Gefühlsquark

Die Whatsappnachricht, meines Einjahresdates, in der er mir sagte er kann sich gerade auf keine Beziehung einlassen, ist inzwischen knapp 3 Wochen her.

Das Beziehungsunfähig kaufe ich ihm allerdings immer noch nicht ab, wenn wir mal ein bisschen kleinkarriert denken, dann wäre er zu keiner Form der Beziehung fähig. Weiterlesen

Ich und ungeduldig?

Mir wird manchmal unterstellt das ich ein ungeduldiger Mensch wäre. Eigentlich wird mir das  sehr oft unterstellt, wenn ich genauer drüber nachdenke.

Ich frage mich manchmal aber wirklich, ob es zu viel verlangt ist, wenn man eine Nachricht meiner einer schon liest, diese dann auch zu beantworten. Wenn man sich schon die Mühe macht, sie zu lesen.

Anscheinend braucht manch einer aber tatsächlich Stunden bis Tage, bis dieser zu einer Antwort fähig zu sein scheint.  

 

Es spricht!

Durchgestellt. Online. Gelesen. Keine Antwort. In diesem Sinne, Herzlichen Dank für nichts. Einfach Danke für heiße Luft.

Ich finde es ehrlich gesagt nicht mehr witzig. Was ich aber witzig finde ist das ich einfach meine Klappe nicht halten kann. Und was man so im Internet findet.

Von zu viele Fragen gestellt, bis hin zu Vergesslichkeit und dem Höhlenmenschsyndrom. Äußerst faszinierend, wenn man sich mal versucht mit dem Phänomen Mann auseinander zu setzten. Weiterlesen

Halt die Füße still…jaja

Jetzt heißt es erst mal die Füße still halten! Schreib mal nicht und schweige! Du musst Geduld haben. In ein, zwei Wochen kannst ja wieder schreiben.

Nachricht rausgegangen….Nachricht zugestellt….Nachricht gelesen…Keine Antwort. Ich stiere immer wieder auf mein Handy. Keine Antwort….ich bin genervt. Und reg mich, wiederholt, über diesen Umstand auf.

Manche Dinge regen mich prinzipiell auf. Zum Beispiel, wenn ich auf meine Nachrichten bei Whatsapp keine Antwort bekomme.

Den gutgemeinten Ratschlag einer Bekannt, die Füße still zu halten, habe ich, wieder mal, nicht befolgt. Herzlichen Glückwunsch. Sie haben es geschafft!

 

Versteh es nicht….

Da hast du über einige Wochen Kontakt und dann….bumms, Leitung tot.

Naja ganz tot stimmt nicht. Gelesen wird’s wohl…..nur eine Antwort bekomme ich nicht. Sehr nett. Wirklich sehr nett.

Muss ich wohl nicht verstehen. Werde ich auch nicht. Will ich vielleicht auch nicht.

Die Männerwelt ist und bleibt für mich unverständlich.

Die mysteriöse WhatsApp

Vor einiger Zeit, bimmelte mein Handy. Ich war vollkommen aus der Fassung. Wer sollte denn von mir etwas wollen? Von MIR? Eine WhatsApp! Wuza! Ich bin also auch mal wichtig und mir schreibt auch mal wer in WhatsApp! Ein wenig zittrig und beinahe aus der Fassung, öffnete ich also die bekannte App.

Eine Nachricht, von einer unbekannten Nummer. Okay, alles klar. Warum bekomme ich von einer, nicht gespeicherten Nummer, eine WhatsApp Nachricht? Kann mir das jemand erklären? Zumal mich dieser Jemand danach fragte, wie es mir ginge. Hatte ich etwa jemanden meine Handynummer gegeben? Auf einer dieser Datingseiten? Und ich hatte es vergessen, dass ich es getan habe? Oh mein Gott!

Bei genauerer Betrachtung des Bildes, dass der Schreiberling drin hatte, stellte ich aber, relativ schnell fest, dass es sich um den Verflossenen handelte. Mit welchem ich, eine Weile, nicht mehr geschrieben hatte. Was führte er im Schilde? Warum schrieb er mir?

Die wildesten Spekulationen schossen mir durch meinen kleinen Kopf. Musste ich schon beinahe aufpassen, dass ich damit nicht das gesamte System überfordere und außer Betrieb setzte. Am Ende würde sich das System noch aufhängen. Das hätte mir gerade noch gefehlt.

Mein System, dass nicht immer zu den besten Lösungen und Erkenntnissen kommt, kam zu dem Ergebnis, dass mit der neuen Flamme eventuell alles aus und vorbei sein könnte. Ich musste, gekonnt in mich hinein grinsen. Freute mich schon beinahe, so eine kluge Idee gefasst zu haben. Allerdings schien alles in Butter zu sein und in bester Ordnung.

Mein schlauer Rechner meldete daraufhin, einen Fehler im System. Na ganz prima. Verspekuliert, auf intelligenteste Weise. Kleinlaut zog sich der Hauptcomputer zurück und kleinlaut versuchte die externe Festplatte das ganze ins reine zu bringen.

Computer kam zu der schlauen Erkenntnis, dass mehr als eine Freundschaft daraus nie mehr werden würde. Zumindest nicht mehr in diesem Leben. Kein verlass mehr auf diese ganzen Rechner und schon gar nicht auf die Technik. Hat man nur, im Nachhinein, das Theater.

Neulich am Wochenende

Wenn man mich fragen würde, wie ich mich beschreiben täte, würde ich wohl sagen, dass ich ein recht genügsamer Mensch bin. Mich nicht zu schnell aus der Fassung bringen lasse und eine recht ruhige Art habe.

Dennoch gibt es ernsthaft vereinzelt Dinge, die mir, ganz minimalistisch gesehen, ziemlich gegen den Strich gehen. Mich zum Verzweifeln treiben und eine leicht, anschwellende Wut in mir auslösen. Wenn man da nicht vielleicht auch von einer leichten Aggression sprechen könnte.

Neulich am Wochenende….

Der längerfristige Versuch, eine Truppe von Leuten, an einem bestimmten Tag, zu einem Treffen zu bewegen. Langes hin und her Schreiben, was Unmengen an Zeit frisst, man aber letztlich erst nach langer Konversation zu einer Einigung kommt. Alleine dieser Vorgang, bei dem es gefühlt Stunden braucht, bis etwas zu Stande kommt, ist sehr nervenraubend. Dann doch die Übereinkunft, an Tag x um eine bestimmte Uhrzeit sich treffen zu wollen.

Ein paar Stunden vor besprochenem Treffen, die  erste Absage. Kaum, das Person a. absagte, schien das gesamte Treffen abgesagt zu sein. Plötzlich ging nichts mehr zusammen und alles schien von Person a. abhängig zu sein. Leichter Frust machte sich breit. Wenn man es nicht vielleicht sogar als akute Genervtheit bezeichnen hätte können.

Alleine zu Hause sitzen und auf besseres Wetter, wollte ich dann auch nicht warten. Kurzerhand schrieb ich einen Bekannten an, um zu Fragen, ob dieser vielleicht Lust hätte noch Billard spielen zu gehen. Als Wochenendbespaßung, sozusagen. Dachte mir zwischenzeitlich, dass ich vielleicht nicht sagen sollte, dass ich nur gefragt habe, weil ein anderes Treffen ins Wasser gefallen ist. Hatte alleine bei dem Gedanken, ein bisschen ein schlechtes Gewissen.

Ich wartete aber vergebens auf eine Antwort. Und da waren wir bereits nach gut 1 1/2 Stunden wieder an dem Punkt, an dem es mich nur noch genervt hat, dass keinerlei Reaktion zu kommen schien. Ich genau sah, dass meine Nachricht gelesen wurde. Genau sah, dass Person xy mehrfach online war. Aber es irgendwie nicht auf die Reihe bekommt, eine Antwort zu schreiben. Es wäre für mich nicht schlimm gewesen, wäre ein kurzes sorry, klappt nicht, gekommen wäre. Was ich aber äußerst ärgerlich, wenn nicht sogar verletzend finde, ist gar keine Antwort. Obwohl es gelesen wurde. Kann man sich so was vorstellen?

Ehrlich gesagt, kam ich mir dann minimal scheiße vor. Kam mir vor, wie die Nervensäge, die ständig schreibt (es aber eigentlich gar nicht tut) und die man einfach ignoriert, damit sie vielleicht irgendwann mal ruhe gibt. Vielen Dank auch. Vielen Dank für nichts.

Dinge die mich also irgendwie nerven: Kurzfristige Absagen, und ein damit zustande kommendes Treffen das gar nicht mehr zustande kommt.

Gelesene Whatsapp Nachrichten, alle 10 Minuten Online sein, aber es nicht fertig bringen eine kurze Nachricht zu verfassen. Mit jedem anderen kann man aber schreiben.

 

Ladenkumpel vergrault?

Vermute inzwischen, dass ich den Ladenkumpel vergrault habe. Irgendwie. Eigentlich habe ich aber Garnichts gemacht. Außer ab und an hin und her zu schreiben. Wie das bei Kumpels eben so ist. Ganz nach dem Motto, wie geht’s, was machst, warum. Oder so.

Ehrlich gesagt ist er ja nur ein flüchtiger Bekannter, mit dem man eben manchmal redet. Kein Grund zur Panik.

Habe neulich aber schon mal kurz von dieser Lesen und nicht antworten Theorie gesprochen. Im letzten Beitrag habe ich das übrigens erwähnt. So nebenbei und am Rande. Also kein Grund zur Aufregung.

Aufgrund meines Talentes, nicht wirklich zwischen den Zeilen etwas mitzuteilen, so das es das Gegenüber nicht direkt merkt und nur Unterschwellig bemerkt, vermute ich jedoch, mich leicht ins Fettnäpfchen gesetzt zu haben.

Habe von meiner Adonis auf Anabolika Wortentwicklung gesprochen und das damit eigentlich sein Kollege gemeint ist. Vermute, dass er mit diesem doch näher in Verbindung steht, als mir lieb ist. Und er mehr weiß, als das er mir sagen würde.

Eben nur flüchtige Bekannte. Mehr nicht. Beste Freunde würden sich so was nämlich sofort erzählen. Woran man auch wieder den deutlichen Grad einer Freundschaft oder Bekanntschaft erkennen kann.

Persönlicher Stand der Dinge: Ich schreibe nicht. Soll er doch was sagen, wenn er meint…Aber ICH SICHER NICHT!

Mal davon abgesehen, dass im Lieblings Laden drauf bestanden wird, dass man reagiert und Hallo sagt. Oder zumindest blöd grinst und/oder winkt.

Männer…..

Adonis auf Anabolika und das undeutbare Verhalten.

Langsam weiß ich ernsthaft nicht mehr, wie ich Herrn Adonis auf Anabolika zu nehmen habe. Entweder taucht dieser plötzlich auf und steht irgendwo doof in der Gegend rum, wo ich ihn dann definitiv sehe. Oder er steht bereits irgendwo, im Eingangsbereich, beim Wahre verräumen und das mit seinem Best Friend 4 Eva. Er selbst versucht möglichst neutral zu schauen, sein Kumpel grinst jedoch fast immer allwissend. Oder Adonis grinst selbst vor sich hin oder eben nicht.

Manchmal kommt sogar ein Hallo, aber meistens eher gelangweilt. Stimmungsschwankungen? Hase, hast du vielleicht deine Tage? Oder wird nu der Frühling beschuldigt das zu viele Hormone ausgeschüttet werden? Obacht! Gleicht steigt noch die Schamesröte im Gesicht auf!

Und was die Musterung von oben bis unten angeht, mein Freund, ja ich bin eine Frau. Ja ich trage hin und wieder Hosen die Löcher haben. Die Schuhe ohne Schuhbendel sind so gewollt. Und ja es könnte durchaus sein, dass wir den selben Frisör haben. Meine Frisur bekomme trotzdem besser hin. Und ich teile meine Haarutensilien immer noch nicht. Komme was wolle.

Was zum Henker habe ich  denn getan? Ich glaube er hat inzwischen mitbekommen, wie ich ihn ganz insgeheim getauft habe. Der Ladenkumpel hat doch hoffentlich nichts ausgeplaudert? Wenn dem so sei, müsste ich leider schwer beleidigt sein und das Geschäft wechseln. Wobei. Ist das denn mein Bier, wenn sich der Ladenkumpel verplappert? Ja eigentlich. Ich weiß auch nicht.

