Praktikum

Das zweite Semester steht jetzt kurz bevor und ich habe nichts besseres zu tun, als darüber nachzudenken, wie das alles mit dem Praktikum werden wird. Obwohl bis dahin noch einiges an Zeit verstreichen wird, bis es so weit ist. Und ich mich grundlegend erst mal mit dem Grundstudium auseinandersetzten sollte.  Weiterlesen

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Unzuverlässigkeit, aus dem Alltag einer HEP

Letzten Herbst hatten wir die Ehre eine Schülerin von der Sozialpflegeschule bei uns zu haben. Diese sollte bei uns ihr Praktikum machen um Berufserfahrung zu sammeln. Was hieß, dass sie immer Dienstag und Samstag bei uns arbeitete, um auf ihre Stunden zu kommen.

Überrumpelt

Ich wurde daraufhin gefragt, ob ich die Anleitung für sie machen würde. Würde so oder so niemand anders in Frage kommen. Hatte ich im Grunde keine andere Wahl. Mal ganz zu schweigen davon, dass besagte Schülerin bereits da stand.

Dachte mir dabei nicht viel. Würden wir schon hinbekommen. Irgendwie. Allerdings schien sich alles anders zu geben, wie ich dachte.

Unzuverlässigkeit ist eines der Dinge, die ich nicht ausstehen kann

Über die letzten Monate hinaus, stellte sich jedoch so einiges heraus, was mich persönlich ziemlich verärgert hatte.

Häufige Fehl- so wie Krankheitstage. Teilweise erst nach Dienstbeginn der Anruf, dass besagte Schülerin krank sei. Häufiges zu spät kommen. Stunden die sie nicht aufgeschrieben hatte.

Klagen von den Kollegen. Die an mich herangetragen wurden. Was natürlich gerechtfertigt war, denn war ich die Ansprechpartnerin diesbezüglich.

Wollte häufiger schon ein Gespräch mit ihr führen. Jedes mal wurde ich deswegen jedoch abgewiegelt. Oder sie war an besagtem Tag krank.

Im neuen Jahr hätte besagte Schülerin eine Lehrprobe gehabt. Auch am Tag der eigentlich festgesetzten Lehrprobe war sie krank. Gut das ich auf diesen Tag Nacht gehabt hatte. Mich entsprechend aus diesem Dienst raus zog. Hätte ich den Dienst nicht gehabt, wäre ich außerdienstlich, im Frei, extra in die Arbeit gekommen deshalb. Hätte mich dann wohl sehr darüber geärgert.

Lehrprobe wurde dann auf einen anderen Tag gelegt. Hatte mit ihr extra noch besprochen, dass sie in den Weihnachtsferien mal noch vorbei kommt. Ihr Projekt mal ausprobiert und vorher übt. Sich klar wird, wo die Geräte und Zutaten sind. Sie wollte Waffeln backen. Erschienen ist sie nie.

Die Lehrprobe die sie dann ablieferte, schien laut Aussage der Kollegen ein reines Chaos gewesen zu sein. Nichts hätte geklappt. Alles wäre schief gegangen. Sie wäre nicht vorbereitet gewesen. Hätte auch der Lehrerin keinen Bericht geliefert. Hatte der Lehrerin nicht einmal die Bewohnerin vorgestellt. Einfach angefangen. Ihr Chaos hätte sie auch nicht weggeräumt.

Am liebsten hätte ich die Bewertung nochmal zurückgezogen und nochmal gemacht. Nach dieser Aktion wäre sie nochmal ein Stück schlechter ausgefallen, als sie so oder so schon war.

Die Lehrkraft wollte mit mir noch telefonieren. Hätte sogar gewusst wann ich im Dienst bin. Hat aber nicht angerufen. Hätte ihr nicht mal viel sagen können. Hatte mit ihr nicht viel zu tun. Hatten oft mal keinen Dienst zusammen. War eben nicht immer machbar. Und häufig wenn wir zusammen Dienst gehabt hätten, ist sie nicht erschienen. Weil sie krank war.

So was regt mich auf

Erinnere ich mich an meine Ausbildung zurück, war ich weitaus mehr dahinter, dass alles läuft. Hatte meine Berichte meiner Anleitung immer schon einiges Vorher gezeigt. Hatte mich mehrfach darüber vergewissert ob alles was ich brauche da ist. Wenn nicht, habe ich mit der Leitung geklärt ob ich es kaufen darf.

