Befristung

Tja…inzwischen siehts auch schon wieder anders aus 😉

Chaos-HEP

Befristungen konnte ich noch nie sonderlich gut leiden. Aber leider gehört die ganze Befristerei zum Alltag. Mittlerweile, so will ich behaupten, gehört es nicht nur im sozialen Bereich zum Alltagsgeschäft, Mitarbeitern eine Befristung nach der anderen unter die Nase zu halten. Dieses Monopol hat sich wohl auch in anderen Bereichen durchgerungen.

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Alles hat ein Ende, Teil 1

doch schon eine weile her, als dies der Stand der Dinge war. Aber, manchmal ist es nie zu spät.
Und wie sage ich so gerne? Lieber spät als nie!

Chaos-HEP

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag mit „Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“ betiteln. Aber für so gloreich hielt ich diesen Titel dann irgendwie doch nicht so ganz.

Die letzten Meter liegen vor mir. Das Licht am Ende des Tunnels ist beinahe zum greifen nah. Nur noch 3 Dienste. Dann, aber dann wirklich, hat die Höllenfahrt endlich ein Ende! Und  meine Reise geht im neuen Jahr weiter in eine andere WG. Aber vorher habe ich noch Urlaub. Zum Glück! Wie heißt es so schön? Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

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Neuer Job, Tag 1

Es dürfte inzwischen aufgefallen sein, dass ich einen neuen Job habe. Keine Schichten mehr. Geregelte Arbeitszeiten und Wochenende als auch Feiertags frei.

Heute, der 1.5., ist mein erster Arbeitstag. Den ich sozusagen mit einem frei starte. Weil, es ist Feiertag. Das fängt ja gar nicht so schlecht an. Aber um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht so recht, was ich denn mit einem freien Tag anfangen soll und das auch noch an einem Feiertag!

Das ist total ungewohnt für mich, da ich nur in den seltensten Fällen, an einem Feiertag frei hatte.

Bin gespannt wie mein erster Arbeitstag wird. Wirklich. Schlüssel abholen. Erste Einweisung. Dann die Leute kennenlernen und eingearbeitet werden. Ein bisschen bammel habe ich vor den neuen Programmen am PC. Hoffe ich arbeite mich da recht schnell ein.

Hoffe ich schlafe heute Nacht gut. Wenn ich nervös oder aufgeregt bin, schlafe ich oft schlecht.

Die Sache mit dem Internet

Manchmal denke ich mir, dass manche Aktionen überhaupt nicht gut durchdacht waren.

Vor ein paar Wochen war ich beim Telefon und Internetanbieter meines Vertrauens. Dort habe ich für meine Wohnung Internet als auch Telefon geordert. Angesetzt habe ich den Vertragsbeginn auf 1.6. bis zu diesem Zeitpunkt wird irgendwann meine Fritzbox angeschlossen (die ich übrigens immer noch nicht habe, obwohl bereits vor gut 4 Wochen die Versandkosten abgebucht worden sind). Und am 1.6. kann dann Internet und Telefon genutzt werden.

Blöderweise bin ich aber jetzt schon in der Wohnung. Was wiederum bedeutet, dass ich geschlagene vier Wochen kein Internet habe. Geschweige denn ein Festnetztelefon. Gut, ich habe ein Handy. Unerreichbar bin ich demnach also nicht. Aber mit dem Bloggen wird’s etwas schwierig. Ich blogge nämlich sehr ungerne via Handy. Gerade dann wenn ich etwas längere Beiträge verfassen möchte.

Zum einen bin ich unheimlich lahm an der Handytastatur, im Vergleich zu der am PC. Das nächste ist diese Hunsgemeine Autokorrektur. Die ich regelmäßig erwürgen könnte. Weil ständig andere Wörter eingebaut werden, die ich überhaupt nicht haben will. Bedeutet, statt 45 Minuten für einen halbwegs annehmbaren Beitrag, brauche ich in diesem Fall fast 1 1/2 Stunden. Und darauf habe ich keinen Bock. Wirklich nicht.

Und ich will doch über meine neue Arbeit schreiben. Und sowieso und überhaupt. Und das jeden Tag ganz frisch und nicht erst nach zwei Wochen und sowieso und überhaupt. Also bleibt mir nur die Möglichkeit, in den vier Wochen wo ich noch auf mein Internet warte, bei meinen Eltern zu bloggen. Oder bei O2 anzufragen, ob sie mir das ganze schon früher installieren können. Wobei es neulich hieß, dass mein Auftrag nun an die T-Com übergeben wurde, zur Freischaltung oder irgendwie so. Oder Registrierung. Und das das ganze voraussichtlich am 9.5. soweit abgeschlossen sein sollte.

