Irland 2016, Cushendall, Tag 4

Und irgendwann, da kamen wir dann auch mal in Cushendall in unserer Unterkunft an. Irgendwo im Hinterland. Irgendwo auf einem Hügel. Irgendwo weg vom Schuss. Und irgendwo ausserhalb von Cushendall. Aber es gehörte noch zur Ortschaft dazu. Naja, man war sogar ziemlich schnell im Ort, wenn man das mal so sieht. Weiterlesen

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Fräulein auf Reisen

Wäre beinahe ein guter Titel für ein Buch, bin aber ehrlich gesagt kein guter Geschichtenerzähler. Nur manchmal. Und ab und zu.

Zweiwöchiger Jahresurlaub steht bereits. Ende August, da ist Betriebsurlaub. Eigentlich bin ich nicht böse drum, vorgesetzt zu bekommen, wann Urlaub ist. Dann muss ich mir schon keine Gedanken drum machen, wann es denn am besten wäre. Mal ganz zu schweigen davon, dass dann alle Urlaub haben. Und der Kollege somit nicht alleine ist. Weil eh alle weg sind.

Aber wo geht’s hin? Spannung! Trommelwirbel! Es geht wieder nach Irland! Diesmal wird der Süd-Westen besichtigt. Unter anderem werden Cork, Limerick, Galway und die Cliffs of Moher  dabei sein. Natürlich werde ich, wie das letzte mal auch schon, darüber berichten. Bilder werden dann als Link im Beitrag erscheinen, welche man sich dann auf Instagram ansehen kann. Wie das letzte mal auch schon 🙂

Ich bin gespannt. Sehr gespannt sogar. Und irgendwie freu ich mich natürlich auch sehr darauf. Allerdings bin ich sehr gespannt, ob ich die Ruhe diesmal besser wegstecke als das letzte mal. Irgendwie hat mich das irgendwann, gegen Ende des Urlaubs, angefangen zu stressen. Warum auch immer. Eigentlich hätte das ja eine sehr beruhigende Wirkung haben müssen. Aber irgendwie hatte das irgendwann eine andere Wirkung auf mich.

Ich werde auch wieder über die Planung berichten. Über meine Zustände beim Koffer packen, was wahrscheinlich wieder erst am Vorabend passieren wird. Etc und so weiter und sofort.

Eins ist schon mal sicher, wir werden wohl nicht über die bekannt Buchungsplattform im Internet buchen. Sondern direkt auf der Seite der Betreiber, wenn eine vorhanden ist, oder via Anruf. Haben uns damals die Gästehausbetreiber mehrfach gesagt, dass uns das dann teilweise günstiger kommen würde. Da auf dem Endpreis noch die Gebühren für die Seite drauf sind. Allerdings bezweifle ich, dass mein Englisch gut genug ist, um ein Zimmer für zwei Personen zu buchen bzw. ich vor Aufregung am Telefon sterbe und kaum ein anständiges Wort heraus bekomme. Weshalb es doch gut passieren könnte, dass wir vereinzelte Unterkünfte doch über die Homepage buchen werden. Weil es auch so schön unkompliziert ist.

Unter anderem werde ich dieses mal, bei der Unterkunfbuchung, meinen neu erworbenen Reiseführer für Irland zu Rate ziehen. Stehen da nämlich ganz viele Insiedertipps drin. Auch Unterkünfte. Der ist von Marco Polo im übrigen. Für vereinzelte Großstädte gibt es da auch einen Low Budget Reiseführer. Sehr genial. Schade, dass es diesen Low Budget Reiseführer, nicht auch für gesamte Länder gibt. Wie Irland. Wäre nämlich sehr praktisch gewesen. Somit kann man sich nämlich, tatsächlich, ein wenig Geld sparen und kann somit länger Urlaub machen 🙂

In diesem Sinne, mache ich mich nun mal auf, meine Gedanken zu sortieren, zwecks Packliste und co. Sind ja doch nur noch knapp 8 Wochen bis zur Abreise.

Weihnachtsmarkt Bad Hindelang

Wollten wir eigentlich hin gehen.

Hat dann aber irgendwie an dem Tag nicht hingehauen.

Hätten 8 € Eintritt bezahlt. Ja für einen Weihnachtsmarkt kann man auch Eintritt bezahlen.

Da wäre dann noch ein Umzug mit Weihnachtsfiguren gewesen.

