Freitagsdienst

Der gestrige Dienst war ganz schön anstrengend. 13 Bewohner und 4 Mitarbeiter.

Nach 9 Stunden arbeit, hat es mir gereicht. Kann man das glauben?

Ab 15 Uhr waren wir nur noch zu zweit. Die beiden anderen Kollegen haben den Wocheneinkauf erledigt, den man beinahe schon zu zweit machen muss. Schafft man es sonst fast nicht.

Zu zweit dann um den Rest gekümmert. Gepflegt und  gebadet. Wäsche gewaschen, Müll entsorgt. Küche aufgeräumt. Den Haushalt geschmissen

Irgendwie haben wir es dann doch hinbekomnen mal 20 Minuten hinzusitzen und kurz Pause zu machen. Eigentlich 10 Minuten zu kurz Pause gemacht.

Nach 9 Stunden „Wann ist Fasching?“ „Wann gehen wir verkleiden?“ „Darf ich Kostüm suchen?“ hatte ich die Schnautze voll.

Ganz zu schweigen von mehrfacher Pflege und einigen Kilos die ich gehoben, geschoben, gezogen, gerollt oder per Lifter bewegt hatte. Fragen beantwortet, mich mit Technick befasst, Telefonate angenommen und geführt, getröstet und bespaßt hatte.

Wie habe ich es dann noch hinbekommen, 1 Stunde, zuhause meinen eigenen Haushalt zu schmeissen? Und das dann erst gegen 21:40 Uhr, als ich zuhause war? Weiß ich nicht.

Heute habe ich frei.

Morgen geht es dann zum Nachtdienst. Ich bin gespannt. Ob ich diesmal schlafen kann? Man wird sehen.

Mir macht die Arbeit mit Menschen mit Behinderung wirklich Spaß. Aber der Schichtdienst setzt mir langsam zu.

Hoffentlich kommt nächste Woche das Einladungsschreiben. Für die Stelle als Gruppenleitung in einer Werkstatt. Wie schön wäre es, wieder geregelte Arbeitszeiten zu haben.

Ach wie schön ist Panama.

 

Fotografisch unterwegs

Was für ein Tag. War ich heute mal wieder Spiegelreflexkamera Technisch hier in der Gegend unterwegs. Wagten wir es heute, einen Wasserfall zu erkunden, den wir auch Knipsen wollten.

Morgens um 6 Klingelte demnach der Wecker, denn um 7 sollte ich abgeholt werden. Begeistert war ich davon überhaupt nicht. Null komma garnichts. Aber was tut man nicht alles um mal wieder anständige Bilder zu schießen. Also aufstehen, Kaffee kochen, währenddessen anziehen und das Gesicht bemalen. Zwischendurch noch eine Rauchen. Ein kleines Brot zwischen die Kiefer geschoben.

Dann gings los, getreu dem Motto, ich Packe meinen Koffer. Wobei in dem Fall wohl eher ich Packe meinen Rucksack. Täschchen A) mit sämtlichen, geladenen Akkus (vorabend nochmal geprüft, so dachte ich) und Adaptern für die Filter. Täschchen B) das Filtertäschchen. Säuberlich werden sie darin aufbewahrt, bis sie benötigt werden. Nicht vergessen, die Kamera und nicht zu letzt auch das Statif. Sonst wird das ja mit der Langzeitbelichtung nichts. Gerade bei Wasser ist Langzeitbelichtung schon geil, auch wenn es nur 2 Sekunden sind. Noch was vergessen? Geldbeutel, was zum trinken. Gut. Jacke zum Dicken Pulli, Mütze und umklappbare Fäustlinge. Zigaretten. Und nicht zu vergessen, Eselchen. Wobei Eselchen heute garnicht vor die Linse kam. Er wollte nicht. Hatte keine Lust und es war ihm wohl doch zu kalt.