Wenn ich krank war, hatte ich mich immer frühzeitig krank gemeldet.

Und was macht sie? Nichts der gleichen! Und sie will ernsthaft irgendwann in so einem Bereich arbeiten? Und das langfristig? Ich sehe da ganz klar schwarz. Sie wird in dem Job nicht alt. Wird auch nicht sehr lange in einem Betrieb bleiben. Macht doch kein Arbeitgeber mit. Zumindest nicht dauerhaft.

Die Praktikantin und die Special Olympics aus denen nichts wurde.

Ich habe festgestellt, dass ich etwas in meinem Zeitraum als Praktikantin vergessen habe. Es gab da nämlich noch was, was mir durchaus wichtig war.

Ich wurde während meines Praktikum, dafür vorgeschlagen, als Begeleitperson mit auf die Special Olympics zu fahren. Ich freute mich sehr darüber und auch darüber, dass ich mitfahren sollte. Ich traf mich öfters mit demjenigen, der das alles organisierte. Sprach alles und vieles durch. Weiterlesen

HEP, Praktikum Teil 7, Das Ende

Es lief seine Bahnen

Es machte alles den Anschein, als würde nun endlich alles seine geregelten Bahnen laufen. Es schien so. Der Schein trug jedoch. Als es um den Ausbidlungsvertrag ging (den man ja irgendwann haben möchte) wurden Mitarbeiter gekündigt, da zu viel Personal da war. Ich hieng in der Luft, mit drei weiteren Kollegen. Wir vier hatten alle zusammen ein und das selbe Problem. Unser Vertrag war nur befristet und theoretisch auf der Abschussliste. Am ehesten jedoch ich als Praktikant und der andere Kollege der gerade kurz vor dem Ende seiner Ausbildung stand. Die Zeit der Ungewissheit war unerträglich.

Das Wissen, man hat einen Schulplatz aber der Ausbildungsplatz in der Praxis gerät ins Schwanken, bringt einen selbst extrem zum schwanken. Man ist verzweifelt und alles scheint auf Eis zu liegen. Irgendwie findet man das dann nicht mehr so wirklich lustig. Zumindest geht es mir so.

Irgendwann kam dann die Erlösung! Endlich! Ich durfte bleiben. Der Vertrag war da, ich konnte unterschreiben. Weitere drei Jahre die ich da bleiben würde. Es fällt in einem solchen Fall eine ziemliche Last von einem. Jetzt konnte ich dann mit der Ausbildung durchstarten! Ich würde nun also wirklich HEP werden.

So zogen also zwei Jahre ins Land. Zwei Jahre Praktikum mit Höhen und Tiefen. Schönen und nicht schönen Zeiten.

Kurz darauf wurde mir dann auch mitgeteilt in welcher Gruppe ich meine Ausbildung machen würde. Es war in der Gruppe, in der ich noch nicht war. Mit einer jungen Gruppenleitung. Ich war sehr gespannt auf den neuen Abschnitt.

Das Ende meines Praktikum war auch eine kleine Überraschung. Während wir alle zusammen (also alle Gruppen) beim Frühstück im Speisesaal saßen, bekam ich von einem Klienten eine Schultüte überreicht, da ich ja nun wieder in die Schule gehen würde. Ich war sehr gerührt. Alle Kollegen hatten zusammen gelegt und eine Schultüte zusammengestellt mit allerlei Kleinigkeiten die man so für den Schulanfang benötigt. Eine wunderschöne Aufmerksamkeit 🙂 und die Tüte war sogar in den Farben die ich recht gerne mag. Lila und Pink 🙂

 

Das Praktikum Teil 7 [HEP]

Es lief seine Bahnen

Es machte alles den Anschein, als würde nun endlich alles seine geregelten Bahnen laufen. Es schien so. Der Schein trug jedoch. Als es um den Ausbidlungsvertrag ging (den man ja irgendwann haben möchte) wurden Mitarbeiter gekündigt, da zu viel Personal da war. Ich hieng in der Luft, mit drei weiteren Kollegen. Wir vier hatten alle zusammen ein und das selbe Problem. Unser Vertrag war nur befristet und theoretisch auf der Abschussliste. Am ehesten jedoch ich als Praktikant und der andere Kollege der gerade kurz vor dem Ende seiner Ausbildung stand. Die Zeit der Ungewissheit war unerträglich.

