Motivation und Schweinhund

Manchmal  könnte man gerade meinen, ich würde vor Energie platzen und würde demnächst Bäume entwurzeln. Von Motivation umzingelt, läuft alles wie am Schnürchen. Irgendwann macht es dann katsching-katsching, eine Rauchwolke erscheint und die Motivation hat sich vom Acker gemacht. Weiterlesen

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Mangelnde Konsequenz?

Ich hatte einen so guten Vorsatz! Wirklich. Vorsatz lautete wie folgt: Ich schreibe mir jede Woche auf, was ich in der Folgewoche essen und kochen werde. Mit dem Hintergedanken, gesund zu essen und nicht mehr so viel Mist in mich hinein zu stopfen. Außerdem den Hintergedanken verfolgt, nur noch das zu kaufen, was ich tatsächlich esse. Damit nicht mehr so viel in den Müll wandert. Und ich den Mülleimer mit füttern muss.

Außerdem hatte ich den festen Vorsatz, zwei bis dreimal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen und effektiv zu trainieren. Was so viel heißen soll, erst auf dem Laufband 20 bis 30 Minuten joggen um warm zu werden und den Stoffwechsel auf Tour zu bringen. Danach noch 30 Minuten an den Geräten trainieren, um den Muskeln mal ein wenig Abwechslung zu bieten.

Aber nicht nur Abwechslung bieten, wollte ich den Muskeln. Sondern auch Muskelentspannung als auch Beanspruchung von Muskeln, die ich so im Alltag kaum benutze. Aber auch ein gewisser Aufbau in Richtung Kondition, damit ich längerfristig und besser heben kann. Und einer gewissen Überbelastung entgegengewirkt werden kann. Durch Muskelstabilisierung. Oder so ähnlich.

Aber irgendwie, war der Vorsatz und der Plan gut. An der Umsetzung fing es aber langsam aber sicher an zu hapern.

Die Einkaufssache und die Esserei

Die Idee ist eigentlich gut. Aber man muss es auch durchziehen. Die erste Woche hat auch wunderbar geklappt. Irgendwann bin ich, gebe ich offen zu, allerdings in einen gewissen Schlendrian geraten. Da fing es damit an, dass ich entweder keine Lust hatte zu kochen. Oder mir dachte, ach kaufste dir zum Frühstück einfach was in der Arbeit. Was wiederum dazu führte, dass ich mir eigentlich eher ungesundes Zeugs einverleibte, was zu Gesundheitszwecken und wahrscheinlich auch aus Gewichtsverlustsicht, nicht gerade sehr optimal ist.

Oft lief es wie gesagt auch darauf hinaus, dass meine Motivation relativ gering war, noch zu kochen. Unterwegs gewesen. Noch was Hobbymäßiges gemacht. Dann gegen 20 Uhr erst nach Hause gekommen. Und dann ehrlich keine Lust mehr gehabt.

Die Werbung meinte dann zeitweise auch, sie müsse mich beeinflussen, was dazu führte, dass ich inzwischen zwei mal Sachen gekauft habe, die ich im Grunde gar nicht gebraucht hätte. Mal davon abgesehen, dass mir gefühlt fünf mal eingefallen ist, was ich alles vergessen habe. Was wiederum davon kommt, wenn man sich keinen Einkaufszettel schreibt. Auf dem Haarklein drauf steht, was man braucht. Weshalb man sich vielleicht vorher auch nochmal diverse Schränke anschauen sollte.

Wobei ich es eigentlich recht gut hin bekomme, Dinge zu Ignorieren, die ich absolut nicht zu Hause brauche. Weil sie mir entweder vergammeln, oder den Kühlschrank blockieren. Oder nicht auf dem Zettel stehen. Oder zwangsläufig dem Mülleimer zum Opfer fallen würde.

Die Sache mit dem Sport

Eigentlich hatte ich auch den festen Vorsatz, regelmäßig zu trainieren. Um einen gewissen Ausgleich zu haben. Ich war letzte Woche auch geschlagene zwei mal im Studio. Kann man das Glauben?

Das erste mal habe ich auch effektiv meinen Plan verfolgt, zu trainieren. Und auch erst nach dem Training, dass etwas mehr als 1 Stunde dauerte, bin ich in die Sauna. Was sich als sehr gute Entspannung darstellte. Wie ich herausfand. Wobei das natürlich nicht wirklich was neues wäre. Also, dass Belastung und dann Sauna einen gewissen auslastenden Effekt hat.

Beim zweiten mal, schien ich allerdings nicht wirklich konsequent gewesen zu sein. Der Schweinehund schlug wiederholt durch. Der mir immer wieder faule Ausreden zu liefern schien. Es ist schon so spät, dann kommst du wieder erst so spät nach Hause. Müde bist du auch noch. Und im müden Zustand trainieren ist doch nichts. Da bringst du doch keine gute Leistung mehr.

Entsprechend hat mein Schweinehund gesiegt und ich bin lediglich in die Sauna gegangen. Danach hat mich natürlich ein wenig das schlechte Gewissen geplagt, weil ich mich wiederholt nicht wirklich sportlich betätigt hatte und ich das ja eigentlich vor gehabt habe.

