54 Wochen, 54 Bilder: Woche 1

Nachdem ich zu dem Projekt 52 Wochen, 52 Bilder: Zeig mir deine Heimat! aufgerufen habe, mache ich nun auch den Anfang.

Nichts zeichnet mein Zuhause so aus, wie es die Berge tun. Trotz eisiger Kälte wird man mit einem glitzernden Blick in die Landschaft belohnt. Man wird direkt für die klirrende Kälte entschädigt.

 

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Platz am See

Seit Tagen ist das Wetter miserabel. Sturmböen jagen über das Land. Regentropfen wandern, in kleinen Rinnsalen, das Dachfenster hinunter. Manchmal wirbeln ein paar weiße Flocken durch die Luft und das Mitte März. Der kalte Wind rüttelt an den Rollläden. Die Garderobe quillt über von Winterjacken, Schals und Mützen. Weiterlesen

Heiß…

Eigentlich mag ich es heiß. Wirklich. Aber eine kleine Abkühlung, in Form von Regen wäre zwischendurch doch mal ganz nett.

Mein Urlaub ist jetzt vorbei, ich hangle mich zwischen Abkühlung und Arbeit hin und her. Ein Saisonticket, für das örtliche Freibad, hätte sich inzwischen beinahe gelohnt.

Hunger lässt zu wünschen übrig. Literweise trinken ist wohl eher angebracht. Wobei ich das Zeitweise vergesse und mit Kopfschmerzen bezahle.

Bei 40 Grad ist es aber kein Wunder mehr, völlig belemmert in der Gegend rum zu laufen. Möchte mcih nicht beklagen, denn das ist Sommer, aber so ein bisschen Regen wäre dann doch schön. So Nachts zum Beispiel.

Sonntägliches

Man könnte beinahe glaube, dass bald Sommer werden könnte. Verschreien möchte ich es aber nicht. Denn kaum hat man sich an das gute Wetter gewöhnt, macht es so oder so wieder einen schlag. Und dann hat man den Salat. Es schüttet wiederholt aus kübeln und es ist verdammt kalt. Viel zu kalt für meine Zustände.

Ich bin ein Warmwettermensch. Ich liebe wärme. Und das nicht zu knapp. Knackig warm am besten heiß wenn möglich. Mag ich. Top. Meine Welt.

Aber dieses Wetter macht einen irgendwann auch ganz schön Trantüte. Naja Trantüte nicht in dem sinne, mistig gelaunt zu sein. Sondern eher, dass man nach einem Tag an der Luft, vollkommen erschöpft umkippt und bis zum nächsten Morgen durchschläft.

Wobei ich inzwischen der Überzeugung bin, dass sich irgend ein Mangel von irgend einem was weis ich schon, in meinem Körper breit macht. Müdigkeitstechnisch bin ich nämlich so ziemlich gut. Ich glaube es sollte dann doch mal ein Blutbild her um festzustellen ob dem Blut da irgendwas fehlt. Weshalb der Körper mit müdigkeitszuständen reagiert. Wie auch immer.

Der heutige Tag bestand aus Ausschlafen, weil Sonntag ist. Darauf folgte eine kurze Runde „Ich mach mal die Wohnung sauber“ und etwas auf dem Balkon herumgesitze. Was wiederum zu Folge hatte dass ich mich dann gen Mittag doch aufgerafft hatte und in den Stall tuckerte.

Ponylein oder auch Zicki getauft, etwas Bewegung aufgebrummt. Dir Rentnerrunde gegondelt und an der Sonne erfreut. Die Weidesaison eröffnet. Die 20 Minutenmarke schamlos überzogen und danach ein sehr schlechtes Gewissen gehabt. Wollte ich doch langsam anfangen. Zicki und Bubi werden es mir nicht verübeln, dass sie länger auf der Wiese bleiben durften. Hoffen wir mal, dass es kein Bauchweh gibt.

Nach Erledigung der alltäglichen Stallarbeit nicht so recht gewusst was ich mit meiner restlichen Zeit anfangen soll. Auto putzen wäre mal wieder angesagt. Gerümpel raus. Müll wegwerfen. Pfandflaschen gesammelt in eine Tragetasche schmeißen. Gebe ich offen gestanden zu, dass ich manchmal ein regelrechtes Chaos in meinem Auto spazieren fahre. Was es nicht immer leicht macht, mich zum Fahrer zu erörtern. Ist oft eine der blödesten Ideen die man haben kann.

Gesaugt und die Fußmatten gereinigt. Staub entfernt und das Auto poliert. Schaut jetzt wieder ordentlich aus. So müsste man das jetzt halt noch beibehalten. Ach, hm. Das eine Licht funktioniert nicht. Warum meckert mein Auto dann nicht, dass die Birne defekt ist? Sonst kräht es doch auch wegen jedem scheiß, wenn’s was braucht. Aber wenn einem die Birne durchbrennt, dann hält man es nicht für nötig, mich darüber in Kenntnis zu setzten. Vielen Dank auch Amadeus. Ja mein Auto hat einen Namen. So ist es. Muss so oder so zum Service. Meckert Auto schon seit einigen Tagen das er in die Werkstatt zur allgemein anfallenden Überprüfung möchte. Mach ich nächste Woche. Sollte vor Jobwechsel noch erledigt werden. Aufgrund von längeren Strecken. Und einer Unlust auf der Autobahn plötzlich stehen zu bleiben, weil der Motor streikt. Können sie dort auch gleich die kaputte Birne austauschen. Da gibt’s dann wieder ne tolle Rechnung. Zum Glück schiebe ich monatlich was auf die Seite. Dann kommt’s nicht ganz so überraschend.

Aufgrund wieder auftretender Langeweile, musste noch mein Reitzubehör dran glauben. Die Lederstiefel stehen vor Dreck. Und die Trense von Zicki könnt auch mal wieder ne Reinigung vertragen. Kann ich auch gleich das neue Stirnband mit Glitzersteinchen und die neuen Zügel anbringen. War eh mal wieder notwendig. Ob es das Stirnband gebraucht hätte, ist Fraglich. Die Zügel waren es. Die alten sind doch schon ziemlich ramponiert. Ausbreitung der benötigten Utensilien und bumms hätte man meinen Können, dass auf meinem sonnigen Platz eine Bombe eingeschlagen hat. Zubehör ist jetzt aber sauber. Bleibt es hoffe ich auch noch ein Weilchen.

Und nun stelle ich für meinen Teil fest, dass der Sonntag auch schon wieder vorbei ist. Was wiederum bedeutet, dass ich morgen wieder arbeiten gehen darf. Spätschicht. Juhu. Kann ich morgen nochmal ausschlafen. Heißt ich könnte heute abend ganz entspannt noch in die Badewanne hüpfen und mir gleichzeitig die Haare färben. Sieht die Farbe schon wieder leicht verwaschen aus.

Aber vorher wäre vielleicht noch ein Eis ganz nett. Und da davor, werde ich mich an einem Tütenreis probieren. Also eigentlich an Expressreis von Uncle Bens oder so. Bin ja eigentlich nicht so geil auf so Tütenkrimsikramsi. Bin der selber Kocher. Aber irgendwie. Irgendwie hat mich diese Tüte neulich beinahe angebrüllt, ich solle sie gefälligst mitnehmen. Um einen Tobsuchtsanfall und die damit verbundenen entsetzten Blicke der anderen Kunden abzuwehren, packte ich die Tüte also mit ein. Sie hat es nicht anders gewollt. Jetzt muss der Reis damit rechnen verspeist zu werden.

Ende gut.

Alles gut.

Aus.

60 Millionen Jahre alt, oder etwa doch nicht? Der Giants Causeway in Nordirland

O mein Gott bin ich doof! Ich habe festgestellt, dass ich haufenweise meiner Irlandbilder noch gar nicht gezeigt habe! Das ist doch nicht mein ernst jetzt….

Da wären wir nämlich wieder an dem Punkt, naja eigentlich wäre ich das, dass ich mit etwas anfange und es nicht zu Ende bringe. Super, hast es mal wieder geschafft. Primel. Super.

Deshalb, mache ich eben jetzt mal weiter mit den Bilder. Es folgen, wie immer auf Instagram, nun Bilder vom Giants Causeway. Eine Steinformation im Norden Irlands. Wenn ich mich nicht täusche, sollte es auch eigentlich zu Nordirland gehören. Haha, was für ein Wortspiel. Ironie lässt grüßen, bitte einmal ganz feste Beifall klatschen *schmunzel*

Bevor ich euch aber die Bilder zeige, die kurze Geschichte oder der Mythos zum Giants Causeway, weshalb er da angeblich ist.

Die Geschichte zum Giants Causeway oder die Brücke des Riesen oder so ähnlich

Von den Iren gerne als das achte Weltwunder bezeichnet. Entstanden durch einen Vulkanausbruch vor 60 Millionen Jahren, oder doch das Bauwerk eines Riesen?

Viele sechseckige Säulen, teilweise aber auch mit fünf, sieben oder acht Ecken,ragen aus dem Boden heraus. Sie strecken sich bis zu 12 Meter Richtung, inzwischen rot getränkten Himmel. Teilweise vom Meer und von den vielen Besuchern, die hier her strömen abgeschliffen. Geschmeidig mündet die einer Brücke ähnelnde Steinformation im Meer, das friedlich vor sich hin zu rauschen scheint. Der Giants Causeway führt etwa fünf Kilometer entlang der Klippen und endet im Meer, wovon er wieder – der alten Legende von Fionn mac Cumhaill zufolge – an der schottischen Küste als Fingal’s Cave auftaucht

Die Sonne geht dem Sonnenuntergang entgegen, das Besucherzentrum, dass Führungen anbietet, hat bereits geschlossen. Um eine Führung zu machen, sind wir auch gar nicht hier. Eigentlich wollen wir den Sonnenuntergang Fotografieren und dass lässt sich besser machen, wenn nicht mehr so viele Touristen vor Ort sind. Es ist kaum noch etwas los. Wir suchen uns einen guten Platz, nachdem wir uns intensive die Säulen angesehen hatten. Etwas mystisch scheint es zu wirken. Nicht bedrohlich oder ähnliches. Aber etwas mystisches. Welche Geschichte wohl dahinter steckt? Anscheinend gibt es wohl zwei Geschichten die sich um den Causeway ranken.

In der ersten Geschichte dreht es sich um den Riesen Fionn mac Cumhaill.

Einer irischen Legende nach wurde der Damm vom Riesen Fionn mac Cumhaill, auch Finn oder Find Mac Umaill oder MacCool, gebaut. Man sagt, dass Fionn eines Tages von seinem schottischen Widersacher Benandonner so stark beleidigt wurde, dass er sich dazu entschloss, diesen Damm zu bauen, um Benandonner in einem Duell zu besiegen. Er riss riesige Felsen aus den Klippen der Küste heraus und stemmte sie in das Meer, um einen sicheren Weg nach Schottland zu bauen. Als er mit dem Bau fertig war, forderte er Benandonner zum Kampf heraus. Um seinen Ruf nicht zu verlieren, blieb diesem nichts anderes übrig, als die Herausforderung anzunehmen, und so machte er sich auf den Weg nach Irland. Fionn, den die Arbeiten an dem Damm ermüdet und erschöpft hatten, suchte derweil nach einem Ausweg, wie er sich vor dem Aufeinandertreffen mit dem schottischen Riesen erholen könnte. Er verkleidete sich daraufhin als Baby und wartete mit seiner Frau auf die Ankunft Benandonners. Als dieser erschien, beteuerte Fionns Frau ihm, dass er gerade nicht da sei. Gleichzeitig lud sie ihn auf einen Tee ein und versprach, Fionn werde bald zurückkommen. Als Benandonner beim Warten das angebliche Baby sah, erblasste er bei der Vorstellung, dass bei der Größe des Kindes der Vater gar gigantische Ausmaße haben müsse. Die Furcht packte ihn und er rannte über den Damm zurück nach Schottland und zerstörte ihn dabei hinter sich

Die Wissenschaft erklärt so:

Der Giants Causeway ist während der Abkühlungsphase nach einem Vulkanausbruch entstanden. Also ein 60 Millionen Jahre altes überbleibsel aus ausgekühlter Lava, die nach einem Vulkanausbruch austrat. Über 40.000 Basaltsäulen die miteinander verbunden sind. Kein wunder also, dass der Causeway seit 1986  zum Unesco Weltkurlturerbe gehört. Der Causeway zeigt uns einen Teil der Vergangenheit unserer Erde.

Wo liegt der Causeway überhaupt?

In Nordirland natürlich. Wer hätte es Gedacht J. Ein bisschen Spaß muss sein 😉

Der Giant’s Causeway (englisch für ‚Damm des Riesen‘, irisch Clochán an Aifir oder Clochán na bhFómharach) ist an der nördlichen Küste des Countys Antrim in Nordirland zu finden. Östlich der kleinen Stadt Bushmills ca. 80 km von Belfast entfernt.

Schaut euch nun, meine besten Bilder des Sonnenuntergangs an. 

Zu finden hier und hier

 

Meine Fotografische Übungsreihe Teil 1

Ich habe ein paar Bilder mit meiner  Kamera gemacht. Zu Übungszwecken. Daran wollte ich euch Teilhaben lassen. Hier für heute zwar nur ein Bild, aber schon mal ein kleiner Vorgeschmack. Gerade als ich voll in fahrt war….was musste dann natürlich passieren? Genau Akku leer!!! Obwohl ich noch so viel zu Fotografieren vor hatte. 🙂

 

 

 

 

Ich habe es glatt zu Anfang genutzt, dass überall der Löwenzahn aus dem Boden spriest. Kann man gleich als übungsmotiv nutzen 🙂

Nachdem es immer heißt, man soll sich mit dem Blog identivizieren, hatte ich auch versucht mich selbst zu Knipsen, war ich ja alleine unterwegs, aber….dass muss ich mir noch überlegen, welches der Bilder ich nehme. Heute bekommt ihr noch kein Outing von mir 😉

 

Alltägliches :), schönes Wetter und Pferd

Ach ja, frei haben ist schon etwas schönes. Gerade dann, wenn das Wetter so super schön ist! Ich hoffe bei euch ist auch strahlend blauer Himmel und Sonnenschein zugegen! Nachdem das Wetter heute so schön ist und ich bereits gegen 8:45 Uhr von unserem sägenden Nachbarn geweckt wurde, sowie mein Bettnachbar plötzlich fluchtartig das Bett verließ, beschloss ich gegen 9 Uhr auch aufzustehen.

 

Im Schnelldurchlauf, versuchte ich meine Aufgaben im Haushalt zu erledigen, wollte ich heute doch frühzeitig in den Stall, bei dem tollen Wetter. Letzten Endes, war mein Bettnachbar mit einigen Dingen unzufrieden, was mich aber nicht gerade tangiert hatte und ich nur zu dissuktieren anfing. Eigentlich, hatte ich mir auch noch ein Schnittlauchbrot erhofft, nachdem der Mitbewohner ja so eifrig in der Küche rumgewurschtelt hatte, aber dazu kam es irgendwie nicht, weil die Butter noch gefroren und somit zu hart war. Also ging ich heute ohne Frühstück aus dem Haus, was jedoch nicht so schlimm war, da ich keinen Hunger hatte.

 

Klein ich, buchsierte während des Treppesteigens eine riesenhafte Kiste, mit Papier und Karton die Treppe hinunter, inklusive grünem Sack. Heute hatte ich nämlich die erfreuliche Aufgabe zum Wertstoffhof zu fahren und dies zu entsorgen. Das ins Auto bekommen, war aber nicht so leicht, da mein Auto nicht gerade das größte ist, die Kiste aber schon. Nun gut, wann ich dann zum entsorgen fahre, wird sich noch herausstellen.Allerdings sollte ich das heute noch machen, da ich nicht sonderlich viel Elan habe, wochenlang eine Kiste auf der Rückbank, spazieren zu fahren.