Aber den hätten wir von der Uhrzeit nicht mehr geschafft.

Habe mich aber eigentlich total drauf gefreut.

Vorallem auf die Suppe im Brot.

Suppe im Brot ist cool

Ausgehöltes Brot als Teller, in dem man dann eine Suppe serviert bekommt.

An einem anderen Tag hin gehen ging dann nicht.

Wäre das nämlich der letzte Tag gewesen.

Dieses Jahr. In ca 11 Monaten wieder.

Vielleicht klappt es ja dann mit der Suppe im Brot.

Nette Besserwisser, das Abschiedskonzert der Wise Guys

Guten Morgen alle zusammen!

Ich melde mich nun, nach einem ereignisreichen Wochenende zurück zu Wort. Das Wochenende war gleich so ereignisreich, dass mir gleich 4 Ideen für Beiträge entsprangen. Wusste ich erst nicht so recht, mit welchem ich anfangen soll. Hab mich jetzt aber entschieden, beim vergangenen Samstag zu beginnen.

Am vergangenen Samstag, war ich nämlich auf einem Konzert. Auf dem Konzert der Wise Guys. Wer sind denn die Wise Guys? Die Wise Guys, sind eine Akapellaband, die sich aus 5 Sängern zusammensetzt, die sich zum Teil bereits aus Schulzeiten kennen. Anfangs haben sie , wenn ich jetzt keinen Schmu erzähle, im Keller (blöd gesagt) einfach mal nur krach gemacht. Irgendwann kamen sie dann aufs Akapelle. Sie singen und machen ihre Musik sozusagen ganz ohne Insrutmente. Anfangs glaubte man nicht wirklich, dass sie Erfolg mit ihrer Idee haben werden. Aber irgendwann kam der Punkt, an dem sie Einschlugen wie eine Bombe und die Fans immer mehr wurden. Inzwischen gibt es die Band seit 25 Jahren.

In den letzten Jahren, haben sich dann bereits 2 dazu entschieden die Band aus persönlichen Gründen zu verlassen. Weshalb sie durch zwei andere ersetzt wurden. Vor einem halben Jahr, hatt dann der Bass wiederholt die Band verlassen und wieder ein neuer kam dazu. Also gab es ziemlichen Trubel was den Teambestand angeht.

Nun löst sich die Band, nach 25 Jahren, aber dann leider Gottes auf. Aber, es gibt auch einige Neuerungen. Sari zieht sich vorerst aus der öffentlichkeit zurück. Eddy geht mit einem Koffer voll Instrumente auf Tour (als Eddys Welt) und Nils, Dän und der Neue, werden mit zwei weiteren weitere Akapella machen. Ähnlich wie die Wise Guys, aber doch irgendwie anderst. Und mit dem Namen „Alte Bekannte“.

Das Konzert

Soweit so gut. Jetzt will ich aber auch mal vom Kozert erzählen und nicht nur den Theoretischen Kram von mir geben.

Das Konzert war superduper. Tolle Aussage. Kann man viel mit Anfangen. Also auf Anfang. Das Konzert startete um 20 Uhr erst einmal mit der Ansage von einem der Sänger. Man sah noch niemanden. Aber man hörte die Stimme einwandfrei. Natürlich mit ganz viel Witz. Auf der Bühne stand einsam und verloren, irgendwas das aussah wie ein Blumentopf. Konnte ich von dort hinten (obwohl ich einen einwandfreien Blick auf die Bühne hatte) nicht ganz klar ausmachen.

Zurück zur Ansage. Das Beste an diesem Spruch war eigendlich folgender Bestandteil „…wir wollen gerne, dass ihr von dem Konzert alles mitbekommt. Und das life und nicht durch den blöden Bildschirm eurer Handys. Darum lasst die Handys jetzt schnell in euren Taschen verschwinden. Außerdem habt ihr dann beide Handy zum klatschen frei.“ oder so ähnlich.