Das Wissen, man hat einen Schulplatz aber der Ausbildungsplatz in der Praxis gerät ins Schwanken, bringt einen selbst extrem zum schwanken. Man ist verzweifelt und alles scheint auf Eis zu liegen. Irgendwie findet man das dann nicht mehr so wirklich lustig. Zumindest geht es mir so.

Irgendwann kam dann die Erlösung! Endlich! Ich durfte bleiben. Der Vertrag war da, ich konnte unterschreiben. Weitere drei Jahre die ich da bleiben würde. Es fällt in einem solchen Fall eine ziemliche Last von einem. Jetzt konnte ich dann mit der Ausbildung durchstarten! Ich würde nun also wirklich HEP werden.

So zogen also zwei Jahre ins Land. Zwei Jahre Praktikum mit Höhen und Tiefen. Schönen und nicht schönen Zeiten.

Kurz darauf wurde mir dann auch mitgeteilt in welcher Gruppe ich meine Ausbildung machen würde. Es war in der Gruppe, in der ich noch nicht war. Mit einer jungen Gruppenleitung. Ich war sehr gespannt auf den neuen Abschnitt.

Das Ende meines Praktikum war auch eine kleine Überraschung. Während wir alle zusammen (also alle Gruppen) beim Frühstück im Speisesaal saßen, bekam ich von einem Klienten eine Schultüte überreicht, da ich ja nun wieder in die Schule gehen würde. Ich war sehr gerührt. Alle Kollegen hatten zusammen gelegt und eine Schultüte zusammengestellt mit allerlei Kleinigkeiten die man so für den Schulanfang benötigt. Eine wunderschöne Aufmerksamkeit 🙂 und die Tüte war sogar in den Farben die ich recht gerne mag. Lila und Pink 🙂

 

Praktikum Teil 6 [HEP][Ausbildung]


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Im weiteren Verlauf und die Auszubildende

Kollegen die kommen und gehen

Noch während meinem ersten Praktikumsjahr sah ich noch weitere zwei Kollegen gehen und neue Kollegen komm. Um ehrlich zu sein, habe ich in meiner gesamten Laufbahn mehrerere Kollegen kommen und gehen sehen. Nur ein kleiner Kern blieb bestehen. Dazu gehörte ich bis Juli, aber das ist eine andere Geschichte.
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Das Praktikum, der Gruppenwechsle [HEP]

Der Gruppenwechsel

 

Der Wechsle

Nun ja, ich wechselte also anfang März 2011 die Gruppe. Zu meiner Begeisterung. Bei dieser Gruppe handelte es sich um die arbeitsintensievste Gruppe der Abteilung. Dort waren die eher stärkeren, diejenigen welche Grenzgänger waren. Dort wurde mehr produziert als in den anderen Gruppen. Zu dieser Zeit, handelte es sich um Produkte für den Ofen. Zum einen zum anzünden zum anderen auch um eine etwas länger anhaltende Glut für den Ofen herzustellen. Zusätzlich hatten wir mittlerweile die Möglichkeit, aus anderen Gruppen Arbeiten zu beziehen, wo wir unterstützen konnten, da wir ja nun direkt im Haus waren. Also konnte auch noch Abwechslung geboten werden.

Die Einlebphase

Ich lebte mich in dieser Gruppe wieder sehr schnell ein. Bekam den Kontakt zu den Klienten gut her. Machte Pflege usw. Ich blühte regelrecht auf. Ich hatte immer mehr Spaß an der Sache und hatte daraufhin, nach insgesamt etwa 4 bis 5 Monaten beschlossen ich würde bleiben. Ich würde mich nicht mehr abhalten lassen. Außerdem fand ich inzwischen den Gedanken eine Ausbildung zur Bürokauffrau zu machen alles andere als spannend und ansprechend. Den ganzen Tag vor dem PC sitzen, Rechnungen schreiben, Buchhaltung. Danke Nein, ich lehne ab. Ich würde also die Ausbildung zur HEP machen. Der Entschluss stand. Es konnte mich auch nichts mehr davon abbringen.