 

Im Stall angekommen, zeigte ich mich von meiner Faulen Seite. Hatte ich heute doch überhaupt keine Lust mich großartig umzuziehen, wollte doch sowieso nur spazieren gehen, mit der großen. Also Abgang in den Stall, Pony geputzt, Bubi geputzt, Pony gehalfter und für 30 Minuten verschwunden zum spazieren. Mausi scheint es sehr wohl zu bekommen, dass sie sich zwar jeden Tag zusätzlich zum Paddock auslauf bewegen muss, dies aber nicht täglich unter dem Sattel passiert. Gemerkt hatte ich es vorallem gestern. So viel Spaß und Motivation, hatte Mausi schon lange nicht mehr bei der Arbeit unter dem Sattel. Vielleicht liegt es auch am Frühling und daran das sie zur Zeit fast täglich mindestens 30 Minuten Gras schnabboliert. Hatte ich mir doch bereits seit Montag vorgenommen, dass meine zwei auf 60 Minuten Weidegang hochgestockt werden. Allerdings hat es arbeitsbedingt die letzten beiden Tage maximal 45 Minuten funktioniert. Aber immerhin, besser als gar nichts und die Anweiderei wird somit nicht unterbrochen. Gegen halb 2 war ich dann auch schon soweit, dass ich spazieren war, beide geputzt hatte, Abendessen und Müsli gerichtet, Bewegung verschafft und gemistet so wie gestreut hatte. Auch die Tränken waren alle miteinander wieder voll und sauber. Beide natürlich noch auf der Wiese, sollten sie zumindest heute ihr 60 Minuten haben dürfen.

 

Nachdem ich ja noch Zeit hatte, bis ich meine zwei von der Wiese holen musste, suchte ich also noch den Longiergurt, den ich versehentlicherweise zu groß gekauft hatte um ihn via Ebay einzustellen. Geht ja schnell und hin und her. Vor lauter Ebayerei, vergaß ich kurz die Zeit und stellte dann mit entzetzen fest, dass ich ja noch jemanden von der Weide holen muss. Waren sie heute geschlagene 80 Minuten auf der Wiese. Beide trotteten beinahe dankbar hinter mir her. Ich glaube, gerade dem Bubi mit seinem dunklen Fell, wurde es auf der Wiese etwas zu warm. Obwohl sie an beiden Enden Schatten durch Bäume hätten. Aber den Bubi habe ich heute auch dezent bei seinem Mittagsschlaf gestört. Dementsprechend trottete er gemütlich in seine Box um dort erst mal abzukühlen. Kaum war jedoch Gatter zu und Box offen, watschelte er zum Heu, dass ihnen zugeteilt wurde. Habe ich ja schon mal erzählt. Sie bekommen beide vor der Wiese so wie danach immer ein Häppchen Heu. Damit sie was trockenes im Bauch haben und es nicht so viele „Fehlzündungen“ gibt. Was auch sehr gut funktioniert hat die letzten Jahre. Außerdem, gehen sie dann nicht ganz so Hungrig auf die Wiese, was wiederum heißt, dass sie nicht ganz so schnell Gras in sich rein Stopfen.

 

Nachdem das Wetter ja so toll ist, entschied ich mich dagegen mein Buch weiter zu schreiben. Dazu müsste ich nämlich an den fest installierten PC, was bedeuten würde, ich wäre im Haus gesessen, bei dem Wetter! Also schreibe ich doch schnell einen geschwafelten Blogbeitrag und dass mit dem Laptop, den kann ich nämlich mit raus nehmen. Allerdings habe ich dort kein Internet. Also in Word vorschreiben, was mir einfällt. Dann rein, einloggen, online stellen. Ich glaube ich gehe vor lauter Sonne, heute mit einem Sonnenbrand ins Bett. Aber es ist am Haus, dann doch ziemlich warm, was einen davon abhält einen Pulli zu tragen. Gut ich könnte auch Sonnencreme benutzen, aber hier, im Stall habe ich keine. Dazu müsste ich ja wieder nach Hause fahren und eine holen. Das ist mir wirklich zu viel Aufwand. Aber der Sonnenbrand? Ja der Sonnenbrand. Hoffe ich nun, dass ich vielleicht doch keinen bekomme sondern nur eine schöne Bräune und ich somit dem Hautkrebs entgehe. Sollte ich dennoch einen Sonnenbrand haben, hoffe ich inständig, dass meine Haut es mir nicht zu übel nimmt.