Jetzt warte ich erst mal auf besseres Wetter. Zumal ich eigentlich recht vorausschauend gehandelt hatte. Da ich dachte, frühestens im Juni in der Wohnung zu sein. Und es eigentlich Schwachsinn gewesen wäre, Telefon und Internet zu bezahlen, das ich gar nicht benutze. Wäre ja schön blöde gewesen, wäre es tatsächlich so gewesen.

Noch zwei Wochen

Um ehrlich zu sein, hing ich die letzten 14 Tage ein wenig in der Luft. So ganz minimal. Was bei mir leichte Sympthome von Thorett begünstigte, sobald ich an die Sache mit den ganzen Arbeitsverträgen dachte. Und der Tatsache, dass ich ein ganz klitze kleines Problem habe, wenn alles nicht so läuft wie ich will. Und wie ich denke dass es aufgrund der mündlichen Aussagen, zu laufen hat.

Zusage für die neue Stelle bereits vor 2 Wochen per Telefon bekommen. Daraufhin direkt die Kündigung abgeliefert, damit ich die (so dachte ich) 4 Wochen Kündigungsfrist noch einhalten kann. Und das ohne, den neuen Vertrag bereits unterschrieben zu haben. So überschwänglich war ich. Das gequike meines Kleinhirns bewusst überhörend, dass der Betriebsrat, was meine Einstellung angeht, ja auch noch ein Wörtchen mitzureden hat. Und die haben erst diese Woche ihre Sitzung gehabt.

Nach meinem Gespräch bei Chef, wurde mir langsam aber Sicher, die Tragweite meiner Aktion bewusst. Zumal ich gefühlt jeden Tag darauf warte, dass was in meinem Fach liegt. Nämlich der Aufhebungsvertrag. Weil meine Kündigungsfrist doch länger ist. Also hing ich, bis gestern, gediegen in der Luft.

Keinen Aufhebungsvertrag. Kein neuer Vertrag. Nichts. Null. Im Schlimmsten Fall, bin ich demnächst ohne Job. Was wiederum heißt, dass ich der AA guten Tag sagen darf. Und ich dann auch noch eine dreimonatige Sperrfrist kassiere. Das würde dann heißen, ich hab kein Geld. Und wie zahle ich dann mein Auto? Meine Miete? Meinen Lebensunterhalt? Mist.

Gestern habe ich aber dann die Erlösung erhalten. Anruf von neuer Chefin, die mir mitteilte, dass der Betriebsrat meiner Einstellung zugestimmt hat. Und sich mein Vertrag auf dem Weg zu mir befindet. Mit sämtlichen Unterlagen die dazu gehören. Ich glaube, sie ist eine gute Chefin. Sie war total nett am Telefon und wir hatten ein recht entspanntes Gespräch. Haben sogar gelacht.

Am Telefon noch kurze Info erhalten. Wäre gut, wenn ich mit der aktuellen Gruppenleitung noch eine Übergabe machen würde. Damit eventuell auftretende Fragen direkt von Vornherein geklärt werden.

Hab mir schon überlegt, ob ich so ne Art Vorstellungsflyer machen soll. Hab schon was vorbereitet. Mit bisschen Text drin, wo ich mich kurz vorstelle. Ein Bild soll auch noch mit rein. Bekommen dann die Leute mit. Bin mir aber noch nicht ganz sicher ob ich das so stehen lassen kann/soll. Man wird sehen.

Arbeitslos bin ich auf jeden Fall definitiv nicht. Mein einziges Problem ist im Moment tatsächlich eher, dass ich meinen Aufhebungsvertrag noch nicht bekommen habe. Werde wohl drauf hoffen, dass ich ihn nach Ostern bekomme.

In zwei Wochen geht’s dann los. In der neuen Arbeit. Da habe ich bestimmt viel zu erzählen. Neue Serie bei Pferdig unterwegs: Fräulein und ihr neuer Job. Wie sie sich schlägt. Oder Der neue Job und ich.

