Frühlingsputz

Eigentlich hasse ich putzen. Damit der Frühling aber wieder richtig anfangen kann, hab ich doch mal geputzt.

Sattel und Trense sauber. Reiter dreckig und fettig…. Irgendwas stimmt da nicht 😂

Werbeanzeigen

Wenn und hätt…

Neulich im Reitsportgeschäft vor den Westernsätteln gestanden. Nachdem ich erfolgreich die überfürsorgliche Verkäuferin losgeworden bin. Sie meinte es ja nur gut. Was nichts daran ändert, dass ich wirklich nur mal guggen wollte. Ich schrei dann schon, wenn ich was brauche. Weiterlesen

Der Sattler

Ich bin jetzt die nächsten 1 bis 2 Wochen Sattellos.

Der Sattler war heute da. Zur Überprüfung.

Ich war allerdings nicht dabei. War arbeiten. Aber Papa war dabei.

Laut Sattler liegt der Sattel nicht schlecht. Nur die Füllwolle hat es etwas verdreht. Wird nochmal korrigiert. Und nachgepolstert.

Der Sattler will aber nochmal mit mir Telefonieren. Weiß nicht so ganz was  meine Befürchtungen waren. Wegen weil, dass der Sattel etwas nach hinten abkippen könnte. Beziehungsweise beim reiten etwas nach hinten rutscht. Lag aber wohl eher an der Satteldecke.

Ich bin allerdings keine Fachfrau. Deshalb war es mir wichtig, dass der Sattler zum überprüfen kommt. Kann ich mir selbst ja viel einreden, was gar nicht stimmt. Sehe ich manches vielleicht auch nicht.

Jetzt ist der Sattel erst mal in der Werkstatt zum aufpolstern.

Neulich beim Ausreiten..

Aktuell gestaltet sich das Training mit Mausi als nicht ganz einfach. Ende Oktober, ausgehend es würde im November irgendwann schneien, war der Hufschmied da und hat ihr die Eisen runter genommen. Schnee mäßig sah es dann ja ziemlich mau aus. Da es aber noch nicht wirklich arg kalt war und die Böden noch nicht so sehr gefroren, war das so eigentlich schon machbar. Wenn ich ins Feld ausweichen konnte zumindest.

Vor ein paar Wochen begann es aber dann immer kälter zu werden. Die Böden waren gefroren und sind es immer noch. Selbst Tagsüber tauten die Böden nicht mehr so richtig ab. Weshalb sie relativ hart sind. Und Mausi bekam zunehmend Schwierigkeiten auf den Harten und zum Teil unebenen Böden ohne Eisen zu laufen. Weshalb wir in letzter Zeit, meistens nicht über den Schritt hinaus gekommen sind. Hinzu kommt noch, dass der Sattel aktuell, wegen Muskelabbau, nicht ganz so zu liegen scheint wie er sollte.

Entsprechend habe ich jetzt Hufschmied und Sattler geordert um die Probleme zu beheben. Was sich allerdings noch insgesamt bis zu 4 Wochen hinziehen kann, bis alles soweit wieder passt, wie es soll. Entsprechend müssen wir eben im Moment das Beste draus machen. Habe ich im Moment außerdem den Verdacht, kaum das Mausi wieder beschlagen ist, der Schnee eintrudelt.

Aufgrund der nicht vorhandenen Eisen und dem Schnee der auf sich warten lässt, läuft Mausi situativ wie auf rohen Eiern. Was manchmal natürlich auch immer ein wenig auf ihre Tagesverfassung ankommt.  Was auf manch einen Spaziergänger vielleicht einen merkwürdigen Eindruck machen mag.

Hinzu kommt, ich weiß nicht ob ich davon schon erzählt habe, dass Mausi mit dem linken Hinterbein ein wenig steif läuft. Verdacht ist Spat. Eine Arthroseartige Erkrankung des Sprunggelenks (glaube ich), was eine Versteifung des Gelenkes verursacht. Was je nach Stadium keine Schmerzen verursacht. Allerdings sieht es oft so aus, als würde sie lahmen, da sie das Bein oft eben etwas steifer bewegt. Vor allem in der Lösungsphase.

