Was ist therapeutisches Reiten? Nochmal aufgerollt.

Wenn ich meine Statistiken so ansehe, stößt das Thema Therapeutisches Reiten doch auf höheres Interesse, als ich ursprünglich noch vor einiger Zeit glaubte zu meinen. Weshalb ich eigentlich genau aufgehört habe, darüber zu schreiben, ist mir nicht zu hundert Prozent klar. Aber vermutlich hing es mit dem Richtungswechsel zusammen, den ich angestrebt habe.

Nichts desto trotz kann das Thema vielleicht doch nochmal aufgenommen werden. Weswegen ich einfach nochmal versuche, das ganze aufzurollen. Bevor das Pferd aber von hinten aufgezäunt wird, fange ich lieber nochmal von vorne an. Von hinten Aufzäumen ist gar nicht so leicht. Nicht das ich es schon versucht hätte. Aber warum kompliziert wenns auch einfach geht 😉

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Finanzierung Reittherapie, immer das gleiche.

Meiner Statistik zu folge, ist das Thema Kostenübernahme von Reittherapie, eines der Beliebtesten Themen. Auch sind das, stelle ich fest, die derzeit beliebtesten Beiträge auf meinem Blog. Sollte ich mich da vielleicht doch mal wieder dran trauen? Weiterlesen

Therapeutisches Reiten, Reittherapie und Reitpädagogik [von Hestura]

Ich habe einmal wieder ein wenig gesucht und habe mich mal mit anderen Suchbegriffen ausgestattet. Dabei bin ich auf eine Seite gestoßen, die einiges an Info rausgehauen haben. Die Seite nennt sich Hestura. Und ich möchte gerne ein paar Beiträge vorstellen. Alles mit Quellenangaben natürlich. Damit auch direkt auf die Seite zugegriffen werden kann. Dort könnt ihr euch dann gerne auch mal ein wenig durchlesen.

Wer therapeutisches Reiten anbietet, meint damit, dass er Menschen mit verschiedenen Behinderungen und Störungen durch Kontakt mit Pferden fördert.

Diese Förderung geschieht traditionell über vier Bereiche: heilpädagogisches Reiten und heilpädagogisches Voltigieren, Reittherapie und Hippotherapie.

Therapeutisches Reiten ist demnach nur der Oberbegriff, unter dem diese Tätigkeiten zusammengefasst werden. Sie beinhalten folgendes:

Heilpädagogisches Reiten, auch Reitpädagogik genannt, d.h. Förderung durch intensiven Kontakt zum Pferd. Dabei werden vor allem Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung ganzheitlich körperlich, geistig, emotional und sozial angesprochen. Der Kontakt erfolgt zum einen durch Reiten, zum anderen über Tätigkeiten abseits des Reitplatzes wie Pflege des Tieres oder Arbeit am Stall.

  • Heilpädagogisches Voltigieren, d.h. Förderung durch Übungen auf einem an der Longe in verschiedenen Gangarten gehenden Pferd. Es findet in der Regel in der Gruppe statt.
  • Reittherapie, die in der praktischen Arbeit große Parallelen zum heilpädagogischen Reiten aufweist und unterstützend bei psychischen und psychosomatischen Krankheiten eingesetzt wird. Dazu zählen beispielsweise Bindungs- und Traumastörungen, Depression und Schizophrenie. Reittherapie wird auch bei geistigen Behinderungen angewandt.
  • Hippotherapie, was die krankengymnastische Behandlung eines Menschen auf dem Pferd umfasst.

 

Bei Hestura arbeiten Reitpädagogen und Reittherapeuten fachübergreifend und lassen dadurch Inhalte und Zielsetzungen beider Fachrichtungen in die tägliche Arbeit einfließen. Deshalb sprechen wir in unseren Texten oft allgemein von therapeutischem Reiten.

Über diese pädagogischen, therapeutischen und rehabilitiven Angebote lässt sich unserer Erfahrung nach die Entwicklung des Einzelnen am besten positiv beeinflussen. Heilpädagogisches Voltigieren oder Hippotherapie bieten wir nicht an.

Auswirkung des therapeutischen Reitens auf den Körper

Beim therapeutischen Reiten macht man sich das Medium Pferd zu Nutze und regt mit ihm die verschiedenen Sinne an. Die konkrete körperliche Arbeit, also Körperübungen, die auf dem Pferd stattfinden, beeinflussen positiv das Gleichgewicht, die Körperspannung und die Aufrichtung.