Ein sehr lustiger Anfang. Aber, sie sind einfach auch für ihre lustige und nette Art bekannt. Nach dem ersten Lied, wurde dann das Rätsel um den Mysteriösen Gegenstand auf der Bühne gelöst. Es handelte sich um eine Kuhglocke. Wär hätte es gedacht. Aber was macht eine Kuhglocke auf der Bühne? So an sich, hier in der Gegend nichts ungewöhnliches. Aber dann doch eigentlich eher in Bezug auf eine Kuh und auf Viehscheit und nicht in zusammenhang mit einer Band. Die Aufklärung folgte prompt. Ist in der Bigbox (so nennt sich die Konzerthalle) ein Konzert komplett ausverkauft, bekommt die Band oder die/der Darsteller eine Kuhglocke als Ehrung. Einer der Sänger meinte daraufhin in etwa folgendes „Es ist schon eine Ehre und Anerkennung das wir diese Auszeichnung bekommen. Aber vielleicht wäre es netter, denjenigen deren Konzerte nicht ausverkauft ist eine solche Kuhglocke, als Trostpreis, zu schenken. Denn ist es eigentlich alleine schon anerkennung genug, dass ein Konzert ausverkauft ist.“

Im weiteren Konzertverlauf, wurden dann viele alt bekannte Lieder dargeboten, aber auch neue Lieder, die noch nicht so lange da sind. Es war eine Zeitreise durch 25 Jahre Bandgeschichte. Mit ein wenig Spaß verbunden. Hatten sie nämlich für zwei Stellen, eine kleine Auswahl an Liedern ausgewählt, die dann durch Zufallsgenerator bzw. durch Abstimmung der Fans gewählt wurden. Abstimmung eins, wurde durch einen Zufallsgenerator vollführt. Und was das für ein Zufallsgenerator war. Ganz neumodisch und so. Sogar mit eigener Kiste und Rollen drunter. Es war….Spannung! Ein Würfel in Groß. Das Lied wurde also ausgewürfelt.

Bei Lied Nummer zwei waren dann die Fans gefragt. Die Abstimmung wurde in der Konzertpause geschaltet und man konnte dann in der Pause abstimmen, welches Lied dann gesungen werden soll.

Das Konzert an sich dauerte ca 2 1/2 Stunden. Inklusive kurzer Pause. Am Ende des Konzertes, kam die Band dann noch vor zu den Fans in den Vorraum um dort noch ein Lied vorzutragen und Autorgramme zu verteilen.

Ich habe mir darum ein Poster, zuvor am Stand, organisiert um mir da die Unterschriften drauf setzten zu lassen. Jetzt kann ich es einrahmen und zu meinem anderen Inextremo Poster hängen, auf dem ich auch schon Autogramme habe.

Fazi

Das Konzert war zwar lang, aber total schön und toll. Auf der einen Seite finde ich es sehr schade das die Band aufhört. Auf der anderen Seite freue ich mich aber auch sehr, dass es doch irgendwie weiter geht und man manche der Bandmitglieder doch immer wieder trifft oder sieht. Außerdem gibt es als Erinnerung noch die ganzen Lieder, die man im Internet hören kann. Etwas wehmut schwingt definitiv mit.

Aber ich freue mich auch darüber, dass sie neue Wege gehen. Und über mein Poster, das ich mir jetzt einrahmen und in die Wohnung hängen kann. Und darüber, dass das Konzert so schön und lustig war.

Auf Instagram könnt ihr euch auch noch ein paar Bilder dazu ansehen.

 https://www.instagram.com/p/BNkvLsTDY0t/

Und zu guter letzt, ein Lied, dass mich beinahe zum Weinen gebracht hat im Konzert, weil ich es so schön fand und mich (wegen meinem Beruf) total angesprochen hat. Es heißt Wahre Helden.

Auf dem Weg nach Letterkenny und das Ballyrain Guesthous Tag 7

Hallo Ihr alle zusammen!

Danke erst mal, dass Ihr alle immer noch so fleißig meinen Blog lest! Auch wenn ich zur Zeit nicht so viel in anderen Blogs unterwegs bin zum lesen. Ich entschuldige mich dafür vielmals. Also dafür, dass ich zur Zeit nicht so oft auf anderen Blogs lese usw. Ich bin einfach gerade so viel unterwegs, dass man zu nix mehr kommt.

Ich stelle heute fest, dass die Iren wohl wirklich gerne herumschreien. Ich weiß auch nicht warum. Irgendwie wollen die sich immer sehr mitteilen. Wobei man sagen muss, dass die Iren an und für sich, wirklich sehr aufmerksam, zuvorkommend, hilfsbereit und freundlich sind. Außerdem scheinen sie immer gut drauf zu sein. Hier auf der Insel ist die Welt halt noch in ordnung. So scheint es zumindest. Niemand ist so überhecktisch, wie man es von zu Hause vielleicht kennt. Würde man nicht glauben. Ist aber so.