Vielleicht wurde er tatsächlich verlassen. Also nicht der Ladenkumpel sondern dieser Adonis.  Und er ist deswegen auf weibliche Stammkunden schlecht zu sprechen? Oder er mag keine Frauen mit kurzen Haaren. Oder Frauen die selbige Frisur besser frisiert bekommen als er selbst? Naja, so schlecht frisiert ist er nicht zwingend.

Es hat doch alles irgendwo seinen Grund, warum etwas so ist wie es ist. Wie dem auch sei. Ich komm trotzdem zum einkaufen. Essen muss ich, genau wie trinken. Und irgend ein Laster hat jeder.

Ob ich den Ladenkumpel mal ausquetschen soll? Was das Problem von Adonis ist? Vielleicht ist er ja der heimliche Vertraute und Adonis hat ihm was erzählt, was ich nicht weiß. Oder so. Aber was interessiert mich schon, was die unter Kollegen reden? Naja eigentlich interessiert es mich schon, weil ich da ja einkaufen gehe und mich regelmäßig gemustert, beobachtet und verfolgt fühle.

Obwohl…das lasse ich lieber erst mal. Nicht das der Ladenkumpel sich noch ausgenutzt fühlt. Oder als vermeintlicher Verkuppler berufen fühlt. Was nun wirklich nicht sein muss. Ich möchte nämlich nicht gerade verkuppelt werden. Ich mach das schon selbst. Irgendwie.

Mal abgesehen davon, dass ich nicht gerade ein Talent dafür habe, ein Gespräch in eine bestimmte Richtung zu lenken. Schon gar nicht zwischen den Zeilen. Via Whatsapp. Wer sich dieser Fähigkeit jedoch Mächtig fühlt, der lasse mich dies bitte wissen.

Komme mir so oder so schon oft genug wie eine ziemlich aufsässige Nervensäge vor, wenn ich wieder mal einen halben Roman schreibe. Oder aus dem nichts irgend eine Whatsapp von mir eintrudelt. Und ich mir denke, wieso hast du das eben gemacht? Fällt einem aber immer erst dann auf, wenn die Nachricht schon raus ist und man es nicht mehr rückgängig machen kann. Grundsätzlich.

Im Moment macht sich bei mir aber eher der  Verdacht breit, dass der Ladenkumpel einer dieser Whatsapp Benutzer ist, die Nachrichten lesen, du an den blauen Häkchen genau siehst das es gelesen wurde, aber nie eine Antwort drauf kommt. Ich hasse so was. Ich hasse es einfach. Oder diese verallgemeinerte Antwort „Läuft“. Hab ich gefressen. Bitte etwas genauer, wenn möglich. Danke geht gut.

Vielleicht ist er auch einfach schwer beleidigt, weil ich eine gemeinschaftliche Zigarette, spät abends, abgelehnt habe.

Ich hasse es nämlich genau so sehr, wie nicht beantwortete aber gelesene Nachrichten, wenn ich abends schon in der Jogginghose zu hause sitze, und mich dann jemand besuchen will. Mal abgesehen von meinen besten, die mich schon in viel schlimmeren Zuständen erlebt haben. Da ist das aber eindeutig etwas anderes! Und ja ich mache da ganz gravierende Unterschiede! Sind nämlich so unterschiedlich wie Tag und Nacht.

Da gibt es nämlich die besten Freunde, mit denen man durch dick und dünn geht. Vor denen man auch in der Unterwäsche herumhängen könnte. Dann gibt es die guten Freunde, denen man sich in der Jogginghose und im Schlabbershirt zeigt. Freunde, die man zwar gut kennt, ihnen aber vielleicht nur in Notfällen in der Jogginghose gegenübertritt. Und dann gibt es Bekannte und flüchtige Bekannte, denen ich weder im Schlafanzug, noch in Jogginghose und schon gar nicht in Unterwäsche begegnen möchte. Und der Ladenkumpel gehört momentan wohl eher zu den beiden letzteren Punkten.

Könnte Adonis auch einfach selber mal fragen, was sein Problem ist. Mein Problem diesbezüglich ist aber, dass ich zwar eine recht direkte Art habe, aber mir manchmal die Schüchternheit in die quere rennt. Und ich mir denke, neeee geh mal lieber an die Kasse und lass so stehen. Streit will ich jetzt nicht verursachen, weil ich zu direkt war.

In diesem Sinne. Mahlzeit.