Was aber nicht weiter dramatisch ist und sie in ihrem tun nicht weiter beeinträchtigt. Verläuft es sich in den meisten Fällen, wenn sie eine weile gelaufen ist. Spätestens nach Trab und/oder Galopp läuft sie meist relativ normal.

Allerdings gibt es auch Tage, was schätze ich mal Wetterabhängig ist, an denen sie sich nicht einläuft. Was allerdings der Seltenheit entspricht, so meine Erfahrung. Bei einem von 4 Ausritten dürfte das vielleicht der Fall sein.

Entsprechend waren wir nun kürzlich ausreiten. Ich ritt aus dem Hof hinaus, was wie gesagt etwas befremdlich auf Spaziergänger gewirkt haben dürfte, da Mausi ziemlich fühlig gelaufen ist.  Habe ich auch schon gemerkt, dass sie an dem Tag etwas steifer läuft als sonst.

Was durchaus mit der Kälte zusammen gehangen haben könnte und das sie die zwei Tage zuvor nicht geritten wurde. An der Ausfahrt sah ich bereits zwei Spaziergänger stehen, die miteinander getuschelt hatten. Was mich vorerst nicht weiter gewundert hat.

Ein Stück hielten sie sich hinter mir. Störte mich nicht weiter dran, bis mir irgendwann aufgefallen ist, dass immer wieder abschätzige Blicke auf mich vielen und kurz darauf wieder das Getuschel los ging. Was zum Henker….

Kurze Zeit später, hatte ich dann die Spaziergänger auf meiner Höhe und die Dame setzt an. „Du weißt schon das dein Pferd lahmt oder?“ (Ich wusste gar nicht, dass ich mit Fremden Leuten per du bin?) „Ja?“ „Also, dass finde ich ja unverantwortlich von dir, dass du dein Pferd reitest, obwohl du weißt das es lahm geht!“ „Bitte was?“ „Du hast mich schon richtig verstanden! Du verhälst dich unverantwortlich und denkst nur an dein Vergnügen! Hauptsache im Sattel sitzen und Reiten. Obwohl dein Pferd Schmerzen hat!“

Schien ich in diesem Moment erst einmal aus allen Wolken zu fallen. Ich musste mich erst mal sortieren. Zumal mich die Dame nicht mal zu Wort kommen ließ, mit ihrer Unverschämten Art. Entsprechend lief auch das Gespräch weiter…von wegen, sie müsste da eingreifen und das sähe man doch schon weitem.

Ich sollte doch mal gefälligst überlegen, ob ich das so geil fände, mit Schmerzen spazieren zu gehen oder sogar zu joggen. Und dann auch noch Gewicht tragen zu müssen. Das wäre Tierquälerei, was ich da betreiben würde.(Gedanklich hörte man in meinem Gehirn ein lautes HÄÄÄÄÄÄ)

Als sie mich dann doch mal zu Wort kommen ließ, konnte ich dann doch recht gut Kontern „Er einmal, wüsste ich nicht, dass ich Ihnen jemals das Du angeboten hätte. Kennen wir uns ja nicht mal. Zum anderen, frage ich mich, wie SIE es sich anmaßen können ein Urteil über den Gesundheitszustand meines Pferdes abliefern zu können. Und wenn sie von etwas nichts wissen, dann würde ich mich da an IHRER Stelle eher raus halten.“

Argumentativ war die Dame nicht gerade sehr stark. Lediglich im Reden und andere nicht zu Wort kommen lassen, schien sie drauf zu kommen. Genau so wie mit dem Vorwürfe machen. Und fehlerhafte Mutmaßungen an den Tag legen. Das konnte sie.

Würde man es dem Pferd doch ansehen, dass es schmerzen hätte. Und das sähe man doch schon als Leihe und von weitem sowieso. Dazu müsste man nicht gerade Tierarzt sein. Studiert haben müssen man auch nicht um so was zu sehen.