Ich sehe es schon wieder kommen, mein nächster Bericht wird schon wieder ewig lange. Aber so ist das nun mal, wenn man im Urlaub ist. Man schreibt eben etwas mehr, da man viel zu berichten hat. Oder? Ja klar so ist das!

Unterwegs zum Leuchtturm

Unterwegs haben wir dann den Atlantic Way genommen. Immer schön der Straße am Meer, richtung Süden gefolgt. Wir wollten zu so einigen Sachen, die wir anschauen wollten. Zu erst zu einem Leuchtturm, an einem Sandstrand. Es tut mir so furchterbar leid, dass ich euch nicht mal den Namen nennen kann. Ich habe ihn nämlich schon wieder, zum hundertfünzigsten mal vergessen. Gott bin ich ein schlechter Blogschreiber. Oder Berichterstatter, was das angeht. Wir waren auf jeden Fall auf dem Weg nach Letterkenny. Denn in Letterkenny hatten wir ja unsere neue Unterkunft gebucht.

Gesehen haben wir dann schon irgendwie viel, aber alles haben wir nicht geschafft, was wir schaffen wollten. So irgendwie. Zuerst waren wir auf dem Weg zu einem Leuchtturm. Zwischendurch, bevor wir bei dem Leuchtturm waren, hatten wir auf der Strecke halt bei einem Spar. Und soll ich was sagen, kurz zuvor hatten wir die Grenze überschritten, nach Irland. Wuza! Wir können also wieder mit Euronen bezahlen. Genial. Dort haben wir uns wieder mal mit Essen für den Tag eingedeckt. Das ist oft wirklich das beste, kann ich euch Sagen, sich irgendwo im Supermarkt mit Essen und Trinken einzudecken. Denn in Irland, ist es durchaus anderst als bei uns. Findet man bei uns, gefühlt alle Hundert Meter eine Radlertanke, fährt man hierfür erst mal gut 50 Minuten bis man irgendwo in der Pampa mal was findet. Wenn man Glück hat, findet man bereits nach 20 Minuten einen Ort, in dem es ein Restaurant gibt.

Würde man jedoch ständig nach einer Essgelegenheit suchen, käme man zu nichts anderem mehr und dafür, fliegt man ja nicht zu einem Urlaub, in dem man was anguggen will. Auf jeden fall haben wir uns gut eingedeckt. Wobei ich abends schon ziemlich Hunger hatte. Aber dazu später.

Auf dem Weg von Londonderry, nach Letterkenny, wollten wir zuerst zum Leuchtturm. Auf dem Weg, kamen wir an einer Ruine vorbei. Sehr geil. Im ersten Moment habe ich garnicht kapiert, warum meine Mitreisende nun auf einen Parkplatz fährt, am Rand von einem kleinen Wohngebiet. Sie sagte irgendwie was, von wegen, das wäre wohl unser Parkplatz und ich verstand nicht warum. Ich meinte nur, dann könne ich ja schnell irgendwo hinterm Busch pinkeln gehen. Das mit dem Pieseln ist nämlich auch so eine Sache. Biste mal in der Pampa, dann biste da und entweder trinkt man den ganzen Tag nichts, was dann aber zu Kopfweh führt, oder man verkneift es sich den ganzen Tag, was wiederum zu einer nassen und Stinkenden Hose führen kann, oder man setzt sich in der Pampa irgendwo hinter den Busch und lässt laufen.

Auf jeden Fall, kapierte ich es erst mal nicht, dass meine Mitreisende eine, eigentlich ziemlich auffällige Ruine entdeckt hatte. Ich sah sie vor lauter grün nicht. Denn die Ruine war teilweise ziemlich zugewachsen. Eigentlich wollte ich ja gleich heute weitere Bilder hoch ziehen, allerdings habe ich meine Speicherkarte samt Kamera im Auto liegen lassen, weshalb ich nur die Bilder von gestern hochgeladen habe und sie zum Teil bei Instagram rein gedödelt habe. Oder noch werde. Allerdings werde ich wieder nur eine kleine Auswahl wieder hochladen. Damit ihr schon mal einen Vorgeschmack habt. Die anderen Bilder werde ich nach und nach hoch laden, da ich die Besten zu Hause noch raussuchen werde.

