Finanzierung Reittherapie, immer das gleiche.

Meiner Statistik zu folge, ist das Thema Kostenübernahme von Reittherapie, eines der Beliebtesten Themen. Auch sind das, stelle ich fest, die derzeit beliebtesten Beiträge auf meinem Blog. Sollte ich mich da vielleicht doch mal wieder dran trauen? Weiterlesen

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Therapeutisches Reiten, Reittherapie und Reitpädagogik [von Hestura]

Ich habe einmal wieder ein wenig gesucht und habe mich mal mit anderen Suchbegriffen ausgestattet. Dabei bin ich auf eine Seite gestoßen, die einiges an Info rausgehauen haben. Die Seite nennt sich Hestura. Und ich möchte gerne ein paar Beiträge vorstellen. Alles mit Quellenangaben natürlich. Damit auch direkt auf die Seite zugegriffen werden kann. Dort könnt ihr euch dann gerne auch mal ein wenig durchlesen.

Wer therapeutisches Reiten anbietet, meint damit, dass er Menschen mit verschiedenen Behinderungen und Störungen durch Kontakt mit Pferden fördert.

Diese Förderung geschieht traditionell über vier Bereiche: heilpädagogisches Reiten und heilpädagogisches Voltigieren, Reittherapie und Hippotherapie.

Therapeutisches Reiten ist demnach nur der Oberbegriff, unter dem diese Tätigkeiten zusammengefasst werden. Sie beinhalten folgendes:

Heilpädagogisches Reiten, auch Reitpädagogik genannt, d.h. Förderung durch intensiven Kontakt zum Pferd. Dabei werden vor allem Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung ganzheitlich körperlich, geistig, emotional und sozial angesprochen. Der Kontakt erfolgt zum einen durch Reiten, zum anderen über Tätigkeiten abseits des Reitplatzes wie Pflege des Tieres oder Arbeit am Stall.

  • Heilpädagogisches Voltigieren, d.h. Förderung durch Übungen auf einem an der Longe in verschiedenen Gangarten gehenden Pferd. Es findet in der Regel in der Gruppe statt.
  • Reittherapie, die in der praktischen Arbeit große Parallelen zum heilpädagogischen Reiten aufweist und unterstützend bei psychischen und psychosomatischen Krankheiten eingesetzt wird. Dazu zählen beispielsweise Bindungs- und Traumastörungen, Depression und Schizophrenie. Reittherapie wird auch bei geistigen Behinderungen angewandt.
  • Hippotherapie, was die krankengymnastische Behandlung eines Menschen auf dem Pferd umfasst.

 

Bei Hestura arbeiten Reitpädagogen und Reittherapeuten fachübergreifend und lassen dadurch Inhalte und Zielsetzungen beider Fachrichtungen in die tägliche Arbeit einfließen. Deshalb sprechen wir in unseren Texten oft allgemein von therapeutischem Reiten.

Über diese pädagogischen, therapeutischen und rehabilitiven Angebote lässt sich unserer Erfahrung nach die Entwicklung des Einzelnen am besten positiv beeinflussen. Heilpädagogisches Voltigieren oder Hippotherapie bieten wir nicht an.

Auswirkung des therapeutischen Reitens auf den Körper

Beim therapeutischen Reiten macht man sich das Medium Pferd zu Nutze und regt mit ihm die verschiedenen Sinne an. Die konkrete körperliche Arbeit, also Körperübungen, die auf dem Pferd stattfinden, beeinflussen positiv das Gleichgewicht, die Körperspannung und die Aufrichtung.

Dies geschieht bereits durch die natürliche Bewegung des Pferdes. Allein das Getragen werden führt zur Verbesserung der Körperkontrolle.

Durch verschiedene Übungen, die auf jeden Menschen mit Behinderung individuell abgestimmt werden, finden wir für jeden den persönlich optimalen Weg, mit dem Pferd den eigenen Entwicklungszielen näher zu kommen. Gemeinsam können wir so folgende Dinge erreichen:

  • Schulung von Gleichgewicht und Koordination
  • Regulierung des Muskeltonus
  • Schulung von Fein- und Grobmotorik
  • Wahrnehmungsförderung

 

Förderung innerer Prozesse

Aber nicht nur die Förderung der körperlichen Entwicklung steht im Fokus, sondern ebenso die Verbesserung der Selbstwahrnehmung. Der Umgang mit den großen Tieren führt zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl und zu mehr Selbstvertrauen.

Positive Erlebnisse spielen dabei eine ganz besondere Rolle. Es werden Situationen gemeistert, die man sich zunächst nicht zugetraut hätte. Das führt dazu, dass unsere Gäste rasch offener auf die Pferde zugehen.

Das wiederum überträgt sich in vielen Fällen auf den Alltag: Gerade Kinder und Jugendliche mit Behinderung trauen sich mehr zu und lernen, ungewohnte oder einschüchternde Situationen zu meistern. Damit erreichen wir:

  • Verbesserung von Sozialverhalten, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl
  • Aufbau und Verbesserung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Verbesserung von Konzentrationsdauer und -intensität
  • Verbesserung der Ausdauer
  • Abbau von Ängsten
  • Abbau von Aggressionen
  • Abbau von Verhaltensstörungen
  • Gründung von Freundschaften
  • Kinder erleben Freude, haben Erfolgserlebnisse

 

Das therapeutische Reiten eröffnet also zahlreiche Möglichkeiten, die Entwicklung des Einzelnen positiv zu beeinflussen. Weitere Informationen bietet übrigens die Seite des Instituts für pferdegestützte Therapie, eine renommierte Aus- und Weiterbildungseinrichtung für Reitpädagogen und Reittherapeuten.

Weiter lesen kann man übrigens unter

http://www.hestura.de/therapeutisches-reiten-wissen/was-ist-therapeutisches-reiten-reittherapie-reitpaedagogik/

Therapie mit Pferden für autistische Kinder

Neulich mal wieder im Netz gesurft und nach diversen Beiträgen zu meinem Lieblingsthema gesucht. Reittherapie. Lässt mich nach wie vor überhaupt nicht los. Neulich stieß ich dann, als ich mal wieder sinnierend vor dem Computer saß, auf einen zweiteiligen Beitrag, von Spiegel online. Über ein Autistisches Kind, dass Reittherapie in Anspruch nimmt.

Diesen Beitrag fand ich so rührend und auch toll, dass ich ihn euch nicht vorenthalten möchte.

Hamburg – Die Sekunden, in denen Rupert Isaacson um das Leben seines Sohnes fürchtet, fühlen sich an wie Stunden. Während Rupert starr ist vor Angst, amüsiert sich Rowan königlich. Der Zweieinhalbjährige grunzt vor Freude, strampelt vor Vergnügen. Rowan liegt rücklings im Gras, rudert mit den Armen. Ein wenig sieht er aus wie ein Käfer, dem es nicht gelingt, zurück auf die Beine zu finden. Ihn beglückt der Anblick von Betsy, der Stute, die groß und gewaltig über ihm steht. Wenige Zentimeter trennen die Hufe des Hunderte Kilo schweren Tieres vom Körper des Kindes.

Ein lauter Knall, eine abrupte Bewegung und Rowan wäre zerquetscht. Doch Rowan ist selig, denn er kennt keine Gefahr. Rowan ist Autist.

„Wenn ich mich damals auch nur minimal bewegt hätte, wäre das sein Ende gewesen“, sagt Rupert Isaacson SPIEGEL ONLINE. Doch Isaacson, 42 Jahre alt, Brite, gelernter Journalist und passionierter Menschenrechtler, kennt sich mit Pferden aus.

Betsy, die Stute, unterwirft sich in jenem Moment dem kleinen Bündel Mensch, das sich zu ihren Füßen gelegt hat. Das Tier, Anführerin der Herde, die um sie herumsteht, senkt den Kopf und stupst den Jungen mit der Nase. Isaacson kann nicht glauben, was er sieht, aber er kann es deuten. Betsy will seinen Sohn schützen.

Für Rowan ist es die Wende in seinem Leben.

Der Junge ist eineinhalb Jahre alt, als Isaacson und seine Frau Kristin Neff, eine Psychologieprofessorin, realisieren, was sie bis dahin nur befürchtet hatten. Rowan ist nicht nur anders als andere Kinder, er ist krank. Der Junge kann nicht sprechen, keine Wörter wiederholen, nur brabbeln. Unverständlich murmelt er vor sich hin, wo andere schon „Mama“, „Papa“, „Ja“ oder „Nein“ sagen können. Zu seiner Umwelt verhält Rowan sich wie ein Fremdkörper. Er nimmt kaum Kontakt zu seinem Umfeld auf. Andere zeigen in seinem Alter auf Gegenstände, präsentieren ihr Spielzeug, reagieren auf den eigenen Namen. Rowan tut nichts von all dem. Isaacson und seine Frau sind ihrem Sohn nah, doch sie trennen Welten.

Rowans Welt ist zu laut, zu grell, zu schwer

„Kaiserschnittkinder sind oft etwas langsamer in der Entwicklung“, versuchen Freunde Isaacson und seine Frau zu beruhigen. Doch das Paar weiß es längst besser. Rowan ist nicht nur langsamer als andere Kinder, sein Gehirn funktioniert anders als das Gleichaltriger.

Forscher gehen davon aus, dass lediglich ein kleiner Bereich des menschlichen Gehirns für die Symptome der Autistic Spectrum Disorder (ASD) verantwortlich sind. Nur wenige Autisten weisen eine geistige Behinderung auf – die meisten hingegen haben ganz besondere intellektuelle Fähigkeiten. Die Zahl autistischer Kinder ist in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch gestiegen. Das hat zwei Gründe: Zum einen ist das Diagnosespektrum erweitert worden, zum anderen ist das Bewusstsein für die Krankheit gewachsen. Studien gehen davon aus, dass eines von 150 Kindern betroffen ist.

Eine Untersuchung von Rowans DNA ergibt, dass ihm ein Gen fehlt, das ein Enzym namens Glutathion produziert und dem Körper hilft, Toxine zu verarbeiten. Rowans Nervensystem ist überaktiv. Autistische Gehirne enthalten viel mehr Nervenzellen als andere. Für Rowan bedeutet das: Er sieht, fühlt und spürt mehr als andere Kinder. Alltägliche Dinge stellen für ihn eine sensorische Überlastung dar. Das Licht eines Supermarktes wirkt auf ihn wie ein Stroboskop, Pullover, Hosen und Bettdecken fühlen sich für ihn an wie Bleigewichte. Das Surren der Klimaanlage ist ein Höllenlärm in seinen Ohren. Rowans Welt ist zu laut, zu grell, zu schwer. Alle Sinneseindrücke strömen in ungebremster Intensität auf ihn ein. Die Welt surrt, blinkt, pfeift, drückt, sie ist übervoll mit Farben, Klängen, Sinnesreizen. Doch Rowan kann nicht aus seiner Haut – und nicht aus seiner Welt.

Er kann das, was er erlebt, nicht artikulieren. Ihm fehlen die Worte. Rowan teilt sich mit, indem er schreit. Er schreit wie von Sinnen, stundenlang und überall, halb vor Wut, halb vor Qual. Auf der Straße passiert es, dass Bauarbeiter ihre Presslufthämmer beiseite legen und den Knirps anstarren, der sich in Rage brüllt, bis er schließlich in hohem Bogen erbricht.

Das Leben ist geprägt durch Lärm, Selbstzerstörung, emotionalen Zwang

Rowan ist unberechenbar. Er schmeißt sich auf den Boden, schlägt mit Kopf und Fersen auf den Beton, macht sich zugleich in die Hose. Er verzerrt den kleinen Körper stakkatoartig in bizarre Verrenkungen.

Passanten beschimpfen die Eltern, der Junge sei schlecht erzogen, habe zu viele Freiheiten. Oder sie wollen den Notarzt rufen. Hat er einen Anfall, dann scheint Rowan nicht von dieser Welt zu sein. Eine Kontaktaufnahme ist für die Eltern unmöglich. Rowan ist da – und auch nicht. Das Leben der Familie auf dem Land in Texas ist geprägt durch Lärm, Selbstzerstörung, emotionalen Zwang.

Rupert und seine Frau kutschieren den Jungen von einem Therapie- zum nächsten Begutachtungstermin, sprechen mit Versicherungen, Sozialpädagogen, Medizinern. Sie versuchen verschiedene Ansätze, der Arzneischrank ist voller Medikamente. Nur besser wird die Situation nicht. Rowan kämpft mit seiner Umwelt und gegen sich selbst.

Gefunden auf der Seite von Spiegel Online, wo übrigens auch der zweite Teil des Beitrages zu lesen ist, wenn man das denn gerne möchte.

Hier der genaue Link dort hin:  http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/pferdetherapie-bei-autismus-ausritt-ins-leben-a-654717.html

Erfahrungsbericht Hippotherapie [Ein Bericht von Stallwerk e.V.]

Hallo zusammen!

Ich konnte es mal wieder nicht unterlassen nach Erfahrungsberichten zu suchen. Natürlich zum Thema Reittherapie und Co. Ich gebe es zu. Es ist wirklich nicht leicht Beiträge dazu zu finden. Entweder hatte ich diese schon mal entdeckt, gelesen und vielleicht sogar hier veröffentlich. Oder sie waren eher eine Beschreibung zum Thema an sich.

Habe ich euch ja zwischenzeitlich auch mal erzählt, dass ich eigentlich nach jemandem gesucht hatte, der mir vielleicht einen Erfahrungsbericht liefern kann, der noch nicht im Internet zu finden ist. Eine Erweiterung und so weiter sozusagen. Habe mich bei Facebook gemeldet und habe in verschiedenen Gruppen angefragt. Das Ende vom Lied war meistens, dass mich Leute angeschrieben haben, ganz nach dem Motto „Ja klar!“ Danach aber nie wieder was gehört, als es ums eingemachte ging.

Zwischenzeitlich habe ich mir sogar eine Art Vorlage vorbereitet, die ich als Leitfaden abgegeben hätte, um einen Erfahrungsbericht zu schreiben. Mit diversen Punkten, die mich persönlich interessieren und für mich persönlich für einen solchen Bericht wichtig sind. Allerdings kam es meistens erst gar nicht so weit. Was ich total schade finde. Wirklich. Denn ich glaube, dass Interesse ist durchaus vorhanden.

Aber ich habe dann doch nochmal einen Beitrag entdeckt, der einen Erfahrungsbericht zum Thema Hippotherapie umfasst. Den ich auch ganz nett und schön geschrieben fand.

Gefunden habe ich ihn auf http://stallwerk-ev.de/bericht-pferde-nein-danke/

Dort könnt ihr auch den gesamten Bericht lesen.

Erfahrungsbericht Hippotherapie: Pferde? Nein Danke!

Birgit Groth kommt seit zwei Jahren zur Hippotherapie bei Stallwerk e.V. Sie ist an TM – Transverse Myelitis – erkrankt und berichtet, welchen Einfluss die Reittherapie auf ihre Lebensqualität hat. Die Therapie auf dem Pferd unterstützt sie dabei, ihre Beweglichkeit zu verbessern, Verkrampfungen zu lösen und Kontrolle über ihren Körper wieder zu erlangen.

Pferde? Nein, Danke!

Das war über 50 Jahre so. Ich mochte sie nicht, diese großen, merkwürdig riechenden Lebewesen ohne „Kuschelfaktor“. Aber was heißt nicht mögen, ich hatte Angst und hielt immer mehr als ausreichend Abstand zu ihnen. Wenn überhaupt, sah ich sie durch das Fernglas oder im Fernseher. Tja, Ursache hierfür war ein traumatisches Erlebnis mit meinem reitbegeisterten Papa, einem knatternden Moped, einem Pferd ohne Sattel und einem unfreiwilligen Abstieg!

Aber das Leben schreibt ja sein eigenes Drehbuch.

Morgens aufwachen, merken, dass die Kontrolle über den Körper über Nacht verloren gegangen ist – viele Wochen Krankenhaus mit viel Cortison und anschließender Reha mit jeder Menge Physiotherapie. Der Erfolg, ich konnte stehen, nicht sehr sicher, aber ohne Hilfe, Zähneputzen ohne Festhalten schon schlechter. Und ich konnte mich wieder vorwärts bewegen. Na ja, nicht „artgerecht“ und nicht Hüft-freundlich, aber vorwärts!

Und eines Tages, nichtsahnend und Kaffee-trinkend im Reha-Café, riecht es nach Pferd.
Es kommt vom Sitznachbarn. Stichwort Hippotherapie.
Ja, nichts für mich, denke ich noch so, während dieser übel riechende und haarende Mensch mir vorschwärmt, wie toll dieses Pferd ihm helfe, sein Gleichgewicht wiederzufinden, die verkrampften Muskeln zu entspannen und überhaupt dieses Gefühl von Bewegung und FREIHEIT!

Ja, ja, denke ich weiter, mir sind eben Hunde, Katzen und Tiere bis maximal Knie- oder Hüfthöhe nun einmal lieber.
Ein paar Tage später begegnen wir uns wieder, und dieser Mensch hat ein breites Grinsen im Gesicht und ist gut drauf, wie man so sagt. Er hatte wieder Hippotherapie.

Vielleicht ist es eine vertane Chance denke ich, wenn ich diese Therapie nicht versuche. Wenn ich die Chance verpasse, wieder richtig oder zumindest besser laufen zu lernen, dem Windeldealer den Vertrag kündigen zu können und beim Freihand-Zähneputzen nicht mehr umzufallen. Und der Versuch kostet keinen € – nur die Überwindung meiner Angst.

Nun, sagt die betreuende Reha-Ärztin, diese Therapie ist nur für Patienten, die wieder für den Arbeitsmarkt fit gemacht werden sollen, und ich wäre ja schon aus dem Berufsleben raus.

Ja, Frau Doktor, ich bin behindert, kann kaum laufen, aber ich bin nicht blöd im Kopf. Ich habe ebenso wie alle Patienten ein Recht auf verbesserte Lebensqualität! Unterstützung bekam ich von meiner Neurologin, einer engagierten Mitarbeiterin meiner Krankenkasse und gemeinsam erreichten wir das Ziel – Hippotherapie.

Ich erzählte den zwei Therapeutinnen, welchen Ursprung meine Angst vor Pferden hatte, und sie schafften es in kürzester Zeit, dass ich nach über 50 Jahren wieder auf einem Pferd saß!

Nicht gerade entspannt, und nach 15 Minuten wollte mein Körper auch nicht mehr aufrecht sitzen bleiben. Also runter vom Pferd, ich fiel praktisch vom Pferd und – all das mühsam wieder Erlernte war verschwunden, nichts ging mehr, kein Schritt! Alles schlechter als vorher!

Gottseidank hatten die Therapeutinnen mir vorher gesagt, dass diese Wirkung eintreten kann, erfahrungsgemäß ein bis drei Stunden anhalten kann und es danach besser geht.

Wer es glaubt!

Und tatsächlich, nach drei Stunden war insbesondere mein Faul Pelz linkes Bein bereit, sich krampflos bewegen zu lassen. Ich fühlte mich gut, jede Bewegung war leichter und lockerer. Ein Gefühl von Freiheit! Auch auf dem Boden.
Nach vier Reiteinheiten war die Reha vorbei, und ich machte mich zu Hause auf die Suche nach Hippotherapie-Plätzen. Ich fand Stallwerk e.V., einen der wenigen Reitställe die Hippotherapie für Erwachsene anbieten.

Jetzt nach gut zwei Jahren auf „Sofa-Pferden“, sie sind sehr bequem und Festhalten war nur selten nötig, und den eher zierlich, schmalen Eleganten, hier war Festhalten angesagt, schaffe ich 30 Minuten auf ihnen. Danach geht noch immer für drei Stunden nichts mehr, besser fast nichts mehr.
Aber dann geht’s: Laufen auf ebener Fläche ohne Rollator, Krücken oder helfenden Händen! Und 18 cm hohe Stufen? Kein Problem! […]

http://stallwerk-ev.de/bericht-pferde-nein-danke/

 

Zu früh gefreut: Reittherapie, Erfahrungsbericht

Vor kurzem habe ich erzählt…

Kürzlich habe ich euch glaube ich schon mal kurz erwähnt, dass ich via Facebook, wieder mal, einen Versuch gestartet hatte. Für diejenigen unter euch, die noch keine Ahnung haben, von was ich da gerade spreche, erzähle ich es gerne nochmal.

Hatte ich bereits mehrfach über Facebook, Leute angeschrieben, von denen ich irgendwie mitbekommen hatte, dass sie selber Reittherapie machen oder deren Kinder. Hier war meist zu Anfang die Freude groß. Ganz nach dem Motto, na klar mache ich da mit! Voller Vorfreude, gab ich demnach meine Mailadresse weiter. Schrieb außerdem ein paar Stichpunkte auf, die mich interessieren würden (Wie kam es dazu? Warum. Welche Erfahrungswerte hat man für sich selbst gezogen. Wie wirkt sich die Therapie auf einen aus. Wie wirkt sich die Reittherapie auf das Krankheitsbild aus oder auf die Behinderung. Wie kommt der/die Betroffene überhaupt aufs Pferd. usw). Erhoffte mir mit diesem kleinen Leitfaden irgendwie eine Reaktion. Hoffte mehrere Tage. Mehrere Wochen eigentlich, auf einen Bericht, der bei mir im Postfach eintrudelt. Dem war jedoch nicht so. Eiskalt wurde ich ignoriert und sitzen gelassen. Schlicht und ergreifend habe ich es dann erst mal aufgegeben.

Ein neuer Versuch über Facebook

Ich habe dann einen weiteren Versuch gestartet. Nachdem ich dann endlich mal drüber hinweg war, dass man mich einfach stehen ließ. Wollte ich ja schließlich einfach ein paar persönliche Berichte (die vom Entsprechenden selbst verfasst wurden und genau so als Gastbeitrag auf meinem Blog gelandet wären), die anderen Betroffenen weiter helfen. Oder denjenigen, die sich dafür interessieren. Oder Schülern (wie ich es einst war) die darüber eine Facharbeit schreiben, aufgrund von der fehlenden Praxismöglichkeit, auf diverse Erfahrungsberichte im Internet angewiesen sind. Allerdings keine vernünftigen Berichte finden. Und wenn man sie findet, findet man davon nur sehr spärlich welche. Was ich schade finde. Gibt es doch viel mehr Geschichten, die es zu erzählen gibt. Oder irre ich mich da?

Ich ergriff nun nochmals die Initiative. Wenn man schon in einem Sozialen Netzwerk herumgeistert, warum dieses Medium dann nicht nochmal versuchen zu nutzen? Also marsch! Klickte mich in zwei Gruppen von Facebook, welche sich mit dem Thema Therapeutisches Reiten auseinandersetzte. Setzte einen kurzen Text auf, in dem ich kurz schilderte, dass ich in meinem Blog über Reittherapie berichte. Ich derzeit nach Erfahrungsberichten (von Therapeuten, Betreuern, Betroffenen, Bekannten/verwandten von Betroffenen, Begleitern usw.) suche, da diese im Internet sehr spärlich sind. Ich damit eigentlich anderen helfen möchte, sich zu informieren. Und ob jemand Lust hätte, seine Erfahrungen mit mir zu teilen und einen Gastbeitrag für meinen Blog schreiben würde.

Erst einmal, wartete ich ein paar Tage auf eine Reaktion. Bei einer Gruppe habe ich sogar noch meinen Blog selbst mit angegeben, dass man sich diesen anschauen kann.

Dann, bekam ich nach und nach eine Reaktion. Von zweien um genau zu sein.

Kandidat 1

Handelte sich um eine Dame, die selbst einen Hof aufgebaut hat. Sie schrieb, dass sie sehr gerne bei meinem Blog mitmachen würde. Fragte mich zwar kurz, was sie sich dann darunter vorstellte. Aber ich ging mal davon aus, dass sie von einem Gastbeitrag meinte. Sie erzählte mir kurz von sich, über den Hof usw. Fragte mich daraufhin dann auch, ob ich sie nicht einfach mal besuchen kommen wollen würde. Damit ich mir den Hof anschauen könnte.

Ich sagte zu und bekam daraufhin prompt die Frage, wann es bei mir geht. Ich teilte mit, dass ich im Oktober Urlaub hätte. Dies noch checke ob es so passt. Teilte ihr auch mit, wann es genau wäre. Seither, keine Antwort mehr. So wie es aussieht, fahre ich also im Oktober nicht dort hin um mir den Hof anzusehen. Schade. Schon wieder nichts geworden.

Kandidat 2

Wir befinden uns noch in der Kennenlernphase. Dementsprechend kann ich hierzu noch nicht viel erzählen. Werde mich heute, oder spätestens morgen, nochmal mit ihr zusammen schreiben. Bin mir nur noch nicht ganz sicher, wie ich nochmal auf einen Gastbeitrag zu sprechen komme. Vielleicht einfach direkt nachfragen. Überlege mir gerade noch die passende Formulierung um nicht all zu plump rüber zu kommen. Vielleicht klappt es ja hier mit einem Erfahrungsbericht. Hoffe ich zumindest.

Vielleicht sollte ich…

Ich überlege gerade, ob ich nicht auch mal in ein Pferdeforum oder so schreiben soll. Weiß aber nicht so genau, ob es was bringt. Müsste mal sehen, ob es da eine Sparte für Reittherapie gibt. Mal sehen.

Werde mir jetzt auch konkret eine Liste zusammenstellen, welche Punkte mich interessieren. Was als Leitfaden genutzt werden kann, für diejenigen, die nicht wissen, wie sie am besten mit ihrem Beitrag anfangen sollen.

Ach übrigens. Ich sortiere nicht aus, was die Berichte angeht. Werde nicht sagen, Kandidat xy fällt raus weil…Nein. Es darf jeder seinen Bericht schreiben. Jeder der seine Erfahrungen mit mir und den anderen teilen möchte, darf dies tun. Ausnahmslos würde ich jeden Erfahrungsbericht hier online stellen. Sofern dieser sich mit genau dem besagten Thema auseinander setzt. Eine Persönlichkeit hat. Somit etwas hergibt. Scherzartikel will ich jedoch keine haben. Artikel die nicht ernst gemeint sind.

Dennoch würde ich die Beiträge, die ernst gemeint bei mir eingehen, genau so, auf meinem Blog veröffentlichen. Lediglich ein kurzes Vorwort von mir geben. Auf Wunsch auch den Namen der Person angeben (natürlich gebe ich an, dass es sich um einen Gastbeitrag handelt). Auf Wunsch werden Namen auch gerne zu einem Pseudonym umgewandelt.

Es muss jedoch bewusst und klar sein (was es manchen am Anfang glaube ich nicht ist), dass diese Beiträge durchaus im Internet auftauchen. Nicht nur hier im Reader, sondern zum Teil auch bei Google oder weiteren Suchmaschinen. Die ganze Welt könnte nun, ganz rein theoretisch, die Geschichte und den Bericht lesen.

Wenn nun irgendwer, genau diesen Beitrag liest, der selbst irgendwie, in irgendeiner Form mit Reittherapie zu tun hat. Und sich denkt, ich würde dem Fräulein_ich so gerne helfen. Und ich möchte auch einen Gastbeitrag schreiben. Ich habe auch kein Problem damit, dass die ganze Welt das lesen könnte, wenn sie wollte. Dann dürft ihr gerne mit mir in Kontakt treten. Meine Mailadresse müsste in der Theorie im Impressum zu finden sein. Wobei…meine Blogmailadresse könnte ich euch auch einfach mal eben so mitteilen. Oder kommt das jetzt blöde? Ach, was kommt denn heutzutage nicht doof?

Falls nun irgendwer, da draußen, einen Gastbeitrag mit mir Teilen möchte. Möchte das er hier landet und gelesen wird. Dann könnt ihr mir gerne unter pferdig-unterwegs@gmx.de eine Email schreiben. Vielleicht habe ich bis dahin bereit meinen Leitfaden gefunden, den ich euch zukommen lassen kann.

Tut euch aber bitte keinen Zwang an. Sollte es nicht gewollt werden, dann ist niemand dazu verpflichtet. Sind wir schließlich ein freies Land :).

Beste Grüße

Das Fräulein.

 

Neues über die Kostenübernahme und Erfahrungsberichte, Fehlanzeige. Na dann Prost…

Die Sache mit der Kostenübernahme

Ich sehe immer wieder, dass gerade die Kostenübernahme der Reittherapie, ein recht beliebtes Thema auf meinem Blog ist. Oder sollte ich eher sagen, ein viel gesuchtes Thema?

Mich fasziniert es. Mich fasziniert vor allem, dass doch so viele nach einer Kostenübernahme suchen. Sich nicht zu helfen wissen. Hoffen, dass sie in einem meiner Beiträge etwas Brauchbares finde. Etwas das sie doch ein bisschen aufmuntert. Den Suchern das Gefühl gibt, es gibt vielleicht doch irgendwie eine Lösung für ihr Problem.

Allerdings muss ich enttäuschen. Nach wie vor liest man irgendwie überall im Netz, dass Reittherapie nur bedingt bis gar nicht von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert wird. Da ihre gesundheitliche Wirkung, wissenschaftlich nicht bewiesen ist. Es benötigt hierfür immer wieder diverse Urteile über das Gericht, damit überhaupt bezahlt wird. Und selbst dann, ist es meist für einen bestimmten Zeitraum beschränkt. In den meisten Fällen muss man tatsächlich in die eigene Tasche greifen.

Ich bin mir aktuell nicht immer ganz sicher, ob ich vielleicht mit den falschen Suchbegriffen starte. Aber es rumpeln immer wieder die selben Beiträge herbei, die ich gefühlt schon 100 mal gelesen habe. An denen sich auf Teufel komm raus nichts verändert hat.

Es lässt mich situativ einfach verzweifeln, dass ich einfach nichts Neues dazu berichten kann. Werde mich in nächster Zeit wohl mal näher mit der Sache privat Versicher befassen. Vielleicht findet man da noch was Brauchbares. Man wird sehen.

Die Sache mit den Erfahrungsberichten

Mit den Erfahrungsberichten, sieht es ehrlich gesagt auch nicht sonderlich viel besser aus. Entweder handelt es sich um Berichte, die ich auch schon mehrfach gelesen habe oder um Berichte, die total kurz sind und denen ich nicht viel abgewinnen kann. Die sich irgendwie, nun ja, wie soll ich sagen, total hingerotzt anhören. Keinerlei Persönlichkeit haben. Und da habe ich eigentlich auch nicht so die Motivation dafür, solch einen Beitrag zu teilen.

Habe nun nochmal in zwei Gruppen von Facebook, die sich mit Reittherapie befassen, ein Anliegen gepostet. Nämlich, dass ich verzweifelt auf der Suche nach Erfahrungsberichten bin, die ich als Gastbeitrag bei mir auf dem Blog posten kann und darf. Ich bin ja mal gespannt ob überhaupt irgendeine Rückmeldung drauf kommt. Allerdings bezweifle ich dies ganz stark. Aber man soll ja bekanntlich nichts unversucht lassen.

Ich bin gespannt, was kommt oder auch nicht. Und ob ich mir erst wieder Hoffnungen mache um dann ohne weitere Rückmeldung im Regen stehen gelassen zu werden. Man wird sehen was sich so ergibt.

Noch am Rande. Einen doch etwas interessanten Bericht habe ich dann doch gefunden. Es handelt zwar nicht gerade von einer Erfahrung, allerdings über Reiten mit MS Patienten. Ganz ehrlich? Darüber habe ich persönlich noch gar nicht so nachgedacht.

Hippotherapie bei Multiple Sklerose

Reiten mit MS – Gut für Körper und Seele

.“>Hippotherapie bei Multiple Sklerose – Reiten mit MS – Gut für Körper und Seele

Menschen mit MS sind in ihren Bewegungsabläufen oft eingeschränkt, was auch mit einem Kraftverlust einhergehen kann. Die Physiotherapie bietet verschiedene Ansätze, die Multiple Sklerose Betroffenen helfen können ihre motorischen Beeinträchtigungen zu verbessern und auch mit MS ein aktives Leben zu führen. Als Ergänzung zu den herkömmlichen Behandlungsmaßnahmen können zusätzlich auch tiergestützte Therapien angewendet werden. Diese haben den Vorteil, dass sie neben der körperlichen auch zur seelischen Gesundheit beitragen. Zu den tiergestützten Therapien gehört beispielsweise die sogenannte Reit- oder Hippotherapie, bei der mit Hilfe eines Pferdes die Beweglichkeit des Torsos, des Beckens sowie der Hüften trainiert wird.

Hippotherapie als zusätzliche Therapiemöglichkeit bei MS

Die Hippotherapie ist eine physiotherapeutische Maßnahme aus dem Bereich der Neurologie. Sie eignet sich besonders für Menschen mit Multipler Sklerose und Spasmen, da mit dieser Therapiemethode die unterschiedlichsten neurologischen Bewegungsstörungen behandelt werden. Bei dieser pferdegestützten Therapie findet das Reiten nicht aktiv, sondern passiv statt und grenzt sich somit vom heilpädagogischen Reiten oder Behindertenreiten ab.

Das passive Reiten hilft in erster Linie den Behandlungserfolg anderer krankengymnastischer Maßnahmen zu sichern und zu stabilisieren. Eine therapeutische Überlegenheit der Hippotherapie bei MS gegenüber herkömmlichen Therapien ist aber noch nicht nachgewiesen. Laut des Gemeinsamen Bundesausschusses für Ärzte und Krankenkassen ist diese Therapieform ein „nichtverordnungsfähiges Heilmittel“ und fällt nicht zu Lasten der Krankenkassen. Somit werden die Kosten für diese therapeutische Maßnahme nicht übernommen.

Reittherapie bei MS sollte dennoch von einem Arzt verordnet werden, schon allein um medizinische Bedenken auszuschließen. Wenn aus medizinischer Sicht nichts dagegen spricht, kann ein Privatrezept „Hippotherapie – Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis“ ausgestellt werden. Eine Behandlung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Die Kosten orientieren sich am VdaK-Satz (Verband der Angestellten Krankenkassen e. V.) und liegen derzeit bei ca. 35 Euro pro Behandlungseinheit. Die Hippotherapie wird ein bis zwei Mal wöchentlich durchgeführt. […]

Weiter lesen könnt ihr übrigens hier -) https://www.aktiv-mit-ms.de/multiple-sklerose/ms-therapie/detail/artikel/reiten-bei-multiple-sklerose-gut-fuer-koerper-und-seele/

Ich wünsch euch was 🙂

Dieser Arbeitsweg, wird kein Leichter sein…

Meine aktuelle Arbeitssituation scheint im Moment ein wenig verkorkst zu sein. Aber nur ein bisschen. Ein Arbeitsvertrag der bald ausläuft, Absage einer Stelle (nach dem ich fast 2 Monate warten musste) und zu allem Überdruss auch noch das Arbeitsamt im Rücken, dass mich im September sprechen will.

Aktuelles

Hatte ich zwar kürzlich mein Mitarbeiter Gespräch, welches ich auch mit einer ganz passablen 2 schaffte, aber der Vertrag fehlt noch. Und solange ich nicht unterschrieben habe, ist da noch nix sicher. Zumindest so meine Einstellung dazu. Eigentlich wollte ich auch noch meine Stunden erhöhen. Allerdings kann sich das noch ein wenige rausziehen, bis ich erhöhen kann. Arbeite ja im Moment nur 30,4 Stunden die Woche. Auf meine Anfrage auf Versetzung, wurde ich von meinem Kollegen etwas entgeistert angeschaut.

Könnte sich aufgrund der aktuellen Personalsituation eh noch hinziehen. Das wird die nächsten Wochen und auch Monate erst mal nix. Sind ja tolle Aussichten. Wollte darüber, als ich zum Nachtdienst kam,  nicht groß sprechen. Grund für Antrag auf Versetzung intern? Grund, ein Bewohner, mit einer psychischen Erkrankung. Als ich damals in der geschlossenen Wohngruppe aufgehört hatte, schwor ich mir, nicht mehr mit psychisch erkrankten zu arbeiten. Weil ich es einfach nicht könne. Und ich kann es immer noch nicht.

Alter Arbeitgeber und Bewerbung Nummer 4

Bewerbung Nummer 4, beim alten Arbeitgeber, fehlgeschlagen. Langsam fühle ich mich wirklich gemobbt. Nicht nur, dass man mich 7 oder 8 Wochen auf heißen Kohlen sitzen gelassen hat. Musste ich auch noch mehrere Tage nachtelefonieren, bis ich jemanden an der Strippe hatte, der mir da weiter helfen konnte.

 Leider wurde zu gunsten eines anderen Entschieden. Und Momentan hätte man auch nichts anderes in Aussicht was frei werden würde. Aber vielleicht klappt es ja beim nächste mal. Meine Bewerbung ist gestern mit der Post wieder raus gegangen.

 Super. Ich wurde nicht mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Zum zweiten mal. Und da soll ich mich nicht gemobbt fühlen? Falls es um die Helferstelle gehen sollte, die ich abgelehnt hatte, weil ich als Fachkraft arbeiten wollte, finde ich das jetzt gerade nicht sehr professionell. Wirklich nicht.

Wenn das Muffensausen kommt

Langsam aber Sicher bekomme ich etwas Muffe. Von 800 € Arbeitslosengeld, muss ich schon ganzschöne Abstriche machen. Könnte vieles nicht mehr finanzieren. Weil das Geld nicht reicht. Panisch beginne ich danach zu ringen eine Stelle zu bekommen. Vom WG Alltag habe ich jedoch inzwischen so ziemlich die Schnautze voll. Vorallem von den Nachtdiensten.

Auswegsuche

Ich forste durchs Internet. Suche über verschiedene Portale nach Stellen die für mich passen könnten. Suche auch über die regionale Zeitung. Schaue immer wieder. Entdeckte sogar schon eine Stelle die mir zusagen könnte. Eine Gruppenleiterstelle in einem Landwirtschaftlichen Bereich. Bei genauerem Hinsehen, entdeckte ich jedoch, dass es wieder um Schichtdienst und Dienst am WE ginge. Aber kein Nachtdienst. Gibt schon mal einen Pluspunkt. Bewerbung geschrieben. Anhänge, also Dokumente zusammen suchen. Zusammenklammern. In eine Mappe verfrachten und morgen dann mal irgendwann in den Briefkasten schmeißen. Kommt bei denen dann erst nächste Woche an. Stellte dann noch fest, dass die Stelle bereits seit Mitte Juli als Elternzeitvertretung ausgeschrieben ist.

Prima. Entweder habe ich Glück oder nicht und ich bekomme wieder eine Absage. Weil die Stelle nicht aus dem Netz genommen wurde und schon belegt ist. Oder weil ich die Voraussetzung einer landwirtschaftlichen Ausbildung nicht erfülle. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Weitere Suchen ergaben lediglich wiederholt Stellen, die in einer Wohngruppe frei wären. Von denen ich, wie bereits erwähnt, die Schnautze voll habe. Aber nur so ein ganz kleines bisschen.

Die Selbstständigkeitssache

Eine weitere Option wäre noch die Sache mit dem Reittherapeuten. Und dann so halb selbstständig machen und so eben. Aber, woher das Geld nehmen, wenn ich jetzt schon immer wieder meine Ersparnisse ankratzen muss, weil mein Lohn manchmal nicht reicht? Rücklagenmäßig stehe ich im Moment mal richtig schlecht da.

Woher also das Geld nehmen? Bank fragen und innerhalb von 2 Jahren, inkl. Zinsen zurückzahlen? Wäre eine Option. Oder eine Stelle finden, die geregelte Arbeitszeiten hat und es mir gestattet einen Nebenjob zu machen. Würde ich dies so vollführen, könnte ich mein Startkapital binnen kürzester Zeit zusammen sparen.

Aber spar dir mal dein Startkapital von 15.000 € an, wenn der Lohn nicht mitmacht. Hätte ich jedoch dieses Kapital, wäre es mir möglich, mir den Therapeuten zu leisten, mir ein Pferd zu kaufen und dieses auch noch für 1 Jahr in einem Pensionsstall unterzustellen. Mit einem Startkapital von ein paar Euro mehr, könnte ich mir wahrscheinlich sogar einen Reitplatz leisten und diverse Erweiterungen am eigenen Stall vornehmen. Aber woher das Geld nehmen, wenn der Lohn nicht mitmacht?

Mach doch ne Kooperation mit jemanden, würde sich wahrscheinlich der ein oder andere denken. Würde ich schon machen. Hätte eine Einrichtung wirklich Interesse daran und wäre ich nicht so Grotten schlecht, was das Schreiben von einem Konzept angeht.

 

Merkwürdige Regelungen [Kostenübernahme Reittherapie]

Ich habe mich dann doch mal wieder ein bisschen dran gemacht und ein wenig im Internet gegooglet. Allerdings treffe ich nach wie vor und auch immer wieder auf bekannte Artikel die ich bereits gelesen habe oder die ähnlich klingen wie welche die ich bereits las.

Bei einem Bericht von Stiftung Wahrentest, habe ich nur kopfschüttelnd weiter geklickt, da ich den Inhalt des Textes als absolut fehl am Platz befand. Dieser Bericht, der Tatsache recht kurz war, besagte, dass therapeutisches Reiten in Form einer Physiotherapeutischen Behandlung vollkommen gestrichen ist und ein Verbot ausgesprochen wurde, dies bezahlt zu bekommen. Hat man das schon mal gehört? Ein Verbot dafür, dass eine Wirksame Behandlungsmethode nicht mehr bezahlt werden darf, da diese anscheinend nicht genug bewiesen ist…also nicht genug wissenschaftlich bewiesen, dass diese Therapie hilft. Wahnsinn oder?

Hier ein kurzer Ausschnitt des Textes

Gesetzliche Krankenkassen dürfen krankengymnastische Behandlungen auf dem Pferd nicht mehr bezahlen. Der gemeinsame Bundesausschuss hat beschlossen, dass die Hippotherapie kein verordnungsfähiges Heilmittel ist. Ihr therapeutischer Nutzen sei nicht wissenschaftlich erwiesen.

Den vollständigen Text kann man auf https://www.test.de/Gesetzliche-Krankenkasse-Therapie-auf-Pferderuecken-gestrichen-1434379-0/ weiter lesen (leider funktioniert mein Linkeinfügen mit Text immer noch nicht…)

Knallhart oder? Und nicht gerade sehr verständniserregent. So empfinde ich es zumindest. Das klingt ja nicht gerade sehr Hoffnungserregent auf den Betroffenen.

Auf einer Seite für Familien, das habe ich aber glaube ich schon mal vom Stapel gelassen, entdeckte ich dann wieder einen nicht gerade sehr hoffnungsvollen Beitrag zu der Finanzierung der ganzen Sache….

Finanzierungsmöglichkeiten einer Reittherapie

In der Schweiz wird die Hippotherapie von der Krankenkasse bezahlt. In Deutschland sieht es leider anders aus. Das Bundesministerium für Gesundheit sieht den therapeutischen Nutzen des Reitens als nicht erwiesen an. Die Therapie muss von den Eltern bezahlt werden. Das gilt auch für Österreich. Das Heilpädagogische Reiten für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten wird in keinem der drei Länder von einer Krankenkasse finanziert. Wenn man sich für sein Kind eine Hippotherapie oder Heilpädagogisches Reiten wünscht und es sich nicht leisten kann, gibt es noch eine Chance: Einige Stiftungen ermöglichen Kindern diese besonderen Reitstunden. Informationen dazu erhalten Sie beim Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten. Neben der Hippotherapie und dem Heilpädagogischen Reiten wird auch der Behindertensport zum Therapeutischen Reiten gezählt. „Bei uns reiten zum Beispiel Blinde, Menschen, denen ein Bein amputiert wurde, aber auch Querschnittsgelähmte,“ erzählt Jenny Renner. „Wer sich normalerweise nur im Rollstuhl bewegen kann, lebt auf, wenn er auf einem Pferd sitzt. Vielleicht liegt es daran, dass man hier gar nicht als behindert wahrgenommen wird. Beim Reiten gibt es keine Vorurteile und kein falsches Mitleid.“, meint Jenny Renner. „Alle sind gleich.“

Gefunden auf: http://www.familie.de/gesundheit/finanzierungsmoeglichkeiten-einer-reittherapie-541513.html

Dann habe ich noch den Suchbegriff mit der Kostenübernahme durch das Jugendamt ein bisschen herumprobiert und stieß prompt auf den Nächsten Beitrag zu diesem Thema. Das klang dann schon ein bisschen eher danach, dass man doch noch Hoffnung schöpfen kann. Liest man sich dann die Beschreibung näher durch, bekommt man dezent wieder einen Hals. Denn hier wird klar ausgesagt, dass die Hippotherapie oder das heilpädagogische Reiten eine kann Leistung der Kasse ist, was soviel bedeutet wie: Man hat zwar ein Rezept vorliegen, kann sich dann aber noch überlegen ob man es bezahlt oder nicht. Und wenn einem gerade danach ist, kann man es nicht bewilligen, aus welchem Grund auch immer, denn man muss ja nicht. Da könnte man gerade meinen, die gehen dann ggf. nach folgendem System vor: Bewilligt, nicht bewilligt, bewilligt,nicht bewilligt. Ganz nach Lust und Laune des Bearbeiters.

Kostenübernahme

Die Kosten für die Reittherapiesitzungen werden in 98 Prozent der Fälle privat bezahlt. In Sonderfällen kann die Reittherapie auch von der Krankenkasse, der Pflegekasse, Sozialamt oder dem Jugendamt übernommen werden.

Ist eine Krankheit attestiert kann der Artz als Heilmethode Reittherapie verordnen. Die Krankenkasse entscheidet dann ob sie die Kosten übernimmt. Denn Reittherapie ist eine Kann-Leistung der Krankenkasse. Reittherapie auf Rezept ist also in Einzelfällen möglich.

Die Pflegekasse kann nach §45b SGB XII in manchen Fällen die Reittherapiekosten abrechnen. Reittherapie wird dann als niedrigschwelliges Betreuungsangebot bzw. als qualitätssichernde Betreuungsleistung angesehen. Hierfür ist im Vorfeld ein Pflegegutachten möglich. […]

Weiterlesen auf: http://www.pferde-helfen-menschen.de/reittherapie/

Wahnsinn oder? Ich frage mich manchmal was eigentlich falsch läuft. Ich hatte eigentlich mal die Idee, irgendwie komplett überzeugend zu sein. Es voran zu treiben, dass die Kassen dies doch noch aufnehmen. Aber ich bin leider Gottes nicht der Messias und somit blieb es bei der Idee. An der Umsetzung scheiterte es und tut es auch immer noch. Persönlich gesehen, würde ich gerade echt gerne eher in Richtung Stiftung oder Verein gehen, der es über Spenden, bedürftigen Kindern ermöglicht Hippotherapie oder auch Reittherapie bezahlt zu bekommen. Wie ich es umsetzte weiß ich zwar noch nicht aber vielleicht bekomme ich noch eine glorreiche Idee…oder es finden sich noch ein paar Leute in der Gegend die das ganze mit mir zusammen durchziehen, aber finde da mal jemanden. Aktuell scheitert es allerdings eher an der Tatsache, dass ich noch nicht mal mit der Weiterbildung zum Reittherapeuten angefangen habe, da ich Finanziell noch nicht alle Kosten zusammen gespart habe. Mit den Kosten meine ich die Kosten für die Ausbildung oder Weiterbildung und die Kosten für den Pferdekauf. Nebenjobtechnisch werde ich mir da wohl Gedanken machen müssen und dürfen. Oder hat wer ne andere Idee?

Beste Grüße, ich 🙂

Kostenübernahme Hippotherapie, mein aktueller Stand und ne Idee

Beim überfliegen meiner Statistiken habe ich feststellen dürfen, dass ein Beitrag über Kostenübernahem für Hippotherapie oder Reittherapie sehr gerne und auch oft übernommen, nein gelesen wurde.

Ich wollte das Thema nochmal aufgreifen. Muss aber leider feststellen, dass ich immer noch nicht viel weiter oder schlauer bin, was die Kostenübernahme angeht. Nach wie vor gibt es nur wenige Möglichkeiten die Therapie zu bezahlen. Meistens ist es Kosten die man selbst zu tragen hat, da die Krankenkassen dies nicht bezahlen müssen. Weil wegen nicht im Heilmittelkathalog. Abgesehen von manch einem Gerichtsurteil, welches die Kassen dann dazu verdonnert die Kosten zu übernehmen. Oder die Kassen zahlen (ich glaube freiwillig) nur einen bestimmten Teil der Kosten und stellen die Übernahme dann nach einem bestimmten Zeitraum wieder ein.

Es bleiben einem also nicht so sonderlich viele Möglichkeiten hippotherapie oder heilpädagogisches Reiten, oder Voltigieren zu finanzieren. Entweder man zahlt die Kosten aus der eigenen Tasche, oder man versucht es doch über die Krankenkassen. Ansonsten sieht es relativ schlecht aus. Wobei es doch die ein oder andere Stiftung gibt, die Kinder welche es wirlich brauchen, die Therapien durch Spenden finanzieren.

Kürzlich habe ich da auch was total tolles auf Facebook entdeckt. Ich befinde mich dort in einer Gruppe zum Thema Therapeutisches Reiten. Aus dem Grund heraus, neues zu erfahren oder vielleicht auch Erfahrungsberichte abzugreifen. Dort hat eine Dame, eine Seite gepostet, mit einer sehr coolen Idee. Diese Seite heißt Pferde für Kinder e.v. oder so ähnlich. Dort können Pferdebesitzer ihre Pferde sozusagen „online“ stellen. Diese Pferde sollten therapiegeeignet sein oder zumindest so dass man ohne schlechtes Gewissen Kinder oder Menschen mit Behinderung ans Pferd lassen kann. Die Betreiber und auch die Besitzer sind keine Therapeuten, möchten aber Kindern in Deutschland die möglichkeit bieten (gerade vielleicht Menschen mit Behinderung) den Kontakt zu Pferden zu haben. Dort kann man dann schauen ob es in der eigenen Umgebung ein passendes Pferd gibt und sich mit dem Besitzer in Kontakt setzten. Es entscheiden dann beide Seiten, ob es passt. Die ganze Sache ist kostenlos. Für beide Seiten und ich finde diese Idee total toll! Wirklich!

http://epfkev.de/ (auf dieser Seite anzusehen, ich wollte es irgendwie als Link mit Text einbauen….allerdings scheint sich dat Programm gerade schwer dagegen zu wehren ^^)

Naaja, aber sonst, bin ich zu dem Thema wirklich noch nicht sonderlich viel weiter gekommen. Schade eigentlich. Allerdings gebe ich offen und ehrlich zu, mir auch zur Zeit nicht die Mühe gemacht zu haben, mich wirklich weiter darüber auseinander zu setzten. Sollte ich durchaus mal wieder tun. Wobei so ganz stimmt das auch wieder nicht. Hatte ich doch durchaus mal so die ein oder andere Überlegung. Von wegen, wie soll ich das erklären….

Ich hatte die Idee so eine art Verein oder keine ahnung Stiftun zu gründen, die sich mit der Kostenübernahme von Reittherapie befasst. Dafür ein Spendenkonto einrichten, wo man dann für betimmte Teilnehmer der Therapie spenden kann, damit diese an der Reittherapie teilnehmen können. Oder keine Ahnung für ein Pferd spendet oder oder oder….Allerdings scheitert die ganze Sache schon daran, dass ich immer noch nicht beim Reittherapeuten angekommen bin. Noch nicht mal ansatzweise in die Nähe der Kosten komme, die ich bezahlen sollte, muss, darf, damit ich den Therapeuten machen kann. Die Kosten belaufen sich ja auf geschlagene 4500 €. Und selbst dann, habe ich noch kein Therapietaugliches Pferd. Wo ich durchaus mit gesamtkosten von etwa 10.000 € rechnen darf. Naja, sparen, sparen, sparen und Notfalls doch noch mal nach nem Nebenjob schauen. Ist garnicht so einfach….finde ich….oder? Vielleicht doch mal die Bank fragen? Hm…allerdings kommen da horrende Zinsen auf einen zu…..schade Marmelade…da hab ich eigentlich auch keine Lust drauf…

Was haltet ihr denn überhaut von dieser Idee? Also ich meine jetzt, würdet ihr, wenn ihr wüsstet es gäbe da einen Verein, bei dem man spenden kann, damit Kinder Reittherapie machen können oder die Pferde weiterhin zur Therapie genutzt werden können (Kauf von Futtermitteln oder neuem Zubehör), em faden verloren, achso…würdet ihr euch daran beteiligen oder eher weniger?

 

Therapeutisches Reiten, mit psychisch erkrankten Menschen, Rückblick

Eben habe ich gesehen, dass ich vor ewigen Zeiten mal einen Beitrag darüber Verfasst habe, wie die Reittherapie in der Psychiatrie eingesetzt werden kann. Also wie man Therapeutisches Reiten mit psychisch erkranken Menschen durchziehen kann. Um ehrlich zu sein, ich habe mich damit immer noch nicht genauer auseinander gesetzt. Warum? Keine Ahnung.

Ich vermute drastisch, dass mir die Motivation gefehlt hat. Ich die Hoffnung aufgegeben hatte, diesebezüglich irgendwo und sowieso informationen finden zu können. War ich alleine durch ein Buch, dass ich mir bestellt hatte, ziemlich enttäuscht, da es sich nicht wirklich um ein Fachbuch sondern um eine Facharbeit handelte. Was ich eigentlich nicht haben wollte und dann auch noch, für ein Minibuch, dass mir nichtmal was gebracht hat, haufenweise Geld bezahlt hat und sich jetzt irgendwer daran erfreut, Geld verdiehnt zu haben. Mit einer Facharbeit. Sollte ich mir vielleicht auch mal überlegen, meine Facharbeit nochmal zu überarbeiten und diese dann als Buch abzuliefern und mich daran zu bereichern.

Was für eine Logik. Aber wie man wieder mal sieht, hatte ich es schon wieder drauf, vom Thema abzulenken. Aber, ich bin in dieser Sparte immer noch nicht schlauer geworden. Das Internet spukt diesbezüglich nicht sonderlich viel aus. Aber vielleicht habe ich auch einfach falsch gesucht. Wer weiß das schon.

Meine Anfragen bezüglich Erfahrungsberichten, haben immer noch keinen Zuspruch erhalten. Meistens waren es so halbe Zusagen, worauf man aber dann wohl doch keine Lust mehr dazu hatte und es einfach unter den Tisch fallen gelassen hat. In der Hoffnung, die vergisst das bestimmt. Prima. Freut mich. Spätestens nach 7 bis 8 Monaten, gehe ich nämlich dann davon aus, dass ich diese Zusage in die Tonne schmeissen kann und das Gegenüber keine Lust mehr hat.

Wie man sieht, jemanden zu finden, der tatsächlich einen Erfahrungsbericht abliefern würde und ihn mir zukommen lässt, damit ich ihn dann auf meinen Blog packen kann, ist garnicht so leicht. Weil die Leute glaube ich dann doch ein Stückweit muffensausen bekommen. Komische Welt, komische Logig. Übers Internet wesentlich einfacher, jemanden einfach zu ignorieren, als wenn man demjenigen mehrfach direkt gegenüber steht.

Am Rande, falls doch jemand, ernsthaft lust hat, was los zu werden, also Erfahrungsberichttechnisch, ich suche immer noch Erfahrungen, die ich als Gastbeitrag loswerden darf, kann und will. Für den Fall und so….Aber ich glaube ich muss selbst nochmal auf suche gehen 😉

Beste Grüße ichsen.