Wohnungssuche

Wenn man mal genauer darüber nachdenkt, ist die Wohnung eigentlich ganz okay. Und eigentlich kann ich mich tatsächlich nicht mehr beklagen, seit Sohnemann ausgezogen ist. Ist tatsächlich, in den meisten Fällen, Ruhe in der Hütte. Weiterlesen

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Der Wohnungsmarkt und ich

Aktuell immer wieder am schauen wegen Immobilien. Um genau zu sein, nach Mietwohnungen. Bin ja immer noch am überlegen, ob ich nicht lieber aus der aktuellen Wohnung ausziehen soll. Zum einen wegen der lauten Partys die vor einiger Zeit abgezogen wurden, zum anderen ist irgendwie ständig irgendwas anderes. Weiterlesen

Anspannung und Erleichterung [Bewerbung]

Kann man das eigentlich schon als Verzweifelt bezeichnen, wenn man inzwischen jeden Tag voller Vorfreude und Anspannung an den Briefkasten rennt? Immer denkt, heute ist bestimmt was drin! Und dann die Ernüchterung folgt, weil wieder nichts drin ist?

Warte inzwischen seit 3 Monaten auf ein Hüh oder Hott von bevorzugtem Betrieb. Oder so in die Richtung. Hieß es in einem Schreiben, dass der Bewerbungsprozess sich bis Januar/Februar verschiebt. Aber jetzt ist der Januar ja schon bald vorbei. Warum schreiben sie dann nicht gleich Februar, wenn sie wissen, dass im Januar noch nicht so wirklich was läuft? Ist das eine Taktik? Wie auch immer.

Heute wieder an den Briefkasten gesprungen. Leer. War mir dann nicht mal sicher ob die Post schon da war. Spätestens heute Abend weiß ich es sicher.

Konnte es mir dann nicht verkneifen auf die Homepage des Betriebes zu schauen, was da Stellentechnisch überhaupt noch steht. Stelle nicht mehr ausgeschrieben. Heute wahrscheinlich rausgenommen. Schnell noch auf die Seite der Lokalzeitung geflitzt. Dort die Stelle auch draußen.

Hoffnung flammte auf. Die Bewerbungsfrist ist wohl erreicht. Neue Bewerbungen kommen nicht mehr nach. Entsprechend wird wohl jetzt ausgesucht, wenn nicht schon ausgewählt wurde. Also lassen die Einladungsschreiben wohl nicht mehr so lange auf sich warten. Vielleicht habe ich ja tatsächlich diese Woche Glück und habe Post im Briefkasten.

Ein kurzer Funke der Hoffnung blitzte auf. Bevor er wieder in negativem Denken ersäuft wurde. Entweder kommt die Einladung oder die Absage. Schien ich damals schon nicht so wirklich zu den Favoriten gezählt zu haben. Weshalb hätten sie denn sonst auch den Bewerbungsprozess verlängern sollen? Und weshalb hätten sie denn sonst eine größere Auswahl haben wollen?

Zweifel langsam an meinen Fähigkeiten bzw. meiner Überzeugungskraft. Aber letzlich liegt das ja nicht in meiner Entscheidung. Ich warte einfach weiter. Und werde zappelig. Wäre ja nicht so, dass meine Emailadress als auch diverse Telefonnummern hinterlegt wären. Das man es zügig über die Bühne bringen könnte. Zumindest schon mal vorab kurz Meldung macht.

Naja. Ich warte dann mal weiter. Ich hasse warten.

Bewerbung: Wenn es ums Gespräch geht

Was ich da so gefunden habe

Hach ja. Von wegen ich verfolge den Vorsatz, etwas zu Ende zu bringen. Habe ich doch glatt diesen Beitrag rausgezogen, den ich angefangen und auch beendet hatte. Aber nicht online gestellt habe. So sonderlich alt ist der Beitrag auch nicht mal. Von dem her. Hier muss ich wirklich nichts bearbeiten. Zumindest rede ich mir das so mal einfach ein. So nebenbei.

Entsprechend, bitte sehr, lest, tut, macht. Wie ihr wollt. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Der Beitrag von vor ein paar Wochen

Tada! Ich verfolge nach wie vor den Vorsatz, dass ich meine Beiträge zu Ende schreibe und auch diverse Reihen die ich begonnen habe vollende. Wie ich ja irgendwann mal sagte, gelobe ich Besserung und versuche mich zu ändern. Nein ändern würde ich nicht sagen. Ich versuche mich lediglich zu bessern. Ende aus. Mit ändern hat das nichts, aber auch gar nichts gemeinsam. Ganz einfach.

Nun gut. Ich habe für meinen Teil inzwischen festgestellt, dass ich nicht wirklich die Einzige bin, die irgendwie mal auf die Idee kam, zu schreiben, wie das so mit den Ganzen Bewerbungssachen abläuft. Findet man im Internet, wenn man Google benutzt, zahlreiche Tipps und Infos zu diesem Thema. Die wahrscheinlich auch weitaus professioneller sind, als meine Texte hier. Aber, ich mach jetzt trotzdem Weiter. Ich bin ja kein Storch der den Kopf aus dem Sand steckt und kreischend im Kreis herum rennt. Weil ich irgendwas festgestellt habe.

Schreibt das leben nicht bekanntlich die besten Storys? Nochmal vorweg. Es handelt sich hierbei lediglich um meine Erfahrungen, die ich gemacht habe. Also nur so als Info am Rande.

Was man vor dem Gespräch tun kann

Och ja, da gibt es schon was. Ich weiß ich weiß. Habe ich vor kurzem die Äußerung fallen lassen, dass ich mich im Grunde nicht großartig auf Vorstellungsgespräche vorbereite. Womit ich aber eher auf den Gesprächsinhalt hinaus wollte. Denn welche Fragen gestellt werden, kann nun wirklich keiner Voraussehen. Am Ende bereitet man sich auf Fragen vor (von denen es gefühlt 1000 gibt) und letztlich kommt keine Einzige davon dran. Ist fast wie mit einer Klausur, in der nie das dran kommt, was man kann oder gelernt hat.

Gibt es aber dennoch ein paar Kleinigkeiten die ihr trotzdem machen könnt:

  • Ordentliche Kleidung für das Gespräch heraussuchen. Natürlich passend zum entsprechenden Beruf.
  • Herausfinden wo genau der Betrieb ist, entsprechend auch schauen wie lange ich brauche um dort hin zu fahren
  • Vorteilhaft wäre es außerdem, etwas früher da zu sein. Auch wenn es nur 5 oder 10 Minuten vorher sind. Kommt meistens besser als wenn man zu spät kommt
  • Unterlagen nochmal kurz durchgehen und überfliegen.
  • Eventuell nochmal eine Bewerbungsmappe mit den Unterlagen mitnehmen

 

Kurz, knapp und bündig. Und gut ist. Oder habe ich was vergessen? Sollte ich etwas vergessen haben, darf dies gerne in den Kommentaren zugefügt werden. Wenn man das wünscht oder möchte.

Das Gespräch an sich

Im Gespräch will der Personaler etwas über einen selbst erfahren. Er möchte wissen wer vor einem sitzt und wird den entsprechenden Bewerber dann auch irgendwie ins Kreuzverhör nehmen.