Gespräche

Nach der Abgabe meiner Kündigung, gestern bereits mit Chefin kurz gesprochen. Wollte eigentlich nur ein kurzes Gespräch, was dann aber doch fast 20 Minuten angedauert hat. War eigentlich froh, es losgeworden zu sein. Beteuerte auch, dass es nicht am Team liegt, weil das ja in Ordnung ist.

Chefin schien am Rande der Verzweiflung zu sein, da es personell nicht sehr rosig aussah. Sie schien sich aber für mich zu freuen. Schockte mich aber auch für einen kurzen Moment. Denn aufgrund der Sachlage meines Vertrages, wäre meine Kündigungsfrist länger. Allerdings wäre noch was anderes machbar, um diese zu verkürzen. Da muss mir wohl irgendwas abhanden gekommen sein, was das betrifft.

Heute bei der Abteilungsleitung erschienen. Wollte mich dort auch noch persönlich zeigen und kurz erklären was es mit der Kündigung auf sich hat. Gehöre nämlich nicht zu der Fraktion, die das einfach so hin knallen und gehen. Auch er war recht überrascht über meine, doch so plötzliche, Kündigung. Bedauerte es sogar.

In diesem Zug fragte ich auch noch nach, ob ein Nebenjob machbar wäre. Ab und zu mal mithelfen oder einspringen. Dagegen spricht wohl nichts. Muss aber noch mit dem Kollegen besprochen werden. Meldet sich dann nochmal und sagt mir bescheid.

Von meinen Kollegen weiß es sonst noch keiner. Werde die nächsten Tage allerdings alle gemeinsam einweihen. Habe also doch noch nicht alles hinter mir. Ganz zu schweigen, dass ich es den Bewohnern noch irgendwie erklären sollte. Ein Teil wird es wahrscheinlich nicht ganz verstehen. Andere wiederum, wird es wahrscheinlich schon etwas mitnehmen. Werde mich auf diverse Tränenausbrüche Vorbereiten müssen.

Dieser Arbeitsweg, wird kein Leichter sein…

Meine aktuelle Arbeitssituation scheint im Moment ein wenig verkorkst zu sein. Aber nur ein bisschen. Ein Arbeitsvertrag der bald ausläuft, Absage einer Stelle (nach dem ich fast 2 Monate warten musste) und zu allem Überdruss auch noch das Arbeitsamt im Rücken, dass mich im September sprechen will.

Aktuelles

Hatte ich zwar kürzlich mein Mitarbeiter Gespräch, welches ich auch mit einer ganz passablen 2 schaffte, aber der Vertrag fehlt noch. Und solange ich nicht unterschrieben habe, ist da noch nix sicher. Zumindest so meine Einstellung dazu. Eigentlich wollte ich auch noch meine Stunden erhöhen. Allerdings kann sich das noch ein wenige rausziehen, bis ich erhöhen kann. Arbeite ja im Moment nur 30,4 Stunden die Woche. Auf meine Anfrage auf Versetzung, wurde ich von meinem Kollegen etwas entgeistert angeschaut.

Könnte sich aufgrund der aktuellen Personalsituation eh noch hinziehen. Das wird die nächsten Wochen und auch Monate erst mal nix. Sind ja tolle Aussichten. Wollte darüber, als ich zum Nachtdienst kam,  nicht groß sprechen. Grund für Antrag auf Versetzung intern? Grund, ein Bewohner, mit einer psychischen Erkrankung. Als ich damals in der geschlossenen Wohngruppe aufgehört hatte, schwor ich mir, nicht mehr mit psychisch erkrankten zu arbeiten. Weil ich es einfach nicht könne. Und ich kann es immer noch nicht.

Alter Arbeitgeber und Bewerbung Nummer 4

Bewerbung Nummer 4, beim alten Arbeitgeber, fehlgeschlagen. Langsam fühle ich mich wirklich gemobbt. Nicht nur, dass man mich 7 oder 8 Wochen auf heißen Kohlen sitzen gelassen hat. Musste ich auch noch mehrere Tage nachtelefonieren, bis ich jemanden an der Strippe hatte, der mir da weiter helfen konnte.

 Leider wurde zu gunsten eines anderen Entschieden. Und Momentan hätte man auch nichts anderes in Aussicht was frei werden würde. Aber vielleicht klappt es ja beim nächste mal. Meine Bewerbung ist gestern mit der Post wieder raus gegangen.