Wiederholt ließ sie mich nicht zu Wort kommen, aufgrund ihrer schwachsinnigen Ausführungen. Bis ich dezent säuerlich einfach hinaus schoss „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal klappe halten“ und sie solle mir jetzt mal zuhören. Fragte sie zum einen ob sie denn fachlich ausgebildet wäre und die Kompetenzen besitzen würde um ein solches Urteil zu fällen. Schweigen. Was mich zu der Annahme kommen ließ, dass sie keine Ahnung hatte. Ob sie denn auch eine Diagnose hätte und sehen würde, was es für ein Krankheitsbild wäre. Schweigen

Fragte sie daraufhin, was ihrer Meinung nach denn die bessere Lösung wäre. Schweigen. Und ob sie sich, nur weil sie, mal angenommen, Arthrose hat (aber keine Schmerzen dabei), ins Bett legt und sich nicht mehr rührt, weil sie ja etwas steif läuft und es Verantwortungslos wäre, sich mit Arthrose nur ansatzweise zu bewegen. Auch wenn sie durch die Bewegung nicht mehr so steif laufen würde. Schweigen

Wies sie dann noch, etwas ruhiger, darauf hin, sich nicht in Angelegen anderer derartig einzumischen. Sie lieber nachfragen sollte, warum jemand oder ein Tier so läuft, bevor sie als nicht Fachfrau ein Urteil fällt. Und was das Stellen einer Diagnose angeht, dass doch bitte meinem Tierarzt überlassen soll. Es meinem Pferd gut geht und ihr etwas steifes Bein, längst Tierärztlich untersucht wurde. Sie keine Einschränkung und Schmerzen hat. Sowie die Bewegung braucht, damit sie nicht mehr so steif läuft.

Woraufhin ich mir ein rüpelhaftes „Wie sprichst du  überhaupt mit anderen Leuten!“ einhandelte, bevor sie inklusive ihrem Begleiter, wutentbrannt die Flucht ergriff. Mich fassungslos stehen lies. Was habe ich denn falsch gemacht? Hab ich ihr nur meinen Standpunkt von mir gegeben. Sie dezent darauf hingewiesen keine Urteile zu fällen, wozu sie nicht in der Lage zu sein scheint.

Muss man sich seit neuestem schon als verantwortungsloser Tierquäler hinstellen lassen, obwohl alles bereits geklärt wurde? Ein Tierarzt da war? Erfahrungswerte da sind? Nun ja. Fand es schon ziemlich dreist, solche Aussagen zu fällen.

Ist euch auch schon mal so was passiert? Zur Zeit habe ich nämlich langsam das Gefühl, dass einige Leute irgendwie durchzudrehen scheinen. Sich als die Weltretter sehen. Aber keine Ahnung haben. Oder etwas falsch interpretieren.

Ahnungslose Sattelkäufer, neulich im Reitsportgeschäft

Einleitung

Vor ein paar Tagen, war ich kurz im Reitsportgeschäft um mir noch zwei drei Kleinigkeiten zu besorgen. Während ich vor mich hin schlenderte und die Regal durchforstete, betrat ein junges Mädchen mit ihrem Vater die obere Etage. Ihr Gedanke war es, einen Sattel zu kaufen. Ich hörte dem Gespräch ein bisschen zu. Was ich erlebte fand ich schon beinahe schockierend.

Im Reitsportgeschäft

Wie ich oben schon erwähnt hatte, befand ich mich im Reitsportgeschäft. Während ich durch die Regale schlappte und niemand Anstalten dazu machte, mich zu beraten, obwohl ich verzweifelt nach MEINEN Handschuhen suchte und sie offensichtlich nicht fand, betrat ein junges Mädel mit ihrem Vater die obere Etage.

Es war nicht zu überhören, dass die beiden wohl nach einem Sattel suchten. Fragte ich mich bereits in diesem Moment, ob ihnen Bewusst ist, dass es auf dieser Welt Sattler gibt? Und es eigentlich, als Leihe, gar nicht so einfach ist, den richtigen Sattel zu finden? Kann ich persönlich darüber ein langes Lied singen.

Eine Verkäuferin steuerte schnurstracks auf die beiden zu. Was mich sehr wunderte denn mich ließen sie, keine 5 Minuten vorher, links liegen. Und das sehr gekonnt. Was vielleicht daran gelegen haben könnte, dass sei bei den Beiden eine potentielle Geldquelle gewittert hatte.

