Volle Motivation.

Ich habe schon lange die Angewohnheit, auf dem Dienstplan nachzusehen, mit wem ich eigentlich zusammen arbeite. Damit ich weiß mit wem ich es zu tun habe.

Heute habe ich nacht, in der Spätschicht ist wieder der Kollege mit der ach so wunderbaren Arbeitseinstellung. Und meine Motivation schwindet schneller wie ich schauen kann. Weil ich genau weiß auf was das hinaus läuft, auf nichts gutes. Weiterlesen

Herzlichen Glühstrumpf

Na herzlichen Glückwunsch.

Ich habe heute Nachtberteitschaft. Mag ich ja auch so gerne.

Und das vor meinem Geburtstag. Beziehungsweise auf meinen Geburtstag.

Hoffentlich kann ich schlafen. Das ich was von meinem Geburtstag, morgen, habe.

Meine Devise an die Bewohner: Vor morgen früh um 5:30 Uhr steht keiner auf und es will auch keiner frisch gemacht werden! Alles schläft durch! Basta!

Nebenbei fällt mir ein, dass Pferdigunterwegs demnächst auch seinen 3. Geburtstag feiern dürfte. Nur so am Rande erwähnt 🙂

Nachtdienst

Bin etwas am überlegen ob ich nicht mal ein Gespräch mit meiner Chefin suchen soll. Bin mir da aber nicht so sicher.

Hätte nämlich ein Anliegen. Möchte nämlich eigentlich kläre, ob man mich etwas aus den Nachtdiensten rausnehmen kann. Dass ich die nächsten Monate mal nur 1 bis maximal 2 Nachtdienste mache. Weils mir gerade ein wenig zu viel wird.

Gerade dann, wenn ich im Monat 4 bis 5 dieser Art habe. Aber eigentlich kann ich mir die Frage schon selber beantworten.

Wahrscheinlich wird man mir erzählen, dass schließlich jeder Nachtdienst machen muss. Und man da nicht einfach mal sagen kann, man will nicht mehr so viele machen. Es aus der Sicht der anderen wahrscheinlich unfair erscheinen würde. Und das eben einfach nicht geht, dass ich nur 1 bis 2 Nächte im Monat mache. Außerdem bin ich ja Fachkraft.

Aber muss das heißen, nur weil ich Fachkraft bin, muss ich mir alles gefallen lassen? Nur weil ich Fachkraft bin, muss ich mich kaputt machen? Nein eigentlich nicht. Und eigentlich bin ich mit ein paar wenigen anderen eigentlich die Fraktion, die einiges schon seit längerem unfair finden müsste. Gehöre nämlich zu der Fraktion, bei der man denkt „jaja die macht das schon. Mit der kann mans machen.“

Irgendwie alles ein wenig verwirrend.

Mangelnde Kommunikation

Neulich wieder über mangelnde Kommunikation in der Arbeit aufgeregt. Gibt aus meiner Sicht nichts blöderes, als wenn man unter Kollegen nicht weiß, was eigentlich schon gemacht wurde. Oder auch nicht.

Wegen krankem Kollegen, mussten Dienste anders verteilt werden. Unter anderem auch Nachtdienste. Da stürzt sich aber keiner drauf. Sind Nachtdienste allgemein ziemlich verhasst.

Habe die Dienstverteilung, nach meinem Nachtdienst, an die Kollegin weiter gegeben. Hatte selber, wegen akutem Schlafdefizit, keinen Nerv mehr den Dienstplan durchzugehen und zu telefonieren.

Irgendwann landete ein Anruf auch bei mir. Ob ich am folgenden Tag den Nachtdienst von einer anderen Kollegin übernehmen könnte. Die hatte von vornherein gesagt, sie würde die Nacht des Kranken dann schon machen. Gegen Doppelnacht hat sie aber was. Wäre ihr dann zu viel. Ich wollte auch keine Doppelnacht. Entsprechend wurde einfach getauscht.