Kurz vor sieben. Vor dem Haus hupt es. Abtransport nach Oberstaufen also. Wetterverhältnisse schienen es gut mit uns zu meinen. Kurzer halt bei der Tanke, Kaffee, Redbull und noch etwas zu Essen. Horrende Preise haben die da, das schwör ich euch. Abartig. Sogar fürs Reifen aufpumpen verlangen die da Geld. Egal. Ca 60 Minuten später, nachdem wir durch sämtliche Täler durch waren, am Alpsee vorbei und auch am Alpseecoster dahin brausten, kamen wir endlich dort an wo wir hin wollten.

Wald. Viel Wald. Wir scheinen uns auf einem Berg zu befinden. Wäre ja auch merkwürdig, würde der Wasserfall von unten nach oben fließen. Meine Logik manchmal. Irre. Zum verzweifeln. Braunvieh, Fleckvieh und Grauvieh Gegrüßt und zu einem kurzen Shooting eingeladen, dass sogar freudig angenommen wurde. Danach ein gut 20 Minütiger Fußmarsch, bergarb. Nicht nur ein bisschen. Das war schon ganz schön anstrengend. Zitternde Knie. Ausgelaugte Beine. Aber unten angelangt, dachten wir, schlimmer kanns nicht werden. Doch. Eine Leiter. Eine Leiter die man noch bezwingen musste um die letzten 2 bis 3 Höhenmeter zu bezwingen um am Flusslauf anzukommen.

Die Lokation, ich sag es euch. Überragend! Alles ziemlich im Schatten gelegen. Wurde demnach nicht geblendet. Der Wasserfall vollkommen ausreichend. Wahnsinnig geniale Bilder kamen dabei heraus, auch vom Fluss selbst. Sollte man ja auch mal dem Rest des Gewässers beachtung schenken, nicht nur dem schnell nach unten donnernden Wasser. Hüpf hier, Hüpf da. Belichtung hier, da und jenes. Filter xy,  nein doch den 1000. 20 SEkunden sehen schon nicht schlecht aus, mit 30 Sekunden siehts aber besser aus. Stamm im Vordergrund, Fels im Vordergrund, Blatt im Vordergrund.

Vorsicht, Rutsch nicht aus. Alles war sehr steinig und uneben. Was uns tatsächlich einiges an Kletterkunst abverlangte. Aber was erwartet man auch von einem Fluss, der in einer Schlucht, mitten in den Alpen liegt? Da kann man wirklich nicht erwarten, dass man hier die absoluten und ausgebauten Fotografenplätze vorfindet. Aber meistens werden eh die Bilder, bei denen man sich am meisten verrenkt hat, am besten. Fräulein_Ich quitscht hin und wieder vor Freude vor sich hin, weil sie mal wieder ein paar tolle Bilder ergattert hat, wird aber im gleichen Atemzug schon beinahe Neidisch auf die Bilder der Kollegin. Aber die macht das schließlich schon länger. Vorteil, sie steht mir mit Rat und Tat zur seite und erklärt mir sehr vieles von dem ich teilweise noch keine Ahnung hatte.

Gute 1 bis 1 1/2 Stunden waren wir alleine. Dann fing es langsam an, dass nach und nach, immer mehr Touris einzutrudeln schienen. Immer mehr wanderer und möchtegern-Kamera-Spazierenträger. Mehrere etwas fragende Blicke erhascht, als ich dabei beobachtet wurde, wie ich gerade dabei war, mit Belichtung, Filter und pipapo, das Lichtspiel sowie Wasser, Felswand und Laub auf ein Bild zu bekommen. Mehrfach ins Bildrennende Menschen, die einen Empört ansahen, wenn man darauf hinwies, dass sie gerade ins Bild rennen würden.