 

Nun gut. Jetzt werde ich nochmal nach den zwei Tieren sehen. Und horchen, ob sich die Halbwüchsigen wieder im Wald aufhalten und sich an die Regeln halten. Hatte ich ja vor knapp 2 Wochen den lieben dort, die Polizei auf den Hals gehetzt. Seither läuft dort keine Musik mehr und das Geschrei beschränkt sich auf normal laute Gespräch. So zumindest gestern. Während dem schlechten Wetter, hatten sie sich dort hinten nicht blicken lassen. War es ihnen wohl zu nass und kalt, vermute ich. Wenn ich dann meine Wache erledigt habe, wird es wohl doch darauf hinaus laufen, dass ich noch schnell zum Wertstoffhof fahre, da ich es dann einfach hinter mir habe und weg ist. Und weil dann ja wahrscheinlich immer noch tolles Wetter sein wird, werde ich mir meine Kamera schnappen und einen Übungsspaziergng absolvieren. Mit Mausi hätte es nicht geklappt. Musste ich mich doch auf mein Pferd konzentrieren. Vielleicht präsentiere ich euch diese Bilder dann auch. Aber das überlege ich mir noch *schmunzel*


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Das Wort zum Schluss: Ich muss immer noch an das tolle und süße Pferd denken, dass ich im Reitstall gesehen habe. Ich glaube aber immer noch, dass Samstag nicht der richtige Tag war, dies meiner Reitlehrerin und Stallbesitzerin zu erzählen. War sie doch Samstag ziemlich krank und nicht zu Ausschweifenden Gesprächen motiviert. Was auch verständlich ist, habe ich auch nicht gerade die Lust, wenn ich krank bin, von jemandem Stundenlang über etwas vollgeredet zu werden. Allerdings weiß ich nach wie vor nicht, wie ich es aktuell finanzieren sollte. Müsste einen zweitjob annehmen um die Miete zu zahlen und dann habe ich bei der aktuellen Lage, gar keine Zeit mehr. Und was bringt mir ein Pferd wenn ich keine Zeit habe etwas mit ihm zu machen? Es muss sich Jobtechnisch erst mal was ergeben, wo ich feste Arbeitszeiten habe, die es auch zulassen, einen Nebenjob zu machen ohne dass es meine Komplette Zeit frisst. Sie würde bestimmt auch ein gute Therapiepferd abgeben. Nur so am Rande bemerkt. Also dann, ich möchte hier nicht versauern und euch auch nicht von diesem schönen Tag an der Sonne abhalten. J

Teilzeitrente für Pferde? Anweiden und weiteres gebrabbel über Pferde.

Ich weiß zwar immer noch nicht so wirklich, was ich schreiben soll, dennoch habe ich noch einen kurzen Moment Zeit, einen kurzen Beitrag zu verfassen, den ich natürlich Zeitlich tackten werde. Damit er nicht gleich geschrieben, äm ich meine Online ist.

Nun, dass Wetter ist ja aktuell echt der Hammer! Sonne satt. Ich liebe dieses Wetter. Pferdemäßig, habe ich festgestellte, dass meine Maus langsam wirklich eine Oma wird. Sie ist derzeit in Teilzeitrente. Hä? Wie Teilzeitrente? Meine Definition für Teilzeitrente fürs Pferd setzt sich folgendermaßen zusammen: Pferd wir täglich geputzt, Ausgang auf den Paddock sowieso täglich gewährleistet. Aktuelles Anweiden auf der Koppel, bei nicht regnerischem Wetter. Seit heute 45 Minuten statt 30 Minuten. 30 Minuten hatten wir letzte Woche schon. Tägliche Bewegung ist zwar ein Muss, dennoch läuft es seit Samstag folgendermaßen ab: Samstag 30 Minuten spazieren, Sonntag 30 Minuten im Gelände reiten und ausgiebig auspowern sofern es ihr Gestell mit macht. Montag und Dienst spazieren. Montag 30 Minuten heute 10 Minuten. Morgen steht wieder mal eine kurze Dressureinheit auf unserem Pseudoreitpaltz von ca 20 bis 30 Minuten an. Warmreiten mit einbegriffen, während des Warmreitens werden wir einzelne Übungen durchführen wie z.B. Rückwärts richten, Schenkelweichen, Biegung und Stellung auf dem Zirkel. Danach wird übergegangen zum Trab. Vom Trab aus werden wir diverse halbe und ganze Paraden vollführen und dies auf beiden Händen. Außerdem wird stehenbleiben weiter geübt und vertieft, da Madam das nicht so gut kann oder auch nicht will. Galopp kommt auf ihre morgige Tagesverfassung an. Vielleicht lassen wir diesen auch ausfallen. Madam hat ja aktuell ein Fußproblem, mit dem linken Hinterbein läuft sie bereits seit einiger Zeit eher etwas steif und stampfig. Verdacht meiner Reitlehrerin, sie könnte Spat haben (eine Atroseartige Entzündung im Gelenk, die durch Belastung hervorgerufen wird) was aber noch nicht so schlimm aussieht, dass es behandelt werden müsste. Na ganz toll, hatte Fräulein doch erst vor ca 3 Jahren eine Entzündung im Sprunggelenk in genau selbigem Fuß, was mit Schmerzmitteln und Entzündungshemmern behandelt werden musst, da sie den Fuß schon gar nicht mehr geben wollte. An reiten war fast 2 Wochen nicht zu denken.