Fragte noch wegen dem Springer, den wir eigentlich hatten. Der hat aber auch schon abgesagt. Entsprechend wurde ich eigentlich aus meinem Frei rausgezogen, dass ich gehabt hätte. Finde ich eigentlich nicht so geil.

Abends dann die Nummer von der Arbeit auf dem Handy gesehen. Anruf in Abwesenheit. Zurückgerufen. Wurde gefragt ob ich Mittwoch einen Spätdienst übernehmen könnte. Teilte mit, dass das eigentlich nicht geht. Weil ich Dienstag ja die Nacht mache.

Schnell wurde klar, dass die Kollegin gar nicht wusste, was Dienstmäßig schon alles soweit eigentlich abgeklärt wurde. Habe sie über den Stand der Dinge aufgeklärt. Soweit ich Info hatte.

Da wusste Kollege a nicht was Kollege b schon erledigt hatte. Einer dieser Punkte, der mich so nervt. Das man oft keine Ahnung hat, was eigentlich abgeht. Gerade dann nicht, wenn man mal ein paar Tage frei oder Urlaub hatte. Macht das Arbeitsklima auch nicht gerade sehr viel angenehmer.

Tag auch

Hallo Hallöchen meine Lieben Leserinnen und Leser!

Mit dem heutigen Tag melde ich mich auch mal wieder zu Wort! Der Monat November ist nun da. Zeigt sich teilweise von seiner extrem herbstlichen Seite. Beinahe von der herbslichsten die er besitzt. Und morgen schneit es dann. Bin ja mal gespannt, ob ich morgen mein Auto ausbuddeln muss, wenn ich vom Nachtdienst nach Hause möchte.

Kratzen musst ich mein Auto ja zum Glück noch nicht. Hat es sich noch in Grenzen gehalten, was den Juckreiz angeht. Nein, ich meine Natürlich morgentliches Eisabkratzen von den Autoscheiben. Wobei ich auch den Luxus einer TG hätte. Wo ich zur Zeit, aus demonstrativen Gründen, noch nicht hinunter bin. Der demonstrative Grund wäre beinah schon eine Alltagsgeschichte für einen Blogbeitrag. Allerdings ist es mir das eigentlich nicht wert. Kurz und knapp, vor ewigen Zeiten fuhr mir eine Nachbarin das Auto an. Schaden von über 3000 € wegen weil, komplett verzogener, nicht mehr schließender Tür. Zur Folge war die Lösung, dass ein Gutachten erstellt und eine neue Türe eingebaut wurde.

Nun ja. Disskussionen über und mehr, wegen der Kostenübernahme durch den Unfallfahrer. Verweigerung und ein sau doofer Spruch nach ewigen Zeiten, was ich an meinem Auto hätte alles operieren lassen. Weiter ausführen möchte ich es nicht, weil ich das Geschwätz einfach nur noch lächerlich finde, da die genauen Kostenzusammensetzung auf der Rechnung steht. Abgesehen davon, dass sich Unfallfahrer seit neuestem, eigentlich seit heute, demonstrativ direkt vor mein Auto stellt. Und zwar so dicht, dass ich nach vorne maximal 1 bis 1,5 m Platz habe. Mal davon abgesehen, dass Unfallfahrer einen Stellplatz hätte und nicht am „Straßenrand“ parken müsste und somit anderen die Parkmöglichkeit streitig machen würde. Mal davon abgesehen, dass genügend Platz da war zum einparken.

Nun ja, meine Lösung wäre: Kleiners Auto oder Stellplatz abgeben wenn ich nicht rein komme. Punkt aus, amen.

Oh Gott, jetzt habe ich doch die halbe Geschichte erzählt. Egal. Zurück zum November. Der November ja. Begann für mich jetzt erst mal mit einer Doppelnacht. Naja eigentlich Bereitschaft. Die erste habe ich schon hinter mir, die zweite kommt jetzt dann und weitere 3 liegen noch vor mir. Finde ich nicht gerade so fair. Aber gut. Ich finde so einiges im Moment nicht gerade Fair. Aber darüber muss noch gesprochen werden.

Bewerbungstechnisch, habe ich darüber schon erzählt? Ich glaube schon. Aktuell 7 Bewerbungen geschrieben. Bei zweien bereits ein Vorstellungsgespräch gehabt. Einmal Pflegedienst, also viel Auto fahren mit Schwerpunkt Betreuung. Zum anderen Kindertagesstätte. Von den anderen 5 kam noch nichts. Zum einen freut es mich bereits was gehört zu haben, zum anderen aber auch frustriert, wegen nicht gekommenen Rückmeldungen.

Bei einer Stelle sah ich sogar, dass diese bereits nochmal in der Zeitung geschaltet wurde. Genau DIE Stelle, auf die ich mich bereits beworben hatte. Dann soll es wohl nicht so sein. Allerdings hätte ich dann schon erwartet, dass man so höflich ist und mir absagt. Sagt, dass man mich nicht haben will. Naja nicht mich, sondern meinen Beruf. Punkt. Aber Ignoranz scheint da dann die beliebtere Lösung zu sein. Nicht gerade sehr nett. Wirklich nicht.

Dann hätten wir noch eine Stelle, die ich eigentlich unbedingt haben will. Eine Vollzeitstelle, mit geregelten Arbeitszeiten. Kein Nachtdienst, Wochenende, Feiertag. Alter Arbeitgeber :). Neuer Versuch. Ist jetzt zwar erst knapp 1 Woche her, dass ich mich dort beworben hatte. Trotzdem bin ich total ungeduldig. Gaffe täglich in meinen Briefkasten, sowie in mein Emailpostfach. Bin dann schon ganz aufgeregt wenn ich sehe „Sie haben 60 neue Nachrichten“. Da muss doch irgendwo eine Mail dazwischen sein, die mir vielleicht Mitteilt, dass man sich für meine Bewerbung bedankt und ich mich noch etwas gedulden muss. Oder vielleicht sogar eine Email, in der drin steht, dass ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde.

Dann die Ernüchterung. Werbung, Werbung, Werbung, Spam, WordPress, WordPress, WordPress…..und so weiter und so gut. Innerhalb der letzten Tage, beinahe alle paar Stunden mein Postfach geleert, damit es nicht immer so viele Mails sind. Innerhalb von einer Woche mit Sicherheit um die 1000 Mails gelöscht, die nicht unbedingt wichtig zu erscheinen waren, sind, wollen, sein.

Nachdem mich mein Schlafdefizit gerade wieder einholt, werde ich mich nun verabschieden. Noch etwas bewegen um etwas in die Pötte zu kommen. Kommen nämlich, nach dem Nachtdienst, immer so schlecht in die Gänge. Schlecht vorwärts und würde am liebsten die ganze Zeit nur auf dem Sofa liegen und mich nicht mehr von der Stelle bewegen. Abends dann noch in die Wanne liegen und ins Bett. Allerdings erlaubt es mir das heute nicht. Denn habe ich nochmal eine Nacht vor mir. Aber dann. Aber dann. Dann hab ich erst mal Freitag ab ca 8:30 Uhr frei und den ganzen Samstag. Sonntag wird dann wieder angetreten. Hoffe ich mal, dass ich heute Nacht zum schlafen komme und es mehr als nur 1 Stunde ist.

Also, Adios, Amigos,

Tagebuchreihe 13-Tage-Woche: Tag 6

Einleitung

Tag 6 habe ich nun erfolgreich hinter mich gebracht. Allerdings merke ich mittlerweile, dass ich einfach komplett ausgelaugt bin. Die Vorstellung dass ich noch weitere 7 Tage vor mir habe macht es, ehrlich gesagt, nicht sehr viel besser. Zumal immer wieder die Worte eines Kollegen in meinem Kopf wiederhallen. „Schönes frei.“ „Hab nicht frei, hab bis 1 Fortbildung.“ „Ja mai, dass ist fast das selbe. Machst ja nix.“

Die Frage nach dem Frei

Es ist eben nicht das selbe. Frei und Fortbildung. Niemals. Hat für mich nicht wirklich etwas miteinander gemein. Nicht mal ansatzweise und auch nicht wenn man es wollte. Auch wenn ich am  Tag der Fortbildung nicht in der Arbeit bin. Dennoch muss ich morgens aufstehen, damit ich pünktlich da bin. Muss Zuhören. Mich konzentrieren und auch praktisch etwas tun. Auch wenn es nur 4 Stunden waren. Aber frei, ist das für mich nicht.