Ich hörte dem Beratungsgespräch ein wenig zu. Um so länger das Gespräch zu werden schien, desto mehr Gehirnkrämpfe schien ich zu bekommen. Denn wurde es einfach immer grässlicher und war lediglich Verkaufsorientiert. Und nicht, sagen wir mal, passorientiert.

Das Modell 500 von Wintec, schien es dem Mädchen angetan zu haben. Die Beratende Verkäuferin, schien das Geschäft zu verstehen, Menschen ihre Ware zu verkaufen. Schien sich darin zu verstehen, Sättel aufgrund einer bloßen Beschreibung, ohne das Pferd vorher gesehen geschweige denn Vermessen zu haben, als passend zu verkaufen.

Außerdem schien sie es sehr glaubwürdig rüber zu bringen, dass ein Wintec – Sattel mit Luftpolster und wechselbarem Kopfeisen, einfach auf jedes Pferd passt. Muss man ja lediglich das Kopfeisen passend einsetzten. Die Luftpolster tun ihr übriges. (Kann auch hier ein Lied von singen)

Fragte ich mich eine Weile ob ich mich einmischen sollte. Den beiden den Rat ans Herz legen sollte, sich doch vorher einen Sattler zu besorgen, der Maß nimmt und den  Sattel ggf. auch noch nachpolstern kann, wenn es nötig ist. Allerdings hatte ich den bösen Verdacht, würde ich genau dies tun, würde es ggf. auf Hausverbot hinaus laufen.

450 € sollte der angeblich passende Sattel kosten. Was mich persönlich etwas ärgerlich stimmte. Denn ist es meiner Meinung rausgeschmissenes Geld. Auch wenn der Sattel aufgelegt werden kann. Und probiert werden kann ob er passt. Kann man als Leihe doch so viel übersehen. Oder vielleicht auch gar nicht wissen.

Irgendwann kommt man nämlich auf den Film, das der Sattel doch nicht richtig passt. Das Pferd einen zwang oder sonst was bekommt. Und dann hat man die Kacke am dampfen. Denke mir immer wieder, dass ich mir mit dem sofortigen Besuch eines Sattlers viel Kummer und Geld gespart hätte.

Was mich persönlich aber so sauer gemacht hatte, war eigentlich die Tatsache, dass die Verkäuferin nur verkaufen wollte. Nicht mal im Ansatz Anstalten dazu machte, den Besitzern den Rat ans Herz zu legen, einen Sattler zu konsultieren.

Ihnen nicht einmal erklärte, warum es nicht sehr sinnvoll ist, auf eigene Faust zu meinen, der Sattel würde schon passen. Ihnen nicht erklärte, was alles passieren kann, wenn ein Sattel nicht passt.

Selbst die zweite Verkäuferin, die mich gekonnt ignorierte, bekam nicht mal im Ansatz ihren Mund auf. Obwohl ich von ihr so einiges Weiß und auch weiß, dass sie selbst Wert darauf gelegt haben dürfte, dass ein Sattler zu ihrem Pferd kommt. Es hat mich einfach nur sauer und traurig gemacht.

Ich konnte diese Einstellung einfach nicht nachvollziehen. Weshalb ich leicht frustriert, den Laden verließ. Darüber Nachdenkend, wie das eigentlich bei mir so war, mit den ganzen Sätteln. Was ich Tränen vergossen und Geld ausgegeben haben muss. Und das nur, weil ich Anfangs genau die selbe Einstellung hatte: Einen passenden Sattel kann doch jeder finden.

Mein Lied zum Sattel

Wie alles begann

Vor 11 Jahren, fing alles an seinen Lauf zu nehmen. Vor 11 Jahren, war meine Mausi da. Ohne Sattel. Ohne alles. Denn die Vorbesitzerin wollte den Sattel vorerst behalten, in der Hoffnung er würde auf ihr neues Pferd passen.

Entsprechend ritt ich die ersten 2 – 3 Wochen ohne Sattel. Bis ich mir von der Mutter einer guten Reitfreundin, einen Sattel zum Übergang ausleihen konnte. Müsste ein Wintec 250 gewesen sein. Bereits damals sagte meine Reitlehrerin, dass der Sattel nicht optimal passt und lediglich für den Übergang taugen würde.

In der selben Zeit informierte mich dann auch die Vorbesitzerin darüber, dass sie den Sattel, der auf Mausi passt, doch verkaufen würde. Weshalb ich sofort zusagte und ihn nehmen wollte.

Daraus wurde jedoch nie etwas. Hatte sie den Sattel im Auto liegen. Besagtes Auto wurde geklaut. Auto wurde einige Wochen später wieder gefunden. Aber ohne Sattel.

Der erste eigene Sattel und eine weitere Leihgabe

Entsprechend lief ich genau, wie die beiden vor ein paar Tagen, in selbiges Reitsportgeschäft. Um mir einen eigenen Sattel zu kaufen. Hatte ich nun schon seit 6 Monaten den Leihsattel. Entschied ich mich für einen günstigen NoName Haflingersatte. Für 170 €. Eigentlich absolut nicht passend für meine Mausi und absoluter Schrott.

Bereits nach einigen Monaten musste ich feststellen, dass Nähte an der Sitzfläche aufgeplatzt waren. Der Sattel außerdem abfärbte und Mausi Ausschlag bekam. Weshalb dieser Sattel auch nicht lange bei uns war und zügig den Laufpass bekam.

Nicht zu Letzt, dass dieser viel zu weit für meine Maus war. Mir außerdem die Sattelfläche mit 18 Zoll auch viel zu groß erschien. Weshalb ich nie richtig zum sitzen kam. Was mich wieder dazu veranlasste, von einer anderen Freundin einen schmäleren Dressursattel zu leihen. Der Anfangs den Anschein machte, zu passen.

Die Entscheidung einen Sattler zu holen, viel mir nicht schwer

Tat er aber nicht. Was ich als Leihe allerdings überhaupt nicht sah. Da ich einfach keine Ahnung von nichts hatte. Merkte ich lediglich, dass Mausi eine akute Abneigung gegen den Sattel entwickelte. Weshalb ich dann, nach ca. 2,5 Jahren Sattel hin und her, eine Sattlerin kommen Ließ zum anpassen. Die übrigens über das Reitgeschäft engagiert wurde.

Die Sattlerin erklärte mir dann, worauf man achten musste. Und weshalb Mausi so ungnädig auf den Sattel reagierte, den wir zu diesem Zeitpunkt von der Freundin geliehen hatten.

Kippte dieser, übertrieben gesagt, nach hinten ab. Mein gesamtes Gewicht verteilte sich entsprechend nicht richtig. Was zur Folge hatte, dass mein Gewicht ihr punktuell in den Rücken drückte. Außerdem hatte sich zum Teil die Rückenmuskulatur verändert und sogar zum Teil zurückgebildet.

Die Entscheidung über den angepassten Sattel:  Wintec Dressur vs. Wimbley VSD Sattel

Mehrere Sättel probiert. Zwei haben gepasst. Laut Sattlerin. Ein Wintec Dressur Sattel sowie ein VSD Sattel der Fima Wimbley. Entschied mich damals für den Vielseitigkeitssattel.

Warum? Weil ich mich in dem Dressursattel absolut nicht wohlgefühlt hatte. Ständig mit den Knie über die Pauschen rutschte und kein gutes Gefühl hatte. Außerdem war der Wintec Sattel fast doppelt so teuer wie der Wimbley Sattel.

Einige Jahre später

Den Wimbley Sattel hatte ich gut 5 Jahre als treuen Begleiter. Hatte ich auch nie Probleme. Merkte man auch Mausi an, dass ihr dieser Sattel zuzusagen schien. Nach gut 5 Jahren jedoch, viel mir schleichend auf, dass Mausi unterm Sattel anfing schlecht zu laufen.

Was mich zu verschiedenen Annahmen kommen ließ. Erst wechselte ich die Trense, dann kamen andere Eisen drauf. Eine Besserung war immer nur für kurze Zeit vorhanden.

