Muffen?

Neuer Job, in der „alten“ Arbeit. Neustart in der Wohngruppe. Altes Team, mit dem ich super konnte. Freuen tu ich mich echt riesig! Ich freue mich auf ein funktionierendes Team. Verschiedene Dienste und regelmäßig wechselnde Kollegen, mit denen ich zusammen arbeite.

Ausschlafen. Tagsüber spazieren gehen und Hobbys nach kommen. Zeit für mich. Zeit für das geliebte Hüh. Unter der Woche mal frei haben. Andere Aufgaben und Handlungsfreiräume. Weiterlesen

Die erste Woche

Es ist Freitag mittag. Ich habe Wochenende. Der Wahnsinn! Ich kann es nicht glauben. Ich habe Wochenende. Und das sogar jede Woche. Ich finds gerade einfach nur genial.

Die erste Woche habe ich bereits geschafft. Sie ging wahnsinnig schnell vorbei. So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie die Zeit an mir vorbeigerauscht ist. Kaum das ich angefangen habe, war der Arbeitstag auch schon vorbei und beendet.

Selbst stelle ich aktuell fest, dass ich allerdings ziemlich fertig bin. Ich bin es einfach nicht mehr gewöhnt 8 Stunden am Stück zu arbeiten. Ich bin es nicht mehr gewöhnt so früh aufzustehen.

Hinzu kommt noch die Fahrzeit. Sie beträgt zwar nur 30 Minuten. Dennoch ist es eine Sache an die ich mich erst gewöhnen muss. In einer Woche bin ich nun fast 400 km gefahren. Krass oder? Allerdings muss ich sagen, dass ich somit Zeit habe am Morgen wach zu werden und am Nachmittag runter zu kommen. Hat also auch was positives.

Was meine Gruppe angeht, kann ich auch nur positives sagen. Die Leute die ich betreue sind zwar zum Teil sehr pflegeaufwändig, aber ein total netter Haufen. Auch meine Kollegen sind alle supi nett. Von der Leitung werde ich auch regelmäßig gefragt, ob alles passt und läuft.

Anfangs hatte ich ja so meine Bedenken, was eine Kollegin angeht. Es stellte sich jedoch heraus, das wir sehr gut miteinander harmonieren. So kann man sich irren.

Es wird sich in den nächsten Wochen noch so das ein oder andere verändern. Den Alltag und Ablauf etwas aufmöbeln und verändern. Da werde ich noch was zu tun haben.

Aber jetzt habe ich erst mal Wochenende. 🙂

 

Neuer Job, Tag 1

Es dürfte inzwischen aufgefallen sein, dass ich einen neuen Job habe. Keine Schichten mehr. Geregelte Arbeitszeiten und Wochenende als auch Feiertags frei.

Heute, der 1.5., ist mein erster Arbeitstag. Den ich sozusagen mit einem frei starte. Weil, es ist Feiertag. Das fängt ja gar nicht so schlecht an. Aber um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht so recht, was ich denn mit einem freien Tag anfangen soll und das auch noch an einem Feiertag!

Das ist total ungewohnt für mich, da ich nur in den seltensten Fällen, an einem Feiertag frei hatte.

Bin gespannt wie mein erster Arbeitstag wird. Wirklich. Schlüssel abholen. Erste Einweisung. Dann die Leute kennenlernen und eingearbeitet werden. Ein bisschen bammel habe ich vor den neuen Programmen am PC. Hoffe ich arbeite mich da recht schnell ein.

Hoffe ich schlafe heute Nacht gut. Wenn ich nervös oder aufgeregt bin, schlafe ich oft schlecht.

Noch zwei Wochen

Um ehrlich zu sein, hing ich die letzten 14 Tage ein wenig in der Luft. So ganz minimal. Was bei mir leichte Sympthome von Thorett begünstigte, sobald ich an die Sache mit den ganzen Arbeitsverträgen dachte. Und der Tatsache, dass ich ein ganz klitze kleines Problem habe, wenn alles nicht so läuft wie ich will. Und wie ich denke dass es aufgrund der mündlichen Aussagen, zu laufen hat.

Zusage für die neue Stelle bereits vor 2 Wochen per Telefon bekommen. Daraufhin direkt die Kündigung abgeliefert, damit ich die (so dachte ich) 4 Wochen Kündigungsfrist noch einhalten kann. Und das ohne, den neuen Vertrag bereits unterschrieben zu haben. So überschwänglich war ich. Das gequike meines Kleinhirns bewusst überhörend, dass der Betriebsrat, was meine Einstellung angeht, ja auch noch ein Wörtchen mitzureden hat. Und die haben erst diese Woche ihre Sitzung gehabt.

Nach meinem Gespräch bei Chef, wurde mir langsam aber Sicher, die Tragweite meiner Aktion bewusst. Zumal ich gefühlt jeden Tag darauf warte, dass was in meinem Fach liegt. Nämlich der Aufhebungsvertrag. Weil meine Kündigungsfrist doch länger ist. Also hing ich, bis gestern, gediegen in der Luft.

Keinen Aufhebungsvertrag. Kein neuer Vertrag. Nichts. Null. Im Schlimmsten Fall, bin ich demnächst ohne Job. Was wiederum heißt, dass ich der AA guten Tag sagen darf. Und ich dann auch noch eine dreimonatige Sperrfrist kassiere. Das würde dann heißen, ich hab kein Geld. Und wie zahle ich dann mein Auto? Meine Miete? Meinen Lebensunterhalt? Mist.

Gestern habe ich aber dann die Erlösung erhalten. Anruf von neuer Chefin, die mir mitteilte, dass der Betriebsrat meiner Einstellung zugestimmt hat. Und sich mein Vertrag auf dem Weg zu mir befindet. Mit sämtlichen Unterlagen die dazu gehören. Ich glaube, sie ist eine gute Chefin. Sie war total nett am Telefon und wir hatten ein recht entspanntes Gespräch. Haben sogar gelacht.

Am Telefon noch kurze Info erhalten. Wäre gut, wenn ich mit der aktuellen Gruppenleitung noch eine Übergabe machen würde. Damit eventuell auftretende Fragen direkt von Vornherein geklärt werden.

Hab mir schon überlegt, ob ich so ne Art Vorstellungsflyer machen soll. Hab schon was vorbereitet. Mit bisschen Text drin, wo ich mich kurz vorstelle. Ein Bild soll auch noch mit rein. Bekommen dann die Leute mit. Bin mir aber noch nicht ganz sicher ob ich das so stehen lassen kann/soll. Man wird sehen.

Arbeitslos bin ich auf jeden Fall definitiv nicht. Mein einziges Problem ist im Moment tatsächlich eher, dass ich meinen Aufhebungsvertrag noch nicht bekommen habe. Werde wohl drauf hoffen, dass ich ihn nach Ostern bekomme.

In zwei Wochen geht’s dann los. In der neuen Arbeit. Da habe ich bestimmt viel zu erzählen. Neue Serie bei Pferdig unterwegs: Fräulein und ihr neuer Job. Wie sie sich schlägt. Oder Der neue Job und ich.