Die abhanden gekommene Motivation 

Meine Motivation ist aktuell weg. Sie ist im Urlaub, so scheint es mir zumindest. Eine wirkliche Erholung tritt auch nicht ein. Habe ich auch gar keine Chance dazu, mich zu erholen. Wie denn auch,wenn ich keinen einzigen Tag frei habe. Selbst zum Reiten muss ich mich im Moment zwingen und mehrfach überreden. Obwohl Reiten meine Leidenschaft ist. Aber es erst mal bis aufs Pferd zu schaffen, scheint mir im Moment ein richtiger Kraftakt zu sein. Selbst für eine Reitstunde, habe ich aktuell kaum Ambitionen. Kann man sich das vorstellen?

Die nicht eingehaltene Abmachung

Allgemein zieht es mich einfach nur noch runter. An die eigentliche Abmachen, die ich einst mit den Dienstplanschreiber ausgemacht hatte, wird sich neuestem auch nicht mehr gehalten. War die eigentliche Abmachung, dass ich Doppelnächte mache, allerdings nur unter der Bedingung, dass ich danach zwei Tage frei habe. Der Tag an dem ich aus der Nacht komme, nicht eingerechnet. Denn am Tag nach der Nacht, mache ich schließlich auch den Frühdienst mit. Was wiederum bedeutet, dass dies kein freier Tag ist. Allerdings scheint man es im Moment nicht als nötig zu sehen, dies einzuhalten.

Einfach mal weg

Möchte im Moment, am liebsten einfach nur noch weg. Habe keine Lust mehr. Dieses ewige geschichte abzuziehen. Ganz zu schweigen von den Nachtdiensten. Die Nachtdienste sind eigentlich das Schlimmste an der ganzen Geschichte. Kann diese einfach nicht sonderlich gut ab. Trotzdem habe ich diesen Monat geschlagene 5 dieser Sorte.

Mangelnde Motivation

Werde mich trotz mangelnder Motivation, doch in den Stall bewegen. Dort zumindest ausmisten und Futter herrichten. Danach werde ich wohl ein bisschen das Sofa hüten. Vielleicht noch in die Sauna gehen um mich wenigstens ein bisschen zu erholen. Obwohl ich bezweifle, dass es klappt. Auch wenn ich es wollte.

Ideenfreiheit 

Habe im Moment einfach keine Idee, wie ich mich dem ganzen einfach mal entziehen könnte. Würde am liebsten einfach mal eben alles hinschmeißen und für ein paar Wochen herumreisen und mich erholen. Hätte aber dann noch ein schlechteres Gewissen gegenüber meinem Pferd, welches ich sowieso schon habe, weil ich zur Zeit kaum zum Reiten komme. Auch wenn ich beinahe täglich im Stall bin.

Noch nicht beim Arzt gewesen

Beim Arzt war ich nach wie vor immer noch nicht. Auch wenn ich mich wohl besser hätte krankschreiben lassen. Allerdings bin ich, wie ich glaube ich schon mal erwähnt hatte, ziemlich eigen was Ärzte angeht. Möchte ich nicht zu einem x beliebigen Arzt hüpfen. Habe manchmal das Gefühl, dass mich nicht alle Ärzte verstehen und ich mich nicht allen anvertrauen kann oder es vielleicht auch nicht will. Bin ja eh ein Mensch, der nicht jedem vom Fleck weg vertraut. Zu Anfang immer erst misstrauisch ist. Sich das ganze lieber erst mal aus der Entfernung ansieht. Über diesen Zufallsfund berichte ich aber lieber seperat. Wird glaube ich sonst zu viel.