Irgendwann, nachdem igendwie Akku zwei bereits nach einigen Minuten den Geist aufgegeben hatte, sowie die Sonne immer mehr in die Schlucht schien (was einen wirklich an die Grenzen der Landschaftsfotografie bringen kann), und außerdem plötzlich so viele Menschenmassen da waren, gaben wir gegen Mittag auf. Fototechnisch hatten wir eh ziemlich vieles gemacht. Der Anstieg folgte. Gute 20 Minuten, beinahe konstant berg auf. Steil Berg auf. Aber Machbar. Dachte nicht, dass ich es mit meiner Raucherlunge so gut weg stecke. Aber, ich wundere mich immer wieder, was manch einer unter professionelem Wandern versteht.

Haufenweise Menschen mit Funktionskleidung in den grellsten und auffälligsten Farben. Dazu eine Gucci Sonnenbrille und Walkingstöcke, die man vor sich in den Boden rammt. Zeitweise habe ich mich gefragt, ob des kleine und dünne Stöcklein wirklich einen Sturz verhindern kann. Oder ob das nur Deko darstellt. Ich habe darauf noch keine Antwort gefunden. Ich hatte meine Jeans sowie meine Stiefel als Zweckmäßig befunden. Hat jepast.

Oben angelangt, begegneten wir noch einem kleinen Jungen, der total aufgelöst seine Eltern suchte, die ihm wohl weggelaufen seien. Kurz um die Eltern gesucht. Und auch gefunden. Armer Kerl der kleine. Fragte den zweiten Mit Foto macher, was er beim nochmal runter laufen gefragt hat. „Haben sie zufällig ihr Kind verloren?“ oder „Vermissen sie ihr Kind?“ Naja ist ja auch egal.

Nun sitze ich zuhause auf dem Sofa, werde noch kurz zu dem Getier düsen und mit Pferdi eine Runde Bodenarbeit vollführen. Reiten wird aufgrund von noch nicht trockenen Satteldecken auf morgen vertagt. Außerdem bin ich eh total durchgefroren und werde nicht warm. Einen langen Ausritt hätte ich wahrscheinlich nicht durchgehalten. Aufgrund vom Frostbeulensyndrom.

Bilder werden heute Abend, so denke ich, via Instagram Folgen. Dem Werde ich dann einen Eigenen Beitrag wittmen, damit man ihn findet oder es irgendwie mit dem Beitrag hier koppeln oder sowas. Mal schauen. Man wird sehen. Aktuell bin ich ausserdem der Annahme besessen, mir eine andere Kamera zu kaufen. Die a) Einen größeren Anzeigebildschirm hat, B) einen Livescreen hat, damit ich mich nicht immer ganz so weit  verrenken muss. Aber da muss ich erst noch etwas schauen und überlegen. Hab ja eh nie Geld. *lächel*

Bis dann!

Tagebuch Reihe 13-Tage-Woche: Tag 1

Arbeitstag 1

Wie ich bereits angekündigt habe, werde ich nun für die nächsten 13 Tage berichten. Darüber, wie es ist, geschlagene 13 Tage am Stück zu arbeiten. Blöd gesagt 13 Tagewoche. Herzlichen Glückwunsch an alle, die lediglich eine 5 Tage Woche haben.
Bereits als ich meine neuen Dienstplan sah, wurde es mir einfach nur noch anderst. Die aktuelle Personalsituation macht es einem einfach nicht leicht. Und diejenigen die noch übrig geblieben sind, sind kurz davor ausgebrannt zu sein.

Heute trat ich also meinen ersten Arbeitstag, im Arbeitsmarathon an. Ich besuchte zusammen mit einer Kollegin und zwei Bewohnern, dass Konzert von BossHoss in der Freilichtbühne. Da wir frühzeitig da sein wollten, begann mein Arbeitstag also um 17 Uhr. Als ich eintrudelte bekam ich den ersten fast Herzkasper.