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Die Schule

Also überlegte ich mir, zu welcher Schule ich gehen würde. Suchte im Internet und so weiter, wo man eben sowas findet. Hatte mich auch bald für eine Schule in der nähe entschieden zu der ich nur 30 Minuten fahren musste.
Dann aber die ernüchterung. Bevor ich die Ausbidlung beginnen konnte, benötigte ich 2 Jahre Praktikum, da dies in Bayern so vorgabe ist. Außer man hatte Abi, bereits eine Abgeschlossene Ausbildung oder hätte über mehrere Jahre einen mehrköpfigen Haushalt geführt. Dann konnte das Praktikum verkürzt oder weggelassen werden. Nichts davon traf auf mich zu. Also, nochmal ein Jahr Praktikum anhängen. Damit die Berufserfahrung vorhanden ist.

Der Ausbildungsvertrag

Irgendwie hat sich es dann auch so ergeben, dass ich mit meinem Chef sprach. Ich bat um die Verlängerung meines Vetrages und darum meine Ausbildung hier machen zu können. Ich würde also auch die Ausbidlung dort machen können. Soviel war irgendwie klar. Also bewarb ich mich auf einen Schulplatz zur dualen Ausbildung, also zwei Tage Schule, zweieinhalb Tage in der Arbeit. Und das ganze dann über drei Jahre. Ich sprühte vor positiver Energie.
Aber es sollte alles noch etwas verquer kommen.

HEP, die ersten Tage [Praktikum]

Der Beginn einer Ära

Ich begann also zum 1.1.2011 ein Praktikum. Vorerst auf ein Jahr begrenzt und es wurde sogar bezahlt! Also arbeiten und etwas Geld verdiehnen anstatt untätig herum zu sitzen. Das wollte ich nämlich nicht. Herumsitzen und nichts tun, bis September, bis ich eine Ausbildung anfangen würde. Ich hatte mir dato nämlich vorgenommen dann eine Ausbildung zur Bürokauffrau zu machen. Bis dahin wusste ich immer noch nichts vom Beruf HEP.

Die ersten Tage

Die Förderstätte lag in einem Firmengebäude im Industriegebiet. Die Hauptwerkstatt befand sich in selbigem, ca 5 bis 10 Minuten zufuß voneinander entfernt. In der Hauptwerkstatt musste ich an meinem ersten Tag noch etwas abholen. Chip, Schlüssel, Unterlagen für die Einarbeitung. Um kurz nach halb 8 traf ich dann in der neuen Arbeit ein. Wie ich mich gegenüber dem Abteilungsleiter rechtfertigen sollte wusste ich nicht so ganz. Irgendwie wirkte er recht streng, ich konnte ihn nicht gut einschätzen, dass sollte sich auch erst im laufe der Zeit zeigen.

Ich wurde in einer Gruppe eingeteil. Da ja gerade Weihnachten und Neujahr war, waren noch einige Klienten und auch Personal noch im Urlaub. Zwei andere Kollegen waren im Krankenstand. Eine hatte Schnupfen, eine andere hatte einen Unfall beim Langlaufen und hatte sich dabei den Daumen gebrochen. Beide sollte ich erst später kennenlernen. Ich kam mir zu anfang sehr doof vor. Ich konnte ja meist erst mal nur zusehen und ein paar leichte Dinge machen. Jemanden schieben oder beim Arbeiten helfen.

Der erste Fehler am ersten Tag

Am ersten Tag erlaubte ich mir auch schon den ersten Fehler. Der Kollege (der übrigens eine recht merkwürdige Art hatte) bei dem ich eingeteilt war in der ersten Woche, trug mir auf, einen Rolli aus dem Flur zu holen, da ein Klient nach seiner Ankunft umgesetzt werden musste. Ich schob ihm den Rolli hin und ging. Ich dachte es passt so. Ich wusste es einfach nicht besser. Kaum das ich mich umdrehte hörte ich nur einen Fluch ob ich denn die Bremsen nicht zugemacht hätte. Als ich mich zurück drehte sah das Bild das sich mir bot etwas komisch aus. Ich Schob dem Kollegen den Rolli nochmal hin und hielt ihn fest. Daraufhin wurde mir erste einmal eine Predigt über mein Verhalten gehalten und was der Sinn von Bremsen am Rollstuhl sind. Ich war frustriert. Ich wusste es damals einfach nicht besser.

Denndoch war ich eigentlich nach den ersten Tagen sehr zufrieden mit der Arbeit. Es gefiel mir gut und ich ärgerte mich, dass ich es nicht von vornherein durchgezogen habe. Aber hinterher ist man immer schlauer.

Wie die nächsten Wochen jedoch verlaufen sollten, war mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar.