme oder die mir an den Beinen zu eng sind.

Man mag zwar immer wieder behaupten, dass Sport Mord ist. Meiner Meinung nach ist es das aber nicht. Meiner Meinung nach, hat Sport etwas unheimlich entspannendes. Man kann dabei so wunderbar Stress und Spannung abbauen. Und der Körper wird es einem im Alter wohl irgendwann danken.

 

 

Land unter?

Langsam habe ich wirklich den leichten Verdacht, dass in der Arbeit Land unter ist. Oder wir drastisch drauf zusteuern. Was wiederum allgemeinen Unmut in der Belegschaft zur Folge hat. Der sich immer weiter aufzustauen scheint. Zumindest bei dem Teil, denen häufig der schwarze Peter zugeschoben wird.

Mal ganz zu schweigen davon, dass zur Zeit immer wieder zu Anwandlungen bei Kollegen kommt, die alles andere als Nachvollziehbar sind. Ganz zu schweigen von fehlenden Absprachen, mit denjenigen, die an einem Bestimmten Tag Dienst haben. Auf die dann entsprechende Absprache zurückfallen.

Eine merkwürdige Anwandlung, die sich inzwischen irgendwie ziemlich eingebürgert hat. Und für denjenigen, den es dann betrifft, nicht immer sehr berauschend ist. Gerade dann nicht, wenn es den Nachtdienst betrifft. Vor allem dann, wenn davon ausgegangen wird „Der macht das schon.“

Mittlerweile gebe ich aber offen und ehrlich zu, habe ich nicht mehr den Drang dazu etwas zu sagen. Meistens läuft es nämlich darauf hinaus, dass alle zwar hinten rum rumgemeckert haben, in dem Moment wo es aber angesprochen wird plötzlich alles super ist. Oder man hat gemeckert und hat dann plötzlich nichts mehr zu sagen. Was zur Folge hat, dass der entsprechende (der was gesagt hat) plötzlich alleine da steht.

Witziger Weise sind es übrigens immer die selben Mitarbeiter, die den Schwarzen Peter ziehen. In jeglicher Hinsicht. Damit der Rest der Belegschaft die Entspannten und chilligen Dienste schieben können. Würde mal sagen: Klarer Fall von Verheizen von Mitarbeitern!

Ich gehöre übrigens zu der Fraktion, mit denen Dienstplanänderungen in den seltensten Fällen abgesprochen werden, kurzfristig Dienste übernehmen darf oder ziemlich knapp aus dem Dienst raus genommen wird. Was Planung von langfristigen Sachen oft ziemlich kompliziert werden lässt.

Bin ja mal gespannt, wenn Chefin aus dem kurzfristig eingetragenen Urlaub zurück ist, was dann los ist. Vermutlich wird es dann wieder ganz viel Wertschätzung geben im Rahmen der Aussage, wenn Chefin mal weg ist, läuft plötzlich nichts mehr. Und sie könne ja nicht mal längerfristig in den Urlaub gehen ohne das alles schief läuft. Das nenne ich mal Motivation für Mitarbeiter!

Mittlerweile bin ich an dem Punkt, an dem mir das ganze schwarze Peter gehabe, ziemlich auf Nerven und Körper geht. Meine Motivation ist nicht mehr auffindbar. Ganz zu schweigen von den unglaublichen Rückenschmerzen. Aufgrund von Muskeln die zunehmend dicht machen.

Ich müsste einfach öfters ins Fitness gehen und danach in die Sauna. Dann würde sich, langfristig gesehen, dass Problem so gut wie von selbst lösen. Im Wahrsten Sinne des Wortes. Allerdings habe ich schon fast keine Chance, zu den Sauna- und Trainerzeiten, im Fitness aufzukreuzen. Weil es der Dienstplan in den meisten Fällen gar nicht zulässt. Eine Regelmäßigkeit findet entsprechend nicht wirklich statt.