In meiner Laufbahn habe ich schon verschiedene Gespräche erlebt. Gespräche in denen mir einfach Fragen gestellt wurden wie

  • Erzählen sie uns etwas über sich
  • Wo haben Sie ihre Ausbildung gemacht
  • Wieso haben sie hier aufgehört
  • Warum haben sie in Einrichtung xy bereits nach 3 Monaten wieder gekündigt?
  • Wo sehen sie sich in 5 Jahren?
  • Wären sie bereit Fortbildungen zu machen?
  • Wären sie bereit sich in Projekte zu integrieren?
  • Was sind ihre Stärken und Schwächen?
  • Was machen sie in Ihrer Freizeit?
  • Wieso haben sie sich gerade bei uns Beworben?
  • Haben sie in Bereich xy bereits Erfahrungen?
  • Sind sie Teamfähig
  • Können sie Kritik annehmen?
  • Können sie Kritik konstruktiv äußern?
  • Können sie mitteilen wenn ihnen etwas nicht passt? Oder schlucken sie es runter?

Dann gab es noch diverse andere Vorstellungsgespräche, in denen ich weitaus weniger ausgequetscht wurde. In denen mir eigentlich im großen und ganzen, der Betrieb erklärt wurde. Mir erklärt wurde wo ich hin kommen würde und was ich dort für Aufgaben hätte. Darauf folgte dann eine Hospitation, in der ich mir anschauen sollte, wo ich hin käme. Letztenendes lag die Entscheidung dann zum einen Bei mir und zum anderen an der Abteilung für die ich vorgesehen wäre.

Anders kann es aber auch ablaufen. Wurde ich zum einen in diesem Gespräch über meine Fähigkeiten und Co. ausgequetscht, auf der anderen Seite wurde mir dann eine Situationsbeschreibung vorgegeben. Daraufhin sollte ich beschreiben wie ich in dieser Situation handeln würde bzw. damit umgehen täte.

Danach dauerte es dann meistens nicht mehr lange, bis ich eine Rückmeldung bekam, ob ja oder nein.

Besserwisser Google

Professor Dr. Google, hat wieder zugeschlagen. Ich wurde wiederholt Opfer, seiner besserwisserei. Vielen Dank lieber Prof. ich wollte mich eigentlich nach dieser Suche bei dir besser fühlen, allerdings hast du genau das Gegenteil geschafft. Vielen Dank auch.

Aufgrund dessen, dass meine Cousine über eine Reisewebsiede zum Reiseblogger wurde, so mehr oder weniger. Und über ihre 6 Monatige Weltreise berichtete, musste ich mir diesen natürlich mal anschauen. Also den Blog mit ihren Berichten. Muss schon sagen, sehr professionelle Sache, was sie da gemacht hat. Aber sie war ja auch Redakteurin bei einer Zeitschrift und hat es einfach drauf, gute Texte zu schreiben. Ein bisschen bedröppelt war ich dann schon, dass meine Texte einfach nur blabla sind und im Vergleich einfach nur vor sich hin mickern.

Ich also zu Dr. Google gerannt und gefragt, du sag mal, wie schreibt man denn Professionelle Texte im Blog und so? Ja wir sind inzwischen schon per Du, weil wir uns einfach schon so gut kennen. Naja gut. Mit einem Lächeln spukte mir Google diverses dazu vor die Füße.

Beiträge, Beiträge, Beiträge. Lesen, Lesen, Lesen. Stuzig werdend. Moment mal. Was schreibt die da? Die meisten Blogbeiträge sind aufgrund dessen nicht sehr professionell weijel, jetzt haltet euch fest, sie zu verworren sind. Die Gedankengänge nicht nachvollziehbar sind. Danke Google. Danke, dass ich das jetzt lesen musste und auf mich Projiziere, da ich genau weiß, dass ich manchmal oder öfters, einfach komplett verworrene Texte loswerde die keiner kapiert. Danke. Jetzt hast du mein Ego gerade ganz gewaltig gekürzt.

Würde jetzt noch die Empfehlung kommen, ich sollte doch bitte das Bloggen an den Nagel hängen, würde ich Google (wäre es/sie/er ein Mensch) postwendend an die Gurgel springen und schütteln.

Kurz und gut, ich hasse Google. Auch wenn es mir sehr oft weiter hilft, aber Sachen die ich nicht hören will, möchte ich dann auch nicht lesen.

Danke vielmals J