Etwas meckern zum Schluss noch:

Ich habe keine Lust mehr. Und ich habe von einer Stelle auch eine Absage kassiert. Eine Stelle die mich mal richtig interessiert hätte. Arbeit mit Menschen mit Behinderung in der Landwirtschaft. Also mit Tieren und Menschen mit Behinderung. Das wäre mal richtig cool gewesen. Habe gestern den Anruf bekommen, dass die Stelle leider schon besetzt ist. Habe mich etwas geärgert, weil ich mich zu spät beworben hatte. Die Stelle zu spät entdeckt hatte. Meine Bewerbung wird dennoch behalten. Werde dann angeschrieben, sollte sich eine Stelle auftun die zu mir passen würde.

Gestern habe ich übrigens meine Vertragsverlängerung unterschrieben. Wieder nur auf 1 Jahr befristet. Danach heißt es darum bangen, ob ich einen Unbefristeten Vertrag bekomme oder gegangen werde. Prima. Aber fürs nächste Jahr bin ich erst mal abgesichert.

Weshalb ich des Nachts auf dem Balkon rauche

In einem Vorigen Bericht habe ich glaube ich schon mal erwähnt, dass ich einst eine etwas gruselhafte Situation im Nachtdienst hatte. Was mitunter auch eine meiner Begründungen sein dürfte, weshalb ich meist auf dem Balkon rauche und nicht auf der Terrasse. Also des Nachts eben.

Warum ich auf des Nachts auf dem Balkon rauche

Kurz gesagt, war es mir in den Nachtdiensten schon immer etwas zu wieder auf der Terrasse im Erdgeschoss zu rauchen. Weshalb ich mich meist auf den Balkon verzog. Zusätzlich schaltete ich hierbei auch immer noch das Außenlicht an. Was ich eigentlich immer noch tue.

Kurz und gut, ich habe schiss, des Nachts von irgend einem Deppen überrascht zu werden. Sei es ein Einbrecher oder einfach nur ein Betrunkener oder ein auf der Straße lebender (Penner oder Bettler hört sich so abwertend an irgendwie). Vom Balkon aus, inklusive Balkonlicht, habe ich einen recht guten rundumblick und hätte auch noch halbwegs genügend Zeit zurück ins Haus zu rennen. Und den Notfalldrücker zu drücken. Bin ein kleiner Schisser, schon klar.

Was es mit der Gruselsache auf sich hat

Es begab sich, dass ich tatsächlich eines Bereitschaftsdienstes schlafen konnte. Zwar einen eher leichten Schlaf, aber immerhin schlaf. Ich lag im Bereitschaftszimmer, auf dem Bett. Irgendwann hörte ich es, Tapp, Schlurf, Tapp, Schlurf. Im Halbschlaf kapierte ich noch nicht ganz was los ist. Bis ich wach war und wusste, dass eine Bewohnerin soeben am Zimmer vorbeigetrottet war.

Gott war das eine leidige Zeit, in der die Rufanlage nicht funktionierte. Und somit auch nicht die Vorrichtung die es klingeln lässt, sobald die Bewohnerin nur einen Fuß aus ihrem Bett setzt. (Diese Vorrichtung dient lediglich dazu, dass man mitbekommt, wenn besagte Bewohnerin des Nachts aufsteht und auf Wanderschaft geht).

Bewohnerin eingesammelt. In ihr Bad buchsiert. Nachtwindel, die gefühlt 10 kg wog ab gemacht. Die Dame auf die Toilette gesetzt. Plätschern ertönt. Ich verziehe mich für einen kurzen Moment aus dem Bad.

Als ich Bewohnerin xy, wieder im Bett hatte, viel mir etwas auf. Das Licht am Parkplatz brannte. Ich fragte mich, warum zum Teufel ist der Rollo nicht unten und warum brennt das Licht da draußen? Naja, Rollo ganz runter. Bewegungsmelder wahrscheinlich reagiert, als jemand an der Straße vorbei lief.