 Super. Ich wurde nicht mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Zum zweiten mal. Und da soll ich mich nicht gemobbt fühlen? Falls es um die Helferstelle gehen sollte, die ich abgelehnt hatte, weil ich als Fachkraft arbeiten wollte, finde ich das jetzt gerade nicht sehr professionell. Wirklich nicht.

Wenn das Muffensausen kommt

Langsam aber Sicher bekomme ich etwas Muffe. Von 800 € Arbeitslosengeld, muss ich schon ganzschöne Abstriche machen. Könnte vieles nicht mehr finanzieren. Weil das Geld nicht reicht. Panisch beginne ich danach zu ringen eine Stelle zu bekommen. Vom WG Alltag habe ich jedoch inzwischen so ziemlich die Schnautze voll. Vorallem von den Nachtdiensten.

Auswegsuche

Ich forste durchs Internet. Suche über verschiedene Portale nach Stellen die für mich passen könnten. Suche auch über die regionale Zeitung. Schaue immer wieder. Entdeckte sogar schon eine Stelle die mir zusagen könnte. Eine Gruppenleiterstelle in einem Landwirtschaftlichen Bereich. Bei genauerem Hinsehen, entdeckte ich jedoch, dass es wieder um Schichtdienst und Dienst am WE ginge. Aber kein Nachtdienst. Gibt schon mal einen Pluspunkt. Bewerbung geschrieben. Anhänge, also Dokumente zusammen suchen. Zusammenklammern. In eine Mappe verfrachten und morgen dann mal irgendwann in den Briefkasten schmeißen. Kommt bei denen dann erst nächste Woche an. Stellte dann noch fest, dass die Stelle bereits seit Mitte Juli als Elternzeitvertretung ausgeschrieben ist.

Prima. Entweder habe ich Glück oder nicht und ich bekomme wieder eine Absage. Weil die Stelle nicht aus dem Netz genommen wurde und schon belegt ist. Oder weil ich die Voraussetzung einer landwirtschaftlichen Ausbildung nicht erfülle. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Weitere Suchen ergaben lediglich wiederholt Stellen, die in einer Wohngruppe frei wären. Von denen ich, wie bereits erwähnt, die Schnautze voll habe. Aber nur so ein ganz kleines bisschen.

Die Selbstständigkeitssache

Eine weitere Option wäre noch die Sache mit dem Reittherapeuten. Und dann so halb selbstständig machen und so eben. Aber, woher das Geld nehmen, wenn ich jetzt schon immer wieder meine Ersparnisse ankratzen muss, weil mein Lohn manchmal nicht reicht? Rücklagenmäßig stehe ich im Moment mal richtig schlecht da.

Woher also das Geld nehmen? Bank fragen und innerhalb von 2 Jahren, inkl. Zinsen zurückzahlen? Wäre eine Option. Oder eine Stelle finden, die geregelte Arbeitszeiten hat und es mir gestattet einen Nebenjob zu machen. Würde ich dies so vollführen, könnte ich mein Startkapital binnen kürzester Zeit zusammen sparen.

Aber spar dir mal dein Startkapital von 15.000 € an, wenn der Lohn nicht mitmacht. Hätte ich jedoch dieses Kapital, wäre es mir möglich, mir den Therapeuten zu leisten, mir ein Pferd zu kaufen und dieses auch noch für 1 Jahr in einem Pensionsstall unterzustellen. Mit einem Startkapital von ein paar Euro mehr, könnte ich mir wahrscheinlich sogar einen Reitplatz leisten und diverse Erweiterungen am eigenen Stall vornehmen. Aber woher das Geld nehmen, wenn der Lohn nicht mitmacht?

Mach doch ne Kooperation mit jemanden, würde sich wahrscheinlich der ein oder andere denken. Würde ich schon machen. Hätte eine Einrichtung wirklich Interesse daran und wäre ich nicht so Grotten schlecht, was das Schreiben von einem Konzept angeht.

 

Das befristete Arbeitsverhältnis 2.0

Wir schreiben heute den 1. August. Sachen gibt es. Wenn der Text gelesen wird, ist bereits der 8. August und ihr wisst nun, dass ich den Beitrag bereits vorgeschrieben habe und er geplant wurde. So soll es sein.