Entsprechend ist das Verhältnis zwischen Belastung und Entlastung auf die Muskeln, nicht mehr ausgeglichen. Kommt mehr Belastung drauf, als dass ich sie entspannen und stärken könnte. Ich gebe auch offen zu, dass ich meistens auch nicht mehr die Ambitionen habe, nach dem Spätdienst ins Fitness zu gehen. Zumal dann meistens die Sauna nicht mehr offen ist. Ganz zu schweigen von einem harten Schlafdefizit, dass auftritt wenn ich am nächsten Tag zur Frühschicht erscheinen soll.

Hätte inzwischen allen Grund mich krank schreiben zu lassen. Nicht nur wegen dem Rücken. Sondern auch wegen meinen Lymphknoten. Die sind nämlich am Kiefer geschwollen und tun weh. Ganz zu schweigen von den Schluckbeschwerden. Habe auch nicht sonderlich Ambition dazu, an meinem Geburtstag flach zu liegen.

Muss jetzt dann langsam die Reißleine ziehen. Lange geht das nicht mehr gut. Wirklich nicht. Und inzwischen bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich anfange auf meinen Körper zu hören. Hätte ich schon viel früher machen sollen. Gesundheit kann ich mir nämlich keine neue kaufen. Gibt’s noch nicht bei DM. Oder sonst wo.

Diverse Bewerbungen sind ja bereits draußen. Hoffe immer noch auf die Vollzeitstelle mit geregelten Arbeitszeiten. Also Feiertags und Wochenende Frei. Arbeit von Montag bis Freitag. Tagsüber.

Vor ein paar Tagen einen Anruf von einem anderen Arbeitgeber erhalten. Allerdings handelt es sich hier wieder um Schichtarbeit. Bin mir da dann nicht wirklich sicher, ob ich das so viel besser finden würde.

Diverse Bewerbungen auch an Kindergärten abgeschickt. Von einem noch vertröstet worden, bis die Bewerbungen gesichtet wurden. Beim zweiten muss ich die Bewerbung noch abschicken. Bin mir aber ehrlich gesagt überhaupt nicht sicher, ob ich mit Kindern arbeiten kann und will. Mal abwarten. Inzwischen erscheint mir nämlich alles andere besser.

Neulich der Spruch einer Kollegin. „Wenn sich jetzt nicht bald was ins Positive ändert, wirst du sehen, dass wieder ein ganzer Schwung Kollegen geht. Weil es ihnen zu viel und zu anstrengend wird.“

Mit mir würden mir da auf anhieb schon drei Mitarbeiter einfallen, die gehen wollen. So recht will das aber niemand wahrhaben. Und verstehen will es dann plötzlich auch keiner mehr, warum so viele wieder gegangen sind.

Müde bin ich geh zur Ruh…

Könnte ich im Stehen und mit offenen Augen schlafen, würde ich dies wohl seit mehreren Tagen so durchziehen. Allerdings kann ich das nicht. Ausprobiert habe ich es schon, es klappt einfach nicht. Aufgrund dieser erschreckenden Erkenntnis, schleppe ich mich also, bereits seit einigen Tagen, mit akuter Müdigkeit durch den Tag.

Sonderlich viel Spaß macht das nicht. Vor allem dann nicht, wenn die Motivation einen lauthals dafür auslacht. Manch einer würde nun wahrscheinlich sagen, geh doch einfach früher ins Bett. Oder schlaf doch einfach mal länger. Aber soll ich euch was verraten? Selbst nach 8 oder 10 Stunden durchschlafen, könnte ich noch weiter machen.

Keine Motivation für nichts. Selbst nichts tun ist schon fast zu viel verlangt. Ich glaube ich habe irgendeinen Mangel. Vitamin Mangel. Eisenmangel. Blutarmut. Keinen blassen Schimmer. Werde jetzt dann doch mal ein Blutbild machen. Auch wenn ich es nicht sonderlich gerne habe, wenn man mir mal eben gefühlt nen halben Liter Blut klaut.

Könnte zwischenzeitlich auch mal meinen Redbullkonsum einstellen. Allerdings hält das nicht sonderlich lange an. Habe es bereits 2 Wochen durchgezogen gehabt. Hatte aber einen Rückfall. Bin mir gerade nicht mal sicher, ob der Entzug irgend eine Veränderung gezeigt hätte.