Dennoch sah ich die Ruine vor lauter zugewachsen nicht. Ich musste lachen. Ich bin ja eigentlich jemand der total von Ruinen angezogen wird. Weshalb ich mich über dieses eigentlich, ziemlich große Objekt sehr freute. Die Ruine war wirklich riesig und könnte evtl. eine Burg von Wikingern gewesen sein. Teils war sie noch total gut erhalten. Zum Teil die Türme oder Torbögen. Ein größerer Raum, war auch noch recht gut erhalten und man konnte sich sehr gut vorstellen, wie groß die mal gewesen sein muss. Sehr spannend.

Als nächtes war dann der Leuchtturm dran. Das Wetter hat mitgespielt und zwar schönes Wetter inklusieve ein paar Wolken. Das Meer etwas Wellig, aber nicht zu sehr. Außerdem war es ein wunderschöner Sandstrand, von dem wir den Leuchtturm geknippst hatten. Direkt hin konnte man dort nämlich nicht hin. Aber ich mag ja sowieso Meer und Strand und Sand. Und ein paar Steine waren auch dort. Steine war eigentlich untertrieben. Es waren eher Felsen um ehrlich zu sein.

Weiter auf dem Weg, machten wir halt an einer Steinformation, die im Meer lag. Eine Stein und Felsformation. Wahnsinn, da kamen so geile Bilder dabei raus. Abartig genial. Dort war außerdem eine kleine Höle, von der man sagt, dass dort wohl man einer gelebt haben soll. Diesen hielt man für heillig und man machte sozusagen eine Pilgerstätte draus. Das sah man auch. Es lagen Münzen, Blumen und auch beschriftete Steine dort. Sehr interessant, zumal es sich, zu meiner Enttäuschung, nur um eine Minimale Aushölung im Fels handelte, was eher einem Vordach nahe kam. Ich hatte mir unter Höle eigentlich was anderes vorgestellt. Gut. Kann man aber so stehen lassen. Ich muss allerdigns sagen, die Iren scheinen alle miteinander sehr gläubig zu sein. Zumindest scheint es so den Eindruck zu machen. Finde ich sehr faszinierend.

So, bei der Felsformation verweilten wir etwar 2 Stunden bis wir weiter fuhren. Man benötigt eigentlich schon ein bisschen Zeit wenn man verschiedene Fotos versucht zu fabrizieren, die auch noch gut aussehen. Von dort aus gings dann weiter, zu einem Castle mitten in der Pampa, dass man sich auch ansehen konnte. Gelegen auf einem Fels, hinter ein paar Höfen, die man passiert wenn man zur Ruine möchte. Danach ging es dann zum Hostel oder eher Gäste Haus. Alter schwede, ich bin schier ausgetickt. Dieses Gästehaus ist der pure Wahsinn! Genial

Ballyraine Guesthous

Ja so heißt das nächste Gästehaus, Bilder könnt ihr shcon auf Instagram anguggen. Mhm. Wunderschönes Häußchen im typischen Steil am Rand von Letterkenny. Es kostet etwar 47 € und wir haben Frühstück mit dabei. Ich bin ja gespannt, wie das Frühstück ist, sollte jedoch schon was bei rum kommen. Bei dem Preis. Ich werde berichten. Auf jeden Fall, war die Empfangsfrau sehr freundlich, wie alle hier in Irland irgendwie. Total super. Sie erklärte uns alles und Zeigte uns auch Restaurants usw. Wirklich zu Empfehlen

In Londonderry

Nachdem ich so einen Hunger schon und keine Lust auf Fünfminutenterine hatte, beschloss ich in die Stadt zu gehen. Allerdings musst ich dies alleine tun, da meine Mitreisende J. noch Sonnenuntergang knippsen wollte. Sie fuhr mich jedoch noch bis ins Zentrum. Wirklich süß die Einkaufsstraße. Essen ging ich dann im Yellow Pepper. Süß das Restaurant, allerdings nicht ganz günstig. Und es ist sehr beliebt bei den Einheimischen. Man ging es da zu! Ich musste dort dann knapp 10 bis 15 Minute auf einen Tisch warten, der für eine Person angemessen war. Dennoch wurde ich zuvorkommend behandelt.

Als ich dann einen Tisch hatte, bestellte ich mein Essen. Zum einen die Tagessuppe, bei der ich dann nicht so wirklich wusste, was es für eine war. Entweder war es Esskastanie oder Pilz, aber sau lecker! Und total Cremig. Wow. Dazu gab es ein selbst gemachtes Brot , dass mich etwas an Zopf oder so erinnerte.