Kein Dienstfahrzeug war da. Was mich natürlich beinahe austicken lies. Wie sollten wir ohne Auto, geschweigedenn ohne Bus mit einem Rollstuhlfahrer dort hin kommen? Die Frage löste sich jedoch von selbst recht schnell. Wurde der Bus von einem Kollegen aktuell abgeholt. Zum Glück. Dies schien jedoch nicht alles gewesen zu sein. Eine weitere Kollegin (aus einer anderen WG) stand schon in der Türe. Sie wollte den Caddy holen. Denn sie würde mit einem Bewohner auf das BossHoss Konzert wollen. Betretenes Schweigen. Der Caddy ist gerade unterwegs, da wir diesen gegen den Bus tauschen. Wiederholtes betretenes Schweigen. Kurz um, wir beschlossen die Kollegin samt Bewohnerin, später einfach mit dem Bus mit zu nehmen, da es auf dem Weg zum Konzert auf dem Weg lag.

Während der Fahrt zum Konzert, begann es bereits zu regnen. Wir hatten allerdings das Glück, Plätze im überdachten bereich zu haben. Währe ja noch besser gewesen, wenn nicht. Gerade bei dem Schüttewetter. Auf dem Behindertenparkplatz, der direkt beim Entpsrechenden Eingang lag, konnte ich zwischenzeitich meine Rückwärts-Seitwärts Parkkunst unter Beweis stellen. Denn wenn das Fräulein was kann, dann Rückwärts einparken. Ein Anerkennendes Nicken des Feuerwehrmannes der mich in die Lück gelotst hat. Eingeparkt wie ne Eins. Und das mit einem Sprinter.

Leute ausladen. Witziges geplänkel mit der Kollegin. Ein verwirrter Feuerwehrmann (der Übrigens aussah wie der Sänger Nils von den Wiese Guys), den man darüber aufklären musste, dass wir immer so miteinander sprechen und es sich hier einfach nur um Spaß handelt. Der Schotterweg oder Platz, auf dem wir Standen, konnten wir mit den Rollis nur mit Müh und Not überwinden. Und sowas ist dann ein Behidertengerechter Parkplatz. Aber Frau will ja nicht meckern.

Das Konzert begann mit einer geschlagenen halben Stunde verspätung. Gut war es trotzdem. Nach dem Konzert beschlossen, dass wir fragen ob wir mit dem Bus rückwärts direkt Richtung Bühneneingang fahren könnten. Dort war es Geteert. Was heißt, wir können die Rollis besser verladen und müssen nicht mehr durch den Schotter. Der Feuerwehrmann, den ich ansprach, hatte dafür volles Verständniss und wir durften mit dem Bus auf das Festgelände. Wiederma eine Herrvorragende Rückwärtsleistung an den Tag gelegt.

Nach einem kurzen Abstecher bei Mci, musste ich vor dem Restaurant, erst einmal über einen Parkter mokieren, welcher ohne Behindertenausweis auf einem Behindertenparkplatz parkte und weshalb ich jetzt in hinter-was-weiß´-ich parken muss. Nicht bedacht hatte ich jeodch, dass der Mann der draußen stand, der Besitzer des besagten PKW sein könnte. Er gab zu, dass er dachte das um die Uhrzeit keiner mehr käme, der Anspruch drauf hätte. Wir haben uns noch kurz unterhalten. Habe ihm auch meine Lage geschildert, dass es mir schon öfters passiert war, dass Behindertenparkplätze belegt warn. Was mich wiederrum einfach nur nervt.

Zurück in der WG, noch gemeinsam zu Abend gegessen. Es war ein sehr netter Abend. Dennoch endete der Tag für mich erst um 0 Uhr. Daheim war ich erst gegen 0:15 uhr Nun ist es spät. Ich bin müde und mein Beitrag fertig. Durch das viele draußen stehen ist mir kalt. Ich werde nicht warm. Auch der Regen hat seinen Teil beigetragen.Duschen schiebe ich auf morgen. Bin jetzt zu müde.