Kurz darauf hörte ich ein scheppern. Wunderte mich nicht. Wird draußen  irgendwas gewesen sein. Legte mich hin. Schlief weiter. Am nächsten Morgen, als ich auf dem Balkon stand, natürlich zum rauchen, wurde mir klar was der knall zu bedeuten hatte. Eines der Beiden Gartentore stand offen. Das andere war zu.

Das Licht am Parkplatz konnte gar nicht von der Straße anspringen. Hätte man dazu um die Ecke laufen müssen. Da stiefelte wohl jemand mitten durch unseren Garten durch! Fahrradhütte abgesucht. Könnte ja sein, dass sich doch jemand dort einen Schlafplatz gesucht hatte. Nichts. Okay. Sacken lassen. Abwarten. Kollegin erzählen.

Höchst wahrscheinlich, war es jedoch einer der Nachbarn, der des Nachts den Garten als Abkürzung verwendet hatte. Einer dieser Fraktion die nicht außen rum laufen können. Aus reiner Bequemlichkeit und Faulheit heraus.

Ich, der professionelle Jammerlappen ;-)

Immer diese Überlegung darüber, was man denn schreiben soll. Finde ich manchmal gar nicht so leicht etwas Passendes zu finden. Ich weiß nicht ob ich es schon mal erwähnt hatte, allerdings, las ich dann irgendwann mal, man soll einfach drauf los schreiben. Allerdings finde ich, dass es alles andere als leicht ist, einfach mal so drauf los zu schreiben.

 

Brauche ich doch irgendwo einen Ansatz, mit dem ich anfangen kann, damit ich einen Beitrag zusammen bringe. Denn, habe ich keine Idee, bringt mir der beste Wille, etwas zu schreiben nichts. Und schreibe ich keine Beiträge, dann wird der Blog nicht mehr besucht, was einen wiederum eher frustriert und man keine Motivation mehr hat, weiter zu machen. Oder?

 

Zu mindestens wäre das meine Erklärung dafür, dass doch einige Blogs irgendwann mal einschlafen. Weil der Blog nicht aktiv genug ist, die Leser kein neues Futter bekommen, damit die Besucherzahl drastisch sinkt oder erst gar nicht steigt, der Schreiber genervt und demotiviert ist und dann gar nichts mehr macht. Ich weiß zwar gerade nicht wirklich, warum ich das jetzt eigentlich nochmal wiederhole, aber jetzt steht es da schon auf dem Papier. Weshalb ich auch gerade keinen großen Drang verspüre, es nochmal zu löschen. Es sieht nämlich einfach gut aus, wenn das Papier nicht mehr so leer ist. Auch wenn es hier am PC ist.

 

Rede ich ernsthaft schon wieder übers Blog schreiben? Scheint so zu sein. Das Thema lässt mich einfach nicht locker. Weshalb ich dann immer wieder zu denken anfange, gerade dann, wenn ich Nachtdienst habe. Da habe ich nämlich ziemlich viel Zeit nachzudenken, meistens zumindest. Allerdings muss ich sagen, dass es mir gerade nicht so dicke geht. Habe ich schon wieder Vorboten einer Migräne. Weshalb es mich wundert, dass ich überhaupt so viel zusammengebracht habe.
Ja man wird es nicht glauben, aber ich bin einer der Menschen die an Migräne leiden. Diejenigen, die es nicht haben, können das gar nicht so nachvollziehen, wie brutal Migräne sein kann. Und was Migräne für ein mieser Verräter ist. Ja wirklich! Angefangen mit stechenden Kopfschmerzen in den Schläfen, weiter gehend zu Übelkeit, teilweise erbrechen, flimmern vor den Augen, Sprachstörungen und Lähmungserscheinungen. Die ganze Palette also. Und das immer dann, wenn ich zu viel Stress habe. Zu viel Druck oder zu lange keinen Urlaub mehr hatte in dem ich mich erholen kann. Teilweise hat es bei mir auch etwas mit einer Art Äußerung von Angst zu tun. Glaube ich zumindest zu meinen. Meistens hatte ich davor bereits schon über mehrere Tage Kopfschmerzen und einen ziemlich unruhigen Schlaf. Einen Schlaf, der für mich nicht erholsam war. Wobei, dass Schlafproblem aktuell eher an der Schichtarbeit liegen könnte, die meinen Rhythmus durcheinander bringt. Aber eigentlich wollte ich jetzt nicht über meine Krankengeschichte erzählen. Hatte ich doch eigentlich eine komplett andere Idee im Hinterkopf.