Ich, Fräulein_ich, HEP, und noch in ihrer besten Zeit, macht sich Sorgen. Sorgen um ihre Arbeit. Wie man weiß, Arbeite ich in einer Wohngruppe für schwerst mehrfachbehinderte Menschen. Seit geschlagenen 9 Monaten. So ziemlich auf den Tag genau jetzt. Nun, mein Vertrag ist befristet. Läuft also in drei Monaten aus. Und dann, sollte ich keine Verlängerung erhalten, sitze ich auf der Straße. Umgangssprachlich gesehen.

Ich als Arbeitnehmer kam dann, meiner Pflicht nach, mich arbeitssuchend zu melden. Bin ich ja bis spätestens drei Monate vorher dazu verpflichtet, sonst würden mir Sanktionen blühen. Von wegen einwöchige Arbeitslosengeldsperre, was ich eigentlich überhaupt nicht brauchen kann. Übers Internet also über eine Stunde sämtliche Formulare ausgefüllt. Inzwischen, habe ich auch schon Post bekommen. Ich muss nun mein Profil mit einem Pin freischalten. Dann werde ich wohl regelrecht von Briefen vom Amt überrant, die mich dazu auffordern, mich zu bewerben oder mich zum Beratungsgespräch zu melden. Prima. Und dass alles nur wegen einem doofen Vertrag, bei dem ich nicht weiß ob er verlängert wird.

Auf Anfrage bei der Leitung, bekam ich leider vorerst eine eher schwammige Antwort. Was mir aber nicht klar machte ob ich übernommen werde oder nicht. Nun muss ich vorher noch den Feedbackbogen mit meinem Gruppenleiter durchgehen. Danach wird entschieden. Super. Mal davon abgesehen, dass derjenige, der vermutlich darüber entscheidet, erst mal für noch weitere 3 Wochen im Urlaub ist. Danach ist sein Chef, für den er Stellvertreter ist, auch nochmal 3 Wochen nicht da. Demnach, vergehen nun noch weitere 6 Wochen, bevor etwas passiert. Super.

Habe mich aber inzwischen schon noch wo anderst auf eine Leitungsstelle beworben. Fühle mich inzwischen dafür im Stande. Bewerbung abgeschickt. Warte inzwischen, wenn der Text online geht, fast 4 Wochen auf eine antwort. Vielleicht kam bis dato schon was. Aktuell warte ich seit 3 Wochen, auf ansatzweise irgendeine Reaktion. Am Telefon hieß es, dass es sich noch etwas in die Länge zieht, denn die Stelle würde ja erst im Oktober belegt werden. Toll. Nochmal ewig warten. Kann doch nicht sein. Man weiß dass die Stelle belegt werden muss ab Oktober und was tut man? Kurz vor knapp Panik bekommen und im September jemanden suchen. Kleine Bemerkung, ich habe eine Kündigungsfrist. Die ich Mitte September nicht mehr einhalten kann und somit frühestens zum 1.11. anfangen könnte, sollte ich tatsächlich die Kündigungsfrist nicht einhalten können.

Voraussetzungen, die einem die totale Motivation liefern. Nein besser gesagt aussaugen. Vielleicht ist genau dies aktuell das Problem, weshalb ich auf keinen grünen Zweig komme, was meine Blogbeiträge angeht. Zuviel anders, was mich zu sehr in den Wahnsinn zu treiben scheint. Überlegt man mal, dass ich dann, sollte ich tatsächlich arbeitslos sein, geschlagene 700 € weniger Geld bekomme, als wenn ich arbeiten gehe. 700 €….das ist ein ganzschönes Sümmchen. Aber gut, ich bekomme Geld, was besser als nichts ist. Aber…ehrlich gesagt….ich habe keine Lust, Wochen oder Monate zuhause zu sitzen und auf bessers Wetter zu warten. Da ist dann irgendwann auch nicht mehr gut Kirschenessen mit mir.

Bevor ich weiter im Selbstmitleid versumpfe, beende ich nun den Text. Die Post kommt hier ja netterweise immer erst gegen halb 1, und das mitten im Ortskern. Heißt ich bekomme frühestens heute abend, wenn ich aus dem Dienst komme mit, ob was kam oder nicht. Wenn nicht, wird es wieder eine weitere Woche voller Enttäuschung, Aufregungn, Entnervtheit und auf heißen Kohlen sitzen. Nur am Rande ich spreche hier von der Woche in der der 1.8. ist…also sobald der Text online ist, ist es eigentlich letzte Woche gewesen ^^