Eines Tags viel es mir dann wie Schuppen von den Augen, als ich das Lammfellpad zum Waschen unterm Sattel raus nahm.

Das Innenfutter hatte sich im lauf der Jahre so komprimiert, dass die Kammer auf dem Wiederrist auflag. Was mir erst aufgefallen war, als ich das Pad raus nahm. Ich musste handeln. Und das so schnell wie möglich.

Der erneute Sattlerbesuch oder der Versuch dazu

Ich marschierte entsprechend, wieder mal, in das Reitsportgeschäft, um mit der Sattlerin in Kontakt zu treten, die damals da war. Allerdings wurde mir im Geschäft erklärt, dass sie sich aus persönlichen Gründen von der Sattlerin getrennt hatten. Weshalb sie mich an einen guten anderen, aus der Gegend weiter empfohlen hatten.

Weshalb ich den direkten Kontakt suchte. Allerdings wurde lange nichts aus einem Termin. Wollte ich eigentlich den Wimbley Sattel polstern und neu anpassen lassen. Am Telefon erklärte mir der Sattler jedoch, dass es bei dieser Sattelmarke nicht bei allen Sätteln möglich ist, diese Nachzupolstern. Da es das Innenleben derer nicht zulässt.

Leider gehörte meiner zu der Fraktion, die nicht gepolstert und neu angepasst werden konnte. Was mich leicht sauer, auf die andere Sattlerin werden ließ. Hatte sie mir damals eine fehlinfo gegeben. Laut ihr hätte der Sattel nachgebessert werden können.

Was bis zum Besuch des Sattlers alles war

Leider wurde es über mehrere Monate nichts mit einem Termin beim Sattler. War und ist er sehr begehrt, was es manchmal etwas schwierig werden ließ.

Da ich allerdings handeln musste, entschloss ich mich über Ebay einen gebrauchten Sattel zum übergang zu kaufen. Einige wenige Monate später, sortierte ich diesen jedoch wieder aus, da er nicht optimal zu sein schien. Verkauft hatte ich ihn dann relativ schnell.

Kurzerhand, kaufte ich mir einen Wintec 2000. Welchen ich auch wieder einige Monate ritt. Aber auch bei diesem zur Entscheidung kam: Der passt hinten und vorne nicht. Trotz Luftkissen und Kopfeisen zum wechseln. Wieder Geld rausgeknallt, dass ich anders besser investiert hätte.

Der damaligen Aussage der Sattlerin folgend, kaufte ich mir dann doch einen Wintec Dressursattel. Nach 5 Wochen, musste aber auch dieser dran glauben, war die Auflagefläche viel zu weit. Glücklicherweise hatten wir dann aber einen Termin beim Sattler. Entsprechend habe ich innerhalb von knapp einem Jahr 3 Sättel gehabt die ich aufgrund von nicht passend wieder abgeben musst. Und erst Sattel 4 passte.

Der Sattler war da

Vom Sattler bekam ich mehrere Sättel, die aufgelegt wurden. Keiner schien aber so recht zu passen. Während der „Behandlung“, Vermessung und Beratung, erklärte mir der Sattler sehr viel. Worauf es zu achten gilt und was an einem Wintec (seine Meinung) nicht so toll ist.

Da kein passender Sattel dabei war, schilderte er mir, dass er einen noch im Geschäft hätte. Bei dem er sich recht gut vorstellen kann, dass er passt. Ein Prestige. Mit mehr Schwung, da Mausi ein leichtes Hohlkreuz hat. Er würde ihn mir polstern und entsprechend anpassen. Dann sollte ich ihn probieren und Rückmeldung geben, was ich davon halte.

Ich bin absolut begeistert und zufrieden. Was mich dazu veranlasste zu sagen, ihn zu behalten. Über ein Jahr später, hat sich jedoch Rückenmäßig doch wieder das ein oder andere geändert. Weshalb eine Nachvermessung und Nachbesserung notwendig sein wird.

Aber diesmal weiß ich ja wo ich hin kann. An wen ich mich wenden kann und wer es mir richtig anpasst. So dass es mir und Mausi mit dem Sattel gut geht.