 

Allerdings ist es im Übermüdetmodus, gar nicht so leicht, etwas Sinnvolles zustande zu bekommen. Quake ich doch eher vor mich hin und versuche irgendwas aufs Papier zu bekommen, damit die Zeit ein bisschen vorbei geht. Habe ich doch noch einiges an Stunden vor mir, in denen wahrscheinlich nichts Großartiges passieren wird, außer dass mir vielleicht schwindelig wird, oder ich mich übergeben muss. Aber glücklicherweise befindet sich in absoluter Reichweite eine Toilette auf die ich zurückgreifen könnte.

 

Eigentlich bin ich persönlich der Meinung, wenn man krank ist, geht man nicht zur Arbeit. Denn krank, ist man dort keine wirklich große Hilfe. Hängt man selbst doch eher wie ein Schluck Wasser in der Kurve, der eigentlich ins Bett gehört. Allerdings muss ich zugeben, dass es den ganzen Tag über nicht schlimm oder dramatisch war. Wenn man jetzt mal davon absieht, dass es mir gegen Nachmittag, mal schon nicht ganz so wahnsinnig ging und mich bereits dort die Kopfschmerzen plagten. Als ich dann eine Tablette einwarf, hatte sich das Ganze aber innerhalb von kürzester Zeit erledigt gehabt.

 

Bis ich im Auto saß und das Mittel nach lies. Dieser stechende Schmerz plötzlich wieder da war. Und so kurzfristig wollte ich dann auch nicht anrufen und sagen „Hallo, ich bin dann mal krank und sehe mich nicht in der Lage, die Nachtschicht zu machen.“ Hätte ich aber mal lieber tun sollen. Aber ändern kann ich es jetzt auch nicht mehr. Frühestens morgen früh, solange muss ich es nun dann doch noch aussitzen.

 

Okay, so ausführlich wollte ich das jetzt auch  nicht gerade berichten. Will ja niemanden verschrecken oder von meinem Blog verscheuchen. Mal ganz davon zu schweigen, dass ich soeben einen halben Roman fabriziere, hatte ich mir doch eigentlich geschworen, nie so lange zu schreiben. Aber, ich versuche mir nach wie vor die Zeit zu vertreiben. Aber, ich könnte auch komplett umschwenken und einfach mal ein paar mehr Berichte vorbereiten. Allerdings wäre ich dann wieder an dem Punkt, an dem ich nicht weiß wie ich anfangen soll. An dem Punkt, an dem ich ewig auf schöneres Wetter warte. An dem Punkt wo ich wieder anfange, über dies und das zu schreiben und einen halben Roman zu Tage befördere.

 

Aber gut, was solls. Vermutlich macht gerade, mein spontanes Alltagsgeschreibe den Blog aus. Vielleicht ist ja genau das meine Sparte. Über den Alltag schreiben. Wobei ich vermute, dass bereits einige andere dieselbe Idee hatten wie ich. Ich also somit kein Einzelkämpfer bin. Wenn man jetzt mal davon absieht, dass jedes Leben irgendwie anders ist und jeder einzelne etwas anderes zu erzählen hat. Individuum, einzigartig und so weiter und so fort. Pipapo eben.

 

In Word, habe ich aktuell beinahe zwei Seiten darüber verfasst, wie scheiße es mir doch schon wieder geht und das mir einfach schon wieder nichts einfällt. Ich habe inzwischen leicht den Eindruck, dass ich ein ziemlicher Jammerlappen zu sein scheine. Bin ich etwa professioneller Jammerlappen? Kann man das vielleicht sogar lernen? Bestimmt. Aber ein anerkannter Ausbildungsberuf ist es eindeutig nicht. Das kann ich schon mal verraten.