Dies geschieht bereits durch die natürliche Bewegung des Pferdes. Allein das Getragen werden führt zur Verbesserung der Körperkontrolle.

Durch verschiedene Übungen, die auf jeden Menschen mit Behinderung individuell abgestimmt werden, finden wir für jeden den persönlich optimalen Weg, mit dem Pferd den eigenen Entwicklungszielen näher zu kommen. Gemeinsam können wir so folgende Dinge erreichen:

  • Schulung von Gleichgewicht und Koordination
  • Regulierung des Muskeltonus
  • Schulung von Fein- und Grobmotorik
  • Wahrnehmungsförderung

 

Förderung innerer Prozesse

Aber nicht nur die Förderung der körperlichen Entwicklung steht im Fokus, sondern ebenso die Verbesserung der Selbstwahrnehmung. Der Umgang mit den großen Tieren führt zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl und zu mehr Selbstvertrauen.

Positive Erlebnisse spielen dabei eine ganz besondere Rolle. Es werden Situationen gemeistert, die man sich zunächst nicht zugetraut hätte. Das führt dazu, dass unsere Gäste rasch offener auf die Pferde zugehen.

Das wiederum überträgt sich in vielen Fällen auf den Alltag: Gerade Kinder und Jugendliche mit Behinderung trauen sich mehr zu und lernen, ungewohnte oder einschüchternde Situationen zu meistern. Damit erreichen wir:

  • Verbesserung von Sozialverhalten, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl
  • Aufbau und Verbesserung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Verbesserung von Konzentrationsdauer und -intensität
  • Verbesserung der Ausdauer
  • Abbau von Ängsten
  • Abbau von Aggressionen
  • Abbau von Verhaltensstörungen
  • Gründung von Freundschaften
  • Kinder erleben Freude, haben Erfolgserlebnisse

 

Das therapeutische Reiten eröffnet also zahlreiche Möglichkeiten, die Entwicklung des Einzelnen positiv zu beeinflussen. Weitere Informationen bietet übrigens die Seite des Instituts für pferdegestützte Therapie, eine renommierte Aus- und Weiterbildungseinrichtung für Reitpädagogen und Reittherapeuten.

Weiter lesen kann man übrigens unter

http://www.hestura.de/therapeutisches-reiten-wissen/was-ist-therapeutisches-reiten-reittherapie-reitpaedagogik/

Erfahrungsbericht Hippotherapie [Ein Bericht von Stallwerk e.V.]

Hallo zusammen!

Ich konnte es mal wieder nicht unterlassen nach Erfahrungsberichten zu suchen. Natürlich zum Thema Reittherapie und Co. Ich gebe es zu. Es ist wirklich nicht leicht Beiträge dazu zu finden. Entweder hatte ich diese schon mal entdeckt, gelesen und vielleicht sogar hier veröffentlich. Oder sie waren eher eine Beschreibung zum Thema an sich. Weiterlesen

Zu früh gefreut: Reittherapie, Erfahrungsbericht

Vor kurzem habe ich erzählt…

Kürzlich habe ich euch glaube ich schon mal kurz erwähnt, dass ich via Facebook, wieder mal, einen Versuch gestartet hatte. Für diejenigen unter euch, die noch keine Ahnung haben, von was ich da gerade spreche, erzähle ich es gerne nochmal.

Hatte ich bereits mehrfach über Facebook, Leute angeschrieben, von denen ich irgendwie mitbekommen hatte, dass sie selber Reittherapie machen oder deren Kinder. Hier war meist zu Anfang die Freude groß. Ganz nach dem Motto, na klar mache ich da mit! Voller Vorfreude, gab ich demnach meine Mailadresse weiter. Schrieb außerdem ein paar Stichpunkte auf, die mich interessieren würden (Wie kam es dazu? Warum. Welche Erfahrungswerte hat man für sich selbst gezogen. Wie wirkt sich die Therapie auf einen aus. Wie wirkt sich die Reittherapie auf das Krankheitsbild aus oder auf die Behinderung. Wie kommt der/die Betroffene überhaupt aufs Pferd. usw). Erhoffte mir mit diesem kleinen Leitfaden irgendwie eine Reaktion. Hoffte mehrere Tage. Mehrere Wochen eigentlich, auf einen Bericht, der bei mir im Postfach eintrudelt. Dem war jedoch nicht so. Eiskalt wurde ich ignoriert und sitzen gelassen. Schlicht und ergreifend habe ich es dann erst mal aufgegeben.

Ein neuer Versuch über Facebook

Ich habe dann einen weiteren Versuch gestartet. Nachdem ich dann endlich mal drüber hinweg war, dass man mich einfach stehen ließ. Wollte ich ja schließlich einfach ein paar persönliche Berichte (die vom Entsprechenden selbst verfasst wurden und genau so als Gastbeitrag auf meinem Blog gelandet wären), die anderen Betroffenen weiter helfen. Oder denjenigen, die sich dafür interessieren. Oder Schülern (wie ich es einst war) die darüber eine Facharbeit schreiben, aufgrund von der fehlenden Praxismöglichkeit, auf diverse Erfahrungsberichte im Internet angewiesen sind. Allerdings keine vernünftigen Berichte finden. Und wenn man sie findet, findet man davon nur sehr spärlich welche. Was ich schade finde. Gibt es doch viel mehr Geschichten, die es zu erzählen gibt. Oder irre ich mich da?

Ich ergriff nun nochmals die Initiative. Wenn man schon in einem Sozialen Netzwerk herumgeistert, warum dieses Medium dann nicht nochmal versuchen zu nutzen? Also marsch! Klickte mich in zwei Gruppen von Facebook, welche sich mit dem Thema Therapeutisches Reiten auseinandersetzte. Setzte einen kurzen Text auf, in dem ich kurz schilderte, dass ich in meinem Blog über Reittherapie berichte. Ich derzeit nach Erfahrungsberichten (von Therapeuten, Betreuern, Betroffenen, Bekannten/verwandten von Betroffenen, Begleitern usw.) suche, da diese im Internet sehr spärlich sind. Ich damit eigentlich anderen helfen möchte, sich zu informieren. Und ob jemand Lust hätte, seine Erfahrungen mit mir zu teilen und einen Gastbeitrag für meinen Blog schreiben würde.

Erst einmal, wartete ich ein paar Tage auf eine Reaktion. Bei einer Gruppe habe ich sogar noch meinen Blog selbst mit angegeben, dass man sich diesen anschauen kann.

Dann, bekam ich nach und nach eine Reaktion. Von zweien um genau zu sein.

Kandidat 1

Handelte sich um eine Dame, die selbst einen Hof aufgebaut hat. Sie schrieb, dass sie sehr gerne bei meinem Blog mitmachen würde. Fragte mich zwar kurz, was sie sich dann darunter vorstellte. Aber ich ging mal davon aus, dass sie von einem Gastbeitrag meinte. Sie erzählte mir kurz von sich, über den Hof usw. Fragte mich daraufhin dann auch, ob ich sie nicht einfach mal besuchen kommen wollen würde. Damit ich mir den Hof anschauen könnte.

Ich sagte zu und bekam daraufhin prompt die Frage, wann es bei mir geht. Ich teilte mit, dass ich im Oktober Urlaub hätte. Dies noch checke ob es so passt. Teilte ihr auch mit, wann es genau wäre. Seither, keine Antwort mehr. So wie es aussieht, fahre ich also im Oktober nicht dort hin um mir den Hof anzusehen. Schade. Schon wieder nichts geworden.

Kandidat 2

Wir befinden uns noch in der Kennenlernphase. Dementsprechend kann ich hierzu noch nicht viel erzählen. Werde mich heute, oder spätestens morgen, nochmal mit ihr zusammen schreiben. Bin mir nur noch nicht ganz sicher, wie ich nochmal auf einen Gastbeitrag zu sprechen komme. Vielleicht einfach direkt nachfragen. Überlege mir gerade noch die passende Formulierung um nicht all zu plump rüber zu kommen. Vielleicht klappt es ja hier mit einem Erfahrungsbericht. Hoffe ich zumindest.

Vielleicht sollte ich…

Ich überlege gerade, ob ich nicht auch mal in ein Pferdeforum oder so schreiben soll. Weiß aber nicht so genau, ob es was bringt. Müsste mal sehen, ob es da eine Sparte für Reittherapie gibt. Mal sehen.

Werde mir jetzt auch konkret eine Liste zusammenstellen, welche Punkte mich interessieren. Was als Leitfaden genutzt werden kann, für diejenigen, die nicht wissen, wie sie am besten mit ihrem Beitrag anfangen sollen.

Ach übrigens. Ich sortiere nicht aus, was die Berichte angeht. Werde nicht sagen, Kandidat xy fällt raus weil…Nein. Es darf jeder seinen Bericht schreiben. Jeder der seine Erfahrungen mit mir und den anderen teilen möchte, darf dies tun. Ausnahmslos würde ich jeden Erfahrungsbericht hier online stellen. Sofern dieser sich mit genau dem besagten Thema auseinander setzt. Eine Persönlichkeit hat. Somit etwas hergibt. Scherzartikel will ich jedoch keine haben. Artikel die nicht ernst gemeint sind.

Dennoch würde ich die Beiträge, die ernst gemeint bei mir eingehen, genau so, auf meinem Blog veröffentlichen. Lediglich ein kurzes Vorwort von mir geben. Auf Wunsch auch den Namen der Person angeben (natürlich gebe ich an, dass es sich um einen Gastbeitrag handelt). Auf Wunsch werden Namen auch gerne zu einem Pseudonym umgewandelt.

Es muss jedoch bewusst und klar sein (was es manchen am Anfang glaube ich nicht ist), dass diese Beiträge durchaus im Internet auftauchen. Nicht nur hier im Reader, sondern zum Teil auch bei Google oder weiteren Suchmaschinen. Die ganze Welt könnte nun, ganz rein theoretisch, die Geschichte und den Bericht lesen.

Wenn nun irgendwer, genau diesen Beitrag liest, der selbst irgendwie, in irgendeiner Form mit Reittherapie zu tun hat. Und sich denkt, ich würde dem Fräulein_ich so gerne helfen. Und ich möchte auch einen Gastbeitrag schreiben. Ich habe auch kein Problem damit, dass die ganze Welt das lesen könnte, wenn sie wollte. Dann dürft ihr gerne mit mir in Kontakt treten. Meine Mailadresse müsste in der Theorie im Impressum zu finden sein. Wobei…meine Blogmailadresse könnte ich euch auch einfach mal eben so mitteilen. Oder kommt das jetzt blöde? Ach, was kommt denn heutzutage nicht doof?

Falls nun irgendwer, da draußen, einen Gastbeitrag mit mir Teilen möchte. Möchte das er hier landet und gelesen wird. Dann könnt ihr mir gerne unter pferdig-unterwegs@gmx.de eine Email schreiben. Vielleicht habe ich bis dahin bereit meinen Leitfaden gefunden, den ich euch zukommen lassen kann.

Tut euch aber bitte keinen Zwang an. Sollte es nicht gewollt werden, dann ist niemand dazu verpflichtet. Sind wir schließlich ein freies Land :).

Beste Grüße

Das Fräulein.

 

Dieser Arbeitsweg, wird kein Leichter sein…

Meine aktuelle Arbeitssituation scheint im Moment ein wenig verkorkst zu sein. Aber nur ein bisschen. Ein Arbeitsvertrag der bald ausläuft, Absage einer Stelle (nach dem ich fast 2 Monate warten musste) und zu allem Überdruss auch noch das Arbeitsamt im Rücken, dass mich im September sprechen will.

Aktuelles

Hatte ich zwar kürzlich mein Mitarbeiter Gespräch, welches ich auch mit einer ganz passablen 2 schaffte, aber der Vertrag fehlt noch. Und solange ich nicht unterschrieben habe, ist da noch nix sicher. Zumindest so meine Einstellung dazu. Eigentlich wollte ich auch noch meine Stunden erhöhen. Allerdings kann sich das noch ein wenige rausziehen, bis ich erhöhen kann. Arbeite ja im Moment nur 30,4 Stunden die Woche. Auf meine Anfrage auf Versetzung, wurde ich von meinem Kollegen etwas entgeistert angeschaut.

Könnte sich aufgrund der aktuellen Personalsituation eh noch hinziehen. Das wird die nächsten Wochen und auch Monate erst mal nix. Sind ja tolle Aussichten. Wollte darüber, als ich zum Nachtdienst kam,  nicht groß sprechen. Grund für Antrag auf Versetzung intern? Grund, ein Bewohner, mit einer psychischen Erkrankung. Als ich damals in der geschlossenen Wohngruppe aufgehört hatte, schwor ich mir, nicht mehr mit psychisch erkrankten zu arbeiten. Weil ich es einfach nicht könne. Und ich kann es immer noch nicht.

Alter Arbeitgeber und Bewerbung Nummer 4

Bewerbung Nummer 4, beim alten Arbeitgeber, fehlgeschlagen. Langsam fühle ich mich wirklich gemobbt. Nicht nur, dass man mich 7 oder 8 Wochen auf heißen Kohlen sitzen gelassen hat. Musste ich auch noch mehrere Tage nachtelefonieren, bis ich jemanden an der Strippe hatte, der mir da weiter helfen konnte.

 Leider wurde zu gunsten eines anderen Entschieden. Und Momentan hätte man auch nichts anderes in Aussicht was frei werden würde. Aber vielleicht klappt es ja beim nächste mal. Meine Bewerbung ist gestern mit der Post wieder raus gegangen.

 Super. Ich wurde nicht mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Zum zweiten mal. Und da soll ich mich nicht gemobbt fühlen? Falls es um die Helferstelle gehen sollte, die ich abgelehnt hatte, weil ich als Fachkraft arbeiten wollte, finde ich das jetzt gerade nicht sehr professionell. Wirklich nicht.

Wenn das Muffensausen kommt

Langsam aber Sicher bekomme ich etwas Muffe. Von 800 € Arbeitslosengeld, muss ich schon ganzschöne Abstriche machen. Könnte vieles nicht mehr finanzieren. Weil das Geld nicht reicht. Panisch beginne ich danach zu ringen eine Stelle zu bekommen. Vom WG Alltag habe ich jedoch inzwischen so ziemlich die Schnautze voll. Vorallem von den Nachtdiensten.

Auswegsuche

Ich forste durchs Internet. Suche über verschiedene Portale nach Stellen die für mich passen könnten. Suche auch über die regionale Zeitung. Schaue immer wieder. Entdeckte sogar schon eine Stelle die mir zusagen könnte. Eine Gruppenleiterstelle in einem Landwirtschaftlichen Bereich. Bei genauerem Hinsehen, entdeckte ich jedoch, dass es wieder um Schichtdienst und Dienst am WE ginge. Aber kein Nachtdienst. Gibt schon mal einen Pluspunkt. Bewerbung geschrieben. Anhänge, also Dokumente zusammen suchen. Zusammenklammern. In eine Mappe verfrachten und morgen dann mal irgendwann in den Briefkasten schmeißen. Kommt bei denen dann erst nächste Woche an. Stellte dann noch fest, dass die Stelle bereits seit Mitte Juli als Elternzeitvertretung ausgeschrieben ist.

Prima. Entweder habe ich Glück oder nicht und ich bekomme wieder eine Absage. Weil die Stelle nicht aus dem Netz genommen wurde und schon belegt ist. Oder weil ich die Voraussetzung einer landwirtschaftlichen Ausbildung nicht erfülle. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Weitere Suchen ergaben lediglich wiederholt Stellen, die in einer Wohngruppe frei wären. Von denen ich, wie bereits erwähnt, die Schnautze voll habe. Aber nur so ein ganz kleines bisschen.

Die Selbstständigkeitssache

Eine weitere Option wäre noch die Sache mit dem Reittherapeuten. Und dann so halb selbstständig machen und so eben. Aber, woher das Geld nehmen, wenn ich jetzt schon immer wieder meine Ersparnisse ankratzen muss, weil mein Lohn manchmal nicht reicht? Rücklagenmäßig stehe ich im Moment mal richtig schlecht da.

Woher also das Geld nehmen? Bank fragen und innerhalb von 2 Jahren, inkl. Zinsen zurückzahlen? Wäre eine Option. Oder eine Stelle finden, die geregelte Arbeitszeiten hat und es mir gestattet einen Nebenjob zu machen. Würde ich dies so vollführen, könnte ich mein Startkapital binnen kürzester Zeit zusammen sparen.

Aber spar dir mal dein Startkapital von 15.000 € an, wenn der Lohn nicht mitmacht. Hätte ich jedoch dieses Kapital, wäre es mir möglich, mir den Therapeuten zu leisten, mir ein Pferd zu kaufen und dieses auch noch für 1 Jahr in einem Pensionsstall unterzustellen. Mit einem Startkapital von ein paar Euro mehr, könnte ich mir wahrscheinlich sogar einen Reitplatz leisten und diverse Erweiterungen am eigenen Stall vornehmen. Aber woher das Geld nehmen, wenn der Lohn nicht mitmacht?

Mach doch ne Kooperation mit jemanden, würde sich wahrscheinlich der ein oder andere denken. Würde ich schon machen. Hätte eine Einrichtung wirklich Interesse daran und wäre ich nicht so Grotten schlecht, was das Schreiben von einem Konzept angeht.

 

Merkwürdige Regelungen [Kostenübernahme Reittherapie]

Ich habe mich dann doch mal wieder ein bisschen dran gemacht und ein wenig im Internet gegooglet. Allerdings treffe ich nach wie vor und auch immer wieder auf bekannte Artikel die ich bereits gelesen habe oder die ähnlich klingen wie welche die ich bereits las.

Bei einem Bericht von Stiftung Wahrentest, habe ich nur kopfschüttelnd weiter geklickt, da ich den Inhalt des Textes als absolut fehl am Platz befand. Dieser Bericht, der Tatsache recht kurz war, besagte, dass therapeutisches Reiten in Form einer Physiotherapeutischen Behandlung vollkommen gestrichen ist und ein Verbot ausgesprochen wurde, dies bezahlt zu bekommen. Hat man das schon mal gehört? Ein Verbot dafür, dass eine Wirksame Behandlungsmethode nicht mehr bezahlt werden darf, da diese anscheinend nicht genug bewiesen ist…also nicht genug wissenschaftlich bewiesen, dass diese Therapie hilft. Wahnsinn oder?

Hier ein kurzer Ausschnitt des Textes

Gesetzliche Krankenkassen dürfen krankengymnastische Behandlungen auf dem Pferd nicht mehr bezahlen. Der gemeinsame Bundesausschuss hat beschlossen, dass die Hippotherapie kein verordnungsfähiges Heilmittel ist. Ihr therapeutischer Nutzen sei nicht wissenschaftlich erwiesen.

Den vollständigen Text kann man auf https://www.test.de/Gesetzliche-Krankenkasse-Therapie-auf-Pferderuecken-gestrichen-1434379-0/ weiter lesen (leider funktioniert mein Linkeinfügen mit Text immer noch nicht…)

Knallhart oder? Und nicht gerade sehr verständniserregent. So empfinde ich es zumindest. Das klingt ja nicht gerade sehr Hoffnungserregent auf den Betroffenen.

Auf einer Seite für Familien, das habe ich aber glaube ich schon mal vom Stapel gelassen, entdeckte ich dann wieder einen nicht gerade sehr hoffnungsvollen Beitrag zu der Finanzierung der ganzen Sache….

Finanzierungsmöglichkeiten einer Reittherapie

In der Schweiz wird die Hippotherapie von der Krankenkasse bezahlt. In Deutschland sieht es leider anders aus. Das Bundesministerium für Gesundheit sieht den therapeutischen Nutzen des Reitens als nicht erwiesen an. Die Therapie muss von den Eltern bezahlt werden. Das gilt auch für Österreich. Das Heilpädagogische Reiten für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten wird in keinem der drei Länder von einer Krankenkasse finanziert. Wenn man sich für sein Kind eine Hippotherapie oder Heilpädagogisches Reiten wünscht und es sich nicht leisten kann, gibt es noch eine Chance: Einige Stiftungen ermöglichen Kindern diese besonderen Reitstunden. Informationen dazu erhalten Sie beim Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten. Neben der Hippotherapie und dem Heilpädagogischen Reiten wird auch der Behindertensport zum Therapeutischen Reiten gezählt. „Bei uns reiten zum Beispiel Blinde, Menschen, denen ein Bein amputiert wurde, aber auch Querschnittsgelähmte,“ erzählt Jenny Renner. „Wer sich normalerweise nur im Rollstuhl bewegen kann, lebt auf, wenn er auf einem Pferd sitzt. Vielleicht liegt es daran, dass man hier gar nicht als behindert wahrgenommen wird. Beim Reiten gibt es keine Vorurteile und kein falsches Mitleid.“, meint Jenny Renner. „Alle sind gleich.“

Gefunden auf: http://www.familie.de/gesundheit/finanzierungsmoeglichkeiten-einer-reittherapie-541513.html

Dann habe ich noch den Suchbegriff mit der Kostenübernahme durch das Jugendamt ein bisschen herumprobiert und stieß prompt auf den Nächsten Beitrag zu diesem Thema. Das klang dann schon ein bisschen eher danach, dass man doch noch Hoffnung schöpfen kann. Liest man sich dann die Beschreibung näher durch, bekommt man dezent wieder einen Hals. Denn hier wird klar ausgesagt, dass die Hippotherapie oder das heilpädagogische Reiten eine kann Leistung der Kasse ist, was soviel bedeutet wie: Man hat zwar ein Rezept vorliegen, kann sich dann aber noch überlegen ob man es bezahlt oder nicht. Und wenn einem gerade danach ist, kann man es nicht bewilligen, aus welchem Grund auch immer, denn man muss ja nicht. Da könnte man gerade meinen, die gehen dann ggf. nach folgendem System vor: Bewilligt, nicht bewilligt, bewilligt,nicht bewilligt. Ganz nach Lust und Laune des Bearbeiters.

Kostenübernahme

Die Kosten für die Reittherapiesitzungen werden in 98 Prozent der Fälle privat bezahlt. In Sonderfällen kann die Reittherapie auch von der Krankenkasse, der Pflegekasse, Sozialamt oder dem Jugendamt übernommen werden.

Ist eine Krankheit attestiert kann der Artz als Heilmethode Reittherapie verordnen. Die Krankenkasse entscheidet dann ob sie die Kosten übernimmt. Denn Reittherapie ist eine Kann-Leistung der Krankenkasse. Reittherapie auf Rezept ist also in Einzelfällen möglich.

Die Pflegekasse kann nach §45b SGB XII in manchen Fällen die Reittherapiekosten abrechnen. Reittherapie wird dann als niedrigschwelliges Betreuungsangebot bzw. als qualitätssichernde Betreuungsleistung angesehen. Hierfür ist im Vorfeld ein Pflegegutachten möglich. […]

Weiterlesen auf: http://www.pferde-helfen-menschen.de/reittherapie/

Wahnsinn oder? Ich frage mich manchmal was eigentlich falsch läuft. Ich hatte eigentlich mal die Idee, irgendwie komplett überzeugend zu sein. Es voran zu treiben, dass die Kassen dies doch noch aufnehmen. Aber ich bin leider Gottes nicht der Messias und somit blieb es bei der Idee. An der Umsetzung scheiterte es und tut es auch immer noch. Persönlich gesehen, würde ich gerade echt gerne eher in Richtung Stiftung oder Verein gehen, der es über Spenden, bedürftigen Kindern ermöglicht Hippotherapie oder auch Reittherapie bezahlt zu bekommen. Wie ich es umsetzte weiß ich zwar noch nicht aber vielleicht bekomme ich noch eine glorreiche Idee…oder es finden sich noch ein paar Leute in der Gegend die das ganze mit mir zusammen durchziehen, aber finde da mal jemanden. Aktuell scheitert es allerdings eher an der Tatsache, dass ich noch nicht mal mit der Weiterbildung zum Reittherapeuten angefangen habe, da ich Finanziell noch nicht alle Kosten zusammen gespart habe. Mit den Kosten meine ich die Kosten für die Ausbildung oder Weiterbildung und die Kosten für den Pferdekauf. Nebenjobtechnisch werde ich mir da wohl Gedanken machen müssen und dürfen. Oder hat wer ne andere Idee?

Beste Grüße, ich 🙂

Kostenübernahme Hippotherapie, mein aktueller Stand und ne Idee

Beim überfliegen meiner Statistiken habe ich feststellen dürfen, dass ein Beitrag über Kostenübernahem für Hippotherapie oder Reittherapie sehr gerne und auch oft übernommen, nein gelesen wurde.

Ich wollte das Thema nochmal aufgreifen. Muss aber leider feststellen, dass ich immer noch nicht viel weiter oder schlauer bin, was die Kostenübernahme angeht. Nach wie vor gibt es nur wenige Möglichkeiten die Therapie zu bezahlen. Meistens ist es Kosten die man selbst zu tragen hat, da die Krankenkassen dies nicht bezahlen müssen. Weil wegen nicht im Heilmittelkathalog. Abgesehen von manch einem Gerichtsurteil, welches die Kassen dann dazu verdonnert die Kosten zu übernehmen. Oder die Kassen zahlen (ich glaube freiwillig) nur einen bestimmten Teil der Kosten und stellen die Übernahme dann nach einem bestimmten Zeitraum wieder ein.

Es bleiben einem also nicht so sonderlich viele Möglichkeiten hippotherapie oder heilpädagogisches Reiten, oder Voltigieren zu finanzieren. Entweder man zahlt die Kosten aus der eigenen Tasche, oder man versucht es doch über die Krankenkassen. Ansonsten sieht es relativ schlecht aus. Wobei es doch die ein oder andere Stiftung gibt, die Kinder welche es wirlich brauchen, die Therapien durch Spenden finanzieren.

Kürzlich habe ich da auch was total tolles auf Facebook entdeckt. Ich befinde mich dort in einer Gruppe zum Thema Therapeutisches Reiten. Aus dem Grund heraus, neues zu erfahren oder vielleicht auch Erfahrungsberichte abzugreifen. Dort hat eine Dame, eine Seite gepostet, mit einer sehr coolen Idee. Diese Seite heißt Pferde für Kinder e.v. oder so ähnlich. Dort können Pferdebesitzer ihre Pferde sozusagen „online“ stellen. Diese Pferde sollten therapiegeeignet sein oder zumindest so dass man ohne schlechtes Gewissen Kinder oder Menschen mit Behinderung ans Pferd lassen kann. Die Betreiber und auch die Besitzer sind keine Therapeuten, möchten aber Kindern in Deutschland die möglichkeit bieten (gerade vielleicht Menschen mit Behinderung) den Kontakt zu Pferden zu haben. Dort kann man dann schauen ob es in der eigenen Umgebung ein passendes Pferd gibt und sich mit dem Besitzer in Kontakt setzten. Es entscheiden dann beide Seiten, ob es passt. Die ganze Sache ist kostenlos. Für beide Seiten und ich finde diese Idee total toll! Wirklich!

http://epfkev.de/ (auf dieser Seite anzusehen, ich wollte es irgendwie als Link mit Text einbauen….allerdings scheint sich dat Programm gerade schwer dagegen zu wehren ^^)

Naaja, aber sonst, bin ich zu dem Thema wirklich noch nicht sonderlich viel weiter gekommen. Schade eigentlich. Allerdings gebe ich offen und ehrlich zu, mir auch zur Zeit nicht die Mühe gemacht zu haben, mich wirklich weiter darüber auseinander zu setzten. Sollte ich durchaus mal wieder tun. Wobei so ganz stimmt das auch wieder nicht. Hatte ich doch durchaus mal so die ein oder andere Überlegung. Von wegen, wie soll ich das erklären….

Ich hatte die Idee so eine art Verein oder keine ahnung Stiftun zu gründen, die sich mit der Kostenübernahme von Reittherapie befasst. Dafür ein Spendenkonto einrichten, wo man dann für betimmte Teilnehmer der Therapie spenden kann, damit diese an der Reittherapie teilnehmen können. Oder keine Ahnung für ein Pferd spendet oder oder oder….Allerdings scheitert die ganze Sache schon daran, dass ich immer noch nicht beim Reittherapeuten angekommen bin. Noch nicht mal ansatzweise in die Nähe der Kosten komme, die ich bezahlen sollte, muss, darf, damit ich den Therapeuten machen kann. Die Kosten belaufen sich ja auf geschlagene 4500 €. Und selbst dann, habe ich noch kein Therapietaugliches Pferd. Wo ich durchaus mit gesamtkosten von etwa 10.000 € rechnen darf. Naja, sparen, sparen, sparen und Notfalls doch noch mal nach nem Nebenjob schauen. Ist garnicht so einfach….finde ich….oder? Vielleicht doch mal die Bank fragen? Hm…allerdings kommen da horrende Zinsen auf einen zu…..schade Marmelade…da hab ich eigentlich auch keine Lust drauf…

Was haltet ihr denn überhaut von dieser Idee? Also ich meine jetzt, würdet ihr, wenn ihr wüsstet es gäbe da einen Verein, bei dem man spenden kann, damit Kinder Reittherapie machen können oder die Pferde weiterhin zur Therapie genutzt werden können (Kauf von Futtermitteln oder neuem Zubehör), em faden verloren, achso…würdet ihr euch daran beteiligen oder eher weniger?