Seit ein paar Tagen habe ich bereits immer weider unterschwellige Kopfschmerzen. Und die Halsschmerzen scheinen auch langsam zu kommen. Der aktuelle Husten, scheint von tief unten zu kommen. Noch huste ich aber eher selten etwas mit hoch. Mein Hals fühlt sich ausserdem etwas so an, als würde etwas angeschwollen sein. Meine Ohren fallen ständig zu. Ich brüte glaube ich etwas aus. Ich hoffe, kein Antibiotika nehmen zu müssen, so wie beim letzten mal.

Gute Nacht alle zusammen!

Bilder vom konzi findet ihr auf meinem Profil auf Instagram

 

Planung für verlängertes WE am Gardasee *Vorfreude*

Eine Reise, das wäre jetzt was. Eine Reise über mehrere Wochen. Einfach mal weg und Orte sehen von denen ich noch nie was gehört oder gesehen habe. Darauf hätte ich jetzt gerade richtig Lust. Allerdings, habe ich keine Ahnung von welchem Geld. Der Spruch, ohne Moos nix los, passt hier wie die Faust aufs Auge. Wirklich.

Aber wo würde ich schon hin wollen? Ich weiß es nicht. Im Moment, möchte ich eigentlich nur an einen Ort. An den Gardasee. Italien, See, warm, gutes Essen, ausruhen. Von nichts und niemanden irgendwas hören oder wissen wollen.

Der eigentliche Plan war, im September nochmal eine Woche Urlaub zu nehmen. So gegen Anfang direkt. Denn August geht nicht, da haben schon zu viele Urlaub. Außerdem hatten hier Eltern so wie Schüler vorrang. Wegen weil Ferienzeit und so weiter. Auch irgendwie verständlich. Aber dann kamen plötzlich im September nochmal einige, die meinten sie wollen Urlaub und mir somit zuvor kamen. Schöner mist. Mal ganz davon abgesehen, dass ab September zusätzlich auch noch 2 Mitarbeiter fehlen, ggf. was aber nicht sicher ist, zwei neue Mitarbeiter kommen und dann auch noch Urlaubssperre ist. So ganz eigentlich. Aber dennoch 4 oder 5 Mitarbeiter über den gesamten September Urlaub haben.

Also, habe ich auf eine Verlängertes Wochenende gebeten im September. Donnerstag Frühdienst, Freitag frei, Wochenende sowieso frei und Montag auch nochmal frei, so wie Dienstag maximal einen Spätdienst. Ich hoffe ja das es klappt. Habe auch extra überprüft ob genau über diesen Zeitraum, nicht auch noch andere auf die Idee kamen, irgendwas einzutragen. Aber eigentlich sollte es so klappen. Hoffe ich zumindest.

Wenn alles klappt, wird es uns wieder nach Bardolino führen. So wie irgendwie jedes Jahr. Oberhalb von Bardolino, etwar 2 Fahrminuten vom Oberen Eingang des Ortes enfernt, haben wir uns bis jetzt sozusagen immer in einem Häuschen in einer Feriensiedlung eingemietet. Wunderschön. Naja was heißt eingemietet. Unserer Familie gehört das Haus. Aber, man muss trotzdem entsprechend Absprachen treffen, damit nicht jeder gleichzeitig dort hin fährt. Als gegenleistung wird aktuell Rasen gehmäht und für Ordnung im Garten gesorgt. Wie es in einiger Zeit weiter geht, wissen wir noch nicht genau.

Also nochmal zurück zum Thema. Wir haben dann, eine etwar 500 km weite Fahrstrecke vor uns. Natürlich über die Mautpflichtigen Strecken, da dies im Grunde die Kürzeste ist. Via Brenner und so eben. Auf der Fahrt nach unten, machen wir dann in Österreich, sobal wir den Fernpass überwunden und auf der Autobahn gelandet sind, eine Pause bei der Raststation Rosenberger. Dort kurz verschnaufen, durchatmen, eine kleinigkeit Essen, einen Kaffee und eine Zigarette. Nach einer etwar 30 Minütigen Pause, geht es dann weiter. 2 Stunden Fahrt hat man demnach schon hinter sich gebracht und noch etwar 2 bis 2 1/2 weitere Fahrstunden vor sich. Aber es ist machbar. Den üblen Teil, den Fernpass, hat man ja dann schon geschafft. Direkt nach dem Fernpass, was dann schon Österreich ist, müssen wir aber meistens Tanken und was ganz wichtig ist, dass Pickerl für die Autobahn in Österreich kaufen.