Mein Fazit

Ganz klar. Ich würde nie wieder etwas ohne professionellen Sattler machen. Nie mehr auf eigenen Faust. Nie wieder. Lieber gebe ich 200 -300 € mehr aus. Erspare mir aber das ganze drum rum, mir alle paar Monate einen anderen Sattel kaufen zu müssen. Wo man letzten Endes doch weitaus mehr Geld hinblättere, als wenn man einmal Anständig anpassen lässt und etwas mehr investiert. Selbst wenn man sich die Sättel gebraucht kauft, läppert sich das ganzen.

Was dann auch noch hinzu kommt. Die Sättel die man hat, muss man auch irgendwann wieder los werden. Was nicht immer ganz einfach ist. Eine Zeitlang hatte ich 3 Sättel zu Hause. Zwei die ich loswerden musste bzw. Wollte. Und einen der in Gebrauch war. Und sind wir mal ehrlich. Ich als Freizeitreiter benötige keine drei Sättel für ein Pferd.

Allerdings ist es nicht einfach, zumindest nicht immer, Sättel auf Ebay los zu werden. Hatte ich für manch einen Sattel teilweise bis zu 6 Anläufe oder mehr benötigt, bis ich ihn dann doch losgeworden bin. Bei einem, war es sogar ein ziemliches Verlustgeschäft.

Mein Rat daher: Augen auf beim Sattelkauf. Lieber Sattler anrufen und zwei Wochen ohne Sattel arbeiten, als zig Sättel zu haben, die nicht passen. Außerdem ist es immer gut eine Anlaufstelle zu haben, an die man sich wenden kann, wenn der Sattel nachgearbeitet werden muss. Denn gerade junge Pferde, können sich in kürzester Zeit doch noch im Rücken verändern. Was aber aus meiner Sicht auch auf ältere Pferd zutreffend ist. 🙂

 

 

 

 

Satteldeckensammlung…[Ein Bericht von vor 4 Monaten]

Dieser Arme Beitrag. Lag er doch wirklich 4 Monate hier einfach so vor sich hin. Fertig geschrieben und darauf wartend endlich online zu gehen. Das Warten hat sich aber jetzt gelohnt. Nun bekommt er die Chance, heute, hier und jetzt, endlich seiner Berufung zu folgen. Der Berufung gelesen zu werden!

Ich habe mir kürzlich eine Satteldecke gekauft. Dachte ja super, neue schöne türkise Farbe. Super schönes Teil. Allerdings passt diese doofe Decke hinten und vorne nicht. Nach hinten ist sie beinahe etwas zu kurz, an den Kniepauschen ist sie auch zu knapp und nach unten ist sie zu lange. Arrrrrrrrr……schon wieder was neues kaufen….zum zigsten mal…Arrrrr

Das könnte mich so aufregen. Zumal ich sie inzwischen nicht mal mehr zurück schicken könnte. Blöder mist. Ernsthaft. Ich kaufe mir also doch schon wieder eine neue Schabracke. Oder ich putze meine alten mal gescheit. Ich habe eine Decke, die richtig toll ist. Ich weiß das ich sie bei Krämer gekauft habe, aber irgendwie haben sie diese nicht mehr im Sortiment.

Ein wundertolles Gelb. Nicht nur die Schlaufen für die Strupfen mit Klett verstellbar, sonder auch diese, durch die der Gurt läuft. Sie war anatomisch, dachte mir damals, omg was habe ich mir da gekauft. Aber diese Decke war top. Hammer. Ich müsste sie nur mal gescheit sauber bekommen, dann hätten wir da schon wieder geredet.

Allerdings werde ich das in einer Wanne mit dem Wasserschlauch durchführen dürfen. Ich weiß schon, was für ein Drama das gibt, wenn ich die Decke in der Normalen Waschmaschiene Wasche. Da ist dann das Geschrei wieder groß, dass so viele Haare wieder da drin rumschwimmen würden und so weiter und so fort. Ich würde mir somit aber Arbeit sparen. Naja. Werde mich also doch dazu durchringen müssen, Handwäsche zu betreiben.