Schlussendlich würde ich sagen, dass meine Konsequenz derzeit eher Mangelhaft ist. Und ich daran eindeutig noch arbeiten sollte. Mein Gestell wird es mir wohl früher oder später Danken. Vermute ich.

 

 

Abnehmen?

Neulich einen Beitrag von einer Bloggerin gelesen. Zum Thema abnehmen. Eigentlich darüber wie man schnell abnimmt. Innerhalb von 1 Woche 10 kg. Erscheint mir schon ein wenig schnell. Kommt es hierbei nicht irgendwie schneller zum Jojoeffekt, von dem immer alle sprechen?

Beitrag mal durchgelesen. Auf der einen Seite war er witzig geschrieben. Auf der anderen fand ich ihn grotesk. Dachte immer, dass ich so viel um den heißen Brei quasseln würde. Aber dieser Beitrag hat mich getopt.

Die ersten Absätze drehten sich nur um den heißen Brei. Spannung teilweise aufgebaut. Aber nicht zum wesentlichen gekommen. Was einem den Mut nimmt, weiter zu lesen. Auch die Ausdruckweise fand ich nicht immer sehr passend. Ziemlich und sehr flapsig manchmal sogar forsch und unhöflich wirkend. Frage mich ob die im Alltag auch so redet. Aber jedem das seine.

Manchmal dachte ich sogar, es handelt sich um einen dieser Beiträge, die einem dann irgendwas von einem Wundermittel oder einer Wunderfrucht erzählen. Von denen es ne weile auf FB so viele gab. Voll gespannt. Dann die Ernüchterung.

Eigentlich ging es grundsätzlich um eine Entschlakungskur. Massenhaft trinken. Das über eine Woche. Viel Wasser, die rede war glaube ich von 6 Litern am Tag. Grüne Getränke.

Was sie mit den grünen Getränken meinte, weiß ich nicht so ganz. Soweit bin ich dann gar nicht gekommen. Wahrscheinlich gings um so Gemüsepampe. Geschreddert. Aber warum? Kann man das dann nicht einfach auch essen? Verstehe den Unterschied irgendwie nicht. Außer das ich beim einen nicht mehr kauen muss.

Nicht zu vergessen, dass man natürlich den Sport noch hinzu nehmen sollte. Und die Sauna. Damit man mal so richtig ins Schwitzen kommt. Aber man soll es auch nicht übertreiben. Hat der Körper ja dann nicht so viel Energie.

Hatte ich ja eigentlich auch schon mal vor. Zu entgiften. Habe aber meinen Schweinehund nie besiegen können. Zumindest nie richtig, ernsthaft oder langfristig.

Vielleicht schaffe ich es ja doch mal. Wäre mal nicht ganz schlecht den ganzen Dreck raus zu bekommen. Aber dann müsste ich auch ernsthaft mit dem rauchen aufhören. Wobei. Erst mal eins nach dem Anderen. Würde aber bedeuten, dass Kaffee und Redbull ausfallen.

Ob Tee als Entschlakungsflüssigkeit auch geht? Denke schon. Sollte halt den Zucker weg lassen. Mach ich eh meistens.

 

 

Herr Blackout, der Schweinehund und Dr. Google

Alter, ich halte mich jetzt langsam echt selber für verrückt. Nicht nur, dass ich am akuten Helfersyndrom leide das wohl eine Berufskrankheit zu sein scheint, nein, ich bin schon wieder dazu geneigt gewesen Herr Dr. Dr. Google einmal zu befragen. Ich befragte ihn zu dem Thema Ideen für Blogbeiträge. Komplett bescheuert und idiotisch. Als könnte mir Google erklären, welche Beiträge ich schreiben sollte. Ich lache mich gerade selbst ein wenig aus. Kann man das glauben? Ja, das tue ich.

Aber, Google, der neumodische Guru oder Gini, lässt einen diesbezüglich natürlich nicht alleine. Bewirft er einen schon beinahe mit einer unzahl an Beiträgen genau zu DIESEM Thema. Werbend mit den Titeln wie die 11 Ultimativen Tipps für gute Beiträge, oder so ähnlich. Nein warte ich schau mal…11 Tipps wie man ein Thema für Blogbeiträge findet.

Ratgeber über Ratgeber und Menschen die es im Grunde nur gut meinen, hat man mal einen Blackout oder sagen wir mal, Herr Balckout nistet sich unerwünschter weise bei uns ein, auch bekannt unter dem Namen Schreiblockade, die einen auch immer mal wieder in stillen Momenten überrennt oder überrascht.

Ich habe mir selbst schon so oft gesagt, lass dieses vermaledeite Gegoogle doch einfach mal sein. Aber nein, mein Schweinehund zeigt sich in diesem Moment von seiner überaus neugierigen Seite und kommt damit auch noch durch. Ich sollte den Schweinehund mal ein bisschen in Zaum bekommen und erziehen. Aber das scheint garnicht so einfach zu sein. Denn der Herr Schweinehund ist ein ganz hinterfotziges irgendwas. Dass sich aus dem Hinterhalt anschleicht und dann zupackt wenn man es am wenigsten vermutet. Wirklich! Den gibt es nicht nur in Punkto Sport oder Haushalt. Nein man begegnet ihm auch im Punkt bloggen.

Fräulein_Ich hat gesprochen J