Die zweite Pause findet dann meist erst in Italien statt, etwar 45 Minuten vor dem Ziel. Diese wird meist kurz gehalten. Maximal 10 bis 15 Minuten. Pippi machen, Kaffee to go holen, zigarette reinziehen, weiter fahren.

Am See angekommen, wir werden diesmal wahrscheinlich am späten Nachmittag ankommen, Hütte auslüften, die paar wenigen Habseeligkeiten ausladen und dann an den See runter. Dort dann ein bisschen herumflanieren und tief durchschnaufen und das zweite Zuhause begrüßen. Durch ein paar Läden in der großen Einkaufsstraße bummeln. Dann Abstecher an die Seestraße, wo man viele Restaurants und Eisdielen findet. Dort in unsere Stammkneipe Miralago abdriftend. Das Miralago ist eine Eisdiele, mit Cafe und Restaurant. Dort kann man nicht nur fantastisch großes Eis, für 1,50 die Kugel versputzen, sondern auch leckere Snacks oder Pizzen verputzen. Auch Frühstücken lässt es sich dort recht gut.

Nach einem ausgiebigen Abendessen, inklusive Cocktails zum abschluss mit Knabberzeug und Seeblick, geht es zurück zum Häuschen und zum schlafen. Am Folgetag, werden wir dann in unserem üblichen Tantemmaladen, in Calmasino, frisches Frühstück kaufen. Frische Semmel und Wurst. Italienische Wurst. Wie ich sie Liebe! Dort werden sogar die Semmel via Gewicht berechnet. Nix mit alle Semmel gleich groß. Nene. Die einen sind größer die anderen kleiner. Je nach Gewicht kann man für 5 Semmel schon mal nur 1,50 bezahlen. Praktisch.

Je nach Wetterlage, so denke ich, werden wir noch einen kurzen Abstecher in den nahegelegenen Supermarkt, ich glaube in Cavaion, fahren. Er nennt sich De Beni. Oder Da Beni? Eigentlich ein überdimensional großer Lidl oder Aldi, mit ausschließlich Italienischen Produkten. Wem dies aber zu heikel ist, der wird auch diverse Aldis oder Lidl in der Gegend finden. So ist es ja nicht, so zum beispiel in Bardolino selbst. Dort ist ein Lidl ansässig, bei dem wir grundsätzlich meinen lieblings Eistee kaufen. Es ist der Pfirsicheistee von SanBenedetto. Der ist so super lecker. Schmeckt richtig fruchtig und ist ziemlich süß. In Deutschland gibt es den leider nicht, weshalb ich ihn regelmäß von Italien mitbringe um meinen Jahresvorrat aufzufüllen.

Ansonsten wird ausgeruht, gegessen, am See gesessen und vielleicht auch mal ins Gardaland in Sirmione gegangen. Das ist ein Freizeitpark, ähnlich Rust. Aber etwas anderst. Wie sollte es auch anderst sein 🙂

Nun ja, so sieht der aktuelle Plan diesbezüglich aus. Einfach mal ein paar Tage weg von allem. Vielleicht habe ich bis dahin auch schon Meldung bekommen, bezüglich meiner Weiterführung in der Arbeit. Man wird sehen. Wäre das so, könnte ich wohl endlich richtig entspannen und einfach mal loslassen. Und es würde mich nicht mehr ständig alles nerven und aufregen. Sowie auf den Kecks gehen.