Das Essen im Yellow Pepper

Als Hauptgang hatte ich einen Linsen, Süßkartoffel Curry mit Reis. Das hat ganzschön gestopft und ich war papp satt. Das hält voll an e. Wuza. NAtürlich gab es noch Cider dazu. Medium Cider. Ich hab es erst nicht kapiert und dachte es handelt sich um die Größe. Dann glaubte ich zu meinen es sei der Name, letzten endes verstand ich dann, dass es eigentlich der Orginale Apfelwein, der der Cider eigentlich ist, war. Aber er schmeckte trotzdem. Etwas sauer, aber auch süß. MMMMMHHHHH. Vor dem Essen bekam, ich noch Wasser auf den Tisch gepackt. Allerdings verzog es mir ziemlich das Gesicht. Das Wasser war gechlortes Leitungswasser. Igitt! Pufi bä. Da weiß ich wieder, was wir an unserem Wasser zu Hause haben. Nix Chlor und so.

Insgesamt hat mich das Essen 20 € gekostet, was ich schon irgendwie OK fand, für in der Stadt. Jo. Ich redete mir dann ein ich würde zum Gästehaus zurück laufen. Hatte ich den Hinweg recht kurz im Kopf. Naja….kurz ist was anderes. Mein Weg führte mich durch die Fußgängerzone, am Einkaufszentrum vorbei durchs Gewerbegebiet. Geschlagene 40 Minuten hat es gebraucht, bis ich zurück war. Auf dem Weg, stellte ich fest, dass ich meine Papes vergessen hatte zum Ziegaretten drehen. Ich drehe nämlich im Moment. Ist günstiger.

Eine Verfolgungsjagt?

Ich sah noch einen kleinen Laden, aus dem Musik kam. Dort wollte ich rein. Nicht nur der Papse wegen, sondern auch, weil zuvor zwei junge Iren, etwas betrunken waren und flotten Fußes mir hinterher liefen. Sie kamen, kaum das ich 5 Minuten aus dem Restaurant war, aus einer Bar und begannen mit zwei anderen Iren herumzuschreien. Wie zwei Gangs die sich beschimpfen. Mir war richtig mulmig zumute, da die einen beiden, so flott hinter mir waren. Aber sie verschwanden in einer anderen Bar. Vor mir lief jedoch ein komischer Kautz, der relativ langsam lief und ständig zu mir schaute. Ich verschwand also in den Laden. Der eine Typ war immer noch da, als ich herhaus kam, weshalb ich die Straßenseite wechselte um ihn im Blick zu haben. Aber irgendwann war auch er verschwunden. Man hatte ich schiss. Ich hielt mich jedoch auf dem Weg zurück zum Guesthous hauptsächlich an belebten Straßen auf. Was mich etwas beruhigte. Abgesehen von dem Gewerbegebiet, wobei dort die Straße gut befahren war.

Trotzdem ist gerade die Einkaufsstraße in Letterkenny total süß. Wirklich. Kleine alte Häuser. Ganz anders als zu Hause, wo sie die Altstädte teilweise einfach platt machen.

Durchgeschwitz und fix und fertig kam ich dann im Gästehaus an. Nun noch unter die Dusche und etwas schreiben Nun sitze ich schon wieder an einem Roman und werde jetzt auch einenn Punkt machen. Inzwischen ist es nämlich halb 1 und ich wollte längst fertig sein. Bilder kommen moren und hochladen werde ich den Bericht auch erst morgen. Denn ich müsste ja sonst noch ewig rum tun bis ich den Bericht oben hab und nochmal was bearbeiten und dazu habe ich gerade keinen Nerv mehr. Ich bin nämlich tot müde. Darum ist der Bericht von Heute, also Tag 7, schon von gestern, wenn ihr ihn lest.

Also. Wir hören uns!

P.S.: Die Dusche hier ist total super! Es kommt sogar richtig heißes Wasser. Das Frühstück im vorigen Hostel ließ zu wünschen übrige. Dafür das man es eigentlich mitzahlte für 25 Pfund, gab es nicht mal Brot sondern nur Kornflakes, Milch, Kaffee, Tee, Saft. Und man musste es sich selber machen. Kein Brot, kein Aufstrich, Johgurt oder Obst. Schade eigentlich, da es ein süßes Hostel war.