Nun wisst ihr also, was ich mit Teilzeitrente fürs Pferd meine. Gut oder? Aktuell denke ich mir gerade, warum ich denn schon wieder zur Arbeite muss. Draußen ist das schönste Wetter und ich muss wieder in die Hütte und drinnen arbeiten. Bei diesem tollen Wetter! Unzumutbar. Meiner Meinung nach. Aber was will Frau da schon machen? Hier spriest wieder der Gedanken, an die Selbstständigkeit. Wie schön wäre es doch, selbstständig zu sein und einen kleinen Hof zu betreiben. Ich könnte draußen arbeiten und meine Pause so legen wie ich möchte und auch diese Draußen verbringen. Am schönsten wäre es, eine Art Arbeitsgruppe zu Bilden und dies in zusammenarbeit mit der WfbM durchzuführen. Dennoch wird dieser Wunschtraum wohl so schnell nicht umsetzbar sein. Trotzdem, habe ich die letzten Tage, in denen ich nicht Arbeiten war und viel im Stall und draußen verbracht habe, sehr genossen. Dieses selbstständige einteilen der Arbeit und wann ich was mache. Einteilen von Pausen, gerade von Raucher und Kaffeepausen wie ich möchte, auch wenn diese meist nur 5 bis 10 Minuten in Anspruch nehmen. Aktuell scheint dieses Wunschdenken, wirklich nur ein Wunschdenken darzustellen. Aber wie sagt man so schön? Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.

Demnach muss ich also einen Weg finden, meinen Traum irgendwie zu leben. Aber wie? Jaja, ich weiß, reich wird man davon nicht und auch viele haben es wieder hingeschmissen, weil es nichts geworden ist. Aber mir fusseln so viele Ideen im Kopf herum, dass ist der pure Wahnsinn. Leider habe ich immer noch keine Ahnung, wie ich dass alles zusammenbasteln soll und an den Mann bringe. Mal sehen wie es denn so weiter geht. Und ob ich nicht doch irgendwann den absoluten und ultimativen Einfall habe. Vielleicht sollte ich mal einen Kopfstand machen um einen anderen Blick auf die Dinge zu bekommen. Aber ob es das bringt?

Naja, bevor ich mich nun später beschwere, dass ich von dem Wetter nichts hatte und meine neue Cavallo die heute kam, noch nicht lesen konnte, werde ich mich nun noch kurz mit einer oder zwei Zigaretten auf die Terasse parken und dort ein bisschen in der Cavallo blättern. Mal sehen was dieses mal drin steht. Ich lese ja so verdammt gerne die Reitstallbewertungen. Ich weiß nicht, aber die mag ich wirklich gerne. Würde ja lachen, wenn irgendwann mal einer der Ställe dabei wäre, die bei uns hier in der Gegend sind. Mich würde es wirklich mal interessieren, wie diese abschneiden würden, bei der Bewertung von Cavallo.

Also dann! Schönen Nachmittag wünsche ich euch allen miteinander!!!